HSG Gensungen/Felsberg - Spielberichte Regionalliga Süd-West

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HSG Gensungen/Felsberg - Spielberichte Regionalliga Süd-West

Beitragvon jacob » 26.08.2008, 20:32

Hier kommen alle Bilder, Kader, Vereinsinformationen, Mannschaften, Pressemitteilungen, Statistiken und Spielberichte des jeweiligen Vereins hinein.
Zuletzt geändert von jacob am 13.09.2008, 20:46, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon NordhessenPower » 01.09.2008, 18:20

HSG jubelt: 44:42 im Pokalkrimi
Gensungen/Felsberg wirft Zweitligisten aus DHB-Wettbewerb - Walther trifft zwölfmal

Leichlingen. Ein Handballspiel dauert über 60 Minuten und am Ende gewinnt die HSG Gensungen/Felsberg! Diese bittere Erfahrung machte der Zweitligist Leichlinger TV innerhalb von sieben Tagen gleich zweimal. Nach dem Finalerfolg der Edertaler im Siebenmeterwerfen beim Turnier in Baunatal feierte der nordhessische Regionalligist nun auch im Erstrundenspiel des DHB-Pokals einen sensationellen 44:42 (33:33/18:19)-Sieg nach zweimaliger Verlängerung.


"Meine Mannschaft hat gekämpft bis zum geht nicht mehr", freute sich HSG-Coach Detlef Kleinmann riesig, "durch solche Spielen fällt mir immer wieder Bad Wildungen ein." In der Kurstadt hatten die Akteure des Ex-Zweitligisten in der Vorbereitung ein Gemeinschaftserlebnis in einem Hochseilgarten, um den Teamgeist zu stärken.

Auch in Leichlingen konnte sich ein HSG-Spieler auf den anderen voll verlassen. Die erste Hälfte verlief weitgehend ausgeglichen. Zog der LTV zwischenzeitlich bis auf 18:15 davon, so stellte der Gast bis zur Pause den Anschluss wieder her. Mitte der zweiten Halbzeit gelang es den Gensungern ihrerseits, sich etwas abzusetzen (29:25). Dabei zeichnete sich der weitgehend in der Deckung eingesetzte Spielertrainer Dragos Negovan aus, dem "Da hätten wir den Sack zumachen können", befand Kleinmann. Doch seine Schützlinge schlossen die Angriffe überhastet ab. So erreichte Leichlingen mit drei Treffern in Folge noch in der regulären Spielzeit das 33:33. Gegen Ende war die HSG jedoch durch zwei Zeitstrafen dezimiert gewesen.

In der Verlängerung konnte sich zunächst keines der beiden Teams einen echten Vorteil verschaffen. Aber in der entscheidenden Phase erarbeitete sich das Team des Trainerduos Kleinmann/Negovan eine 43:41-Führung. Auch ein Verdienst des zusehends stärker werdenden Schlussmanns Michael Stahl, der unter anderem einen Siebenmeter von Kreckler parierte. Zudem bewies erneut HSG-Rechtsaußen Jan-Hendrik Walther Extraklasse. "Der Junge hat einen Lauf", sagte Kleinmann über den Ex-Baunataler. Bezeichnend, dass der Außen auch das letzte Tor der Pokalbegegnung zum 44:42-Endstand markierte. "Mir macht es zurzeit riesigen Spaß. Aber es war vom ganzen Team super", erklärte Walther. Und blickt jetzt zuversichtlich dem Regionalliga-Beginn in knapp zwei Wochen entgegen: "Wir sollten einen Platz unter den ersten Drei anstreben, wenn es für uns auswärts besser läuft." Der Anfang ist gemacht. LTV: Nippes - Schlierkamp 1, Korte 5, Schumacher 6, Kaluzinski 5, Scherer 6, Born 7, Kreckler 12/4. HSG: Stahl, Meyfarth (bei einem 7m) - Eidam 5, Gherhard, Ober 7, Hütt 3, Untermann 6/1, Negovan 1, Viehmann 4, Göbel 6, Walther 12. SR: Caris/Förster (Viersen). - Z. 150. (bjm)

Quelle: www.HNA.de
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Vorschau HSG - TV Hochdorf

Beitragvon NordhessenPower » 14.09.2008, 13:17

Handball-Regionalliga: Gensungen/Felsberg zum Auftakt gegen Hochdorf - Auf Manndeckung vorbereitet

Gensungen/Hochdorf. Auf den ersten Blick ist es für die Regionalliga-Handballer der HSG Gensungen/Felsberg von Vorteil, dass sie mit dem Pokalauftritt in Leichlingen (44:42 n.V.) schon ein Pflichspiel bestreiten mussten. Dadurch wissen sie einigermaßen, wo sie stehen. Im Gegensatz zum HSG-Auftaktgegner TV Hochdorf, für den die Begegnung am Samstag ab 19.30 Uhr in der Gensunger Kreissporthalle der erste ernste Wettkampf der Saison ist.


Dennoch gestaltet sich die Vorbereitung auf den Punktspielstart für die Edertaler schwieriger als für den TVH, dessen Trainer Eyub Erden in Leichlingen Augenzeuge des Gensunger Triumphs war. Für HSG-Coach Detlef Kleinmann und Spielertrainer Dragos Negovan ist der Gegner dagegen ein unbeschriebenes Blatt. Mühsam tragen sie Informationen über einen Gegner zusammen, der nicht einmal mit einer eigenen Seite im Internet vertreten ist. "Hochdorf ist auf keinen Fall zu unterschätzen", betont Kleinmann. Angesichts der Tatsache, dass der Kontrahent den Kader prominent verstärkte. So verpflichtete der TVH den langjährigen Friesenheimer Zweitliga-Spieler Thorsten Laubscher - der HSG bestens bekannt aus vielen packenden Duellen. Auch Jens Zwißler (früher Oftersheim) schnupperte schon Bundesliga-Luft. "Jetzt haben wir endlich zwei schnelle Leute für Konter", frohlockt Erden, der nun Zwißler auf Rechts und Christoph Morio auf Links aufbietet. Morio hatte der Türke schon in Offenbach unter seinen Fittichen.

