Saisonvorschau 2009 / 2010

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Saisonvorschau 2009 / 2010

Beitragvon Greenkeeper » 10.09.2009, 13:12

TS Herzogenaurach:

Zufrieden blickt die Handball- Damenmannschaft der Turnerschaft Herzogenaurach auf die abgelaufene Saison zurück und schielt nach dem so erfolgreichen Abschneiden bereits zum 03. Oktober. Dann nämlich starten die TSH- Damen in die neue Saison und das nicht ohne große Ziele. Mit dem dritten Tabellenplatz in der abgelaufenen Landesligasaison schaffte man an der Aurach die bisher beste Platzierung in den letzten Jahren. Zu Platz zwei, der sogar zur Teilnahme an der Relegation um den Aufstieg in die Bayernliga berechtigt hätte, fehlte letzten Endes nicht viel. Dementsprechend gilt in diesem Jahr kein Tiefstapeln mehr und man setzte sich zum Ziel, zumindest unter die ersten drei zu kommen, wenn nicht sogar den Sprung in die nächst höhere Liga anzupeilen.

Die Saisonvorbereitung bestritten die Damen und Trainer Udo Hermannstädter mit einem 19-köpfigen Kader. In der kommenden Spielzeit stößt unter anderem Andrea Berner vom Ex- Bayernligisten Tuspo Heroldsberg mit zum Team. Berner ist keine Unbekannte, denn im-merhin lernte sie das Handballspielen bei der TSH, ehe sie nach der sehr erfolgreichen Ju-gendzeit unter Trainer Ingo Kundmüller, den Verein wechselte. Außerdem sollen Nora Klietz (letzte Saison noch Damen II), Nadja Müller- Tegel und die junge Maria Schilmeier für fri-schen Wind im Team sorgen. Nadja Müller- Tegel will nun wieder voll einsteigen, nachdem sie letzte Saison noch oftmals passen musste. Im Gegenzug muss die Turnerschaft den Weggang bzw. Ausfall zweier Spielerinnen verkraften. Rückraumspielerin Diana Stroie ent-schied sich für eine neue Herausforderung bei der HG Zirndorf und Claudia Kaschak nahm sich eine persönliche Auszeit. Aufgrund des großen Kaders wird eine enge Kooperation mit der zweiten Damenmannschaft unter Trainer Siggi Bauer angestrebt. Nachdem Bauer zu-dem die weibliche A- Jugend trainiert, wird es auch leichter, die restlichen jungen Spielerin-nen zunehmend in die Erwachsenenmannschaften zu integrieren und ihnen ausreichend Spielanteile zu verschaffen, zumal die „Zweite“ den direkten Wiederaufstieg in die BOL an-peilt.

Trotz des umfangreichen Kaders, besteht in beiden Frauenmannschaften im Tor ein perso-neller Engpass. Bianca Brunner laboriert erneut an einer Knieverletzung und Franziska Scheitler steht häufig aus beruflichen Gründen nicht zur Verfügung. Somit hofft die Mann-schaft wieder einmal, dass die starke Ellen Mauritz, trotz einiger gesundheitlicher Probleme, die Stellung halten wird.

Ziel der langen Vorbereitung war und ist es, sich spielerisch weiter zu entwickeln und die Abwehr zu stabilisieren. Trainer Udo Hermannstädter monierte, dass in den vorausgegange-nen Jahren zu viele Punkte in der Hinrunde liegen gelassen wurden. Das soll sich endlich ändern. Von Beginn an fit in die Saison zu starten und mit Vollgas zu starten, lautet demnach die Devise. Durch viele Vorbereitungsspiele, vor allem gegen höherklassige Gegner wie den HC Erlangen, den TSV Winkelhaid oder den 1. FC Nürnberg, hat das Team versucht, sich in dieser Hinsicht zu verbessern. Für die Landesliga Nord ist eine zunehmende Leistungsdichte zu erwarten. Neu hinzu kamen die beiden Absteiger aus der Bayernliga Tuspo Heroldsberg und TV Weidhausen. Daneben erwartet die TSH die HG Zirndorf und die HSG Fichtelgebirge als stärkste Konkurrenten auf die Meisterschaft. Wie stark die Aufsteiger HSC 93 Fürth, TV Münchberg und TV Marktsteft sein werden, bleibt abzuwarten. Dass ein Aufsteiger jedoch immer für Furore sorgen kann und demnach nie zu unterschätzen sein sollte, hat die HG Zirndorf in der vergangen Saison eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Deswegen ist man für den 03.10. schon einmal gewarnt, denn dann reisen die TSH- Damen zum ersten Mal zum Aufsteiger TV Marktsteft.

