Spielberichte TV Rosstal 2009/2010

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Moderator: Steve22

Spielberichte TV Rosstal 2009/2010

Beitragvon heiner » 18.10.2009, 20:12

17-10-09 TVR-Herren - TSV Lichtenau 39-30 (19:14)In einem überaus temporeichen Spiel behielt die „Erschde" am Ende klar die Oberhand. Vor allem in der Anfangsphase war es der Peine-Sieben gelungen, den Aufsteiger aus Lichtenau förmlich zu überrennen, und mit einer 7:0-Führung nach zehn Minuten bereits für eine Vorentscheidung zu sorgen.

Im Grunde genommen stand am Samstagabend nichts geringeres als das absolute Topspiel der Bezirksoberliga auf dem Programm. Nachdem der TSV Lichtenau am Grünen Tisch die beiden Punkte gegen den TV Bad Windsheim zuerkannt bekommen hatte, führten beide Mannschaften mit jeweils 6:0 Punkten die Tabelle an.

Da der TV Roßtal in dieser Saison auf einen sehr breiten Kader zurückgreifen kann, hat sich in der Zwischenzeit ein Rotationssystem eingeschlichen. So standen gegen den Aufsteiger aus Lichtenau zunächst nur Spieler in der Anfangsformation, die gegen Lauf/Heroldsberg nur wenig oder gar keine Einsatzzeit bekommen hatten. Dementsprechend motiviert gingen diese dann auch zu Werke und legten in den Anfangsminuten los wie die Feuerwehr. Aus einer kompakt stehenden Abwehr heraus und mit einem starken Frank Meyer im Rücken überrollte die „Erschde" den TSV zu Beginn regelrecht. Erst nach über zehn Minuten gelang es den Gästen, den ersten Treffer zu erzielen. Zu diesem Zeitpunkt stand es jedoch bereits 7:0 für die Hausherren, was dem Spiel gleich zu Beginn einiges an Brisanz genommen hatte. Erschwerend kam für die Gäste hinzu, dass deren Rückraumschütze Sebastian Schuh nach zehn Minuten zum Duschen geschickt wurde, nachdem dieser Jochen Pelz im Gegenstoß gefoult hatte. Weitere zehn Minuten gelang es der „Erschdn" dann noch nachzulegen und die Führung weiter auszubauen. Beim Stande von 14:2 hatte man bereits einen überaus komfortablen Vorsprung, der bis zum 18:6 Bestand hatte. Ab diesem Zeitpunkt sollte es allerdings einen deutlichen Bruch im Spiel der „Erschdn" geben. Während der TSV Lichtenau nun begann, seine Mannschaft durchzuwechseln, mussten die Spieler des TVR so langsam dem hohen Tempo der Anfangsphase Tribut zollen. Plötzlich waren es die Gäste, die einen Gegenstoß nach dem anderen einfuhren, während beim TVR der Angriffsmotor gehörig stotterte. Lediglich ein einziges Törchen gelang dem Tabellenführer in den Schlussminuten, und so sah die Situation der Lichtenauer zur Pause (19:14) auf einmal gar nicht mehr so aussichtslos aus. Nicht schlecht hatten die Zuschauer im Übrigen gestaunt, als nach etwa zwanzig Minuten der TSV in Überzahl einen Block zum Freiwurf aufstellte. Mit Nick Tornow war der Lichtenauer Torhüter auf das Parkett gekommen und legte zweimal in Folge einen Sprungwurf hin, dem wohl nur wenige in dieser Liga das Wasser reichen dürften.

Nach einem Blockwechsel zur Pause, fast schon wie beim Eishockey, sahen die Zuschauer im zweiten Durchgang dann eine nahezu komplett anders aufgestellte Mannschaft des TVR. Diese knüpfte in den Anfangsminuten jedoch nahtlos an die Leistung kurz vor der Pause an, und so gelang es dem TSV tatsächlich, auf drei Treffer zu verkürzen (20:17; 22:19). Die „Erschde" machte sich daran, Stefan Betz, der nun zwischen den Pfosten des TSV Lichtenau stand, regelrecht berühmt zu schießen. Dann aber kam wieder mehr Ordnung ins Spiel der Hausherren, und man schaffte es, sich wieder Stück für Stück abzusetzen. Beim Stande von 33:23 hatte man fast wieder den alten Vorsprung aus der Anfangsphase erreicht, und dem TVR gelang es in der Schlussphase, obwohl man nun fast nur noch in Unterzahl agierte, diesen über die Ziellinie zu bringen. Obwohl die Anzeigetafel am Ende den wunderschönen Endstand von „40:30" anzeigte, waren es dann doch nur 39 Treffer für die Hausherren, da sich zwischenzeitlich wohl einmal ein Tor zuviel untergemogelt hatte. Doch auch ohne die 40-Toremarke geknackt zu haben war es ein insgesamt gutes Heimspiel, bei dem lediglich die 30 Gegentreffer wurmen dürften.

TVR: Frank Meyer, Thorsten Neukirchen - Lukas Franke 3, Simon Wild 3, Manuel Erben, Matthias Prenzel 9/2, Christian Barth 1, René Gerbing 4, Jochen Pelz 5/1, Reinhold Szasz 2, Andreas Schoberth 5, Sören Hirschsteiner 2, Alexander Brandscher 1, Sebastian Schuh 4/1.

