Relegationsspiel zur Bayernliga VFL Günzburg-HG Zirndorf

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Moderator: Steve22

Relegationsspiel zur Bayernliga VFL Günzburg-HG Zirndorf

Beitragvon Trainer » 11.05.2009, 09:59

Hinspiel Samstag den 16.05 um 19:30 in der Rebayhalle Günzburg
Rückspiel Sonntag den 24.05 um 16:30 in der Biberthalle Zirndorf
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Vorbericht Zirndorf

Beitragvon Trainer » 11.05.2009, 10:00

Relegationsspiele zum Aufstieg in die Bayernliga der 1. Damenmannschaft

Nachdem nun unser Damenteam die Vizemeisterschaft der Landesliga Nord erreicht hat stehen die Relegationsspiele um den Aufstieg in die Bayernliga an. Gegner ist hier der VFL Günzburg welcher in der Südgruppe Vizemeister wurde.

Das Hinspiel in Günzburg findet am Samstag, 16. Mai um 19.30 Uhr in der Sporthalle Günzburg statt. Die Halle hat aufgrund der Tatsache, dass die Günzburger Handballmänner schon mal Erstklassig waren, ein Fassungsvermögen von 2.500 Zuschauern und es finden aktuell dort auch immer wieder Junioren-Länderspiele statt.

Damit in dieser Arena dann auch die Mannschaft die entsprechende Unterstützung bekommt und so dann vielleicht schon dort das Fundament für einen Erfolg legen kann, brauchen wir wieder so eine tolle Fantruppe wie das zuletzt in Etwashausen der Fall war. Für die „Supporter aus Zirndorf“ haben wir deshalb wieder einen Fanbus organisiert. Dieser wird am 16. Mai um 15.30 Uhr zusammen mit dem Team an der Jahnhalle in Zirndorf starten. Der Fahrpreis beträgt Euro 10,00. Da uns schon zahlreiche Anfragen vorliegen bitte ich alle Interessierte um eine zeitnahe Anmeldung. Die Anmeldung kann telefonisch unter 0911/600057-0 oder 0177/2407166 bzw. per E-Mail unter Jochen.Felbinger@helpi.com bei Jochen Felbinger erfolgen.

Für alle die lieber selber mit dem Auto anreisen möchten und vielleicht noch den Tag über im Legoland Günzburg verbringen wollen, hier die Adresse der Halle:
Sporthalle Günzburg
Rebaystraße 24
89312 Günzburg

Am Sonntag den 24. Mai um 16.30 Uhr findet dann das Rückspiel statt. Hier wird sich zeigen wer neben Etwashausen und Würm-Mitte als dritte Mannschaft in die Bayernliga aufsteigt. Dazu sind noch mal alle Zirndorfer Supporter unserer Mannschaft gefordert damit dies am Ende dann hoffentlich auch die HGZ ist … eine mit Fans voll gepackte und bebende Biberthölle würde hier sicherlich auch noch Ihren Beitrag dazu leisten und wir hoffen, dass wir hier dann auch „AUSVERKAUFT“ melden können!
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Interview des Trainers Zeljko Cokeska der HG Zirndorf

Beitragvon Trainer » 11.05.2009, 10:02

Interview der Fürther Nachrichten mit Zeljko Cokesa vom 07.05.2009


„Wir sind schon am Ziel“
HG-Trainer Cokeska zum Zirndorfer Frauenwunder

FÜRTH — Die Handball-Damenmannschaft der HG Zirndorf steht nach einer bravourösen Saison in der Relegation um den Bayernliga-Aufstieg. Vater des Erfolgs ist Trainer Zeljko Cokesa (36) Wir sprachen mit dem Lebensmittelchemiker, der das Team seit Beginn der Saison betreut, über den unerwarteten Erfolg, die Chancen in der Relegationsrunde und seine weiteren Ziele mit den HGDamen.

Herr Cokesa, Ihre Mannschaft gehörte im Vorfeld der LandesligaSaison nicht zum Favoritenkreis. Wie überraschend kommt für Sie der aktuelle Erfolg?
Cokesa: Ich kannte zwar die Landesliga Nord von der Stärke her nicht, wusste aber, dass meine Mannschaft, so wie ich sie übernommen hatte, über ein gutes Potenzial verfügte, das natürlich noch ausbaufähig war. Ich habe intern gehofft, dass wir mit diesem Team unter die ersten Sechs kommen.

