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HSG Mülheim-Kärlich/B.- HSG Gensungen/Felsberg 28:33 (11:15)

 
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NordhessenPower
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BeitragVerfasst am: 19.01.2009, 21:12    Titel: HSG Mülheim-Kärlich/B.- HSG Gensungen/Felsberg 28:33 (11:15)

HSG fehlen einfache Tore
Handball: Mülheim-Kärlich/Bassenheim muss sich knallharten Gensunger Würfen beugen
Geschrieben von: Rhein Zeitung
Montag, 19. Januar 2009 um 08:44 Uhr

Die HSG Mülheim-Kärlich/ Bassenheim hat gegen den Regionalliga-Spitzenreiter aus Gensungen zwar gut mitgehalten, war über die gesamte Spielzeit jedoch chancenlos.

MÜLHEIM-KÄRLICH. Gewiss, es hätte schlimmer kommen können. 28:33 gegen den verlustpunktfreien Tabellenführer der Handball-Regionalliga Südwest - das liest sich auf den ersten Blick gar nicht so schlecht. Doch was die HSG Gensungen/Felsberg als Arbeitssieg auf der Rückkehr in die Zweite Liga abhaken darf , hinterlässt bei der HSG Mülheim-Kärlich/Bassenheim wieder einmal den Nachgeschmack, das eigentlich mehr drin gewesen wäre.
Entsprechend zwiespältig gestaltete sich Hilmar Bjarnasons Kommentar zum Spiel. "Ich hatte ja gewarnt, dass Gensungen jeden Fehler sofort bestraft", hatten sich im Gedächtnis des Trainers der gastgebenden HSG etliche technische Unzulänglichkeiten gesammelt, durch die sich seine Mannschaft gute Ansätze selbst zunichte gemacht hatte. "Wenn wir den Ball nicht im Tor unterbringen, dann war das fast schon ein Tor gegen uns", unterstrich Bjarnason die Cleverness des Gegners, insbesondere im Tempospiel.
Nach einem nervösen Auftakt, den die Gäste aus Nordhessen schon nach drei Minuten zu einer 4:1-Führung genutzt hatten, dauerte es rund zehn Minuten, ehe sich der Abwehrblock der HSG Mülheim-Kärlich/Bassenheim auf den Gensunger Rückraum, allen voran den besten Torschützen Steffen Ober, eingestellt hatte. Nach weiteren zehn Minuten war der 4:8- Rückstand nicht nur egalisiert, sondern in eine 11:10-Führung verwandelt worden. "Da hat man gesehen, dass wir durchaus mithalten konnten", hob Hilmar Bjarnason hervor, ohne zu übersehen, dass der einmalige Vorsprung nur von kurzer Dauer gewesen und bereits zur Pause die tabellarischen Kräfteverhältnisse wiederhergestellt waren.
Im zweiten Abschnitt mühten sich die Gastgeber, den Anschluss zu finden, doch spätestens als der Rückstand beim Stand von 23:30 auf sieben Treffer angewachsen war, erlahmte mit der Kraft auch die Hoffnung auf eine Überraschung. Dabei trat das Hauptmanko der HSG offen zu Tage: Während Gensungen einfache Tore erzielte, gelangen den Gastgebern zwar teilweise spektakuläre Treffer - beispielsweise ein Wurf von Thomas Schlich aus extrem spitzem Winkel zum 18:21 -, doch keine nennenswerten Aktionen aus dem Rückraum. Lediglich Pröstur Bjarkason vor der Pause und Fabian Jung gegen Ende der Partie vermochten die Harmlosigkeit des HSG-Rückraums etwas zu kaschieren.
Anders die Gäste: Wenn Steffen Ober (9 Tore), Mario Schanze (Cool oder Stephan Untermann (6) Maß nahmen, gab es für Tobias Arenz und später Andreas Oster meist nur das Nachsehen. Hier hin und wieder ein filigraner Dreher von Christoph Räder von linksaußen, dort kraftstrotzende Würfe ohne Ansatz in Serie - diesen Nachteil vermochte die HSG Mülheim-Kärlich/Bassenheim nicht wettzumachen.
"Wenn Gensungen nicht in der ersten Welle erfolgreich war, dann haben sie die nötige Geduld bewiesen, um doch noch zum Tor zu kommen", erkannte Hilmar Bjarnason die Überlegenheit des Gegners an. Von jenen lichten Momenten abgesehen, in denen seine Mannschaft die eigene Fehlerquote minimiert hatte. Dass zehn Minuten nicht genug waren, stand indes auch für den Trainer fest: "Immerhin ist Gensungen ja nicht irgendein ein Gegner, sondern ungeschlagener Spitzereiter." Edgar Benz