TSV: Stefan Betz, Nick Tornow 4 - Felix Merkel 1, Christian Schüller 1, Thomas Schmidt 4, Tim Herzig 1, Benjamin Altrock 1, Tim Schneider 1, Sebastian Schuh, Holger Halbmann 2, Patrick Müller 1, Dominik Gruber 7/6, Christoph Riederer 6, Nico Baumgartner.

Zeitstrafen:
Roßtal 10 (Wild, Erben, Prenzel, Barth, Gerbing, Szasz, Schoberth, Hirschsteiner, 2x Schuh,)
TSV 4 (Altrock, Müller, Gruber, Riederer)

Disqualifikation
TSV: Schuh (10.)

Siebenmeter:
Roßtal 7/5
TSV 7/7
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Beitragvon heiner » 03.11.2009, 14:55

24-10-09 TV Gunzenhausen - TVR-Herren 30:43 (12:19)

Der TV Roßtal bleibt auch im fünften Saisonspiel nach einer starken Vorstellung siegreich. In dieser insgesamt fairen Partie konnten die Gastgeber lediglich bis zum 10:12 mithalten, ehe die Roßtaler bis zur Pause auf sieben Treffer davonzogen. Einziger Wermutstropfen war die schwere Verletzung von Rückraumspieler Lukas Franke, der in den nächsten Wochen nicht zur Verfügung stehen wird

Die Mannen von Trainer Carsten Peine waren vor der Partie gewarnt. Immerhin war es dem TV Gunzenhausen in einem Vorbereitungsturnier gelungen, den späteren Turniersieger in der Gruppenphase zu besiegen. Hinzu kam, dass mit Sebastian Schuh eine wichtige Säule im Spiel des TVR arbeitsbedingt absagen musste. Auf der anderen Seite hatte man es mit einem TV Gunzenhausen zu tun, der im Vergleich zur Vorsaison stark verjüngt auf das Parkett trat.

In den Anfangsminuten schien die Partie die erwartet schwere Aufgabe zu werden. Die Gäste taten sich zunächst schwer gegen eine gut stehende Gunzenhäuser Abwehr. Außerdem gelang es den Gastgebern vor allem über Franz und Rudolph immer wieder, Löcher in den Roßtaler Abwehrverband zu reißen. Bis zum 10:12 war das Aufeinandertreffen alles andere als eine klare Angelegenheit. Hinzu kam der Schock in der 9. Minuten, als sich Lukas Franke bei einem Gegenstoß den Ellbogen auskugelte und ins Krankenhaus gebracht werden musste. Die Schlussminuten der ersten Hälfte sollten dann aber klar den Gästen gehören, die nun ein ums andere Mal über Gegenstöße zum Torerfolg kamen. Obwohl man in den letzten beiden Minuten allein dreimal frei vor dem Gehäuse am Gunzenhäuser Schlussmann Tiefenthaler scheiterte, hatte man mit 19:12 bereits einen komfortablen Vorsprung zur Pause.

Auch nach dem Wechsel legte man mit zwei schnellen Toren zum 12:21 erfolgreich nach. Das Spiel hatte sich nun eindeutig zugunsten des Tabellenführers gedreht, der das Tempo im zweiten Durchgang noch einmal verschärfte. Am Ende sollten 24 Treffer in der zweiten Halbzeit auf dem Konto der „Erschdn" stehen, die nun mit einer doppelten Manndeckung gegen Rudolph und Franz versuchte, die beiden gefährlichsten Torschützen des TVG aus dem Spiel zu nehmen. Was die Roßtaler am Wochenende zuvor nur knapp verfehlt hatten, sollte an diesem Abend endlich gelingen, und so knackte man diesmal die 40-Toremarke, auch wenn man dafür 30 Gegentreffer kassierte.

Da auch die HG Zirndorf ihre Hausaufgaben bisher allesamt gemacht hat, wird es am Martinimarkt-Samstag zum Aufeinandertreffen der einzigen noch immer verlustpunktfreien Mannschaften kommen. Man darf sich also auf ein rasantes Derby freuen, bei dem es um einiges geht. Im vergangenen Jahr konnte die HG im Übrigen beide Punkte aus Roßtal entführen, was für die Peine-Sieben genug Ansporn sein sollte, die Tabellenführung zu verteidigen.

TVR: Thorsten Neukirchen, Florian Blaßneck - Lukas Franke 2, Simon Wild 1, Manuel Erben 5, Matthias Prenzel 8/1, Christian Barth, René Gerbing 2, Jochen Pelz 7/2, Reinhold Szasz 6, Andreas Schoberth 1, Sören Hirschsteiner 7, , Ingo Gömmel 3, Alexander Brandscher 1.

TVG: Marco Tiefenthaler, Michael Scheuerlein - Matthias Sichert, Sebastian Schulten, Benjamin Franz 9/4, Thomas Wolf 3, Hanhoan Truong 2, Christoph Hanel, Florian Hanselmann 3, Jonas Lüther 3, Markus Rudolph 6, Jan-Niklas Mehl 1, Sebastian Watzlawik 2, Bernd Rösch 1.

