TG Landshut Saison 2009 / 2010

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Moderator: Steve22

TG Landshut Saison 2009 / 2010

Beitragvon Greenkeeper » 25.09.2009, 08:08

Zum Landesliga-Einstand gleich ein Schlüsselspiel
Handballer der TG Biller treffen am Samstag um 19.30 Uhr im SZ West auf Mitaufsteiger HG Amberg

Die TG Biller Landshut ist wieder da: Knapp eineinhalb Jahre nach dem Abstieg aus der zweithöchsten bayerischen Handball-Etage melden sich die Niederbayern in der Landesliga zurück. Zum Saisonauftakt in der wesentlich stärker als die Südtstaffel eingeschätzten Gruppe Nord kommt es dabei heute, Samstag, um 19.30 Uhr im Landshuter Sportzentrum West gleich zum Schlüsselspiel gegen den Mitaufsteiger HG Amberg.

Während die Rot-Weißen nur eine Saison in der Bezirksoberliga darben mussten, benötigten die Oberpfälzer "etwas" mehr Geduld: Vor 14 Jahren gehörten sie letztmals dieser Spielklasse an. Amberg verfolgt eine ähnliche Philosophie wie die TGL: Die Zeit der Legionäre aus osteuropäischen Nachbarländern ist vorbei, stattdessen wird jetzt auf Perspektivspieler aus der Region gesetzt. Vom Nachbarn HC Sulzbach kamen Linkshänder Basti Braun und Torwart Mathias Prasse. Bayernligaerfahrung bei der SG Regensburg bringt der 33jährige Matthias Frankerl mit. Neu im HG-Kader sind die "Eigengewächse" Simon Vierthaler (zuletzt HC Erlangen/A-Jugend) und Moritz Ringeisen (eigener Jugend). Mit dem Schwandorfer Fritz Donhauser will es sogar ein ehemaliger Bundesligacrack bei der HG noch einmal wissen. Das Trainerduo Matthias Steinert/Robert Torunsky rechnet sich beim Neulingskollegen einiges aus und baut auf die Unterstützung einer ganzen Busladung voller Fans, die am Samstag in der Dreihelmenstadt mit dabeisein werden.

"Der Heimvorteil zum Saisonstart ist natürlich schön, aber wir stehen auch gleich unter Druck", hat TGL-Spielertrainer Markus Böhner eher gemischte Gefühle. Nicht ohne Grund, denn aus beruflichen Gründen fehlt heute mit Dominik Abeltshauser einer seiner wichtigsten Leistungsträger. Zudem haben sich die Hoffnungen zerschlagen, Sandor Schmid nach der Rückkehr in die Allgäuer Heimat wenigstens als "Stand-by-Spieler" einzusetzen. Böhner: "Der Aufwand dafür war dem Sandor einfach zu groß." Jetzt sind auf den Halbpositionen eben die Neuzugänge Stefan Axthaler und Alex Reitmeier bzw. Alexander Schwarz umso mehr gefordert. Doch für Böhner sind nicht Einzelleistungen, sondern Teamspirit entscheidend für eine erfolgreiche Saison, denn: "Lange Auswärtsfahrten bis 400 km einfach, Spiele bis Mai - da ist ein gutes Klima in der Mannschaft wichtig." Für beste Stimmung könnte bereits ein Auftaktsieg sorgen. Es wäre der erste Schritt in Richtung des Saisonzieles, das "Mäx" Böhner so formuliert: "Erst einmal mit dem Abstieg nichts zu tun haben und dann schaun mer mal."

TG Biller: Wendleder, Götz; Grolms, Germowitz, Badawi, Reitmeier, Herterich, Wetscheza, Axthaler, Schwarz, Kraus, Böhner, Guggenberger, Colesan, Schott. -fe-
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Beitragvon Greenkeeper » 28.09.2009, 06:43

TG Biller feiert einen optimalen Landesliga-Saisoneinstand
Fast 500 Zuschauer im Sportzentrum West bejubeln überzeugenden 34:27 (15:10)-Sieg über Mitaufsteiger HG Amberg

