SVW Burghausen Spielberichte

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SVW Burghausen Spielberichte

Beitragvon Steve22 » 12.11.2008, 12:44

16.9.2008

Déja vu für Wacker-Damen

Kaum hatte das erste Stündlein für die Handballerinnen des SV Wacker Burghausen in der Landesliga Süd geschlagen, schon könnte man glauben es wäre das letzte gewesen. Mit einer satten 14:30 (6:17)-Klatsche kehrten die Werferinnen von Trainerin Gudrun Zimmerer vom Auswärtsauftritt beim VfL Günzburg zurück: „Bis auf die ersten 15 Minuten hat praktisch nichts geklappt.“ Die Gründe für das bittere Erwachen sind deutlich zu beschreiben.

Die junge Mannschaft fuhr mit einer Rumpftruppe ins Ländle. Nur zwei Auswechselspielerinnen hatte die Übungsleiterin zur Verfügung. Darunter war mit Claudia Elsner eine etatmäßige Schlussfrau. Die andere Torhüterin namens Steffi Kiefer erwischte dafür einen richtig guten Tag. „Das klingt zwar seltsam, aber sie hat unendlich viele Chancen zunichte gemacht, sonst wäre es noch höher ausgegangen. Bei den Gegentoren war sie machtlos“, unterstrich Gudrun Zimmerer.

Miki Dingl hilft aus

Die wohl größte Überraschung war das Comeback von Miki Dingl, die seit zwei Jahren nicht mehr dabei war. Sie studiert in Österreich und hatte daher wenig Zeit. In Günzburg half die pfeilschnelle Blondine dankenswerterweise aus. Sie trainierte erst zweimal und könnte im Oktober eventuell wieder voll ins Team zurückkehren. Acht Volltreffer gelangen ihr, darunter war ein Siebenmeter.

Abwehrleistung indiskutabel

Mit einer vorgezogenen Dame wollten die Oberbayerinnen den VfL Günzburg am Erfolg hindern. Das klappte so gut wie nie. Die Gastgeberinnen umliefen die Defensive ein ums andere Mal wie sie wollten. „Gerade zu Beginn spürten alle die Nervosität. Danach merkte ich schon, dass die Erinnerungen an die letzte Saison wieder hochgekommen sind“, fasste Gudrun Zimmerer, die trotz aller sachlichen Analyse durchaus verärgert war, zusammen. Vor allem nach der 12. Minute ging es dahin. Burghausens Rückraumspielerin Kathi Meier war umgeknickt und konnte nicht mehr weiterspielen. Bis dahin führte Günzburg mit 6:3 Toren. Innerhalb weniger Minuten schoss der VfL dann auf 13:3 davon. Es brachen alle Dämme.

Wurfausbeute muss verbessert werden

Besonders bitter gestaltete sich die Wurfausbeute. 35 Mal landete das Spielgerät nicht im Netz, 15 Würfe waren sehr gute Chancen. Dazu kamen 17 Abspielfehler und 13 technische Missgeschicke. „Diese Bilanz sagt eigentlich schon alles. Wäre die Konzentration hoch genug gewesen, dann wäre ernsthaft etwas drin gewesen“, so Zimmerer. Den Burghauserinnen ging nach und nach nicht nur der Mut aus, sondern verständlicherweise auch die Kraft, weil es wahnsinnig schnell hin- und herging. Damit ließ auch das Rückzugsverhalten zu wünschen übrig und die Defensive mit zunehmender Spielzeit nicht mehr in Position.

Die Tore für den SV Wacker erzielten: Julia Zachskorn (1), Daniela Krawutschke (2), Claudia Wagner (1), Miki Dingl (8/1), Gudrun Zimmerer (2).