Zeitstrafen:
Roßtal 1 (Gerbing)
TVG 1 (Schulten)

Siebenmeter:
Roßtal 5/4
TVG 4/3
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Beitragvon heiner » 05.11.2009, 15:12

[size=12]Vorbericht TV Roßtal-HG Zirndorf[/size]

Ein Martinimarkt-Heimspiel nach MaßFan-Herz, was willst du mehr? Wie gemacht scheint die Dramaturgie vor dem Derby-Heimspiel am Samstag gegen die HG Zirndorf. Die Gäste aus der Bibertstadt haben mit ihren vier Siegen zum Saisonauftakt dafür gesorgt, dass es für die „Erschde" nun bereits zum dritten Mal in dieser Saison zu einem Kräftemessen mit dem Tabellenzweiten kommt.

Man darf sich also auf ein echtes Spitzenspiel freuen, da beide Mannschaften verlustpunktfrei in die Partie gehen werden. Welche der beiden Serien am Samstag reißen wird, darauf darf man als Fan, Spieler oder neutraler Beobachter gespannt sein. Und blickt man zurück auf vergangene Martinimarkt-Begegnungen, so muss man sagen, dass sich die Wichtigkeit der Partie voll und ganz in die Historie einreiht. Martinimarkt-Spiele waren schon immer etwas ganz besonderes und an Highlights mangelte es nicht. Unvergessen ist etwa das Aufeinandertreffen in der Landesliga gegen den späteren Bayernligaaufsteiger TSV Simbach, den man im Jahr 2001 am Rande einer Niederlage hatte und völlig verdient einen Punkt abrang. Oder aber sechs Jahre später, als sich die Mannschaft von Wolfgang Schmidt nach schwierigem Start in die Runde bereits unter Zugzwang befand und den ebenfalls späteren Aufsteiger aus Roding mit 39:24 wahrlich abkofferte. Auch im letzten Jahr lieferte die Truppe bereits unter der Regie von Carsten Peine am Martinimarkt-Samstag beim - wen wundert's - späteren Aufsteiger aus Ansbach eine klasse Vorstellung und entführte mit dem 33:33-Unentschieden einen Punkt aus der Bezirkshauptstadt. Das Spiel gegen Zirndorf wird also einem Martinimarkt-Spiel wahrlich gerecht, nur eines hofft in Roßtal keiner: dass man erneut gegen den Aufsteiger in die Landesliga aufs Parkett geht.

Dass die HG Zirndorf in Roßtal bestehen kann, hat sie in der vergangenen Saison eindrucksvoll bewiesen. Mit 27:29 endete am 31. März das Spiel zugunsten der HG, die an diesem Abend den deutlich größeren Siegeswillen bewies. Man hat also noch ein Hühnchen zu rupfen mit dem Tabellennachbarn aus Zirndorf und dürfte gleichzeitig vor deren Stärken gewarnt sein. Die HG ist in der Zwischenzeit deutlich gewachsen und zu einer festen Größe in der BOL geworden. Nach mehrmaligen Auf- und Abstiegen scheint letzteres gegenwärtig kein Thema mehr zu sein. Zirndorf zeichnet sich durch eine sehr gute Jugendarbeit aus und bringt immer wieder junge Spieler mit Potential in die Vollmannschaft nach. Genau aus diesem Grund ist der bisherige Erfolg für Kenner der BOL auch alles andere als überraschend. Die Mannschaft von Stefan Handrick wird sicherlich alles daran setzen, dem Gastgeber am Samstagabend erneut ein Bein zu stellen und die Tabellenführung zu erobern.

Auf Seiten des TV Roßtal wiegt bekanntlich der Ausfall von Lukas Franke schwer. Die Mannschaft und der Verein wünschen Lukas an dieser Stelle noch einmal eine gute und schnelle Genesung. Ob Matthias Prenzel seine Grippeerkrankung bis Samstag vollkommen auskuriert hat, war beim Schreiben dieser Zeilen noch unklar. Der Ausfall eines weiteren RL-Spielers wäre nicht zuletzt deshalb besonders bitter, da Matthias Prenzel zurzeit einen echten Lauf hat und inzwischen zum erfolgreichsten Torschützen der „Erschdn" avancierte. Nichtsdestotrotz steht Trainer Carsten Peine nach wie vor ein breiter Kader zur Verfügung, womit sich eventuelle Ausfälle hoffentlich kompensieren lassen.

Wir wünschen allen Zuschauern schon jetzt ein interessantes, faires und hoffentlich erfolgreiches Derby zwischen dem Spitzenreiter TV Roßtal und dem Tabellenzweiten der HG Zirndorf! An dieser Stelle noch einmal der Hinweis: Aufwärmen kann man sich selbstverständlich wie in jedem Jahr mit heißen Caipis am TVR-Stand am Martinimarkt, woraufhin dann bis 19.30 Uhr hoffentlich jeder den Weg in die Halle gefunden hat.








