Metten erteilt Rottenburg erneut eine Lehrstunde!
Durchaus Chancen hatte man sich im Lager des TSV Rottenburg ausgerechnet, um vor allem in heimischen Gefilden, die Punkte gegen die Bayernliga-Reserve aus Metten zu behalten. Doch daraus wurde nichts, denn auch eine dezimierte Mettener Mannschaft war den Laabertalern haushoch überlegen.
Das nicht viel im TSV-Spiel zusammenlaufen würde, merkte man schon in der Anfangsphase. Mit einem Blitzstart konnten sich die Bayerwäldler auf 1:5 (7. Spielminute) absetzen und hielten diesen Vorsprung auch im weiteren Spielverlauf (3:7, 11.). Doch nach dieser kurzen Verschnaufpause setzte sich das druckvolle Angriffsspiel der Mettener weiter fort und prompt legten Zapf, Gaube und Co. einen 5:0-Spurt auf 3:12 (19.) hin. Was man auch versuchte auf Seiten des TSV, es lief einfach nicht. Einzig Reinhard Orend (5 Tore) fand an diesem Tag zur Normalform und so war das Spiel durch Fehlwürfe und Abspielfehler geprägt. Die SSG nutzte dies im Stile einer Spitzenmannschaft konsequent aus und stellte den Spielstand über 5:16 (26.), auf 8:18 zur Halbzeitpause.
Ein wenig Hoffnung keimte bei den wieder zahlreich erschienen Fans auf, als zu Beginn der zweiten Spielhälfte Rottenburg auf 11:19 (33.) verkürzen konnte. Doch dies war nur ein Strohfeuer, denn die rechte Abwehrseite der Laabertaler kam einfach nicht mit Rückraum Michael Zapf (10 Tore) und Außen Patrick Gaube ( 8 Tore ) zurecht. Eine erneute 3:0-Serie für Metten, erhöhte den Spielstand erstmal auf einen 11-Tore-Vorsprung (11:22, 38.). Nun zeigte man in den TSV-Reihen, dass man durchaus mit den Top-Teams der Liga mithalten kann. Über weite Teile der zweiten Spielhälfte gestaltete man das Spiel ausgeglichen (21:32, 53.), um am Ende doch nochmal einzubrechen. Metten stellte mit einem erneuten Zwischenspurt über 21:34 (55.) auf das letztlich verdiente Endergebnis von 25:39.
Als Fazit kann man erkennen, dass die gesamte Mannschaft einen miserablen Tag erwischte. Die Torhüter bekamen keine Hand an die Bälle, die Abwehr war nicht vorhanden und im Angriff produzierte man zu viele Fehlwürfe und Abspielfehler. -sko-
Für den TSV spielten (Tore/davon Siebenmeter):
Matthias Buss und Andreas Betke im Tor; Lukas Schmargendorf ( 8 ), Reinhard Orend (5), Martin Belohlavy (3), Sieghard Orend (3/2), Felix Skopan (2), Matthias Spanner (2), André Ringenberg (1), Michael Faust (1), Benjamin Fakundiny, Marc Bruckmeier, Gernot Nagy und Stefan Fischhaber.
Siebenmeter: 2/3 – 1/3; 2-Minuten-Strafen: 6 – 0; Disqualifikationen: 1 – 0
Quelle:
www.tsv-rol-handball.de