Uli Kaiser

Quelle: www.sv-wacker.de/svwhandball/
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Beitragvon Steve22 » 12.11.2008, 12:45

23.9.2008

Offensives Debakel für Wacker-Damen

„Viele haben einfach zu schnell die Hosen voll“, urteilte Manager Herbert Bochmann nach dem 9:22 (5:11)-Schock der Handball des SV Wacker Burghausen beim SV-DKJ Taufkirchen. Das nüchterne Fazit war: Wer keine Tore schießt, kann nicht gewinnen. Die Mannschaft war wieder einmal zu schnell verkrampft.

Oftmals rollte der Ball gemächlich übers Spielfeld. Keiner bemühte sich um ihn. „Die Mannschaft ist im Kopf einfach nicht frei. Für mich war klar, dass die ersten beiden Spiele sehr schwer werden. Aber so extrem habe ich mir das nicht vorgestellt“, schüttelte eine genervte Trainerin Gudrun Zimmerer den Kopf. Besonders erschreckend waren die Würfe aus dem Rückraum, die von den gegnerischen Schlussleuten locker gefangen wurden. Der Druck im Spiel nach vorne fehlte über weiten Strecken gänzlich.

Abwehr recht ordentlich

Im Vorfeld der Partie hatte man wieder auf eine defensive Abwehrformation umgestellt. „Das hat auch recht gut funktioniert. Taufkirchens Rückraum war nicht besonders gefährlich, sonst hätte ich gleich wieder umgestellt“, so Zimmerer. „Die Spielerinnen haben sich viel zu schnell untergeordnet. Die Gastgeber hatten auch keine besonders große Mannschaft“, ärgerte sich Bochmann. Die Nerven würden derzeit blank liegen. Das führe zu Angsthasenhandball.

Spiel schnell gelaufen

Im Prinzip war die Partie für den Bayernligaabsteiger schon nach neun Minuten gelaufen. Zwar ging der SVW nach zwei Minuten mit 1:0 in Führung, doch danach klappte offensiv gar nichts mehr. Der zweite Treffer gelang erst nach 14 Minuten durch einen verwandelten Siebenmeter von Sabine Schmid. „Zu viele haben sich mit anderen Dingen beschäftigt und den Fokus nicht aufs Feld gerichtet. Das muss besser werden“, grantelte Herbert Bochmann. Anscheinend wurde die Leidenszeit aus der letzten Saison mental verlängert. Damals gingen nahezu alle Partien ähnlich verloren. „Daran müssen wir arbeiten. Einerseits muss ich die Mannschaft wieder aufbauen, andererseits alle richtig wachrütteln. Diese Liga ist nicht die Bayernliga mit zu vielen zu starken Mannschaften“, sagt Gudrun Zimmerer. „Die Mädchen müssen die Konzentration wieder zurückgewinnen, damit der Kopf wieder flinker wird. Die Verschüchterung muss weichen“, fügt Bochmann an. Im Prinzip werde alles trainiert, aber letztlich nicht umgesetzt. Nun sind drei Wochen Pause angesagt. „Alle müssen die Anweisungen und Taktiken konsequent befolgen. Es gibt keine Ausreden mehr“, sagt Bochmann.

Die Tore für den SVW erzielten: Sabine Schmid (3/1), Manuela Mühlthaler (2), Petra Lankes, Daniela Krawutschke, Julia Zachskorn und Julia Schwerdtfeger (je 1).

Uli Kaiser

Quelle: www.sv-wacker.de/svwhandball/
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Beitragvon Steve22 » 12.11.2008, 12:46

13.10.2008

Wacker-Damen: Große Moral im packenden Spiel

Nach dem Schlusspfiff ließen doch einige Wacker-Handballerinnen den Kopf hängen. Am Ende reichte es nur zu einem 24:24 (11:12)-Remis gegen den TSV Schleißheim. „So wie das Spiel gelaufen ist, ist das ein Punktgewinn. Die Mannschaft hat einen Vier-Tore-Rückstand aufgeholt“, lobte Trainerin Gudrun Zimmerer. Ihr Team zeigte sich stark verbessert und mit großer Moral.