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Beitragvon heiner » 09.11.2009, 21:17

07-11-09 TVR - HG Zirndorf 38:32 (19:12)


500 Zuschauer!! waren eine würdige Kulisse für ein temporeiches und über weite Strecken hochklassiges Derby zwischen dem TV Roßtal und der HG Zirndorf. Am Ende waren es die Gastgeber, die beide Punkte einheimsten und damit nunmehr als einzige Mannschaft mit blütenweißer Weste dastehen.

Beide Mannschaften waren verlustpunktfrei in die Partie gegangen, und wie man erwarten durfte, gingen sowohl die Hausherren als auch die Gäste aus der Bibertstadt von Beginn an ein hohes Tempo. Zwar gehörte die Anfangsphase klar dem TVR, jedoch war dieser nicht in der Lage, seine spielerische Überlegenheit in Tore umzumünzen. Vor allem Sebastian Schuh hatte es sich scheinbar zur Aufgabe gemacht, so oft wie möglich den gegnerischen Pfosten zu malträtieren Zu einer gehörigen Portion Pech kam auch noch ein starker Alexander Birkner im Zirndorfer Gehäuse hinzu, der die ein oder andere hochkarätige Torchance verhinderte. So kam die „Erschde" zunächst nicht über ein 4:4-Unentschieden hinaus, sollte sich ab diesem Zeitpunkt jedoch sukzessive steigern. Wieder einmal war es Matthias Prenzel, der in dieser Phase einen Großteil der Treffer erzielte und seine Farben auf die richtige Spur brachte. Und plötzlich lief das Spiel für den Tabellenführer wie aus einem Guss. Bis zum Pausentee hatte man bereits einen Vorsprung von sieben Treffern erzielt, was fast schon vorentscheidenden Charakter hatte. Doch wie sich noch herausstellen sollte, konnte man das Spiel zu diesem frühen Zeitpunkt noch keinesfalls abhaken.

Nach dem Wechsel erhöhte sich die Schlagzahl des Spiels noch einmal. Beide Mannschaften gingen nun ein unglaubliches Tempo und trafen in dieser Phase in nahezu jedem Angriff. Nach kürzester Zeit hatte sich der Spielstand auf 27:19 für die Hausherren erhöht, die ab diesem Zeitpunkt jedoch in ein Zwischentief geraten sollten. Plötzlich lief bei den Gastgebern so gut wie nichts mehr, während Zirndorf weiterhin nach Belieben traf. Nun zeigten die Gäste, dass sie zurecht dort oben an der Tabelle angesiedelt sind und holten den Rückstand Stück für Stück auf. Beim Stande von 30:28 war der vierte Heimsieg in Folge ernsthaft in Gefahr geraten. Gerade noch rechtzeitig bekam die „Erschde" die Kurve und riss in der Schlussphase das Ruder wieder an sich. Drei Tore in Folge vom 33:30 zum 36:30 sorgten für die Entscheidung in einem attraktiven Handballspiel, von dessen Sorte wir uns noch mehr in dieser Saison wünschen.

TVR: Thorsten Neukirchen, Florian Blaßneck - Simon Wild 2, Matthias Prenzel 9, Christian Barth, René Gerbing, Jochen Pelz 8, Sebastian Schuh 5, Reinhold Szasz 4, Manuel Erben, Andreas Schoberth 3, Sören Hirschsteiner 5, Ingo Gömmel 3/1, Alexander Brandscher.

HGZ: Robert Goth, Alexander Birkner - Phillip Handrick 4, Christian Bauer 2, Fabian Traumer 1, Dominik Schmidt 3, Christian Reichenberger 3, Frank Großhauser 8/4, Tobias Hartmann 2, Kay Finsterer 1, Dominik Weidmann, Michael Behounek, Tony Keene 6, Dennis Handrick 1.

Zeitstrafen:
Roßtal 3 (Prenzel, Schuh, Szasz)
HGZ 2 (P. Handrick, D. Handrick)

Siebenmeter:
Roßtal 5/1
HGZ 6/4
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Beitragvon heiner » 17.11.2009, 14:25

15-11-09 TSV Wendelstein - TVR-Herren 12:38 (4:18

Zu einer unerwartet leichten Aufgabe wurde das Auswärtsspiel beim TSV Wendelstein. Am Ende stand mit 38:12 ein wahrer Kantersieg zu Buche, der vor allem auf eine stabile Abwehr zurückzuführen ist.

Unklarheit herrschte vor der Partie, ob die Hausherren denn nun in „Roth" oder in „Orange" spielten. Nachdem sich beides als irgendwie richtig erwiesen hatte, und diese Lappalie also geklärt war, konnte die „Erschde", gestärkt durch den zurückliegenden Derbysieg, ihr erst drittes Auswärtsspiel antreten. Dieses fand gegen einen bis dato gänzlich unbekannten Gegner aus Wendelstein statt, der sich in der Vorsaison durch eine erfolgreiche Relegation das Ticket für die BOL gesichert hatte. Nach fünf Minuten Spielzeit, wovon man etwa viereinhalb in der Abwehr verbrachte, lautete der Zwischenstand 2:2 Unentschieden. Dann aber machte der Tabellenführer ernst und zog in der Folgezeit Tor um Tor davon. Vor allem Sebastian Schuh traf in dieser Phase scheinbar nach Belieben. Lediglich zwei weitere Gegentreffer sollte die „Erschde" bis zum Pausenpfiff gerade einmal zulassen, womit der Garant für den hohen Erfolg ausgemacht scheint. Eine stabile Abwehr gegen zumeist harmlose Gastgeber reichte, um bereits zur Pause uneinholbar in Front zu liegen. Die Würfe der TSV-Angreifer konnte Florian Blaßneck zumeist sicher parieren, das ein oder andere Mal schien auch der Pfosten die Farben der Gästemannschaft zu tragen und ein wenig dazu helfen.