Woher kommt die positive Entwicklung?
Cokesa: Die Mannschaft ist insgesamt sehr geschlossen, die Verantwortung liegt nicht alleine bei einer Spielerin. Dazu kam, dass wir von größeren Verletzungen verschont blieben. Das wiederum fußt auch auf der Tatsache, dass wir gute konditionelle Grundlagen gelegt haben.

Sie sprachen von einer geschlossenen Mannschaft. Gibt es dennoch besonders wichtige Spielerinnen?
Cokesa: Natürlich haben wir trotz der tollen Gesamtleistung des Teams einige sehr gute Spielerinnen wie Svenja Pfrengle, Franzi Ruzicka. Wieder andere haben im Lauf der Saison einen bedeutenden Schritt nach vorne getan. Hier fallen mir Pia Ascherl, Katrin Zielke und Yasemin Düzgün ein. Aber insgesamt zählt die tolle Mannschaftsleistung.

Durch die vor der abgelaufenen Saison in Kraft getretene Ligenreform sollten die Landesligen stärker werden. Wie schätzen Sie im Nachhinein das Niveau ein?
Cokesa: Ich hatte die Liga eigentlich stärker erwartet. Sehr gut waren insgesamt die Torwartleistungen in den verschiedenen Teams. Doch ich dachte vorher, dass mehr Auswahlspielerinnen in den Mannschaften aktiv sein würden und damit mehr individuelle Klasse eine Rolle spielt.

Wichtig ist immer auch das Umfeld eines Teams. Wie gestaltet sich das in Zirndorf?
Cokesa: Ausgesprochen gut. Wir haben eine große Fangemeinde und viele Zuschauer. Die Trainingsbedingungen sind optimal. Darüber hinaus werden wir stark von unseren Sponsoren unterstützt. Ich denke da an neue Trainingsanzüge, Einladungen zum Essen und kostenlose Busfahrten zu den Auswärtsspielen. Und auch die Verantwortlichen im Verein ziehen voll mit. Wir haben sie im Lauf der Saison begeistert.

Nun steht die Relegation gegen den Zweiten der Landesliga Süd, den VfL Günzburg an. Wie stehen die Chancen für Ihr Team?
Cokesa: (lacht) Ich würde mal sagen, 51 zu 49 für uns.

Das müssen Sie erklären.
Cokesa: Wir haben den Gegner beobachtet und ich bin sicher, dass er uns liegt. Dazu kommt, dass wir zunächst auswärts spielen und dann vor einer vollen Halle zu Hause die entscheidende Partie folgt. Die Günzburger sind sehr robust und haben ein sehr ausgeglichenes Team. Dennoch verfügen sie über mehrere Spielerinnen, die eine Partie entscheiden können.

Wie ordnen Sie den Gegner letztlich konkret im Vergleich zu Ihren bisherigen Konkurrenten ein?
Cokesa: Gegen eine solche Mannschaft haben wir bisher noch nicht gespielt. Vor allem hat Günzburg zwei Linkshänderinnen in seinen Reihen, die nicht auf schnelle und einfache Tore angewiesen sind, sondern über das normale Positionsspiel gefährlich und effektiv agieren können.

Wie sieht die taktische Marschroute aus?
Cokesa: Wir müssen sicher in der Abwehr stehen und dabei versuchen, die wurfgewaltige Silvia KuffnerMayr zu kontrollieren und den Radius der Kreisläuferin einzuschränken. Wir wollen darauf achten, dass die Partie nicht so hektisch wird und so ein möglichst knappes Ergebnis erreichen, um im Rückspiel in eigener Halle dann noch alle Chancen zu haben.

Bei einem Aufstieg würde seit einigen Jahren wieder ein Fürther Team in der Bayernliga spielen. Wie wichtig ist ein Erfolg in der Relegation auch unter diesem Gesichtspunkt für Sie?
Cokesa: Wir haben unser Ziel mit der Teilnahme an der Relegation ja schon absolut erreicht. Alles weitere wäre nun eine Zugabe und für mich natürlich eine Riesenfreude. Dennoch ist der Aufstieg in die Bayernliga nicht das Wichtigste, und auch bei einer Niederlage könnten wir erhobenen Hauptes die Saison abschließen. Trotzdem ist es natürlich mein Wunsch, in die Bayernliga aufzusteigen, und wenn schon, dann dort auch eine gute Rolle zu spielen.