Nach der Begegnung konnte auch Manuela Mühlthaler wieder lachen, die Anfang der zweiten Halbzeit ziemlich unsanft eins auf die Nase bekommen hatte: „Gebrochen ist nichts. Geblutet hat es schon kräftig.“ Die Partie selbst war extrem spannend. Beide Mannschaften vergaben zahlreiche Chancen. Beim SVW stand mit der frisch vermählten Steffi Kiefer eine starke Schlussfrau zwischen den Pfosten.

Stark verbessert im Spiel

Die Wackerdamen präsentierten sich von der ersten Minute an vor allem spielerisch stark verbessert. Langsam greifen die Mechanismen. Der Aufbau war variantenreicher. Von allen Positionen wurden Treffer erzielt. Selbst der Rückraum, der besonders am Anfang wieder zu wenig präzise warf, strahlte ab und an Gefahr aus. „Sieben Tore aus der zweiten Reihe sind doch schon mal ein richtiger Schritt“, meinte die Trainerin. Wichtig war, dass mit Kati Meier wieder eine gute Werferin zurückkehren konnte. Sie traf fünfmal. Daran zog sich auch Claudia Wagner hoch, die zwei schöne Tore erzielte, aber noch mehr auf den Schlussmann schauen muss, wenn sie wirft.

Nerven halten erstaunlich gut

Vor allem in der zweiten Halbzeit haben die Nerven des SVW erstaunlich gut gehalten. Nach der Verletzung von Manu Mühlthaler war die Mannschaft, die wieder von einer guten Eva Wolf angetrieben wurde, etwas durcheinander. In dieser Phase wurde besten Chancen viel zu leicht vergeben und Schleißheim zog auf 19:15 (43.) davon. Anscheinend hatten der jungen Mannschaft die drei Wochen Pause sehr gut getan. Sie ließ sich nach diesem Rückstand nicht hängen und kämpfte sich mit eisernem Willen zurück. In diesen Minuten zeigte vor allem Sabine Schmid starke Nerven, die hintereinander drei wichtige Siebenmeter verwandelte. Jede Spielerin wollte mit aller Macht zum Abschluss kommen und schaute oftmals zum richtigen Zeitpunkt auf die freie Mitspielerin. Zwei wertvolle Treffer gelangen jeweils Eva Wolf und Kati Meier, den 24:24-Ausgleich (59.) erzielen konnten. Sekunden vor Schluss parierte Steffi Kiefer noch einen Ball, doch der letzte Burghauser Angriff konnte nicht mehr erfolgreich abgeschlossen werden. „Grundsätzlich sind in dieser Liga alle Gegner zu schlagen. Der Teamgeist stimmt. Wir brauchen noch ein bisschen Zeit für letzte Sicherheit“, so Gudrun Zimmerer.

Die Tore für den SVW erzielten: Sabine Schmid (7/5), Daniela Krawutschke (4), Eva Wolf (5), Claudia Wagner (2), Kati Meier (5), Manuela Brenner (1). Außerdem waren dabei: Manuela Mühlthaler, Claudia Elsner, Birgit Hornberger, Petra Lankes, Julia Schwerdtfeger, Monika Konik

Uli Kaiser

Quelle: www.sv-wacker.de/svwhandball/
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Beitragvon Steve22 » 12.11.2008, 12:47

20.10.2008

Keine Konstanz bei Wacker-Damen

„Alles, was wir am letzten Wochenende gut gemacht haben, lief in Kissing schief“, analysierte eine frustrierte Wacker-Trainer Gudrun Zimmer nach 18:28 (10:15)-Pleite ihres SV Wacker Burghausen beim SC Kissing. Die Damen tun sich in der Landesliga Süd weiterhin sehr schwer und liegen mit 1:7-Punkten auf dem vorletzten Platz.