Zu Beginn des zweiten Durchgangs schlich sich jedoch der Schlendrian im Spiel des TV Roßtal ein. Die nun komplett durchgewürfelte Mannschaft ließ nun zahlreiche Torchancen ungenutzt, weshalb es nach einer Viertelstunde lediglich 7:6 (insgesamt also 25:10) aus Sicht der Gäste stand. Nach einer Auszeit von Trainer Carsten Peine fand die Mannschaft zu alter Stärke zurück und zündete den Turbo für die Schlussphase. Die Gastgeber fanden ihren Meister nun zumeist im Roßtaler Schlussmann Thorsten Neukirchen, wohingegen der TVR seine Abschlussschwäche abgestellt hatte. Am Ende konnte man mit 38:12 einen rekordverdächtigen Auswärtssieg mit 26 Treffern Differenz einfahren.

TVR: Thorsten Neukirchen, Florian Blaßneck - Simon Wild 2, Matthias Prenzel 4, Christian Barth 3, René Gerbing 2, Jochen Pelz 3, Sebastian Schuh 9/1, Reinhold Szasz, Andreas Schoberth 1, Alexander Brandscher, Manuel Erben, Sören Hirschsteiner 9, Ingo Gömmel 5/2.

TSV: Christian Hügel, Johannes Kurz - Tobias Hönig 2, Marco Krämer 3, Sascha Huber, Thomas Steigerwald, Michael Gundel, Martin Weschta 3, Andreas Steigerwald 1, Christian Brock 1, Marcus Grüßner 1, Philipp Hauer 2.

Zeitstrafen:
TSV 2 (2x T. Steigerwald)

Siebenmeter:
Roßtal 4/3
TSV 2/0
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Beitragvon heiner » 04.12.2009, 12:09

27-11-09 Post SV Nbg. - TVR 24:32 (11:16

Trotz einiger Ausfälle gelang es dem TV Roßtal gegen den Post SV Nürnberg, am Ende einen ungefährdeten Sieg einzufahren. Allerdings tat sich der Tabellenführer in der Anfangsphase unheimlich schwer, bevor man schließlich einen beruhigenden Vorsprung herausspielen konnte.

Die Personaldecke war dünn geworden vor dem vierten Auswärtsspiel der Saison. Nach Lukas Franke hatte es im Laufe der Woche zu allem Überfluss auch noch Alex Brandscher und Sebastian Schuh (beide am Sprunggelenk) erwischt. Da auch Sören Hirschsteiner krankheitsbedingt nur auf der Bank Platz nahm, und Thorsten Neukirchen anstatt des Tores diesmal zeitgleich den Kreißsaal hütete, musste Trainer Carsten Peine ein wenig improvisieren. Mit dabei waren stattdessen Michael Stockfleth, Frank Meyer und Stefan Pöppl als „Notnagel" aus der Zweiten. Die Anfangsphase verlief dann auch alles andere als erfolgsversprechend. So stand es nach einer Viertelstunde gar 7:6 für die Hausherren, woraufhin Carsten Peine folgerichtig die Auszeitkarte zückte. Viel zu ideenlos und behäbig agierte man im Angriff gegen eine äußerst stabil stehende Nürnberger Abwehr. Nach der Auszeit sollte sich das Blatt jedoch blitzartig wenden. Sieben Treffer in Folge für die „Erschde", und es hieß auf einmal 7:13. Dieser Vorsprung gab die nötige Sicherheit, auch wenn die Mannschaft weiterhin von ihrer Bestform weit entfernt war. Die erfolgreiche Phase ging nicht zuletzt auf Frank Meyer zurück, der nun die ein oder andere gute Möglichkeit der Hausherren entschärfte.

In der Halbzeitpause dann der nächste Ausfall: Spielmacher Jochen Pelz erlitt in der Kabine einen allergischen Schock und konnte im zweiten Durchgang nicht mehr eingreifen. Nach dem Seitenwechsel erhöhte sich zwar das Tempo, wobei sich auf der anderen Seite auch ungewohnt viele technische Fehler im Angriffsspiel der „Erschdn" einschlichen. Knapp wurde es trotzdem nicht mehr, wohl auch weil Florian Blaßneck, der nun das Roßtaler Gehäuse hütete, einen echten Sahnetag erwischt hatte. Zweimal führte die Peine-Sieben im zweiten Durchgang gar mit neun Treffern und auch mit dem Endergebnis muss man angesichts des dezimierten Personals letztlich zufrieden sein.

TVR: Frank Meyer, Florian Blaßneck - Simon Wild 4, Matthias Prenzel 10/5, René Gerbing 2, Jochen Pelz 3/2, Michael Stockfleth, Reinhold Szasz 2, Andreas Schoberth 4, Manuel Erben 2, Sören Hirschsteiner (n.e.), Ingo Gömmel 2, Christian Barth 3.

