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NordhessenPower Oberliga
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Verfasst am: 18.10.2009, 17:12 Titel: HSG Gensungen/Felsberg - TV Kirchzell 31:24 (16:13) |
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Doppelte Enttäuschung für Gottfried Kunz
Für Gottfried Kunz, Trainer des Handball-Regionalligisten TV Kirchzell war die 31:24 (16:13) Niederlage seiner Mannschaft bei der HSG Gensungen/Felsberg in doppelter Hinsicht eine Enttäuschung: "Ich habe in Gensungen noch nie gewonnen und werde jetzt wohl nie mehr die Möglichkeit dazu haben", erläuterte Kunz seine Gefühle im Trainergespräch nach dem Spiel. Aufgrund der neuen Ligeneinteilung ab der nächsten Saison werden die Gastgeber und der TVK voraussichtlich in unterschiedlichen Staffeln der "3. Liga" spielen, so daß ein künftiges weiteres Aufeinandertreffen der beiden ehemaligen Zweitligisten nur noch bei einem Erreichen der zukünftig eingleisigen 2. Bundesliga durch die beiden Kontrahenten vom Samstagabend möglich wäre. Und dies erscheint bei den begrenzten finanziellen Möglichkeiten des TV Kirchzell und der HSG Gensungen/Felsberg und den mittlerweile in deutschlands zweithöchster Spielklasse jährlich verausgabten Etats doch recht unwahrscheinlich, auch wenn beide Vereine natürlich getreu dem James-Bond-Motto "Never say never", die Hoffnung auf eine Rückkehr ins Handball-Unterhaus nie ganz aufgeben werden.
Daneben zeigte sich Kunz stark enttäuscht von der undisziplinierten Spielweise seiner Mannschaft: "Wenn man sich in einem Video einmal die Leistung unseres Torwarts Thomas Bolling und dann das Endergebnis anschaut, erkennt man gleich wie schwach meine Mannschaft gespielt hat." Besonders direkt nach dem Seitenwechsel sorgte Bolling mit seinen Paraden neben dem im Angriff bis dahin bereits zehnmal erfolgreichen Christian Hildebrand dafür, daß der TV Kirchzell bis zur 40. Minute (19:19) im Spiel blieb. Sieben 100%ige Torchancen vergaben die Gastgeber allein in dieser Spielphase und scheiterten dabei immer wieder an dem blonden TVK-Torhüter.
Anders als bei Gottfried Kunz war natürlich die Gefühlslage bei seinem Gensungen/Felsberger Pendant Dragos Negovan, der sich sichtlich erfreut darüber zeigte, daß seine Mannschaft die 22:35-Schlappe in Haßloch binnen Wochenfrist weggesteckt und wieder in die Erfolgsspur gefunden hat. Nach ausgeglichenem Beginn war es der eingewechselte Mario Schanze, der mit seinen Würfen das richtige Mittel gegen die auf dieser Position recht defensiv agierende Kirchzeller Deckung fand und mit vier Treffern die Gensunger Führung vor der Pause besorgte. Daneben waren Erfolgsgaranten des zweiten Heimsieges der Nordhessen der diesmal sehr treffsichere Jan Hendrik Walther (7 Tore bei 8 Versuchen) und Torwart Michael Stahl, der nicht nur mit seinem Treffer zum 6:5 (14.) sondern sogar auch mit der Anzahl der gehaltenen Würfe seinen Gegenüber Thomas Bolling am Ende noch ausstechen konnte. Insgesamt war der Sieg der HSG Gensungen/Felsberg völlig verdient. Zwar hatte Gensungen/Felsberg über weite Strecken des Spiels große Probleme mit der rechten Angriffsseite des TV Kirchzell (Christian Hildebrand und Felix Hain erzielten 19 der 24 Kirchzeller Treffer), hätte aber bei besserer Auswertung der "freien" Torchancen sogar noch höhe gewinnen können. "An unserer Chancenauswertung müssen wir weiter arbeiten," bekannte denn auch Trainer Negovan, der gleichzeitig darauf hofft, daß seine Mannschaft in Kürze, d.h. spätestens zum Heimspiel gegen den TV Nieder-Olm wieder auf die Langzeitverletzten Stefan Untermann (Bandscheibenvorfall) und Carsten Göbel (Meniskus) zurückgreifen und dann personell noch ausgeglichener besetzt sein sollte.
