HC Sulzbach - Spielberichte 2007 - 2009

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Moderator: Steve22

Beitragvon Panzer » 06.03.2008, 11:06

Entscheidungspiel in Roding

Ein Sieg im Bayerwald und der Traum geht weiter

Die Woche der Entscheidung geht in die zweite Runde. Nachdem der erste Knüller gegen den SC Freising knapp verloren wurde, steht am Sonntag um 16.30 Uhr in der Rundhalle in Roding schon das zweite "Endspiel" vor der Tür. Da der erste Platz den Freisingern wohl kaum noch zu nehmen sein wird, geht es in diesem Oberpfalzduell nur noch um den Vizemeistertitel, der zur Teilnahme an der Relegation zur Bayernliga berechtigt.

Die Sulzbacher haben einen winzigen Punkt Vorsprung auf die Waldler und den gilt es zu verteidigen. Mut dafür gibt sicher der klare 35:28-Hinspielsieg, doch darf man dieses Ergebnis nicht überbewerten, denn der TB Roding musste in der Herzogstadt auf einige Leistungsträger verzichten. In den letzten Wochen präsentierte sich die Truppe von Trainer Paulus aber in bestechender Form und geht durch den Heimvorteil natürlich als klarer Favorit in dieses Match.

Vor der Saison wurde der Bayernliga-Absteiger als klarer Meisterschaftsfavorit gehandelt, doch besagte Verletzungen und eine verheerende Zeitstrafenstatistik bremsten das Team in der Vorrunde aus. Besonders in fremden Hallen kam der körperbetonte Handball bei den Schiedsrichtern nicht so gut an und so gab es einige überraschende Punktverluste für Graßl und Co. Doch Coach Manfred Paulus schaffte es seinen Einzelkönnern Teamgeist und Disziplin beizubringen und so starteten die Bayerwälder in der Rückrunde eine beeindruckende Aufholjagd. Nun soll gegen den HC Sulzbach der Traum vom direkten Wiederaufstieg realisiert werden.

Für Spannung ist also gesorgt bei diesem Klassiker, denn auch die Gäste aus der Herzogstadt haben ihre Hoffnungen auf die höchste bayerischen Spielklasse noch lange nicht aufgegeben. Es gibt auch keinen Grund dazu, denn auch wenn das Spiel gegen den SC Freising verloren wurde, war die eigene Leistung durchaus eines Topteams würdig. Trainer Ingo Gömmel hofft, dass sein Abwehrchef Christoph Baumgärtel bis zum Sonntag fit wird, dann könnte er erstmals seit Wochen wieder mit seiner Wunschbesetzung auflaufen. Die wird auch nötig sein, um die körperlichen Vorteile der Gastgeber auszugleichen. Doch viel wird von Torhüter Zdenek Vojtech abhängen. Wenn der Hexer aus Pilsen die Rückraumschützen der Gastgeber, ähnlich wie im Hinspiel im Griff hat, ist eine Überraschung durchaus möglich. Außerdem wird noch eine Entlastung für Torjäger Michael Waitz gesucht. Da sich der Torjäger zuletzt immer einer Sonderbewachung erfreuen durfte, wird ein weiterer Spieler gesucht, der sein Herz in beide Hände nimmt.

Also Jungs, noch einmal über euch hinaus wachsen und der Traum von der Bayernliga ist noch nicht zu Ende.

HC Sulzbach:

Güthe, Vojtech, im Tor;
Munker, Baumgärtel, Braun, Englhard, Stauber, Andörfer, Hartmann, Waitz, Forster, Nachtman, Brandt

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Beitragvon Panzer » 11.03.2008, 06:25

"Big-Point" für Roding

Herzogstädter unterliegen nach miserabler zweiten Halbzeit 20:28 bei den Bayerwäldern

War das schon die Entscheidung im Kampf um die Aufstiegs- und Relegationsplätze in der Landesliga Mitte? Fast sieht es so aus, denn der TB Roding machte am Sonntag den "Big-Point" im Spitzenspiel des vergangenen Spieltags. Mit einem klaren 28:20-Erfolg gegen eine erschreckend schwache Sulzbacher Mannschaft eroberten die Bayerwälder den zweiten Rang der Tabelle, der für die Entscheidungsspiele reicht. Die Herzogstädter müssen nun auf einen Ausrutscher der Waldler hoffen, aber auch selbst die letzten drei Partien gewinnen.