PSV: Tobias Staudt, Klaus Frohmader - Sebastian Achatz 6, Jan Yabroudi 1, Matthias Öhring 1, Heiko Gömmel, Pascal Pöllot 5, Karsten Balwinski 1, Lars Gawer 1, Sebastian Gerner 2, Sandro Karg 7/2.

Zeitstrafen:
TVR 5 (2x Gerbing, 2x Szasz, Schoberth)
PSV 8 (Yabroudi, 3x Gömmel, Pöllot, Gawer, Gerner, von Frankenberg [Trainer])

Disqualifikation:
Gömmel H. (3x 2 min)

Siebenmeter:
Roßtal 7/7
PSV 2/2
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Beitragvon heiner » 19.01.2010, 21:18

12-12-09 TV Bad Windsheim - TVR-Herren 27:30 (13:14)

Einen spannenden Abend erlebten die zahlreichen Zuschauer in Bad Windsheim. Der „Erschdn" gelang am Ende ein hart erkämpfter Sieg gegen eine starke Heimmannschaft aus Bad Windsheim. Bis in die Schlussminuten musste man zittern, ehe der zehnte Sieg im zehnten Spiel und somit die Herbstmeisterschaft mit einer bisher blütenweißen Weste sichergestellt werden konnten.
Vor der Saison war man sich einig: Dies sollte das absolute Topspiel der BOL-Saison 2009/10 werden. Allerdings trug der schlechte Saisonstart des letztjährigen Vizemeisters aus Bad Windsheim mit 2:8 Punkten dazu bei, dass sich die Kurstädter schnell aus dem Titelrennen verabschieden mussten. Dass es trotzdem zu einem Spitzenspiel wurde, liegt daran, dass die Windsheimer inzwischen wieder zu alter Stärke gefunden haben und mit zuletzt fünf Siegen in Folge zur Spitzengruppe aufgeschlossen hatten. Die Mannschaft von Carsten Peine war also gewarnt, vor allem vor der bekannt starken Abwehrleistung des TV Bad Windsheim. Dazu kam, dass Roßtal weiterhin auf seine Rückraumspieler Sebastian Schuh und Lukas Franke sowie Rechtsaußen Alexander Brandscher verzichten musste, was gegen einen starken Gegner trotz des großen Kaders durchaus negative Folgen haben kann.

In den Anfangsminuten wurde es zur erwartet intensiven Partie, in der zunächst beide Abwehrreihen im Mittelpunkt standen. Aus dem Feld heraus sollte es beim Tabellenführer vorerst nicht so recht klappen, und so fielen die ersten drei Treffer jeweils vom Siebenmeterpunkt. Bad Windsheim gelang es, die Schnelle Mitte der Roßtaler erfolgreich zu unterbinden, womit eine Waffe aus den vergangenen Spielen schlichtweg entschärft wurde. Dennoch schaffte es die Peine-Truppe beim 9:12 erstmals, einen kleinen Vorsprung herauszuholen, und das trotz dreimaliger Unterzahl in dieser Phase. Dies sollte, das kann man vorwegnehmen, ein sicherlich spielentscheidendes Kriterium werden. Der TV Roßtal überstand seine Unterzahlsituationen einfach schadloser als der Tabellenvierte von der Aisch. Zweitens blieb man die vielen Male vor dem Siebenmeterstrich konzentriert und netzte letztlich ganze elf Mal per Strafwurf ein. Absolut unnötig war es dann allerdings, wie man die Gastgeber gegen Ende der ersten Hälfte wieder stark machte, denn aus einem Drei-Tore-Vorsprung wurde aufgrund einiger Unkonzentriertheiten eine knappe Pausenführung von 14:13.

Dementsprechend motiviert kam Bad Windsheim aus der Kabine, bestand immerhin die Chance, als erste Mannschaft dem TVR ein Bein zu stellen. Der zweite Durchgang sollte also lange Zeit Spitz auf Knopf stehen. Immer wieder legte Roßtal mit einem Treffer vor, ehe Bad Windsheim das Seinige zu einer nervenaufreibenden zweiten Halbzeit dazutat. Dass es ein absolut intensives Spiel war, zeigt auch die Tatsache, dass die Spielerdecke nun auf beiden Seiten dünner wurde. Zunächst konnte Spielmacher Jochen Pelz (3x zwei Minuten) nach bereits 37 Minuten vorzeitig zum Duschen gehen. Verletzungsbedingt fielen im Anschluss Christian Barth (Gehirnerschütterung), Matthias Prenzel (Schlag gegen den Kehlkopf) sowie Florian Joachimsthaler (Nasenbeinbruch) auf Seiten der Gastgeber aus. Neun Minuten vor Schluss wurde ferner Edmund Göttfert nach seiner dritten Zeitstrafe disqualifiziert. Bis zum 24:24 hätte die Partie auch in die andere Richtung kippen können, wobei es vielleicht schon vorher, beim Stande von 22:22, zu der spielentscheidenden Szene überhaupt gekommen war. Roßtal befand sich gerade nach einer Zeitstrafe gegen Stefan Pöppl in Unterzahl, vertändelte im Angriff den Ball, woraufhin Edmund Göttfert zum Gegenstoß ansetzte. Im Duell eins gegen eins parierte Thorsten Neukirchen die riesen Möglichkeit der Hausherren, erstmalig im zweiten Durchgang in Führung zu gehen. Ob sie daraufhin nicht in einen Lauf geraten wären, darüber kann man nur spekulieren. Als dann aber neun Minuten vor Schluss zunächst Göttfert, und drei Minuten später Wurst eine Zeitstrafe erhielten, machte Roßtal den Sack zu. Bad Windsheim scheiterte nun ein ums andere Mal an Neukirchen, wohingegen Roßtal seine Chancen zu nutzen wusste. Von 24:24 zog man auf 24:29 davon, eine Vorentscheidung war somit gefallen.