Interview: MARKUS RIEDL / Veröffentlicht in den Fürther Nachrichten am 07.05.2009
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Interview des Günzburger Trainers aus der Günzburger Zeitung

Beitragvon Trainer » 15.05.2009, 13:12

Stefan Schöttl:
Bis zum Höhepunkt der Saison, dem Relegationsspiel zur Bayernliga, sind es nur noch wenige Tage. Schon nervös?

Robert Mayer:
Ja, ein wenig schon. Schließlich befassen wir uns schon seit Wochen mit diesem Thema und freuen uns auf beide Spiele, da wir in Günzburg mit hoffentlich toller Unterstützung unserer Fans rechnen können und in Zirndorf vor ausverkaufter Halle spielen werden was dann doch nicht so oft vorkommt
und schon für uns alle was „Besonderes“ sein wird.

Stefan Schöttl:
Der VfL hat sich in den vergangenen Jahren von Saison zu Saison kontinuierlich gesteigert. Wie viel Potenzial steckt denn tatsächlich in der Mannschaft?

Robert Mayer:
Diese Mannschaft hat noch Potential nach oben, was der Mannschaft aber dabei fehlt sind ein oder zwei Spielerinnen die im entscheidenden Moment Verantwortung übernehmen und dabei cleverer agieren. Sollte uns dies noch gelingen und wir vielleicht mit einem Aufstieg Verstärkungen dazu bekommen dann kann diese Mannschaft auch in der Bayernliga bestehen.

Stefan Schöttl: Aber besonders nervenstark war das Team bekanntlich noch nie...

Robert Mayer:
Doch, das Team hat auch schon bewiesen dass es in kritischen Situationen die Nerven behält. Doch bei den letzten Partien in denen es darauf an kam hatten einfach zu viele Spielerinnen ihre Nervosität nicht im Griff was auch mal vorkommen darf aber nicht mehr vorkommen sollte. Ist dies jetzt abermals der Fall dann haben wir es auch nicht verdient denn mit „ Angsthasen-Handball“ haben wir auch in der Bayernliga nichts zu suchen.


Stefan Schöttl:Mit der HG Zirndorf kommt die Überraschungsmannschaft der Landesliga-Nord nach Günzburg. Mit welchem Gegner der laufenden Runde sind die Fürtherinnen vergleichbar?

Robert Mayer:
Es gibt nichts zu vergleichen, jede Mannschaft ist anders. Wir haben den Gegner auch beobachtet und müssen uns nicht verstecken, deshalb werden wir uns mehr auf unsere Stärke verlassen und versuchen unser Spiel zu spielen.


Stefan Schöttl: Daher lautet die Günzburger Marschroute?

Robert Mayer:
Daheim solide Spielen und die Ruhe bewahren und in Zirndorf es genießen vor voller Hütte zu spielen.


Stefan Schöttl: Wie stehen die Chancen für den VfL?

Robert Mayer:
60:40

Stefan Schöttl: Ist es ein Vor- oder ein Nachteil zuerst in der eigenen Halle zu spielen?

Robert Mayer:
Ein Nachteil, da wir den Aufstieg gerne zu Hause mit unseren Fans gefeiert hätten, (lacht)


Stefan Schöttl: Der Kader ist gegen Ende der Saison stark ausgedünnt, viele Spielerinnen waren angeschlagen. Ist die Truppe stark genug für zwei hart umkämpfte Aufstiegsspiele?

Robert Mayer:
Wir sind natürlich schon eingeschränkt, da uns Leistungsträgerinnen fehlen. Doch kommt uns jetzt die Ausgeglichenheit des Teams entgegen und ich denke dass die restlichen Spielerinnen alles geben werden, physisch sind alle dazu in der Lage, psychisch wird es sich zeigen.

Stefan Schöttl:Bitte zum Schluss folgenden Satz ergänzen: Wir steigen in die Bayernliga auf, weil...