Nahtlos an den starken Endspurt in ihrer Bezirksoberliga-Meistersaison knüpfte die TG Biller Landshut zum Saisonauftakt in der Handball-Landesliga Nord an. Fast 500 Zuschauer im Sportzentrum West bejubelten, sofern sie nicht zu der lautstarken, etwa 50-köpfigen Fankolonie der Gäste zählten, am Samstagabend einen überzeugenden 34:27 (15:10)-Sieg der Rot-Weißen gegen Mitaufsteiger HG Amberg. "Wir hatten Respekt vor diesem Gegner, denn niemand wusste so genau, was auf uns zukam. Aber mit einer genialen Mannschaftsleistung konnten wir die ersten zwei Punkte einfahren und das war ganz wichtig", gab sich nach dem Match TGL-Handballchef Robert Forster erleichtert. Ein Stein vom Herzen fiel auch dem Landshuter Spielertrainer Markus Böhner: "Das klare Ergebnis täuscht, denn wir hatten ein hartes Stück Arbeit zu verrichten gegen eine bärenstarke Amberger Mannschaft, die sicherlich noch ihren Lauf bekommen wird." Ohne ihren beruflich verhinderten Torjäger Dominik Abeltshauser benötigte die neuformierte Truppe der TG Biller einige Anlaufzeit, um in die Gänge zu kommen. Vor allem Ex-Bundesligaakteur Fritz Donhauser (insgesamt vier Tore) und der wurfgewaltige Linkshänder Basti Braun (fünf) bereiteten der Landshuter Abwehr zunächst einiges Kopfzerbrechen, während im Hausherrenangriff noch Ladehemmung herrschte. Die Oberpfälzer legten mit 0:2 vor (fünfte Minute), doch dann brach Stefan Axthaler den Bann, erzielte das erste Landesligator für den Wiederaufsteiger und das hatte Signalwirkung: Mit einem Stemmwurf erzielte Christian Kraus das 2:2, und mit zwei weiteren Toren zeigte Axtahler, der am Ende mit acht Treffern zum besten Schützen der Gastgeber avancierte, seine Extraklasse (4:2/achte Minute). Doch das Team um HG-Trainer Mathias Steinert hielt dagegen, glich zum 4:4 aus und verkürzte einen 9:5-Rückstand bis auf 9:8 (20.). Die Schlussphase der ersten Halbzeit gehörte freilich den Niederbayern, bei denen Torhüter Daniel Wendleder erneut eine "Bank" war und die bis zur Pause von 10:9 auf 15:10 enteilten. Nach dem Wechsel hatten Böhner und Co. den Gegner dann fest im Griff. Neuzugang Fabian Grolms "explodierte" nun förmlich auf der Rechtsaußenposition, Youngster Alex Reitmeier war fit wie ein Turnschuh und das galt auch für seine Teamkollegen: Die konnten wesentlich mehr zusetzen als die Amberger, die bei Spielständen wie 19:12 (38.), 25:16 (45.) und 30:20 (50.) klar auf die Verliererstraße gerieten und zudem in der 50. Minute Tobias Hirsch nach einer "Notbremse" gegen Reitmeier mit "Rot" verloren.

TG Biller (Tore/davon Siebenmeter): Wendleder, Götz; Badawi (1), Axthaler (8/2), Reitmeier (5), Schwarz (4), Grolms (5), Böhner (3), Kraus (2), Guggenberger, Germowitz (1), Herterich (2), Wetscheza (3/3).

Schiedsrichter: Gieß/Reitemaier (TSV Wertingen)
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Beitragvon Greenkeeper » 01.10.2009, 11:04

Die TG Biller hat jetzt Appetit auf mehr

Handball-Landesligist muss am Samstagabend zum Mitaufsteiger HG Ansbach

Die ersehnten ersten Saisonpunkte sind von der TG Biiller Landshut dank ihres deutlichen 34:27-Heimsieges gegen Amberg eingetütet worden. Am Samstag nun begeben sich die Landshuter Handballer im "Terra Inkognito" Landesliga Nord erstmals auf Auswärts-Expedition und gastieren um 19.30 Uhr in der Beckenweiherhalle beim nächsten Mitaufsteiger HG Ansbach.