Natürlich war der Jubel groß nach dem knappen Auswärtssieg. Zum ersten Mal musste sich die Mannschaft in einer schwierigen Situation beweisen und zeigte schließlich eine tolle Moral. Weiter geht es am 10. Januar beim HSC Fürth. Bis dahin wird vielleicht auch der ein oder andere Verletzte wieder mit an Bord sein.

TVR: Thorsten Neukirchen, Florian Blaßneck - Simon Wild 1, Matthias Prenzel 11/6, Christian Barth, René Gerbing, Jochen Pelz 7/5, Reinhold Szasz 4, Andreas Schoberth 2, Manuel Erben, Sören Hirschsteiner 3, Ingo Gömmel 2, Stefan Pöppl.

TVBW: Achim Kulas, Manuel Kögler - Edmund Göttfert 3, Christian Frank 2, Florian Joachimsthaler, Dominik Hufnagel 1, Patrick Wurst 1, Tamas Kiss 6/4, Andreas Kulas, Tobias Frank 1, Christian Dietrich, Kai Löscher 5, Daniel Bauer 3, Valentin Zeitler 5.

Zeitstrafen:
TVR 7 (3x Pelz, 2x Szasz, Schoberth, Pöppl)
TVBW 5 (3x Göttfert, Wurst, Löscher)

Disqualifikation:
Pelz (3x 2 min)
Göttfert (3x 2 min)

Siebenmeter:
Roßtal 13/11
TVBW 5/4



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Beitragvon heiner » 19.01.2010, 21:22

10-01-10 HSC Fürth - TVR-Herren 19:29 (11:13)
Mit einem 29:19-Auswärtserfolg beim HSC Fürth erwischte die „Erschde" einen gelungenen Start in die Rückrunde und darf sich über zwei weitere Punkte freuen. Vor allem die beiden starken Torhüter Florian Blaßneck und Thorsten Neukirchen waren die Erfolgsgaranten auf der Fürther Hardhöhe, indem sie zahlreiche Tormöglichkeiten der Gastgeber entschärften.

Zu Beginn des Derbys präsentierten sich beide Teams auf Augenhöhe. Roßtal hatte zunächst so seine Probleme, die Kreisanspiele an Sebastian Krauß auf Seiten des HSC zu unterbinden. Die Anfangsphase stand zudem ganz in Zeichen der Torhüter, die hüben wie drüben sehr gute Torchancen entschärften. Nachdem die Gastgeber vom HSC Fürth mit 6:4 in Front gelegen hatten, kam der TVR erstmals richtig in Fahrt und riss mit fünf Treffern in Folge die Führung an sich (6:9). Die folgerichtige Auszeit von HSC-Coach Peter Heimpel führte jedoch dazu, dass der Spielfluss der „Erschdn" erst einmal wieder unterbrochen war, und so glichen die Hausherren erst einmal wieder zum 9:9 aus. Am Ende sollte dann aber doch noch ein knapper Vorsprung zur Pause herausspringen. Moralische wichtig war wohl auch der von Florian Blaßneck gehaltene Siebenmeter nach Ablauf der 30 Minuten. Mit 11:13 ging es also in die Pause, ein Ergebnis, aber auch ein Spielverlauf, die bis dato stark an das Hinspiel im September erinnerten. Seinerzeit war es dem TVR in der zweiten Halbzeit nicht gelungen, die Fürther ordentlich auf Distanz zu bringen und frühzeitig für eine Vorentscheidung zu sorgen.

Diesmal jedoch wurden die Weichen recht schnell auf „Sieg" gestellt. Hinten stand man nun deutlich kompakter und Torhüter Thorsten Neukirchen konnte die sowieso schon recht gute Leistung von Florian Blaßneck aus der ersten Hälfte mit lediglich acht Gegentreffern sogar noch toppen. Mit dem 12:17 hatte die „Erschde" erstmals einen einigermaßen beruhigenden Vorsprung. Letztlich hätten in diesem zweiten Durchgang auf beiden Seiten deutlich mehr Tore fallen können, doch sowohl die Gastgeber als auch der Tabellenführer ließen einige gute Möglichkeiten aus. Der TV Roßtal machte es jedoch alles in allem einen Tick besser und schraubte das Ergebnis am Ende noch auf einen deutlichen 10-Tore-Vorsprung.