Bericht: Katrin Gilsbach
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Beitragvon Greenkeeper » 11.09.2009, 06:48

HSG Fichtelgebirge:

Beeindruckt von der Willensstärke

Trainer Schmidt sieht Handball-Trainingslager in Luby als vollen Erfolg.

Nur hoher Kräfteverschleiß verhindert Sieg über den Verbandsligisten Plauen-Oberlosa.

Die Saisonvorbereitung bei der Handballspielgemeinschaft Fichtelgebirge läuft auf Hochtouren. Dieter Schmidt, seit dieser Saison Trainer der Landesliga-Damen, absolvierte mit seinen Schützlingen am vergangenen Wochenende ein Trainingslager in Skalna (Tschechien). Wer Schmidt kennt, weiß, dass er vor allem Handball mit Herzblut verbunden mit Disziplin und Kreativität von seinen Aktiven fordert.

Schwere Beine nach der Pause

Zu den vier Trainingseinheiten, bestehend aus Konditionsabschnitten, Ball- und Spieltechnik sowie taktischen Maßnahmen im Abwehrverhalten, kamen drei Testspiele. "Damit wollte ich die Grenze der Belastbarkeit einmal vollständig ausreizen, erklärt Schmidt. In den ersten beiden Begegnungen traf das Team auf das tschechische Team des HC Luby, das Bezirksoberliga-Stärke vorweist. In beiden Partien setzte sich die HSG mit 30:22 und 38:24 durch. Wobei sich alle Aktiven als Torschützen eintrugen.

Das war quasi ein Gegner zum Aufwärmen. Denn im letzten Spiel traf das Team auf den sächsischen Verbandsligisten Plauen-Oberlosa. Vor der Begegnung wurde noch ein Trainingslauf absolviert. Damit war irgendwie klar, dass sich nach der Pause ein Kräfteverschleiß bemerkbar machte - und das deutlich. Bis zur Halbzeit konnte die HSG ein 10:10 halten.

Nach dem Seitenwechsel aber wurden die Beine der Oberfranken immer schwerer. Am Ende setzte es eine 22:30-Niederlage. Dieter Schmidt zeigte sich bei der Abschlussbesprechung mit seiner Mannschaft dennoch sehr zufrieden. Die "große Willensstärke" des Teams bilde ein stabiles Fundament für die bevorstehende Saison.

Kaum aus dem Trainingslager zurück absolvierte das Team schon ein weiteres Spiel gegen den Landesligaabsteiger aus Marktleugast., der sich als wahrer Prüfstein entpuppte. Nach einer mittelmäßigen ersten Halbzeit legte die HSG Fichtelgebirge nach der Pause zu und gewann mit 30:24. Torschützen: J. Lenhard (9/2), Wölfel (6/2), Hermankova (5), T. Lenhard (3), U. Zeitler (2) F. Zeitler (2), Kraus, Mages und Späthling (je 1).

Bereits am heutigen Freitag um 19 Uhr in Wunsiedel wartet mit dem Bayernligisten HaSpo Bayreuth der nächste Prüfstein.
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Beitragvon Greenkeeper » 15.09.2009, 07:37

HSG Fichtelgebirge:

Fichtelgebirgs-Handballdamen imponieren beim 33:27 mit neuformierter Abwehr und viel Spielverständnis. Hermankova wächst in Spielmacherrolle hinein. Jessica und Tanja Lenhard glänzen als Torschützen.

Immer besser in Schuss kommen die Handball-Damen der HSG Fichtelgebirge, die gegen den Bayernligisten HaSpo Bayreuth ein starke Leistung boten und am Ende mit 33:27 (17:14) das Feld als verdienter Sieger verließen.