Lang, lang ist's her, seit der damalige TSV Ansbach von Anfang bis Mitte der 1960er-Jahre zu den Top-Adressen des deutschen Handballs zählte, auf dem Großfeld zwei deutsche Meistertitel holte und mit den Nationalmannschafts-Legenden Erwin Porzner und Volker Schneller sogar zwei Weltmeister in seinen Reihen hatte. Von dieser großen Tradition kann sich die heutige HG Ansbach freilich nichts mehr kaufen: Für die Mannschaft von Trainer Wolfgang Schmidt, der mit seinem Team wie die Landshuter den sofortigen Wiederaufstieg aus der BOL schaffte, dürfte der Klassenerhalt vorrangiges Saisonziel sein. Nach der 14:28-Auftaktklatsche in Selb befinden sich die Mittelfranken bereits in Zugzwang und müssen gegen den Neulingskollegen ihre Heimchance nutzen. Am ersten Spieltag war der Heimvorteil eine Bank - es gab in den sieben Partien keinen einzigen Punkt für die Auswärtsteams. Bei der TGL machte der starke Einstand vor fast 500 Zuschauern natürlich Appetit auf mehr, aber trotzdem hält Spielertrainer Markus Böhner den Ball erst einmal flach: "Man sollte dieses Spiel nicht überbewerten, denn dafür machten wir noch zu viele Fehler. Unsere Angriffseffektivität lag bei unter 50 Prozent und das konnten wir nur durch eine gute Abwehr kompensieren", fand der Übungsleiter ein Haar in der Suppe. Vom kapitalen HG-Fehlstart lässt sich der Landshuter Chefanweiser nicht blenden: "Da stimmte etwas nicht, denn für mich sind die Ansbacher auf Augenhöhe mit uns." Der Unsicherheitsfaktor bleibt, denn viel weiß Böhner nicht vom samstäglichen Gegner. Dies freilich dürfte auch auf seinen Kollegen Schmidt zutreffen - es könnte also spannend werden. Eines weiß der ehrgeizige Spielertrainer aber ganz genau: "Ich will heute gewinnen, denn zwei Siege zum Saisonanfang wären eine optimale Grundlage für die nächsten schweren Spiele und wir hätten erst mal mit dem Abstiegskampf nichts zu tun." Mithelfen, dieses Ziel zu realisieren, will in Ansbach auch der im Amberg-Match noch unabkömmliche Dominik Abeltshauser. Der Filigrantechniker düst am Wochenende extra von seinem derzeitigen dienstlichen Einsatzort im schwäbischen Neckarsulm ins Mittelfränkische, um sein Saisondebüt für die Rot-Weißen zu geben.

TG Biller: Wendleder, Götz; Badawi, Abeltshauser, Axthaler, Reitmeier, Schwarz, Grolms, Böhner, Kraus, Guggenberger, Germowitz, Herterich, Wetscheza.
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Beitragvon Kibitz » 04.10.2009, 21:39

TG Biller zockt Ansbach ab und stürmt an die Spitze
Handball-Landesligist gewinnt beim Altmeister mit 32:30 (16:14) So kann's ruhig weitergehen: Im zweiten Saisonspiel der Handball-Landesliga Nord feierte die TG Biller Landshut am Samstagabend beim Mitaufsteiger HG Ansbach mit 32:30 (16:14) den zweiten Sieg und stürmte damit an die Spitze der zweithöchsten bayerischen Spielklasse. Klar, dass auf der langen Heimreise beste Stimmung im TGL-Bus herrschte. "Unser Erfolg fiel verdient aus, denn wir zeigten die bessere Spielanlage und waren auch hinsichtlich Schnelligkeit die überlegene Mannschaft", stellte nach der Partie ein zufriedener Landshuter Spielertrainer Markus Böhner fest.

Seine Jungs steuerten bis zur 40. Minute bei einer komfortablen 22:15-Führung schnurstracks auf der Siegerstraße, ehe es in der Schlussphase noch einmal verdammt eng wurde für die Niederbayern. "Da ist uns dann zugute gekommen, dass wir auch in der vergangenen Bezirksoberliga-Saison bei vielen knappen Spielen am Ende kühlen Kopf bewahrten, während die Ansbacher als BOL-Meister meist klare Ergebnisse hatten", lobte Böhner die Cleverness seiner abgezockten Truppe. Die kam zu Beginn gleich blendend aus den Startlöchern und legte bis zur 14. Minute über 5:2 eine 8:5-Führung vor. Das Drei-Tore-Polster hielt bis kurz vor der Pause (15:12), ehe dem gastgebenden deutschen Altmeister der 1960er-Jahre der 16:14-Anschluss gelang. Zurück aus der Kabine, zündeten die Gäste allerdings gleich wieder den Turbo: Alex Reitmeier und Co. entwischten den Hausherren immer wieder mit der ersten und zweiten Welle und zogen binnen zehn Minuten auf sieben Treffer davon. Doch dann brachten die Niederbayern nicht zuletzt eine ganze Reihe von Zweiminutenstrafen - von den insgesamt acht zeitlichen Hinausstellungen (HG zehn) kassierte die TGL allein sieben im zweiten Durchgang - aus dem Rhythmus. Bei den Hausherren waren nun vor allem Thomas Hoffmann (sechs Tore, davon ein Siebenmeter) und Frank Greiner-Schwedt (7/3) kaum mehr zu stoppen und bis zur 50. Minute hatten sich die Mittelfranken auf 25:26 herangekämpft. Mit jeweils zwei Strafzeiten waren bei den Landshutern Stefan Axthaler und Ritsch Herterich jetzt akut "rotgefährdet", sodass sich Markus Böhner in der 53. Minute genötigt sah, erstmals selbst ins Geschehen einzugreifen. Doch auch der Spielertrainer konnte nicht verhindern, dass Ansbach in der 57. Minute zum 29:29 ausglich. Der Rest war dann nichts für schwache Nerven: Die Dreihelmenstädter blieben cool, gingen wieder in Front und mit einem Doppelschlag zum 31:29 und 32:30 band Christian Kraus den Sack für das Team von der Sandnerstraße endgültig zu.