Dabei sah es in der ersten Halbzeit noch nicht nach einem klaren Erfolg des Gastgebers aus. Im Gegenteil, fast hätte man meinen können, dass sich beide Teams vor den Aufstiegsspielen drücken wollen. Unkonzentriert und nervös vergaben die Mannschaften eine Reihe bester Chancen, die aber meist aus den vielen technischen Fehlern des Gegners resultierten. Die beiden Trainer rauften sich die Haare, denn die Vorgaben die sie Ihren Teams mit auf den Weg gegeben hatten verhallten ungehört. So waren es meist nur Einzelaktionen von Thomas Voves und Fabian Graßl auf Rodinger Seite und den Sulzbachern Christoph Baumgärtel und Marco Forster, die für die wenigen gelungenen Aktionen sorgten. Kein Team konnte sich absetzen und die knappe Führung wechselte von der einen zur anderen Seite. Am Ende dieser schwachen ersten Halbzeit lagen die Gastgeber knapp mit 11:10 in Führung und beide Fanblocks hofften auf Besserung.

Doch in der Pause erreichte nur ein Trainer sein Team. Während die Gäste weiter ohne Biss agierten, fanden die Rodinger nun endlich die Mittel um sich entscheidend abzusetzen. Zwar profitierten sie immer noch von den Fehlern der Herzogstädter, aber nun verwerteten sie ihre Chancen konsequent. Besonders Thomas Voves konnte seine Schnelligkeit beim Gegenstoß ausspielen und kam zu einfachen Toren. Den Gästen gelang nun gar nichts mehr. Der Rodinger Torhüter hatte kaum Probleme mit den unkonzentrierten Würfen der Sulzbacher Schützen und wenn es die Gäste mal über den Kreis versuchten war meist eine Rodinger Hand schneller am Ball. So war das Spiel nach 40 Minuten fast schon entschieden (17:12), denn in den Reihen Herzogstädter wurde kein Spieler gefunden, der sein Team aus der Lethargie reißen konnte. So kamen die Gastgeber am Ende noch zu einem klaren und am Ende locker heraus gespielten 28:20-Erfolg. Nur die beiden bereits erwähnten Forster und Baumgärtel erreichten in etwa Normalform, der Rest der Truppe gab sich mehr oder weniger kampflos auf.

Nun gilt es, sich in den nächsten Partien noch einmal zusammen zu reißen. Zwar liegt es nun nicht mehr in den eigenen Händen einen Platz an der Sonne zu erreichen, doch zumindest sollte man sich bis zum Saisonende die rechnerische Möglichkeit offen halten.

HC Sulzbach:
Güthe, Vojtech (Tor);
Forster 4, Braun 4(1), Baumgärtel 3, Hartmann 3, Nachtman 2, Waitz 2(1), Andörfer 1, Englhard 1, Stauber, Munker

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Beitragvon Panzer » 17.03.2008, 06:40

Super-Gau verhindern

Sulzbacher Handballer wollen gegen Indersdorf auf die Erfolgsspur zurück

Zum vorletzten Heimspiel der Saison empfängt der HC Sulzbach am Samstag um 16.30 Uhr den TSV Indersdorf in der Realschulhalle. Auch wenn die beiden "Endspiele" um den Aufstieg gegen Freising und Roding nicht genutzt werden konnten, die Saison ist noch nicht zu Ende und solange es rechnerisch möglich ist die Rodinger einzuholen, muss weiter gekämpft werden. Vorstand Christian Weiß fordert deshalb einen Sieg gegen den Tabellenneunten aus Oberbayern, denn "das schlimmste was passieren könnte, wäre wenn sich Roding einen Ausrutscher erlaubt und wir nutzen diese allerletzte Chance nicht", so der Handballchef.

Außerdem haben die Herzogstädter sowieso noch eine Rechnung mit den Indersdorfern offen. Die 27:30-Hinspielniederlage beim damaligen Schlusslicht der Tabelle war ebenso schmerzlich wie unnötig. Für die Indersdorfer war dieses Spiel der Auftakt einer Aufholjagd. Nach völlig verkorkstem Saisonstart mit dem Sturz auf den letzten Platz ging es seitdem stetig aufwärts mit der Kofler-Truppe. Wie stark sie sich zurzeit präsentieren, zeigt das Ergebnis von letzter Woche, als man nur knapp mit 25:27 gegen den Tabellenführer SC Freising verlor. Der sichere 6. Platz der Tabelle ist zwar immer noch in weiter Ferne, doch zum Relegationsplatz fehlen nur noch zwei Punkte. Also haben beide Teams nichts zu verschenken und so dürfen sich die Fans auf einen heißen Tanz freuen.