Trainer Dieter Schmidt lässt keine Möglichkeiten aus, um vor allem das Spielverständnis weiter zu verbessern. Kaum aus dem Trainingslager zurück ging es für den Landesligisten nach nur einer Trainingseinheit sofort wieder voll zur Sache. Der befürchtete kurzzeitige Leistungseinbruch nach intensiver Vorbereitung stellte sich nicht ein. Engagiert und aggressiv gingen die HSG-Damen zu Werke und heizten dem Bayernligisten tüchtig ein. Die neuformierte Abwehr stand, trotz einiger Abstimmungsprobleme, gut. Vera Hermankova wächst immer besser in die Rolle der Spielmacherin. Die Folge war, dass mit zunehmender Spieldauer der Landesligist tonangebend wurde und zur Pause bereits verdient in Führung lag.

Nicht zu übersehen war allerdings noch eine Vielzahl von technischen Fehlern im Aufbauspiel, die bei engen Partien zum Stolperstein werden könnten. Wurfsicher hingegen präsentierte sich diesmal Flügelflitzerin Tanja Lenhard mit fünf Treffern. Im zweiten Abschnitt blieb die HSG am Drücker. Sie fand gegen die sehr offensiv agierende Bayreuther-Abwehr stets ein Mittel zum Abschluss. Nach dieser Leistung ist die HSG auf dem besten Weg auch in der kommenden Saison für positiv Schlagzeilen zu sorgen. Für die HSG trafen J. Lenhard (9/3), T. Lenhard (5), Mages (5), U. Zeitler (4), Späthling (3), Hermankova (4), F. Zeitler (2) und Kraus (1). Walter Lenhard
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Beitragvon Greenkeeper » 24.09.2009, 10:52

Aufwind für die Fichtelgebirgs-Teams

Handball-Landesligen | Die Damen der HSG Fichtelgebirge und die Herren der TS Selb wollen eine gute Rolle spielen. Die Helmbrechtser Damen sind geschwächt, aber etabliert. Die beiden Aufsteiger aus Münchberg sehen zunächst den Klassenerhalt als Ziel.

Fünf Handballmannschaften aus der Region starten am kommenden Wochenende in die Saison der Handball-Landesliga Nord. Ihre Perspektiven sind recht unterschiedlich. Während die beiden Teams aus dem Fichtelgebirge, die Damen der HSG und die Herren der TS Selb, schon glauben, eine gute Rolle zu spielen und die Helmbrechtser Damen sich zumindest als Etablierte fühlen können, zählt für die beiden Aufsteiger vom TV Münchberg vorerst nur eines: der Klassenerhalt.

Zuversicht ohne Euphorie

Ohne klare Zielsetzung starten die Handballdamen der HSG Fichtelgebirge am Samstag (16 Uhr) ins Heimspiel gegen TuSpo Heroldsberg. Über den Absteiger sei wenig bekannt, er gilt als unbeschriebenes Blatt. Trainer Dieter Schmidt hat zwar seine Mädels nach deren Erwartungen gefragt, doch die fühlten sich als gebrannte Kinder. "Damit haben wir schlechte Erfahrungen gemacht", hat er zur Antwort bekommen. Die Vorbereitung sei von einigen "Nackenschlägen" begleitet gewesen. Der Klassepartie mit dem Sieg gegen den Bayernligisten HaSpo Bayreuth folgte prompt eine Niederlage gegen den Bezirksoberligisten TS Selb. Dazu fallen Christina Weigel, Karina Lenhard und Jessica Zwerenz noch einige Zeit aus. Dennoch kann sich Schmidt vorstellen, eine gute Rolle in der Landesliga zu spielen. "Wir sind nicht euphorisch, aber zuversichtlich."

Mit einem schweren Handicap muss der TV Helmbrechts, mittlerweile alter Rivale der HSG Fichtelgebirge, leben. Spielertrainerin Miriam Aust leidet an einem Knorpelschaden am Knie und kann bis aus weiteres an Handball nicht einmal denken, geschweige denn ihren Lieblingssport ausüben. Ohne sie musste die Mannschaft aber schon in der Rückrunde der vergangenen Saison einlaufen und hat dennoch mit einem hervorragenden fünften Rang in der starken, erstmals mit 14 Teams bestückten Liga abgeschlossen. Drei oder vier Mädchen aus der A-Junioren-Bayernliga-Mannschaft haben Fuß gefasst im Damenteam und sollen dies auch ab kommenden Samstag tun. "So gut wie möglich vorne mitmischen", skizziert TV-Handballchef Gotti Aust das Ziel der Mannschaft, die nach wie vor wie die Herren von Luka Veraja betreut und drei Mal pro Woche trainiert wird. Zum Auftakt am Samstag sorgt mit dem HSC Fürth gleich ein starker Aufsteiger für die Nagelprobe.
Der nächste starke Aufsteiger in die Damen-Landesliga kommt aus der Nachbarschaft und heißt TV Münchberg. Ohne Verlustpunkt hat die Mannschaft von Trainer Günter Weiß die sofortige Rückkehr geschafft und will sich nun natürlich in der höheren Klasse etablieren. Weiß setzt, weniger aus der Not als einer Münchberger Tugend folgend, auf den seit Jahren sehr starken Nachwuchs: "Die erfahrenen Spielerinnen werden die Jungen führen und Vorbildfunktion ausüben müssen."