TG Biller (Tore/davon Siebenmeter): Wendleder, Götz; Schwarz (3), Herterich (2), Kraus (6), Reitmeier (5), Abeltshauser (6/2), Axthaler (7), Wetscheza (3/1), Germowitz, Grolms, Guggenberger, Böhner. -fe-
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Beitragvon Kibitz » 10.10.2009, 11:56

Erste Bewährungsprobe für die TG Biller

Spitzenreiter der Handball-Landesliga Nord erwartet am Sonntag punktgleiche HG Kunstadt im SZ West

So ungewöhnlich wie die Heimspiel-Anwurfzeit im Landshuter Sportzentrum West am Sonntag um 16 Uhr gegen die HG Kunstadt ist nach dem zweiten Spieltag der Handball-Landesliga Nord die Position der TG Biller Landshut: Der Aufsteiger grüßt nach seinen Siegen gegen Amberg (34:27) und in Ansbach (32:30) von der Tabellenspitze. Damit hätten im Lager der Rot-Weißen wohl nur die Super-Optimisten gerechnet. Schon eher traute man den Kunstädtern als alteingesessenes Team der Nordgruppe so eine Platzierung zu. Die Oberfranken sind mit Heimsiegen gegen den ASV Cham (29:25) und die TS Selb (30:29), einen der Top-Titelfavoriten, ebenfalls optimal aus den Startlöchern gekommen. Ergo steigt beim dritten Saisondurchgang an der Sandnerstraße ein echtes Spitzenspiel.

Auf das ist nicht nur der Landshuter Spielertrainer Markus Böhner schon ganz gespannt: "Für uns bedeutet das Match die erste Bewährungsprobe, nachdem wir es zum Auftakt mit Mannschaften zu tun hatten, die ich eher als Mitkonkurrenten um den Ligaverbleib einstufe", sagt Böhner und macht damit deutlich, dass er trotz der 4:0 Zähler das Saisonziel "Klassenerhalt" noch keineswegs nach oben korrigiert hat. "Wir müssen die Sache vorsichtig angehen, denn mit Kunstadt kommt jetzt vor allem in punkto Technik und Athletik ein Team ganz anderen Kalibers", hat sich der Landshuter Chefanweiser über die Gäste aus der Nähe von Kulmbach genau erkundigt. Und bei seinen Video-Analysen kaum Schwächen der HG entdeckt: "Vor allem die rechte Angriffsseite mit den beiden Linkshändern Tobias Lutter und Andrei Stirbati ist bärenstark", weiß Böhner. In seiner eigenen Truppe sieht der ehemalige Regionalliga-Torjäger, der sich vor Wochenfrist mit Ausnahme der letzten acht Minuten ausschließlich aufs Coaching beschränkte, dagegen noch Steigerungspotential: "Bisher haben wir uns immer wieder Schwächephasen geleistet, die ein guter Gegner natürlich ausnützt. Deshalb müssen wir konstanter werden und vor allem in der Abwehr unnötige Fouls, durch die wir uns immer wieder Zweiminutenstrafen einhandeln, vermeiden", fordert der Übungsleiter. Böhner ist über die von den Gästen wegen einer samstäglichen Geburtstagsfeier initiierten und von der TGL abgenickten Spielverlegung von Samstagabend auf Sonntagnachmittag zwar nicht sonderlich erbaut, hofft aber, dass es dann auf dem Spielfeld mit dem Landshuter Entgegenkommen gegenüber den Kunstädtern vorbei ist: "Wir wollen gewinnen", so die klare Ansage des Spielertrainers.