HSG Gensungen/Felsberg: Stahl (1), Meyfarth; Köpcke (1), Ober (4), Hütt (4), Kranz, Bärthel, Schanze (7), Viehmann (2), Julius, Horn (2), Gherhard (4), Walther (7).
TV Kirchzell: Bolling, Wolff; Karrer, Erifopoulos, Fleischmann, Hildebrand (13/2), Klühspies, Jost, Eisenträger (1), Hess, Hain (6), Sandu (1), Liebald (3).
Zeitstrafen:
HSG Gensungen/Felsberg 7 (Julius 3x, Köpcke, Kranz, Viehmann, Gherhard
TV Kirchzell 6 (Jost 2x, Bolling, Hess, Sandu, Liebald)
Strafwürfe: Gensungen/Felsberg 0/0, Kirchzell 2/2
Zuschauer: 500 |
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NordhessenPower Oberliga
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Verfasst am: 18.10.2009, 17:14 Titel: |
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Der TV Kirchzell stand in Gensungen völlig neben sich!
Veröffentlicht von 1. Mannschaft am 18.10.2009
In seinem bisher schwächsten Spiel musste der TV Kirchzell trotz eines überragenden Thomas Bolling im Tor und eines 13fachen Torschützen Christian Hildebrand doch eine, wenn auch um einige Tore zu hohe Niederlage einstecken. Zwei herausragende Spieler sind einfach zu wenig um gegen einen zu Beginn doch verunsicherten Gegner erfolgreich zu sein.
Da Spiel begann sehr zerfahren, beide Mannschaften agierten nervös und so waren Tore zunächst Mangelware. Die Gastgeber hatten fast immer mit einem Tor die Nase vorne, aber Kirchzell schaffte immer wieder den Ausgleich und konnte nach einer 3:2 Führung (9) nach 22 Minuten erneut mit 10:9 in Führung gehen. Unerklärlicher Weise lief plötzlich bei Kirchzell überhaupt nichts mehr, der Faden war gerissen. Gensungen/Felsberg konnte sich innerhalb von 5 Minuten mit 5 Toren in Folge auf 14:10 absetzen. Die Fehler des TVK machten Gensungen/Felsberg stark. Lediglich Christian Hildebrand war es, der mit seinen Toren den Abstand nicht noch größer werden ließ. So wurden beim 16:13 die Seiten gewechselt. Nach der schlechtesten 1. Halbzeit konnte es eigentlich nur noch besser werden.
Nach der Pause waren es Thomas Bolling im Tor und Christian Hildebrand die Kirchzell im Spiel hielten. So konnte der TVK nach 38 bzw. 40 Minuten zum 18:18 bzw. 19:19 ausgleichen. Normal hätte die großartige Leistung von Thomas Bolling der Mannschaft einen Schub geben müssen, aber weit gefehlt, denn das war es für den TV Kirchzell. Es lief überhaupt nichts mehr, die Gastgeber nutzten die Fehler von Kirchzell zu Toren ihrerseits. So stand es nach 48 Minuten wieder 25:20 oder nach 50 Minuten 27:20. Diesen Vorsprung konnte Gensungen/Felsberg halten und kam am Ende zu einem deutlichen 31:24 Erfolg.
Ein sichtlich enttäuschter und zwischenzeitlich resignierender Trainer Gottfried Kunz meinte nach dem Spiel, seine Mannschaft habe undiszipliniert gespielt und nicht das umgesetzt was besprochen wurde. Weiter sagte er, man muss sich dann nicht wundern wenn man so unter die Räder kommt.