In der vergangenen Saison wurden die Münchberger Damen so gut wie nie gefordert. Das wird sich schon am Samstag ändern, wenn der etablierte SG/DJK Rimpar in Münchberg antritt. Grundsätzlich herrscht bei den TVM-Damen Zuversicht. Die Harmonie ist da, die "Chemie" stimmt.

Raus aus dem Fahrstuhl

Etwas bescheidener startet die Herrenmannschaft des TVM wieder einmal als Aufsteiger in eine Landesligasaison. Ihre Devise lautet "raus aus dem Fahrstuhl", denn in den vergangenen Jahren war Münchberg häufig nur eine Saison in dieser Klasse beschieden. "Der Klassenerhalt ist für uns drin", zeigt Spielertrainer Christian Seiferth vorsichtigen Optimismus. Um dieses Ziel zu realisieren, müssen die Seinen allerdings ziemlich viele Tore werfen. "In der Abwehr waren wir nicht die Stärksten, und das wird wohl so bleiben", ist der Trainer ganz Realist, auch wenn er mit Nico Weiß einen neuen Torhüter einsetzen kann. Er setzt auf die Mannschaft, die im Endeffekt relativ souverän Meister in der Bezirksoberliga geworden ist, mit den drei Brüdern Lad und einem weiteren Tschechen namens Peter Schwab als Stützen.

Stützen aus Tschechien hat die Turnerschaft Selb vielen Jahren. Die "Ascher Buben" Mäsiar, Salom und Michanek sind schon vor gut zehn Jahren im Nachbarort jenseits der Grenze zu Landesliga-Handballern gereift. Sie zählen auch heute noch zu den Stützen des Teams, das im Vorjahr als Aufsteiger in der Landesliga eine überraschend gute Rolle spielte. "In diesem Jahr soll die Bilanz in jedem Fall besser werden", gibt sich Trainer Horst Roch optimistisch. Denn rund um die besagten und weitere Selber Routiniers hat er zahlreiche junge Spieler ins Team eingebaut.

Fast überall doppelt besetzt

Dort ist nun fast jede Position doppelt besetzt. Neuzugang Sebastian Wölfel aus Rehau, den Roch schon in der Jugend der HSG Fichtelgebirge betreut hatte, ist der erste Linkshänder im TS-Team und vielseitig einsetzbar. Lukas Kempf und Sven Röhring, die im Vorjahr wegen Verletzungen und beruflicher Aufgaben nicht zur Verfügung standen, sind voll dabei. "Wir haben in manchem Vorbereitungsspiel nach 15 Minuten fünf Mann ausgewechselt, die Leistung blieb konstant", sieht Roch die neue hohe Leistungsdichte bestätigt.

Der Spielplan könnte der TS Selb zu einem guten Start verhelfen mit drei Heimpartien an den ersten vier Wochenenden. Zum Start allerdings gibt es gleich ein Schlüsselspiel gegen den souveränen Rückkehrer und alten Rivalen HG Ansbach. "Wenn wir da gewinnen, könnten wir zumindest in den ersten Monaten vorne mitspielen", meint Abteilungsleiter Matthias Herold.

Nicht ganz so gut hat es der Terminplaner mit dem Nachbarn aus Münchberg gemeint. Der muss zunächst zum unberechbaren MTV Stadeln und hat nach der Heimpremiere noch zwei Auswärtsspiele auf dem Programm. "Gut möglich, dass wir erst mal hintendrinhängen", weiß Trainer Christian Seiferth.
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