Die große Krux der jungen Mannschaft ist das extreme Auf und Ab während eines Spieles. Zuhause gegen Schleißheim konnten zwei Tiefpunkte nochmals kämpferisch und mit der Unterstützung des Publikums umgebogen werden. Auswärts klappt das nicht. Dabei wäre das Spiel trotz einer zu schwachen Abwehrleistung in den ersten 20 Minuten recht gut gelaufen. Es ging ausgeglichen hin und her. Doch dann regierten wieder Nervosität und Hektik. Die Folge waren zu viele einfache Ballverluste. „Die Abwehr war richtig schlecht. Da hat leider gar nichts funktioniert“, schüttelte die Trainerin den Kopf. Die Lücken in der 6:0-Deckung waren viel zu groß. Die Kreisspielerinnen des Gegners konnten viel zu leicht zum Abschluss kommen. So zogen die Gastgeberinnen bis zur Pause auf 15:10 davon.

Aufbäumen nach der Pause

Nach der Pause bäumten sich die Wacker-Damen nochmals auf. Die Abwehr spielte kurzfristig stabiler und: „Der Angriff hat die Anweisungen sogar umgesetzt.“ Prompt gelang eine gute Aufholjagd, die die Burghauserinnen kurzfristig bis auf zwei Tore (14:16) heranführte. Zehn Minuten nach Wiederbeginn schien die Truppe auf dem richtigen Weg. Logischerweise kostete die Aufholjagd Kraft. Zwischenzeitliches Verschnaufen gehört zwar zu jedem Mannschaftsspiel, allerdings ging dies wieder mit dem absoluten Verlust der Taktik einher. So wurde wieder das alte Lied angestimmt: „Vorne viele Fehler, hinten große Lücken.“ Kissing bedankte sich und Wacker konnte den Kontrahenten nach 47 Minuten wieder nur durch das Fernglas betrachten. Der SC führte mit 24:14. Zehn Minuten gelang Wacker kein Tor. Der Druck war zu gering, weil der Rückraum ein Totalausfall war. „Verlieren ist ja kein Thema, aber man darf nicht immer so untergehen. Es fehlt an der Konzentration und die Nerven liegen dann wieder viel zu schnell blank. Daran müssen wir arbeiten. Zuhause dürfen wir nicht so abschenken“, sagte Gudrun Zimmerer.

Die Tore für den SV Wacker Burghausen erzielten: Eva Wolf 4/2, Sabine Schmid 3/2, Manuela Mühlthaler 1, Daniela Krawutschke 5, Miki Dingl 5.

Quelle: www.sv-wacker.de/svwhandball/
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Beitragvon Steve22 » 12.11.2008, 12:48

28.10.2008

Niederlage für Handball-Damen

Mit 20:35 (12:14) gingen die Handball-Damen des SV Wacker Burghausen in der Landesliga Süd gegen den TSV Ottobeuren unter. Wieder einmal zerstörten sie sich die Möglichkeit auf einen Punkt leichtfertig selbst. Zu Beginn der zweiten Halbzeit gelang in zwölf Minuten nur ein Tor. „Jetzt haben wir erst einmal zwei Wochen Pause. Da muss sich die Mannschaft wieder finden“, fand Trainerin Gudrun Zimmerer.

„Dieser Gegner war nicht besonders gut. Wenn man keine Abwehr hat, dann braucht man sich nicht zu wundern“, zürnte Manager Herbert Bochmann. Unverständnis herrschte vor allem bei der Trainerin, weil die Spielerinnen aus unerfindlichen Gründen sämtliche taktischen Überlegungen über den Haufen geworfen hatten.