Dieses Spiel war fast eine Kopie zum Spiel im letzten Jahr, ein wieder überragender Thomas Bolling im Tor konnte dem Spiel keine Wende geben. Bedenkt man das die rechte Angriffseite mit Christian Hildebrand und Felix Hain 19 der 24 Tore erzielten und die linke Angriffseite gerade mal 2 Tore so sagt das eigentlich alles.
Sicher kann man in Gensungen verlieren, aber es war die Art und Weise wie!!
Bleibt zu hoffen das der Schuss vor den Bug zu rechten Zeit kam. Die Mannschaft muss jetzt das Spiel analisieren und dann abhaken, denn nach einer Pause in der nächsten Woche kommt dann mit Kassel eine Woche später der nächst Brocken für den TV Kirchzell.
Der TV Kirchzell spielte: Thomas Bolling; Andi Wolff; David Karrer; Joti Erifopoulos; Jakob Fleischmann; Christian Hildebrand 13/2; Tim Klühspies; Christian Jost; Markus Eisenträger 1; Alexander Hess; Felix Hain 6; Gerald Sandu 1; Marius Liebald 3;
Quelle: http://www.tv-kirchzell.de/pages/posts/der-tv-kirchzell-stand-in-gensungen-voellig-neben-sich-104.php |
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Verfasst am: 18.10.2009, 17:16 Titel: |
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Wiedergutmachung mit starkem Siegeswillen
HSG Gensungen/Felsberg vs. TV Kirchzell 31:24 ( 16:13 )
Die Wiedergutmachung von der Schmach gegen die TSG Hassloch ist heute Abend mit einer enormen Leistungssteigerung gegen den TV Kirchzell gelungen. Kirchzell konnte das Spiel bis zur 20 Minute ( 9:9 )ausgeglichen gestalten. Erst dann konnte sich die HSG bis zur Halbzeit auf 16:13 absetzen.
Zu Beginn der 2. Halbzeit leistete sich die HSG eine kurze Schwächephase und Kirchzell konnte zum 18:18 (37.Min.) ausgleichen. Reihenweise vergaben Viehmann und Co nun 100%ige Chancen. Ab der 43. Minute besannen sich die Spieler um Dragos Negovan und zogen die Zügel wieder an und machten dem TV Kirchzell deutlich wer das Spielfeld als Sieger verlässt.
Tore/Strafen HSG:
Michael Stahl 1, Peter Köpke 1, Steffen Ober 3 (1x2 Min), Benedikt Hütt 4 (Gelb), Julius Kranz (1x2Min.), Mario Schanze 7, Michael Viehmann 2 (1x2 Min.), Philip Julius (3x2 Min./Rot), Michael Horn 2 ( Gelb/1x2 Min.), Christian Gherhard 4, Jan- Hendrik Walther 7
Tore/Strafen TVK
Thomas Bolling (1x2 Min.), Felix Hain 6 ( Gelb), Markus Eisenträger 1, Christian Jost (2x2 Min.), Alexander Hess (1x2 Min.), Gerald Sandu 2 (1x2 Min.), Marius Liebald 3 (Gelb/1x2 Min.), Christian Hildebrand 12/2
Quelle: http://www.hsg-gensungen-felsberg.de/index.php?option=com_content&view=article&id=306:17102009-hsgintern-wiedergutmachung-mit-starkem-siegeswillen&catid=23:berichtepressenews |
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Verfasst am: 18.10.2009, 20:15 Titel: |
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Schanze kam und traf
Regionalliga: Gensungen/Felsberg lässt Kirchzell abblitzen - Sonderlob für Kranz
Von Ralf Ohm
Gensungen. Es bleibt dabei: Gottfried Kunz, seit über 20 Jahren Trainer beim TV Kirchzell und gestählt durch zahlreiche Zweitliga- und Regionalliga-Duelle mit den Edertalern, kann in Gensungen einfach nicht gewinnen. Dass die Serie auch diesmal hielt, hatte seinen Grund. Eine furios aufspielende HSG Gensungen/Felsberg nämlich, die dem Dauerrivalen beim 31:24 (16:13)-Erfolg erneut keine Chance ließ.