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Beitragvon Kibitz » 18.10.2009, 13:27

TG Biller lässt die "Hölle Nord" erkalten

Landshuter Landesliga-Handballer landen 27:24 (13:15)-Überraschungscoup bei der TS Selb Die Fahrt in den hohen Norden des Freistaates hat sich für die Handballer der TG Biller Landshut gelohnt: Mit 27:24 (13:15) entführte der Aufsteiger am Samstag die Punkte von der TS Selb und landete bei einem der heimstärksten Teams der Landesliga Nord einen Überraschungscoup. Die Dreihelmenstädter weisen damit nach dem vierten Spieltag kommode 6:2 Punkte auf und betrieben beste Eigenwerbung für das Ostbayernderby am Samstag um 19.30 Uhr im SZ West gegen den ASV Cham. "Die Mannschaft zeigte nach der 27:28-Heimniederlage gegen Kunstadt eine Trotzredaktion, hat aus ihren Fehlern gelernt und verdient gewonnen", brachte ein zufriedener TGL-Spielertrainer Markus Böhner das gutklassige Match auf den Punkt. Vor allem gefiel dem mitspielenden Coach, dass seine Jungs in der entscheidenden Phase kühlen Kopf bewahrten und in der oberfränkischen "Hölle Nord" sowohl in physischer wie auch in psychischer Hinsicht im Gegensatz zu ihren Gastgebern noch zulegen konnten. In der ersten Halbzeit kamen die Niederbayern zwar gut aus den Startlöchern (2:5-Führung bis zur achten Minute), doch dann wurden die Hausherren, angetrieben von rund 400 Zuschauern, die für eine tolle Stimmung in der Roland-Dorschner-Halle sorgten, munter. Selb glich zum 5:5 aus und hatte über 11:10 zur Pause mit 15:13 knapp die Nase vorne. Nicht zuletzt deshalb, weil die Landshuter ziemlich fahrlässig mit einigen Großchancen umgingen. In der Kabine schien Böhner dann die richtigen Worte gefunden zu haben. In der Abwehr hatte nun auch Torhüter Daniel Wendleder nach dem Einsatz seiner wieder aufgefundenen Kontaktlinsen den nötigen Durchblick und aus einer 3-2-1-Formation heraus rollte jetzt eine erste Welle nach der anderen auf das Selber Tor. Ruckzuck wandelte die TG Biller so ihren Rückstand in einen 22:16-Vorsprung um (41. Minute). "Das war der Knackpunkt in dem Spiel", fand "Mäx" Böhner, selbst wenn seine Truppe anschließend etwas ihre spielerische Linie verlor und Selb nicht zuletzt dank seines besten Torschützen Patrick Mäsiar (elf Treffer, davon fünf per Siebenmeter) bis zur 54. Minute auf 22:24 verkürzte. Doch in der Schlussphase waren die Rot-Weißen wieder hellwach, kehrten zur bewährten Deckungsvariante zurück und versetzten den Hausherren mit einem Dreifachschlag den endgültigen K.o. (27:22/59. Minute). In der von den Auswärtsteams so gefürchteten Halle war es nun merklich ruhiger geworden, und selbst die zwei Tore der "Turner" zur 27:24-Ergebniskosmetik konnte die Selber Trommler-Batterie direkt hinter der Landshuter Bank nicht wirklich aufheitern. TG Biller (Tore/davon Siebenmeter): Wendleder, Zierer; Schwarz (1), Böhner (1), Herterich (1), Germowitz (1), Wetscheza, Guggenberger, Grolms (5), Kraus (3), Reitmeier (5), Abeltshauser (6), Axthaler (4/1), Badawi, Schott. -fe-
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Beitragvon Greenkeeper » 20.10.2009, 09:52

TG Biller lässt die "Hölle Nord" erkalten
Landshuter Landesliga-Handballer landen 27:24 (13:15)-Überraschungscoup bei der TS Selb

Die Fahrt in den hohen Norden des Freistaates hat sich für die Handballer der TG Biller Landshut gelohnt:

Mit 27:24 (13:15) entführte der Aufsteiger am Samstag die Punkte von der TS Selb und landete bei einem der heimstärksten Teams der Landesliga Nord einen Überraschungscoup. Die Dreihelmenstädter weisen damit nach dem vierten Spieltag kommode 6:2 Punkte auf und betrieben beste Eigenwerbung für das Ostbayernderby am Samstag um 19.30 Uhr im SZ West gegen den ASV Cham.