Mülheim-K./B.: Arenz, Oster - Räder (4), Schäfer (7), Jung (3), Schlich (7/3), Brandscheidt, Stemann (1), Israel (2), Bjarkason (2), Woods (1), Kulaszewicz (1).
Zuschauer: 250.
Spielfilm: 1:4 (3.), 4:8 (10.), 11:10 (20.), 11:15 (30.), 13:15 (32.), 18:21 (40.), 19:24 (43.), 22:28 (47.), 23:30 (49.) 28:33 (60.).
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BeitragVerfasst am: 20.01.2009, 07:22    Titel:

Favorit geht auf Nummer sicher
Handball-Regionalliga: Gensungen/Felsberg siegt in Mühlheim - Julius' gutes Debüt


Mühlheim. Philipp Julius freite sich riesig. Zum einen, weil er bei seinem Debüt für den Handball-Regionalligisten HSG Gensungen/Felsberg in der Abwehrmitte ganze Arbeit geleistet hatte. Zum anderen, weil sich er und seine Kollegen nach der Weihnachtspause mit einem 33:28 (15:11)-Erfolg bei der HSG Mühlheim-Kärlich/Bassenheim keine Blöße gaben und damit weiterhin verlustpunktfrei an der Tabellenspitze liegen.
"Fürs erste Spiel im Jahr war unsere Leistung absolut okay", erklärte Julius. Praktisch über die gesamten 60 Minuten waren die Edertaler am Rhein tonangebend. Nach Treffern von Stephan Untermann und Jan-Hendrik Walther zum 2:0 erhöhte Steffen Ober mit drei Toren kurz darauf auf 5:1. Dabei setzten die Schützlinge des Trainergespanns Detlef Kleinmann/Dragos Negovan nicht auf ein erhöhtes Tempo - aus Sorge, dass aufgrund des Klebemittelverbots einige Bälle leicht verloren gehen könnten. "Wir sind auf Nummer sicher gegangen", kommentierte Kleinmann den gelungenen Auftritt des Teams.
Lediglich nach einer Viertelstunde hatten die Gäste einige Probleme. Durch technische Fehler lug Gensungen/Felsberg den Kontrahenten förmlich zu Toren ein. Der Vorsprung schmolz. So sehr, dass die Hausherren vor 120 Zuschauern in Mühlheim in der 18. Minute mit 11:10 in Führung gingen.

Meyfarth ist zur Stelle

Die Freude in deren Lager war nur von kurzer Dauer, weil der Spitzenreiter schnell wieder seinen Rhythmus fand und mit Treffern durch Mario Schanze (2), Ober, Untermann und Frank Eidam zum 15:11 Pausenstand kam.
"Wir haben das Spiel nie aus der Hand gegeben", erklrte Kleinmann zufrieden. Nach 42 Minuten betrug der Vorsprung des Favoriten bereits wieder fünf Tore 23 18. In dieser Phase bewies auch der junge Schlussmann Fabian Meyfarth seine Klasse als er kury hintereinander zweimal glänzend bei Vorstössen von Mühlheim-Kärlich/Bassenheim reagierte. Mit Unterstützung der eigenen Deckung, die in Philipp Julius einen Stabilisator hatte. "Er hat seine Aufgabe gut gelöst", lobte Trainer Kleinmann den ehemaligen Berliner.
Die Heimmannschaft war dem Tabellenführer personell nicht gewachsen. Einyig Kreisläufer Kai Schäfer (7 Treffer) und Thomas Schlich (7 3 ) konnten bei den Gastgebern auf sich aufmerksam machen.
(bjm)
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