Robert Mayer:
die Truppe es verdient hat und der Region mal wieder ein Bayernligist nicht schaden würde
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Günzburger Handballerinnen mit 24:22 Heimsieg im ersten Rele

Beitragvon Trainer » 17.05.2009, 14:22

Günzburger Handballerinnen mit 24:22 Heimsieg im ersten Relegationsspiel

Tolle Werbung für den Handballsport wurde am Samstag geboten beim Relegationsspiel zur Bayernliga zwischen den Damen vom VFL Günzburg und der HG Zirndorf. Vor prächtiger Kulisse und bester Stimmung in der Günzburger Rebayhalle lieferten sich beide Mannschaften einen Kampf auf biegen und brechen und es deutet sich für das Rückspiel am Sonntag in Zirndorf an dass dort abermals zwei Mannschaften aufeinander treffen werden die sich im Kampf um den Aufstiegsplatz nichts schenken werden.
Die Günzburgerinnen begannen wie schon in den vergangenen Partien mit einem klassischen Fehlstart und lagen aufgrund von Lattentreffern und mangelnder Chancenausbeute schnell mit 1:5 im Hintertreffen.
Doch dann kamen die Spielerinnen vom Trainergespann Robert Mayer/Harald Jekel durch Treffer von Heike Frank, Kerstin Apel und Silvia Kuffner-Mayr schnell ins Spiel zurück und konnten beim Stande von 7:7 das erste Mal ausgleichen. Dabei hatten sich die VFL Damen immer besser auf das Spiel der Zirndorferinnen eingestellt und fanden auch im Angriff die richtigen Mittel um den Gegner unter Druck zu setzten. Durch weitere Treffer von Heike Frank, die eine starke erste Hälfte spielte und der agilen Kertin Apel am Kreis kamen die VFL Damen beim Stande von 10:7 zu einer 3 Tore Führung. Doch die Mittelfranken hielten dagegen und konnten noch vor dem Pausenpfiff durch ihre gefährlichste Angreiferin Svenja Pfrengle, die an diesem Tag einen weiteren ihrer 11 Treffer erzielte, zum 12:12 ausgleichen.

Unter erhöhtem Lärmpegel von beiden Fanlagern, die dabei für eine tolle Stimmung und Atmosphäre sorgten starteten beide Mannschaften zur zweiten Halbzeit. Die Günzburgerinnen gingen schnell durch einen Treffer von Judith Deutschenbauer in Führung doch war dies der Beginn zum offenen Schlagabtausch zwischen den beiden Vizemeistern der Landesliga. Abermals ein Treffer von Deutschenbauer sorgte noch für die 14:13 Führung bevor die Zirndorferinnen das Spiel drehten. Durch Nachlässigkeiten im Abwehrverband der Günzburgerinnen zogen die Gäste beim Stande von 16:19 mit drei Treffern davon und es schien als ob den VFL Damen die Kräfte aufgrund der personellen Situation nicht reichen könnten, sind doch beide Mannschaften bis zu diesem Zeitpunkt ein hohes Tempo gegangen. Doch wieder einmal zeigte sich der bedingungslose Kampfgeist des Günzburger Teams die sich zu keiner Sekunde des Spiels geschlagen gaben und so war es dann Silvia Kuffner-Mayr die mit ihrer starken Leistung die VFL Damen wieder zurück ins Spiel brachte. Als sich dann die Gäste aus Franken mehr auf Kuffner-Mayr konzentrierten legten die Günzburgerinnen nochmals einen Zahn zu und machten durch Kontertreffer von Juliane Wieser aus dem 16:19 Rückstand eine 23:20 Führung .Doch in dieser Phase kurz vor Ende der Partie erhielt Kerstin Apel eine Zeitstrafe und so wurde es beim Spielstand von 23:22 nochmals eng aber Silvia Kuffner-Mayr behielt die Nerven und erzielte mit ihren 6 Treffer den 24:22 Endstand und im Günzburger Lager war man dann schon aufgrund des Spielverlaufs überglücklich über den Sieg und lässt natürlich für das Rückspiel alle Seiten offen.
So lautet auch das Fazit der beiden Günzburger Trainer: Wir hatten uns ein wenig mehr ausgerechnet, doch können wir mit dem Ergebnis auch gut leben und sind auch hochzufrieden da unter den gegebenen Umständen letztendlich nur der Sieg zählte. Im Rückspiel werden wir sowieso nicht taktieren können sondern voll auf Sieg spielen und wenn wir dabei die gefährlichste Werferin Pfrengle in den Griff bekommen, dann haben wir auch gute Chancen in Zirndorf zu bestehen.

