von Greenkeeper » 24.09.2010, 07:54
HSC-Reserve will jetzt eine Serie starten
Nach dem Auswärtssieg bei Mitfavorit ASV Cham will der HSC Coburg II nachlegen
Ein Ausrufezeichen hat der HSC 2000 Coburg II am ersten Spieltag der Landesliga gesetzt: Beim hoch gehandelten ASV Cham zeigten die Schützling von Trainer Ralf Baucke eine konzentrierte Leistung über 60 Minuten und gewannen verdient mit 34:23. Am Samstag um 15.45 Uhr soll in der BGS-Halle der nächste Sieg folgen, zu Gast in Coburg ist der TV Gerolzhofen.
„Wir haben über weite Strecken des Spiels überzeugt. Ich bin mit dem Auftakt sehr zufrieden“, sagt HSC-Trainer Ralf Baucke. Besonders die konsequente Abwehrarbeit hat den Coach beeindruckt. „Unser Konzept, die gegnerischen Angreifer früh zu stören und nicht ins Spiel kommen zu lassen, ist voll aufgegangen. Wir waren hochmotiviert und haben den Chamer Rückraumspielern schnell den Schneid abgekauft“, lobt Baucke.
Besonders gefallen hat dem erfahrenen Trainer auch, dass seine junge Mannschaft nach dem Auswärtserfolg nicht abgehoben ist. „Wir haben uns natürlich sehr gefreut, aber die Spieler waren relativ schnell wieder fokussiert auf den nächsten Gegner. Das ist auch zwingend notwendig, denn in dieser Liga werden wir kein Spiel im Vorbeigehen gewinnen“, warnt Baucke.
Von Spiel zu Spiel denken – das berühmt gewordene Motto des THW Kiel soll auch für die Coburger Bundesligareserve die Maxime für diese Saison sein. „Wir schauen nicht auf die anderen Mannschaften, wir müssen uns auf unser Spiel konzentrieren“, sagt auch Victor Mansaré, der gegen Cham besonders in der Defensive einer der besten Spieler seiner Mannschaft war.
Der nächste Gegner heißt TV Gerolzhofen – eine Mannschaft, die nicht zu unterschätzen ist. Rückraumspieler Tobias Servatius ist der Kopf einer jungen Mannschaft, die im ersten Saisonspiel gegen Roßtal ein verloren geglaubtes Spiel noch drehte und ein Unentschieden einfuhr. Auch wenn die Gerolzhofener traditionell eher nicht – wie zum Beispiel der ASV Cham – über überragende Rückraumschützen verfügt, wird der HSC an seiner Abwehrformation festhalten. „Wir haben schon in der Vorbereitung gemerkt, dass wir durch die aggressive Abwehr Bälle gewinnen und schnelle Tore einfahren können. Deshalb gibt es keinen Grund, daran etwas zu ändern“, erklärt Trainer Baucke.
Personell kann der Coach bis auf Christoph Schuhmann, der nach seiner Knieoperation auf dem Weg der Besserung ist, auf alle Spieler zurückgreifen. „Wir sind fit, motiviert und wollen jetzt eine Serie starten“, sagt Baucke.
HSC 2000 Coburg II: Karapetjan, Selke (?) – Günther, Schramm, Wolf, Wagner, Metz, Häfner, Franke, Göpfert, Mansare, Weitz, Weißbrodt, S. Schuhmann