Für den Trainer und die Verantwortlichen des HC galt es diese Woche erst einmal die Truppe nach den letzten Enttäuschungen wieder aufzurichten. Jammern auf hohem Niveau nennt man das wohl, was im Moment in der Herzogstadt abläuft. Wäre man vor der Saison glücklich über den hervorragenden dritten Tabellenplatz gewesen, jammert man jetzt über die letzten Pleiten, obwohl das Saisonziel, dank einer Klasse-Saison längst erreicht ist. Diese sollte aber auch so zu ende gebracht werden und deshalb sind die Spieler gefordert, gegen die starken Indersdorfer alles zu geben. Der bereist beschrieben "Supergau" lässt grüßen. Da eine Steigerung gegenüber der letzten Woche für keinen Akteur ein Problem darstellen dürfte, müsste ein Erfolg im Bereich des Möglichen sein.

An der Unterstützung der Fans wird es sicher nicht liegen, denn die haben der Mannschaft sicher schon verziehen. Zu schön war diese Saison bisher und deshalb wird man auch jetzt wieder die Kurve kriegen.

HC Sulzbach:
Vojtech, Güthe im Tor;
Munker, Baumgärtel, Braun, Englhard, Stauber, Hartmann, Waitz, Forster, Nachtman, Brandt, Ott

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Beitragvon Panzer » 17.03.2008, 06:40

Schwarze Serie hält weiter an

Auch gegen den TSV Indersdorf gibt es eine 27:28-Niederlage

Die schwarze Serie der Sulzbacher Handballer konnte auch am Samstag beim Heimspiel gegen den TSV Indersdorf nicht beendet werden. In einem zumindest spannenden Spiel verlor man gegen den Angstgegner aus Oberbayern mit 27:28. Damit ist der Traum vom Aufstieg für dieses Jahr erst einmal ad acta gelegt und die Planung für die zweiteilige Landesliga kann beginnen.

Unter der Woche hatte man sich zwar noch einmal eingeschworen, um die letzte Chance zu wahren, doch irgendwie blieb es beim Wollen. Nur eine Handvoll Akteure hatte den nötigen Biss, der das Team noch vor einigen Wochen ausgezeichnet hatte.

Dabei erwischte man gegen die Indersdorfer, die ihrerseits jeden Punkt im Kampf um den Klassenerhalt brauchten, den besseren Start. 4:1 stand es nach wenigen Minuten, die der wiedererstarte Michael Waitz dominierte. Doch dann wachten die Gäste auf und schnell war der Vorsprung dahin (6:6). Jetzt wurde die Partie zu dem zwar spannenden, aber doch sehr verkrampften Fight, den die Experten erwartet hatten. Es war der Wurm drin im Spiel der Gastgeber. Die Abwehr war gegen die wurfstarken Rückraumschützen Gärtner und Carow oft nur zweiter Sieger und auch der groß gewachsene Kreisläufer Niemeyer genoss viel zu viel Freiraum. Doch zumindest das Angriffsspiel der Herzogstädter lief noch einigermaßen rund. Thilo Munker vertrat den fehlenden Kreisläufer Christoph Baumgärtel hervorragend und auch Michael Waitz und Thommy Hartmann kamen mit ihren Würfen zum Erfolg. Bis kurz vor der Pause stand das Spiel meist remis (13:13) ehe ein kleiner Zwischenspurt der Gastgeber den hoffnungsvollen 15:13-Halbzeitstand sicherte.

Doch nach der Pause hatten sich die Gäste so langsam darauf eingestellt, wo die Stärken der Sulzbacher lagen. Michael Waitz wurde jetzt genauer markiert und konnte von seinen Mitspielern kaum entlastet werden. So blieben die Oberbayern dran, obwohl sich den Gastgebern, die meist ein bis zwei Tore führten des Öfteren die Möglichkeit bot den Vorsprung aus zu bauen. Doch das Nervenkostüm der Herzogstädter war an diesem Tag einfach zu schwach und es fehlte auch der nötige Kampfgeist um den sicher nicht übermächtigen Gast aus Indersdorf abzuschütteln. Der Knackpunkt der Partie kam dann in der 48. Minute, als der Torjäger der Gastgeber, Michael Waitz wegen eines vergleichsweise harmlosen Fouls die rote Karte sah. Nun fehlte die letzte Integrationsfigur im Spiel der Sulzbacher und die aufopferungsvoll kämpfenden Gäste übernahmen die Führung (25:26). Zwar konnten Sebastian Braun und Thomas Stauber noch zweimal den Ausgleich erzielen, doch das letzte Tor erzielten die Indersdorfer wenige Sekunden vor Schluss.

Der 28:27-Erfolg der Gäste geht in Ordnung, wäre aber mit mehr Engagement sicher zu vermeiden gewesen.