Tor: Dorrit Hassel/Janine Schuller.
Torschützen: Kuffner-Mayr Silvia 6, Frank Heike 4, Wieser Juliane 4, Deutschenbauer Judith 4/1, Apel Kerstin 3, Boesveld Kathrin 2/1, Aust Franziska 1, Märkl Melanie
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Bericht in der Günzburger Zeitung zum Rückspiel

Beitragvon Trainer » 23.05.2009, 13:52

VfL-Trainer Mayer: "Wir gewinnen, weil wir´s verdient haben"


Es könnte das i-Tüpfelchen auf eine grandiose Spielzeit werden: Nach dem 24:22-Heimsieg im ersten Relegationsspiel zur Bayernliga starten die Handballerinnen des VfL Günzburg am Sonntag (16.30 Uhr) ins Rückspiel bei der HG Zirndorf. Dem Team des Trainergespanns Robert Mayer/Harald Jekel ist trotz der guten Vorstellung im ersten Aufeinandertreffen - auf unserem Foto schließt Kerstin Apel einen Angriff konsequent ab - klar, dass noch gar nichts gewonnen ist: Der Vizemeister der Landesliga Nord präsentierte sich am vergangenen Wochenende in der Rebayhalle als starkes Team und Ernst zu nehmender Aufstiegskandidat. Die Kulisse wird am Sonntag eine gewichtige Rolle spielen: Die Zirndorfer Verantwortlichen rechnen mit einem ausverkauften Haus in der nur 400 Zuschauer fassenden, von den Fans "Biberthölle" genannten Arena. Dennoch ist Mayer überzeugt, dass seine Mannschaft neben den beiden Landesliga-Meistern TV Etwashausen und HSG Würm-Mitte als dritter Aufsteiger in die Bayernliga einziehen wird: "Wir gewinnen, weil wir aus dem ersten Spiel unsere Lehren gezogen haben und diesmal noch besser vorbereitet sind - und weil wir´s einfach verdient haben." Text: ica/Foto: em
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Bericht zum Spiel aus Zirndorf

Beitragvon Trainer » 23.05.2009, 13:53

Die Türen zur Bayernliga sind noch nicht geschlossen
Geschrieben am Montag, 18.Mai von anja


VFL Günzburg – HG Zirndorf 24:22 (12:12)
Relegationsspiel zur Bayernliga der 1. Damenmannschaft
Bericht von Jochen Bayer

Mit einem vollbesetzten Bus ging es zu den Damen des VFL Günzburg, um dort das erste Spiel im Aufstiegskrimi zu bestreiten. Schon im Vorfeld und bei der Busfahrt war die (An)-Spannung zu merken, dass Hier und nächste Woche über Sieg oder Niederlage entschieden wird.
Die mitgereisten Fans machten schon beim Aufwärmen richtig Stimmung, um zu signalisieren ihr seid nicht allein. Kurz vor Spielbeginn füllte sich die Halle und der Rahmen auf der Tribüne war angerichtet.
Zirndorf startete explosionsartig und überraschte die Gastgeberinnen mit einem schnellen Zwischenstand von 1:5 nach sieben Spielminuten. Die ersten sieben Minuten zeigten was hier los war. Wir gingen 0:1 in Führung, Franzi Ruzicka hielt einen 7-Meter und der mitgereiste Anhang trommelte was das Zeug hielt. Beim Spielstand von 3:6 nach 10.Minuten fielen wir in ein kleines Tief, das nutzten die Günzburgerinnen eiskalt zur ersten Führung mit 8:7 Toren. Auszeit Zirndorf. Unser Trainer wechselte und formierte die Mannschaft erneut, um den "Lauf" der VFL Damen zu stoppen. Jetzt blieben wir wieder dran und konnten bei Tor für Günzburg im Gegenzug nachlegen. Halbzeitstand 12:12.

Die Pause dauerte für die Spielerinnen beider Teams nicht lange und gleich ging es wieder hin und her. Nach fünf Minuten in der zweiten Hälfte durften wir wieder eine Führung zum 14:15 bejubeln. Wie schon in Hälfte eins waren die Zirndorferinnen hellwach in der Abwehr und nutzten die Chancen konsequent zu einer Führung zum 16:19 nach vierzig gespielten Minuten. Leider kam jetzt wieder die schwächere Phase aus der ersten Hälfte zurück und wir mussten den Günzburgerinnen so manches Tor zum Ausgleich 20:20 und zur anschließenden Führung zum 21:20 überlassen. In der 50. Minute nahm unser Trainer erneut die Auszeit bei Spielstand von 22:20. In den verbleibenden letzten zehn Spielminuten schlichen sich auf beiden Seiten viele Fehler ein und das nicht immer sichere wirkende Schiedsrichtergespann gab seinen Beitrag dazu. In der 56. Minute konnten wir auf 23:22 verkürzen. In den letzten Minuten gelang Günzburg der 24:22 Treffer, das gleichzeitig den Endstand bedeutete.