Ordentliche 1. Halbzeit

Dabei lief das Spiel vor allem in der 1. Halbzeit nicht schlecht. Von Beginn wogte die Partie hin und her. Beide Mannschaften waren absolut ausgeglichen. „Meine Mädels haben alles umgesetzt, was wir besprochen haben“, so Zimmerer. Die Folge war eine noch konzentrierte Abwehrleistung und eine ordentliche Abschlussquote. Zwischenzeitlich lag der SVW sogar mit zwei Toren in Führung. Doch schon etwa fünf Minuten vor der Pause begann die Konzentration wieder nachzulassen. Kurz zuvor hatte sich die einzige gute Rückraumwerferin Kati Meier am Sprunggelenk verletzt: „Das war schon sehr schade. Kati war an diesem Tag gut drauf. Sie können wir nur schwer ersetzen.“ Die blonde Sportstudentin wird dem Club einige Zeit mit einem Bänderriss fehlen. Nach der Unterbrechung baute die Truppe Schritt für Schritt ab. Allerdings wäre zur Pause nach einem 12:14-Rückstand nichts verloren gewesen.

Ottobeuren ohne Mühe

Mit dem Start der zweiten Halbzeit ging fast gar nichts mehr zusammen. Vorne wurden die Bälle auf leichsinnige Art und Weise aus der Hand gegeben. Einfachste Pässe kamen nicht mehr an. Wie gelähmt blieben die meisten Spielerinnen hernach stehen und so konnte Ottobeuren ohne größre Anstrengung davonziehen. Nachdem teilweise so gut wie kein Rückzugsverhalten mehr vorhanden war, konnten die Gäste oftmals ohne Bedrängung einwerfen. Am Ende fiel das Resultat sogar in dieser Höhe gerecht aus, weil Ottobeuren fast jeden Schuss im Tor des SVW versenkte. „Einige müssen jetzt schon einmal nachdenken, was sie wollen. Wir können nicht jedes Mal so untergehen. Manche Forderungen und Selbsteinschätzungen sind absolut unangebracht“, grantelte Gudrun Zimmerer. Dazu zählt auch, dass nicht nur die Offensive, sondern auch die Defensive zählt, was nach einem 20:35 schwerlich von der Hand zu weisen ist.

Die Tore für den SV Wacker erzielten: Katja Meier 2, Manuela Brenner 2, Daniela Krawutschke 3, Eva Wolf 6/2, Miki Dingl 7.

Uli Kaiser

Quelle: www.sv-wacker.de/svwhandball/
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Beitragvon Steve22 » 12.11.2008, 12:49

11.11.2008

Wacker-Damen mit deutlichem Aufwärtstrend

20 Sekunden vor Schluss bejubelten die Unterhachingerinnen ihren 21:20 (13:9)-Siegtreffer gegen die Damen des SV Wacker Burghausen. Kurz darauf war das Spiel der Landesliga Süd vorbei. „Natürlich habe ich mich maßlos geärgert, weil wir verloren haben. Andererseits war ich sehr zufrieden, weil meine Mannschaft wirklich gut gespielt hat“, meinte Trainerin Gudrun Zimmerer. Der TSV Unterhaching traf auf eine sehr kompakt und konzentriert spielende Burghauser Mannschaft.

Gudrun Zimmerer hatte in der spielfreien Zeit taktisch variiert. Sie stellte Petra Lankes in die zentrale Abwehrposition. Sie selbst wechselte mit ihr Abwehr und Angriff. „Petra hat sehr lautstark dirigiert. Das hat sie wirklich gut gemacht. Die Defensive ist sehr gut gestanden“, lobte die Übungsleiterin. Die Burghauserinnen legten gut los. Manuela Mühlthaler nahm die wurfstarke Stefanie Brandt in Gewahrsam und konnte die Gegnerin nur zwei Feldtore für sich verbuchen. Im letzten Spiel waren es noch 12.