"Die Mannschaft zeigte nach der 27:28-Heimniederlage gegen Kunstadt eine Trotzredaktion, hat aus ihren Fehlern gelernt und verdient gewonnen", brachte ein zufriedener TGL-Spielertrainer Markus Böhner das gutklassige Match auf den Punkt. Vor allem gefiel dem mitspielenden Coach, dass seine Jungs in der entscheidenden Phase kühlen Kopf bewahrten und in der oberfränkischen "Hölle Nord" sowohl in physischer wie auch in psychischer Hinsicht im Gegensatz zu ihren Gastgebern noch zulegen konnten. In der ersten Halbzeit kamen die Niederbayern zwar gut aus den Startlöchern (2:5-Führung bis zur achten Minute), doch dann wurden die Hausherren, angetrieben von rund 400 Zuschauern, die für eine tolle Stimmung in der Roland-Dorschner-Halle sorgten, munter. Selb glich zum 5:5 aus und hatte über 11:10 zur Pause mit 15:13 knapp die Nase vorne. Nicht zuletzt deshalb, weil die Landshuter ziemlich fahrlässig mit einigen Großchancen umgingen. In der Kabine schien Böhner dann die richtigen Worte gefunden zu haben. In der Abwehr hatte nun auch Torhüter Daniel Wendleder nach dem Einsatz seiner wieder aufgefundenen Kontaktlinsen den nötigen Durchblick und aus einer 3-2-1-Formation heraus rollte jetzt eine erste Welle nach der anderen auf das Selber Tor. Ruckzuck wandelte die TG Biller so ihren Rückstand in einen 22:16-Vorsprung um (41. Minute). "Das war der Knackpunkt in dem Spiel", fand "Mäx" Böhner, selbst wenn seine Truppe anschließend etwas ihre spielerische Linie verlor und Selb nicht zuletzt dank seines besten Torschützen Patrick Mäsiar (elf Treffer, davon fünf per Siebenmeter) bis zur 54. Minute auf 22:24 verkürzte. Doch in der Schlussphase waren die Rot-Weißen wieder hellwach, kehrten zur bewährten Deckungsvariante zurück und versetzten den Hausherren mit einem Dreifachschlag den endgültigen K.o. (27:22/59. Minute). In der von den Auswärtsteams so gefürchteten Halle war es nun merklich ruhiger geworden, und selbst die zwei Tore der "Turner" zur 27:24-Ergebniskosmetik konnte die Selber Trommler-Batterie direkt hinter der Landshuter Bank nicht wirklich aufheitern.

TG Biller (Tore/davon Siebenmeter): Wendleder, Zierer; Schwarz (1), Böhner (1), Herterich (1), Germowitz (1), Wetscheza, Guggenberger, Grolms (5), Kraus (3), Reitmeier (5), Abeltshauser (6), Axthaler (4/1), Badawi, Schott
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Beitragvon Kibitz » 26.10.2009, 12:00

Bauchgrummeln vor dem Ostbayernderby

TG Biller muss im Landesliga-Duell gegen Cham auf Dominik Abeltshauser verzichten

Die schier unendlichen Weiten auf der Handball-Landesliga-Nord-Landkarte machen's möglich, dass am Samstag um 19.30 Uhr im Sportzentrum West zwischen der TG Biller Landshut und dem ASV Cham trotz der räumlichen Entfernung von gut 120 Kilometern zwischen beiden Städten von einem Derby gesprochen werden kann.