Ein solch' glanzvoller Sieg nach kleiner Durststrecke - 1:5-Punkten aus den letzten drei Spielen - hat natürlich viele Väter. Einer davon: Mario Schanze. Der Rückraumspieler wurde nach 23 Minuten für Michael Horn eingewechselt und sorgte mit vier Treffern bei fünf Versuchen fast im Alleingang für eine 16:13-Halbzeitführung. "Ich war zur richtigen Zeit am richtigen Ort", freute sich der 26-Jährige. Auch darüber, "dass wir unser gebundenes Spiel durchgezogen haben, was mir die Tore natürlich erleichtert hat."
Der Rechtshänder beendete mit seiner Konsequenz im Abschluss ein Patt, was über weite Strecken der ersten Halbzeit der Tatsache geschuldet war, dass beide Teams ein ähnliches Spielsystem bevorzugen. Und sich mit ihrer offensiven 3:2:1-Deckung im Positionsangriff gegenseitig neutralisierten. Nur dass den Gastgebern die leichten Tore, vornehmlich durch den dynamischen Rechtsaußen Jan-Hendrik Walther, wesentlich leichter fielen, während der TVK vorrangig auf die Zweikampfstärke des Linkshänders Christian Hildebrand bauen konnte. Der traf wie er wollte und schaffte dabei auch noch Räume für Nebenmann Felix Hain.
Bis Julius Kranz ihn bremste. "Wir mussten ihn einfach in den Griff kriegen", wusste der 19-Jährige um seine delikate Sonderaufgabe. Geplant war das so nicht. Denn eigentlich sollte sich der Youngster in der Defensive auf Markus Eisenträger konzentrieren, der der HSG im letzten Duell gegen Kirchzell acht Tore eingeschenkt hatte. Als das (in der ersten Hälfte) erledigt war, nahm er sich, assistiert von Abwehrchef Philipp Julius, fast ebenso erfolgreich des ehemaligen Wetzlarer Erstliga-Spielers an, was ihm ein Sonderlob seines Trainers Negovan einbrachte: "Julius hat seine Arbeit richtig gut gemacht."
Trotzdem gab's eine kleine Zitterphase zu Beginn der zweiten Halbzeit zu überstehen, die einer Zeitstrafe für Schanze und aufflammender Abschlussschwäche der HSGer bzw. Bollings Reaktionen geschuldet war. Doch was der Kirchzeller Torwart konnte, konnte Michael Stahl, vor der Pause schon als Torschütze zum 6:5 aufgefallen, auch. Und noch besser. "Dank seiner Paraden konnten wir uns wieder absetzen", wusste Dragos Negovan.
Zunächst von 19:19 (38.) auf 23:19 (43.) und dann von 23:20 (46.) auf 27:20 (49.), wobei endgültig das ausgeklügelte Tempogegenstoßkonzept des Edertaler Coaches zum Tragen kam. Statt eines langen Passes, auf den Thomas Bolling vergeblich lauerte, hatte er seinen Schützlingen beim Schnellangriff zwei kurze Pässe nach vorn verordnet. Und damit den Gegner total überrumpelt, der selbst nur auf ein Tor per Tempogegenstoß kam. Ein Kniff, mit dem sich Dragos Negovan ohne weiteres in die Reihe der Väter des Erfolges einreihen konnte. Gensungen/Felsberg: Stahl, Meyfarth (ab 58.); Köpke 1, Ober 3, Hütt 4, Kranz, Bärthel, Schanze 7, Viehmann 2, Julius, Horn 2, Gherhard 4, Walther 7. SR: Valley/Olbert (Formroda/Jena). Zuschauer: 500.
Foto: Abgezogen: Gegen die Würfe von Mario Schanze (r.), gegen den hier Felix Hain zu spät kommt, war kein Kraut gewachsen. Foto: Kasi
Quelle: http://www.hna.de/sesportstart/00_20091018195641_Schanze_kam_und_traf.html |
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