Die Mannschaft führen soll neben Abwehrchef Laubscher der Regisseur Christian Job - der älteste Sohn des erfahrenen Handball-Lehrers Wilfried Job. "Wir wollen langfristig oben mitspielen", betont Erden. Nach einem zwölften und einem neunten Platz soll es in dieser Serie ein Stück weiter vorn sein. In Gensungen hofft er aber schlicht und ergreifend auf eine gute Leistung seiner Schützlinge, nicht auf einen Sieg: "Dies ist eine unserer schwersten Auswärtspartien."

Kleinmann und Negovan haben ihr Team in dieser Woche darauf vorbereitet, dass Hochdorf eventuell Spielmacher Frank Eidam und Torjäger Carsten Göbel in Manndeckung nimmt. "Wir haben bewusst vier gegen vier trainiert", erklärt Kleinmann. Dann müssten vor allem Michael Viehmann und Stephan Untermann die Verantwortung übernehmen und die jungen Steffen Ober und Jan-Hendrik Walther in Szene setzen. Zur Not hat die HSG noch Spielertrainer Negovan in der Hinterhand, der auch als Mittelmann fungieren kann. Es fehlt lediglich Philip Julius. (bjm)

Quelle: www.hna.de
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HSG Gensungen/Felsberg - TV Hochdorf 36:31 (17:12)

Beitragvon NordhessenPower » 15.09.2008, 06:28

Wahnsinniges Tempo
Handball-Regionalligist Gensungen/Felsberg gewinnt ungefährdet gegen Hochdorf

Von Björn Mahr

GENSUNGEN. Das Kompliment kam aus berufenem Munde. "Ich bin seit acht Jahren in dieser Klasse tätig", sagte TVH-Trainer Eyub Erden, "aber das Tempo der Gensunger ist Wahnsinn. Für mich ist die HSG jetzt der Titelanwärter Nummer eins." Tatsächlich setzte der Ex-Zweitligist HSG Gensungen/Felsberg mit einem 36:31 (17:12)-Heimerfolg gegen den TV Hochdorf ein erstes Ausrufezeichen in der Handball-Regionalliga.

Schon daran zu erkennen, dass die ersten sechs Minuten der Partie praktisch ohne Teilnahme der Gäste stattfand. Nach dem 1:0 durch Steffen Ober nach 32 Sekunden sorgten Michael Viehmann (2), Carsten Göbel und Jan-Hendrik Walther für eine schnelle 5:0-Führung. Nicht nur zur Freude von Spielertrainer Dragos Negovan, der an der Außenlinie die Fäuste ballte, sondern auch der eigenen Anhänger, die aus dem Klatschen kaum herauskamen.

"Dann haben wir wohl gedacht, dass es immer so weiter geht", erklärte Viehmann. Zwar lief es bei HSG-Torwart Michael Stahl auch weiterhin prima, seine Vorderleute brachten sich durch einige technische Fehler aber aus dem Rhythmus. So schmolz der Vorsprung der Edertaler bis auf zwei Treffer (11:9). Allerdings gaben sie das Heft nie aus der Hand - auch nicht, als Walther zwei Zeitstrafen absitzen musste. Vielmehr glückte den Hausherren ein Traumtor, als Viehmann ein spektakuläres Anspiel von Stephan Untermann verwertete (14:9). Und als auch noch Ober die gegnerischen Tormaschen auf ihre Qualität prüfte (17:10), deutete sich eine frühe Entscheidung ein. Doch dann vergab Benedikt Hütt gegen Schlussmann Joachim Thiel, Bruder des "Hexers" Andreas Thiel, eine tolle Konterchance und musste mitansehen, wie der TVH drei Sekunden vor der Pausensirene auf 12:17 verkürzte.

Hochdorf versuchte es nach dem Wechsel mit einer doppelten Manndeckung gegen Frank Eidam und Göbel. Darauf hatte das Trainerduo Detlef Kleinmann/Negovan aber das Team im Vorfeld gut eingestellt, so dass jetzt Untermann seine individuelle Klasse ausspielte. "Es war wichtig, dass wir viel von dem abgerufen haben, was wir uns erarbeitet haben", meinte Kleinmann. Mehr als bis auf drei Treffer ließ die HSG den Gegner nicht mehr herankommen. Nachdem bei den Gästen die Ex-Zweitligaspieler Thorsten Laubscher (50.) und Jens Zwißler (54., beide wegen Fouls) jeweils eine umstrittene Rote Karte gesehen hatten, war der Gast nur noch um ein erträgliches Ergebnis bemüht. HSG: Stahl, Meyfarth (ab 52.) - Eidam 3, Ober 4, Hütt, Untermann 10/5, Bärthel, Negovan, Schanze, Viehmann 8, Horn, Gherhard, Göbel 5, Walther 6. TVH: Johann, Thiel (22. - 50.) - Laubscher 1, Garbatz 7, Job 4, Zwißler 6/3, Pernov 1, Winterhalder 2, Ritter 2, Steinscherer 1, Sato 2, Zimmermann 1, Morio 4. SR: Gerhard/Küsters (Ingelheim/Wiesbaden). - Z: 550.

Quelle: www.HNA.de
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