Gemeinsam mit dem HC Sulzbach halten beide Vereine sozusagen die "altbayerische Fahne" in der nordbayerischen "Frankenliga" hoch. Zudem kreuzten sich in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten die Landshuter und Chamer Wege immer wieder in der Landes- oder bayerischen Oberliga - mal unterwegs nach oben, mal nach unten. Man kennt sich eben, im Gegensatz zur den übrigen Konkurrenten aus dem hohen Norden des Freistaates, die für die Landshuter eher "unbeschriebene Blätter" darstellen. Die "Waldler" bauen nach wie vor auf Handball-Power aus dem nahen Tschechien. Torwart Zdenek Hejduk, Petr Tahovsky und Petr Soukup bringen jede Menge Erfahrung aus ungezählten Schlachten in höheren Ligen mit. Mit dem jungen Lubos Knakal holten die Chamer vor Saisonbeginn einen weiteren Repräsentanten der exzellenten Pilsener Handball-Schule. Trotz ihres ersten Saisonsieges gegen Münchberg, der mit 40:26 sogar ziemlich eindrucksvoll ausfiel, schanzen die Chamer die Favoritenrolle ihren Gastgebern zu und verweisen auf zahlreiche Ausfälle im Kader wie Christoph Selmer als neuesten Zugang im "ASV-Lazarett". Doch bei den Landshutern ist trotz des überraschenden Auswärtssieges in Selb (27:24) und des überaus erfreulichen Tabellenstandes nach dem vierten Spieltag (Platz vier mit 6:2 Punkten) vor dem Derby das große Bauchgrummeln ausgebrochen. Und dies ist durchaus wörtlich zu verstehen, denn einige Akteure wie Youngster Alex Reitmeier wurden von der Grippewelle erwischt und konnten während der Woche nicht trainieren, ebenso wenig wie der angeschlagene Manfred Wetscheza. Am schlimmsten traf es Dominik "Hase" Abeltshauser, dessen vermeintlich harmlose Blase am Fuß sich nach dem Selb-Match zu einer akuten Blutvergiftung auswuchs, die noch am Sonntag im Krankenhaus behandelt werden musste. An einen Einsatz des TG-Torjägers am Samstagabend ist da nicht zu denken. "Jetzt müssen wir halt schon wie zum Saisonbeginn gegen Sulzbach, als der 'Hase' aus beruflichen Gründen fehlte, mannschaftliche Geschlossenheit zeigen", fordert TG-Spielertrainer Markus Böhner. Der findet die aktuelle Platzierung seiner Truppe zwar "wunderbar", denkt aber nicht daran, sein Saisonziel nach oben zu korrigieren: "Unsere Vorgabe bleibt, mit dem Abstiegskampf nichts zu tun zu haben. Cham ist ein Mitkonkurrent um den Klassenerhalt." Und deswegen zählen im Ostbayernderby die Punkte quasi doppelt.

TG Biller: Wendleder, Zierer, Götz; Schwarz, Böhner, Herterich, Germowitz, Wetscheza, Guggenberger, Grolms, Kraus, Reitmeier, Axthaler, Badawi, Schott. -fe-
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Beitragvon Kibitz » 26.10.2009, 12:01

TG Biller dreht hektisches Ostbayernderby noch um

Landshuter verteidigen mit 26:21 (11:14)-Heimsieg gegen Cham Platz in der Spitzengruppe der Handball-Landesliga Nord

Die TG Biller Landshut bleibt in der Spitzengruppe der Handball-Landesliga Nord: Nach dem 26:21 (11:14)-Heimsieg gegen den ASV Cham baute der Aufsteiger sein Punktekonto auf 8:2 Zähler aus, während die Chamer (2:8) weiter tief im Tabellenkeller festsitzen.

Die 500 Zuschauer im Sportzentrum West sahen am Samstagabend ein typisches Ostbayernderby mit viel Hektik und wenig Klasse, bei dem die Hausherren in der ersten Halbzeit ihre bislang schwächste Saisonleistung ablieferten und die Gäste bereits schnurstracks Siegkurs zu steuern schienen. Vor allem das tschechische Trio Zdenek Hejduk, der im Chamer Tor selbst freie Würfe der Landshuter Schützen wegnahm, Petr Tahovsky (insgesamt fünf Tore) und Petr Soukup (sieben, davon zwei per Strafwurf) setzten in dieser Phase die Akzente. So enteilten die Bayerwäldler nach wechselnden Führungen am Anfang bis zur 15. Minute mit 5:8. Dann schienen die Hausherren endlich in Fahrt zu kommen und rissen beim 10:9 (21.) die Führung wieder an sich. Aber gegen Ende der ersten Halbzeit verfielen Markus Böhner und Co. wieder ihrem alten Trott, leisteten sich eine Unmenge technischer Fehler und vergebener Torchancen. Die Gäste machten es besser und zogen wieder mit 10:14 (28.) davon, ehe Christian Kraus mit einem gelungenen Kempa-Tor zum 11:14-Halbzeitstand auf Zuspiel von Böhner für das einzige spielerische Glanzlicht in den ersten 30 Minuten sorgte. Die zweite Hälfte begann mit einer Schrecksekunde für die Landshuter, denn Keeper Daniel Wendleder musste mit einer Knöchelverletzung passen. Doch Wendleders Vertreter Andi Götz war sofort auf dem Posten, fischte einige Chamer Großchancen und trug so wesentlich zum Umschwung bei. TG-Spielertrainer Böhner stellte nun auf eine offensivere Deckungsvariante um und ließ das Duo Tahovsky/Soukup an die "kurze Leine" nehmen. Doch es dauerte bis zur 48. Minute (20:19), ehe die Hausherren nach Rückständen von bis zu drei Treffern in dem zähen Ringen die Oberhand behielten. In einer zerfahrenen Schlussphase, in der das Rosenheimer Schiedsrichtergespann Jörg Benkel/Paul Bork und auch das Kampfgericht etwas den Überblick zu verlieren drohten, banden "Mäx" Böhner (4/1), Alexander Reitmeier und Faban Grolms über 22:19, 23:21 und 24:21 den "Sack" für die Dreihelmenstädter zu. "Unsere starke Abwehrleistung und unser größerer Siegeswille in der zweiten Halbzeit waren entscheidend", resümierte Spielertrainer Böhner, dessen rote Karte wegen der dritten Zeitstrafe zwei Sekunden vor Ultimo nicht mehr ins Gewicht fiel. –