Das Match hatte alles was ein Spiel braucht, Kampf, Härte, Spielwitz, tolle Paraden und eine gute Stimmung – Der Moralische Sieger heißt HG Zirndorf.

Es spielten: Franzi Ruzicka , Jessica Kaiser, Pia Ascherl 2 , Yasemin Düzgün 2, Kerstin Herberth 1, Renate Lunz 1, Nicole Oppermann , Ina Pfrengle 1, Svenja Pfrengle 11/4, Sylvia Rochow 2, Evi Vogt, Barbara Zielke, Katrin Zielke 2
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Günzburgerinnen in der Bayernliga

Beitragvon Trainer » 25.05.2009, 17:58

Aufstieg I: Damen gewinnen Relegation
Diese Feier hatten sich die Handballerinnen des VfL Günzburg redlich verdient. Bis in die frühen Morgenstunden kosteten sie den größten Erfolg der Vereinsgeschichte aus. Wenige Stunden zuvor mussten sie jedoch noch einmal Schwerstarbeit leisten. Im Rückspiel der Aufstiegsrelegation bezwang der VfL die HG Zirndorf vor 450 Zuschauern in Fürth mit 23:19 (11:10). Erstmals spielt damit eine Günzburger Frauenmannschaft in der Bayernliga.

Und dabei wurde wieder einmal die größte Stärke der Mannschaft vorgeführt: Die Geschlossenheit und Ausgeglichenheit des Kaders. Nachdem die Partie lange Zeit offen war und sich keines der beiden Teams vorentscheidend absetzen konnte, leitete ausgerechnet eine Spielerin die Wende ein, die normalerweise nur in der zweiten Garde des VfL zum Einsatz kommt: Miriam Zach. Sie war für den Notfall vorgesehen, wurde von den beiden Trainern Robert Mayer und Harald Jekel dann aber beim Stand von 17:17 in der Schlussphase eingewechselt. „Bei einigen Spielerinnen war die Luft raus, alle gingen am Stock. Also mussten wir etwas tun“, meint Mayer. Und sie bewiesen ein glückliches Händchen. Zach fing einen Konter der Gastgeberinnen ab, leitete einen Gegenangriff der Günzburgerinnen zum 18:17 ein und erzielte wenige Sekunden später das 19:17 sogar selbst. „Das war der Knackpunkt“, so Mayer. In der Tat. Denn die Zirndorferinnen hatten ab diesem Moment nichts mehr entgegenzusetzen.

Bis es aber soweit kam, verlangten sich beide Kontrahenten alles ab. Allein 15 Zeitstrafen verteilte das Schiedsrichtergespann, 17 mal zeigten sie auf den Siebenmeterpunkt. „Das zeigt, wie eng es zuging und mit welchem enormen Einsatz beide Mannschaften agierten“, meint Günzburgs Trainer. Bis zum Seitenwechsel lag sein Team nie hinten und nach 30 Minuten knapp mit 11:10 in Führung. Diese wurde zu Beginn des zweiten Abschnitts zunächst auf 17:14 ausgebaut, ehe die Zirndorferinnen abermals ausglichen. Und dann folgte seitens des VfL besagter Wechsel. Auch seitens des unterlegenen Gegners gab es letztlich Lob. In erster Linie für die starke Defensive inklusive Torfrauen.

Was Mayer neben der prächtigen Stimmung in der ausverkauften Sporthalle (über 100 der 450 Zuschauer reisten aus Günzburg an) besonders freute, war die Einstellung seiner Truppe. Diese sei mit enormem Selbstvertrauen in die Partie gestartet. „So einen Willen habe ich noch nie gesehen“, meinte er. Der Jubel nach dem Schlusspfiff freilich war grenzenlos. Bei Spielerinnen, Verantwortlichen und den mitgereisten Anhängern brachen alle Dämme: Tränen der Freude flossen ebenso wie der Sekt. Mit dem Bus ging es nach dem Triumph schließlich zurück nach Günzburg. Dort hatte der VfL eigens eine Kneipe angemietet.
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