Angriff etwas zu nervös

Leider spielten die Burghauserinnen im Angriff zu hektisch und vergaben so einige gute Tormöglichkeiten. In der Folge lag der SVW schnell mit 2:6 im Hintertreffen. Die körperlich weit überlegenen Unterhachingerinnen, die drei Spielerinnen mit über 1,80 Meter aufs Parkett schickten, schaukelten den Vorsprung bis zum Wechsel über die Zeit. Im zweiten Abschnitt drehten die Gäste dann die Partie um. Die Abwehr agierte erstaunlich stabil und Unterhaching tat sich sehr schwer. 13 Minuten lang erzielten die Hachingerinnen keinen Treffer mehr. Das war auch der starken Steffi Kiefer im Tor zu verdanken, die bravourös hielt. „Steffi war ein großer Rückhalt. Sie hat nur 13 Feldtore zugelassen“, freute sich Gudrun Zimmerer. Im Feld lief es auch wieder besser. Die Angriffe wurden konsequent abgeschlossen. Vor allem Daniela Krawutschke zeichnete sich durch ihre Treffsicherheit aus. Ihr gelangen sieben Tore. Nach 44 Minuten führte der SVW mit 14:13. 50 Sekunden vor Schluss gelang Daniela Krawutschke der 20:20-Ausgleich. „Wir haben ein tolles Spiel abgeliefert. Mit Kati Meier und Miki Dingl fehlten uns zwei wertvolle Spielerinnen. Da haben wir noch Potenzial nach oben. Darauf müssen wir aufbauen“, lobte Gudrun Zimmerer nach der unglücklichen Niederlage.

Die Tore für den SVW erzielten: Daniela Krawutschke (7), Sabine Schmid (3/3), Claudia Wagner (1), Monika Konik (1), Gudrun Zimmerer (2), Manuela Brenner (2), Eva Wolf (3/3).

Quelle: www.sv-wacker.de/svwhandball/
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Beitragvon Steve22 » 13.11.2008, 14:01

13.11.2008

...

In der Landesliga Süd müssen die Damen am Sonntag (15.30 Uhr) bei Post SV München antreten. [...]

„Natürlich waren meine Mädels geknickt, aber sie haben gesehen, was machbar ist“, sagt Trainerin Gudrun Zimmerer, der das 20:21 von Unterhaching Auftrieb gegeben hat. Der SVW trat als kompakte Einheit auf, demonstrierte vor allem in der Defensive endlich wieder einmal Qualität. Die Räume wurden eng gemacht, die stärkste Werferin in sehr effektive Manndeckung genommen. „Dies könnte in München auch eine Variante sein. Wir müssen mal sehen“, meint Zimmerer. Fraglich bleibt derweil noch der Einsatz von Kati Meier, die nach ihrem Bänderriss im Knöchel noch nicht wieder fit ist. „Wir wollen kein Risiko eingehen. Jeder darf nur ran, wenn er absolut gesund ist“, so die Übungsleiterin. Gegner PSV München hat bislang 5 Punkte gesammelt, der SVW nur einen. Aber das soll sich am Sonntag ändern. „Die Ausrede, dass wir eine junge Mannschaft sind, gilt nicht mehr. Die anderen Mannschaften haben auch viele Junge drin“, sagt Gudrun Zimmerer. [...]

Quelle: www.sv-wacker.de/svwhandball/
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Beitragvon Steve22 » 02.12.2008, 14:12

18.11.2008

Wacker-Damen enttäuschen in München

Die Handball-Damen des SV Wacker Burghausen können nicht mehr gewinnen. Am Sonntag verlor man in der Landesliga Süd beim PSV München mit 18:19 (9:11). „Ich bin wirklich stinksauer. Ein solches Spiel müssen wir gewinnen“, meinte eine frustrierte Trainerin Gudrun Zimmerer. Der Gegner hätte es mit einer schwach stehenden Defensive den Burghauserinnen leicht gemacht, aber der Rückraum versagte wieder einmal komplett

„Wenn du aus der zweiten Reihe nicht einmal werfen willst, dann kannst du nicht gewinnen“, meinte Zimmerer nach dem Match. Die Gegner standen nur am eigenen Kreis, ließen den Rückraum unbehelligt spielen, doch genutzt hat dies keine SVW-Spielerin. Überhaupt passte in der Offensive derzeit wenig zusammen. Hier erkennt der Zuschauer absolut keine Einheit. Kombinationen sind Fehlanzeige und es passieren zu viele technische Fehler, weil der Ball zu wenig sicher gefangen wird. „Wir hatten genügend Angriffe, doch auch im Abschluss passte wieder wenig zusammen“, so Zimmerer.