TVR: Thorsten Neukirchen, Florian Blaßneck - Simon Wild 2, Matthias Prenzel 4/1, Christian Barth 3, René Gerbing 3, Jochen Pelz 5, Sebastian Schuh 3, Reinhold Szasz 1, Andreas Schoberth 3, Manuel Erben 1, Sören Hirschsteiner 2, Ingo Gömmel 2.

HSC: Thomas Kast, Tim Wagner - Michael Zochowski, Sebastian Krauß 3, Ingo Grünwald 2, Marcel Grabowski, Stefan Fischer 2, Christoph Herrmann 1, Andreas Gramlich 6, Marco Cappello 1/1, Andreas Engler, Harry Filipp 4/1.

Zeitstrafen:
TVR 3 (Prenzel, Schuh, Hirschsteiner)
HSC 2 (Herrmann, Filipp)

Siebenmeter:
TVR 1/1
HSC 4/2
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Beitragvon heiner » 19.01.2010, 21:26

16-01-10 SG Schwabach/Roth - TVR 19:32 (11:16)

Auch im zweiten Rückrundenspiel musste die „Erschde" erst einmal auf fremdem Parkett antreten. Der Gegner war am vergangenen Samstag die SG Schwabach/Roth - eine junge Truppe, die zuletzt überraschend in Bad Windsheim beide Punkte entführt hatte.

Dementsprechend ging die Peine-Sieben mit viel Respekt in die Partie, zumal man auch noch auf Spielmacher Jochen Pelz verzichten musste. Ihn vertrat Reinhold Szasz auf der Rückraum Mitte-Position, was - dies kann man vorweg nehmen - hervorragend funktionieren sollte. Der Tabellenführer startete hochkonzentriert in die Anfangsphase und legte mit 4:0 Toren einen super Start hin. Die Abwehr stand felsenfest und auf Thorsten Neukirchen zwischen den Pfosten war in den entscheidenden Situationen einfach Verlass. Im Angriff machte vor allem Sebastian Schuh nach seiner Verletzung deutlich, dass er schon fast wieder bei alter Leistungsstärke ist. Er sollte mit 11 Treffern am Ende erfolgreichster Torschütze werden. Bis zum 4:10 aus Sicht der Gastgeber schienen die Kräfteverhältnisse klar verteilt, allerdings kam die Lutsch-Truppe nun zunehmend besser in die Partie. Hinzu kam, dass auf Seiten des TV Roßtal die Konzentration nicht mehr auf dem Niveau der Anfangsphase war und es im Angriff nun etwas an Durchschlagskraft mangelte. Ehe man sich versah war das Ergebnis beim Stande von 8:11 auf einmal gar nicht mehr so deutlich, und man lief Gefahr, den hart erarbeiteten Vorsprung plötzlich aus der Hand zu geben. Dann gelangen den Roßtalern jedoch noch einmal drei Treffer in Folge vom 10:13 zum 10:16, womit man dann doch wieder etwas beruhigter in die Pause gehen konnte.

Doch auch zu Beginn des zweiten Durchgangs erwischte die „Erschde" einen eher durchwachsenen Start und leistete sich einige Unkonzentriertheiten. Die SG blieb folglich bis zum Stande von 14:18 weiter auf Schlagdistanz. Dass die Schwabacher einen solchen Rückstand jederzeit aufholen können, haben sie in dieser Saison bereits gezeigt. Doch auch der TV Roßtal hat in diesem Jahr schon oft gezeigt, dass man in den entscheidenden Momenten hellwach ist. So auch dieses Mal, als die Mannschaft von Trainer Carsten Peine eine regelrechte Serie zum 15:25 hinlegte. Nun war das Match also endgültig entschieden, auch wenn die SG noch einmal auf acht Treffer verkürzte (17:25; 19:27). Die Schlussphase sollte dann aber wieder klar dem Spitzenreiter gehören, der mit fünf Toren am Stück das Ergebnis noch einmal in die Höhe schraubte.

Somit wäre alles angerichtet für das Spitzenspiel am kommenden Samstag gegen den direkten Verfolger aus Lauf/Heroldsberg. Das erste Heimspiel im Jahr 2010 dürfte demnach gleich ein echter „Knüller" werden, der dem Kampf um den Aufstieg entweder eine kleine Vorentscheidung verleiht, oder aber die Liga wieder spannend macht. Man darf gespannt sein, wer sich von den beiden bisher besten Teams der Liga durchsetzen wird.

TVR: Thorsten Neukirchen, Florian Blaßneck - Simon Wild 1, Matthias Prenzel 3, Christian Barth 3, René Gerbing 1, Sebastian Schuh 11/2, Reinhold Szasz 6, Andreas Schoberth 1, Manuel Erben 2, Sören Hirschsteiner, Ingo Gömmel 4/1.

SG: Tobias Popp, Adrian Falkner - Sebastian Zschunke 7/3, Markus Gögelein 1, Sebastian Krätzig 2, Niklas Nester 1, Patrick Scherbel 2, Andreas Mari 1, Benny Götz, Christian Lutsch 5, Jonas Fricke.

Zeitstrafen:
TVR 2 (Gerbing, Schuh)
SG 1 (Mari)

Siebenmeter:
TVR 4/3
SG 8/3
heiner
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