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NordhessenPower Oberliga
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Verfasst am: 19.10.2009, 10:56 Titel: SVH Kassel - TSG Haßloch 26:26 (10:12) |
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Den Sieg noch aus der Hand gegeben
Handball-Regionalligist SVH Kassel führt 14 Sekunden vor Schluss 26:25 und spielt noch unentschieden
Kassel. Die Enttäuschung war groß, beim 26:26 (10:12) gegen die TSG Haßloch musste die SVH Kassel dem Gegner einen Punkt mit auf die Heimreise geben und konnte die zweite Heimpartie in Folge nicht gewinnen.
Und wieder war der Gegner schlagbar, doch die Harleshäuser schaffen es zurzeit nicht, Konstanz in ihr Spiel zu bringen. Einfache Tore werden nicht gemacht, die spielerische Linie im Rückraum ist nicht über 60 Minuten vorhanden.
Und wenn man 14 Sekunden vor Spielende das Führungstor zum 26:25 erzielt, dann darf man den Sieg nicht mehr aus der Hand geben. Völlig unprofessionell das Verhalten in der Restspielzeit, statt sofort den Gegner anzugreifen und zu unterbrechen, ließ man Haßloch noch einmal kommen. So erzielten die Gäste sechs Sekunden vor Schluss den Ausgleich.
Die Harleshäuser, die zwar auf Daniel Berg Gretarsson nach seiner Gehirnerschütterung wieder zurückgreifen konnten, aber ohne Nico Greiner und Matthias Aschenbroich begannen, hielten sich bis zum 9:9 (27.) bei wechselnder Führung im Spiel. Zur Pause lag dann aber die TSG Haßloch, die bis dahin in Matthias Röder und Maximilian Bannicke die Vollstrecker hatte, die den Hausherren fehlten, mit 12:10 vorn.
Nach dem Wechsel die gleiche Situation. Die SVH im Angriff ohne den einfachen Zug zum Tor, die TSG Haßloch mit 16:12 in Front. Dann hielt es Matthias Aschenbroich nicht mehr auf der Bank und "Aschi" brachte Schwung in den Angriff. Beim 15:16 (38.) setzte er sich allein durch und blies zur weiteren Aufholjagd. Doch Haßloch ließ sich nicht abschütteln. Bis zum 23:23 (55.) durch Igor Sharnikau, der in der Schlussphase drei Tore erzielte, führten die Gäste ständig.
Dann markierte Alexander Koke per verwandeltem Siebenmeter das 26:25 (59:46) und erzielte die erste SVH-Führung seit der 26. Minute (9:8 ). Doch zum Sieg reichte es trotzdem nicht.
"Wir haben jetzt zwei Wochen Zeit, das, was wir falsch gemacht haben, aufzuarbeiten", forderte Matthias Aschenbroich nach dem Spiel. "Ich habe zwar Schmerzen im Oberschenkel gehabt, aber ich habe gedacht, dass wir das Spiel noch drehen können, wenn ich reinkomme."
Trainer Adalsteinn Eyjolfsson, mit grippalem Infekt gesundheitlich nicht auf der Höhe, schlich nach dem Spiel niedergeschlagen durch die Halle. "Einen Punkt aus zwei Heimspielen, das ist zu wenig", bekannte er. "Zu wenig ist auch, was die Mannschaft auf dem Spielfeld zeigt. Sie ruft ihr volles Potenzial nicht ab. Ich erwarte, dass die Mannschaft mehr Charakter zeigt."
Eyjolfsson verhehlt nicht, dass bei dem gesteckten Ziel Meisterschaft auch Druck auf der Mannschaft lastet, "aber alle, die geblieben sind, und alle, die gekommen sind, wussten, dass unser Ziel der Aufstieg ist".
SVH: Stange, Deussen (17. bei einem 7 m); Sharnikau 3, Drengsson 1, Evora 1, Koke 6/4, Gretarsson 6/2, Botte 3, Adams, Einarsson 1, Aschenbroich 5. - SR: Scholz/Dähne (Bad Klosterlausnitz/Gera). - Z: 400
Von Peter Fritschler
Quelle: http://www.hna.de/regiosportstart/00_20091019091700_Den_Sieg_noch_aus_der_Hand_gegeben.html
Zuletzt bearbeitet von NordhessenPower am 20.10.2009, 09:48, insgesamt einmal bearbeitet |
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NordhessenPower Oberliga
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Verfasst am: 20.10.2009, 09:47 Titel: |
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Röder glänzt bei Siniaks Debüt
TSG Haßloch erkämpft sich in Kassel ein 26:26-Unentschieden
Die TSG Haßloch wird in der Handball-Regionalliga zum Favoritenschreck. Acht Tage nach dem 35:22 gegen Gensungen ertrotzte die Sieben aus dem Großdorf beim SVH Kassel ein 26:26 (12:10)-Unentschieden. In zwei Wochen kommt Primus TV Groß-Umstadt ins TSG-Zentrum ...
Andrej Siniak warf bei seinem Debüt im Haßlocher Jersey nur einmal und ohne Erfolg aufs Tor, er gefiel aber als Ballverteiler und Anspieler. Solange die Kraft nach fünf Monaten Wettkampfpause reichte, dirigierte der Weißrusse die Mannschaft im rechten Takt. Die „Halben" traten an seiner Seite um einiges ruhiger auf. Und so bewertete Trainer Richard Schüle die Premiere des neuen Haßlocher „Stars" positiv: „Ohne es überbewerten zu wollen: Er hat große Verdienste an diesem Punktgewinn."
Den Löwenanteil am ersten Auswärtszähler der Spielzeit verbuchte allerdings Matthias Röder. Der Linkshänder brillierte im rechten Rückraum, erzielte 13 Tore, übernahm in den entscheidenden Augenblicken Verantwortung. Er erzielte in der 58. Minute mit einem Siebenmeter den 25:25-Ausgleich, er zimmerte nach der abermaligen Kasseler Führung den Ball zum 26:26-Endstand in die Maschen - sechs Sekunden vor Schluss, als Richard Schüle den Torsteher durch einen zusätzlichen Feldspieler ersetzt und alles auf eine Karte gesetzt hatte. Schüle überhäufte Röder mit Lob, auch wegen dessen Eiseskälte beim Strafwurf: „Kassels Torwart Marco Stange ist ein Klassemann, da gehen einem nach vier Versuchen schon mal die Ideen aus. Matthias aber hat acht gesetzt, ohne dass der Torwart den Ball auch nur einmal berührt hat. Ein ganz großes Spiel, Respekt."
Die TSG führte meist, mitunter gar mit vier Treffern (16:12, 35.). Umso bitterer wäre es gewesen, hätte sie ohne Punkt die Heimreise aus Nordhessen antreten müssen. Bis dato hatte die Schüle-Sieben auswärts ja nie wirklich schlecht gespielt - diesmal jedoch bewahrte sie endlich auch einen kühlen Kopf. (aboe)
TSG Haßloch: Reber, Olf (bei zwei Siebenmetern) - Röder (13/8 ), Höger, Kupijai (2) - Bogusch (1), Markert (1) - Seberkste (1) - Siniak, Bannicke (5), Knoll (1), Werling (1), Zehe.
Quelle: Die Rheinpfalz (19.10.2009)
http://www.tsg-handball-hassloch.de/ |
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