Abwehr spielt stabil

Die Burghauser Abwehr arbeitete wenigstens solide. Deshalb blieb die Mannschaft gegen einen biederer auch im Spiel. Im Tor standen mit Birgit Hornberger, die langsam herangeführt wird, und Steffi Kiefer zwei ausgezeichnete Schlussleute. Auch der Mittelblock verteidigte sehr gut. „Wir haben zwar neun Siebenmeter bekommen. Davon waren aber einige klar überzogen“, fasste Zimmerer zusammen. Ärgerlich ist die Niederlage vor allem deshalb, weil die Mannschaft nach einem 9:11-Rückstand zur Pause sich zunächst auf 13:13 (40.) herangekämpft hatte. Wenig später, als man auf eine reine Kreisdeckung umgestellt hatte, ging der SVW sogar mit 15:14 (47.) in Führung. Kurz vor dem Ende holte die Truppe sogar einen 16:18-Rückstand zum 18:18 auf. Doch am Ende „versemmelte“ man wieder leichtfertig zumindest einen Punkt, wenn nicht sogar den Sieg. „Der Wille ist schon da, aber es muss mehr Sicherheit in der Offensive her. Allerdings kannst du ohne Rückraumschützen kaum ein Spiel gewinnen. Ich muss mir etwas einfallen lassen“, meinte Gudrun Zimmerer abschließend.

Die Tore für den SVW erzielten: Sabine Schmid (6/3), Claudia Wagner (1), Gudrun Zimmerer (1), Monika Konik (2), Daniela Krawutschke (3), Eva Wolf (2), Miki Dingl (3).

Quelle: www.sv-wacker.de/svwhandball/
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Beitragvon Steve22 » 02.12.2008, 14:12

25.11.2008

Wacker-Damen bleiben ohne Sieg

Die Handball-Damen des SV Wacker Burghausen bleiben auch weiterhin ohne Sieg. „Insgesamt verbessert sich die Mannschaft von Spiel zu Spiel. Leider hat es wieder nicht gereicht“, analysierte Trainerin Gudrun Zimmerer das 24:29(10:12) gegen den TSV Aichach.

Die erste Halbzeit verlief insgesamt unspektakulär, dafür aber sehr ausgeglichen. Burghausen spielte mit einer 5:1-Deckung und nahm die stärkste Rückraumspielerin der Gäste durch Manuela Mühlthaler in Manndeckung. Einstellung und Konzentration passten. Das Spannendste war, dass die einzige Torhüterin Steffi Kiefer kurz vor der Pause eine Zeitstrafe bekam und Gudrun Zimmerer kurzzeitig zwischen die Pfosten ging. In dieser Phase konnte sich der TSV Aichach auf 12:10 absetzen.

„Die Pause hat uns nicht gut getan. Danach ging kurzfristig nichts mehr“, wunderte sich Gudrun Zimmerer. Die Gastgeberinnen agierten antriebslos und ohne Druck. Die Angriffe verliefen schleppend und unkonzentriert und so baute der Gast die Führung auf 20:15 aus. Danach fanden die Wacker-Damen Willen und Biss wieder. Vor allem Eva Wolf überzeugte. Sie erzielte acht Feldtore. „Sie hat ihre Chancen im direkten Zweikampf gesucht und genutzt. Das war stark“, freute sich Zimmerer. Am Ende half aller Kampfgeist nichts. Der TSV gewann mit 29:24 Toren. „Die Zuschauer haben aber gesehen, dass es voran geht. Wir haben Lob bekommen. Das gibt Auftrieb“, sagte Gudrun Zimmerer.