TG Biller (Tore/davon Siebenmeter): Wendleder, Götz; Schwarz, Böhner (6), Herterich (2), Grolms (1), Kraus (2), Reitmeier (5), Guggenberger, Germowitz, Schott, Axthaler (10/3), Wetscheza. -fe-
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Beitragvon Greenkeeper » 30.10.2009, 09:21

Richtungsweisendes Spiel für die TG Biller
Spielertrainer Markus Böhner fordert auch in Münchberg Zählbares

Ein richtungsweisendes Spiel steht am Samstag um 19.30 Uhr für die Handballer der TG Biller Landshut beim TV Münchberg im Terminkalender. Noch einmal geht's nämlich gegen einen Neulingskollegen, bevor es die Niederbayern in den darauf folgenden vier Partien ausschließlich mit Teams zu tun haben, die zurzeit in der oberen Tabellenhälfte zu finden sind. Klar, dass TGL-Spielertrainer Markus Böhner beim Tabellensiebten (5:5 Punkte) erneut Zählbares fordert, um mit einem noch komfortableren Polster in die kommenden schweren Wochen gehen zu können.

Münchberg durfte erst zweimal zu Hause 'ran und blieb dabei gegen Gerolzhofen (36:36) und gegen Coburg II (25:23-Sieg) ungeschlagen. Auswärts gaben Spielertrainer Christian Seifert und seine Jungs bisher die "launische Diva": Während die heimstarken Sulzbacher mit 34:26 überrannt wurden, kamen die Oberfranken in Cham gleich mit 26:40 unter die Räder: "Die Punkte zum angestrebten Klassenerhalt müssen wir uns zu Hause sichern", lautet die klare Ansage von Seifert, der wie viele seiner Kollegen aus der Grenzregion auf die "tschechische Karte" setzt: Mit Jan, Martin und Jakub Lad gehen sogar drei Brüder aus dem Nachbarland für den TVM erfolgreich auf Torjagd.

Obwohl die Landshuter (5./8:2) momentan zwei Plätze und drei Punkte vor ihren Gastgebern rangieren, wird für sie das Match kein Selbstläufer: "Tagesform und Motivation werden entscheiden und sprechen hoffentlich für uns", rechnet "Mäx" Böhner wieder mit einem harten Stück Arbeit für sich und sein Team. Letzteres brauchte beim Heimauftritt vor Wochenfrist gegen Cham (26:21-Sieg) eine lange Anlaufzeit, um den Ausfall von Dominik Abeltshauser halbwegs zu kompensieren. "Das Leistungsgefälle in unserer Mannschaft ist einfach noch zu groß. Experimente kann ich mir da bei engen Spielständen nicht erlauben, denn dafür geht's in der Landesliga zu schnell", erklärt Böhner, warum er seine Stammsieben zurzeit praktisch durchspielen lässt. Abeltshausers Rückkehr in den Kader würde natürlich einiges erleichtern. Der Torjäger hat zwar in dieser Woche das Training wieder aufgenommen, laboriert aber immer noch an den Folgen einer Blutvergiftung. Fraglich ist in Münchberg zudem der Einsatz von Torwart Daniel Wendleder (Knöchelverletzung), während die Rot-Weißen bei Christian Kraus hoffen, dass der seinen grippalen Infekt bis zum Samstag auskuriert hat.

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