Gold- und Silbermedaillen beim Handball - Goldankauf ?

Eigentlich sind die Mannschaftssportarten, zu denen auch Handball gehört, ja die klassischen Pokalwettbewerbe. Sei es die Meisterschale, der Pokal oder der Cup, immer sind es einzelne Ehrenzeichen, um die sich die Mannschaften messen. Das gilt natürlich auch für den Handball. Da gibt es für die Spieler nur die gemeinsame Freude über den gewonnenen Pokal und für den einzelnen Spieler höchstens eine Urkunde.

Die Ausnahme macht allerdings Olympia. Seit es Olympische Spiele gibt, gibt es auch olympische Medaillen, goldene, silberne und bronzene. Hallenhandball ist seit 1972 olympische Sportart. Seit 1972 gibt es deshalb Gold- und Silbermedaillen beim Handball.

Doch das ist nicht ganz richtig. Gold- und Silbermedaillen beim Handball gab es schon bei den Olympischen Spielen 1936, allerdings nicht im heute üblichen Hallen- oder Kleinfeldhandball, sondern im Feldhandball. Und wer hat damals die Goldmedaille gewonnen? Deutschland war es, genauer gesagt das Deutsche Reich. Aber das war das erste und letzte Mal, dass Feldhandball olympische Sportart war.

Das waren die ersten Goldmedaillen für die Handballspieler. Erst viele Jahre später, im Jahre 1972, war Handball wieder olympische Sportart, und ab jetzt wurde nur noch in der Halle gespielt. Damals gab es noch zwei deutsche Mannschaften. Die Bundesrepublik Deutschland belegte den achten Platz, die "Deutsche Demokratische Republik" den vierten Platz – also keine Medaillen. Auch 1976 gab es nur einen undankbaren vierten Platz. 1980 aber konnten sich die "DDR"- Handballer mit goldenen Medaillen schmücken. Zum zweiten Mal glückte deutschen Sportlern das "Unternehmen Gold" im Handball.

1984 gab es dann bei den Olympischen Spielen Silbermedaillen für die BRD-Handballer. Die nächsten beiden Olympiaden endeten wieder mit einem vierten und einem fünften Platz. Doch 2004 waren dann die zweiten Silbermedaillen für die deutschen Handballer fällig.

Doch jetzt ging es stetig bergab. 2008 bei der Olympiade in Peking reichte es gerade noch zum fünften Platz in der Vorrunde – keine Chance, um in die Kämpfe um die Medaillen einzugreifen. Und 2012 in London war man gar nicht dabei; man konnte sich noch nicht einmal für die Olympiade qualifizieren.

Doch immerhin stehen jeweils zwei Mal Gold- und Silbermedaillen beim Handball zu Buch. Obwohl die guten Stücke hart verdient werden müssen und ein "Versilbern" deshalb eigentlich tabu ist, werden sie gelegentlich doch verkauft. Vielleicht braucht ein Sportler dringend Geld, oder er spendet sie für einen guten Zweck. Doch übersteigt in allen Fällen der Sammlerwert bei Weitem den Materialwert der Gold- und Silbermedaillen. Höchstens sechs Gramm Gold enthält eine Goldmedaille – der Rest ist übrigens hauptsächlich Silber. Hauptsache, außen ist Gold – auch im Handball.
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