Die Tore für den SV Wacker erzielten: Sabine Schmid 2, Manuela Mühlthaler 1, Gudrun Zimmerer 2, Daniela Krawutschke 6, Eva Wolf 8, Miki Dingl 5.

Quelle: www.sv-wacker.de/svwhandball/
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Beitragvon Steve22 » 02.12.2008, 14:13

02.12.2008

Knoten ist geplatzt: Wacker-Damen siegen in Ottobrunn

Trainerin Gudrun Zimmerer und ihr Team schwebten nach dem überraschenden 15:13 (9:6)-Erfolg beim TSV Ottobrunn auf Wolke 7. Im neunten Anlauf hatten die Burghauserinnen endlich ihr erstes Punktspiel in der Landesliga Süd gewonnen. „Die Abwehr war stark, der Angriff weniger“, meinte Daniela Krawutschke freudestrahlend. Einen besonders starken Tag erwischte Torfrau Birgit Hornberger, die in der entscheidenden Phase perfekte Paraden zeigte.

Die Salzachstädterinnen sind mit einer stark geschwächten Mannschaft angetreten. Nur eine Auswechselspielerin stand an diesem Tag zur Verfügung. Die Truppe ließ sich dennoch nicht aus der Ruhe und knüpfte an den Aufwärtstrend der letzten Wochen an. „Schon beim letzten Heimspiel ist die gute Stimmung auf dem Feld besonders aufgefallen. Die Kommunikation fördert den Zusammenhalt und das hat man auch in Ottobrunn gesehen“, freute sich Gudrun Zimmerer.

Mannschaft wieder variabler

Die Abwehr stand wie ein Bollwerk. Einziges Manko war, dass man auch in Ottobrunn wieder zu viele Siebenmeter bekam. „Das müssen wir noch abstellen. Birgit Hornberger kassierte nur acht Feldtore, was ihre tolle Leistung unterstrich“, so Zimmerer. In der Offensive waren die Burghauserinnen zunächst von der aggressiven Defensive der Ottobrunner überrascht. Die Gastgeberinnen standen neun bis zehn Meter vor dem Tor. So blieb wenig Zeit, um ruhige Spielzüge auszuführen. Die Gäste reagierten mit schnellem Laufspiel, versuchten dadurch Lücken zu reißen und in diese zu spielen. Für die Zuschauer war die Partie weniger prickelnd, weil die Abwehrreihen dominierten. Nach 15 Minuten lag der SVW noch mit 4:5 zurück, ehe man bis kurz vor der Pause auf 9:5 stellen konnte.

Führung wurde gehalten

Im Gegensatz zu früheren Spielen konnte die Führung gehalten werden. Während der gesamten zweiten Halbzeit lagen die Damen von Gudrun Zimmerer mit zwei bis drei Toren in Führung. Ottobrunn hatte derweil auf eine noch unangenehmere reine Kreisabwehr umgestellt. Bis zur 52. Minuten lief es ganz gut und Wacker führte mit 14:9 Toren. In den nächsten Minuten sollte dann wieder keine eigener Treffer gelingen und Ottobrunn kämpfte sich bis zur 58. Minute nochmals bis 13:14 heran. Am Ende traf dann Daniela Krawutschke zum 15:13-Endstand. Einen Wehrmutstropfen mussten die Wacker-Damen nach 45 Minuten schlucken. Sabine Schmid schied mit einer Ellenverletzung aus und wird wohl bis Saisonende fehlen. Mit nunmehr 3:15 Punkten sind die Burghauserinnen auf den vorletzten Platz der Liga geklettert. Es fehlen nur vier Zähler auf einen Nichtabstiegsplatz.

Die Tore für den SV Wacker Burghausen erzielten: Sabine Schmid 5/5, Claudia Wagner 3, Monika Konik 1, Daniela Krawutschke 4, Eva Wolf 2.

Quelle: www.sv-wacker.de/svwhandball/
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