HC Sulzbach:
Güthe, Vojtech (Tor);
Waitz 7(1), Hartmann 7(1), Munker 4, Andörfer 4, Braun 3(1), Stauber 2, Forster, Nachtman, Englhard,

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Beitragvon Panzer » 03.04.2008, 05:01

Keine Kaffeefahrt nach Burghausen

Herzogstädter wollen beim Absteiger punkten - Eine Frage der Ehre

Das letzte Auswärtsspiel der Sulzbacher Handballer in der Saison 2007/08 hat zwar nur noch statistischen Wert, doch zwei gute Gründe gibt es dennoch, die Partie ernst zu nehmen. Erstens geht es am Samstag um 18.00 Uhr beim SV Wacker Burghausen noch um die Ehre und zweitens möchte man dem alten Rivalen in seinem vorerst letzten Landesliga-Heimspiel die Möglichkeit geben, sich mit einer spannenden und hochklassigen Partie von seinen Fans zu verabschieden. Das ist man dem sympathischen Team um Spielertrainer Markus Böhner auch schuldig, denn in den letzten sechs Jahren Landesliga waren die Duelle der beiden Mannschaften immer sehenswerte Klassiker mit viel Unterhaltungswert.

In dieser Saison hat es aber leider nicht mehr gereicht für die Oberbayern. Trotz teilweiser starker Auftritte, wie dem beim Hinspiel in der Herzogstadt, dass der HC nur knapp mit 33:31 gewann, war der Aderlass im Burghausener Kader zu groß um die neue zweigleisige Landesliga zu erreichen. Besonders der Verlust von Torjäger Florian Heimpel, der zum ASV Auerbach wechselte und der Ausfall von Stammtorhüter Tomas Filipek, der sich bereits im ersten Saisonspiel verletzte, traf die Wacker-Handballer schwer. So müssen die Burghausener nun auf die nächste Saison hoffen, wo der direkte Wiederaufstieg sicher das erklärte Ziel sein wird.

Was dem SVW Burghausen verwehrt blieb, hat der HC Sulzbach schon seit einigen Wochen in der Tasche. Die Herzogstädter qualifizierten sich glatt für die neue Landesliga und auch wenn in den letzten Wochen von noch höheren Zielen geträumt wurde, die dann aber wie Seifenblasen platzten, sollten die Fans und auch die Spieler nicht vergessen was man bereits erreicht hat. Jetzt gilt es zu zeigen, dass der Kampfgeist noch nicht gänzlich erloschen ist, denn der 3. Tabellenplatz würde dem HCS, auch im Hinblick auf die neue Saison sehr gut zu Gesicht stehen. Dazu muss man aber in Burghausen gewinnen, denn die Verfolger aus Metten und Allach warten mit nur einem Punkt Rückstand noch auf einen Ausrutscher der Herzogstädter.

Da Trainer Ingo Gömmel wohl mit seiner Wunschmannschaft auflaufen kann, liegt es nun in der Hand der Spieler, die Saison ordentlich zu beenden. Nach drei bitteren Niederlagen in Folge sind die Jungs heiß auf einen Erfolg, schließlich will man nicht nur zum Spaß quer durch unser Bundesland reisen.

HC Sulzbach:
Güthe, Vojtech, im Tor;
Munker, Baumgärtel, Braun, Englhard, Stauber, Hartmann, Waitz, Forster, Nachtman, Andörfer

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Beitragvon Panzer » 03.04.2008, 05:03

Die Luft ist raus beim HC Sulzbach

30:31-Niederlage beim Absteiger aus Burghausen

Die Luft ist raus beim HC Sulzbach. Nach der verpassten Aufstiegschance fielen die Herzogstädter in ein großes Loch und so setzte es auch beim Absteiger aus Burghausen eine unrühmliche 30:31-Niederlage. Leider wird dadurch der gute Eindruck, den die Mannschaft über drei Viertel der Saison machte, immer mehr verwischt und so bleibt zu hoffen, dass sich die Gömmel-Truppe wenigstens am letzten Spieltag zuhause gegen den MTV Ingolstadt noch einmal in Normalform präsentiert.

Der SV Wacker wollte sich in seinem letzten Landesligaheimspiel noch einmal von seiner besten Seite zeigen und so merkten die Gäste schnell, dass man hier nicht im Schongang bestehen konnte. Die enge Manndeckung gegen Torjäger Michael Waitz brachte noch mehr Unruhe ins Spiel der Herzogstädter und so waren es vor allem die Einzelaktionen von Sebastian Braun, die für Gefahr sorgten. Bis zum 7:7 plätscherte die Partie auf bescheidenem Niveau dahin. Besonders die Abwehr der Gäste machte es den Oberbayern viel zu leicht und nur eine starke Leistung von Torhüter Zdenek Vojtech verhinderte einen Rückstand. Höhepunkt der ersten Halbzeit war dann eine zweifelhafte rote Karte gegen Thomas Hartmann in der 20. Minute. Ohne dem Kapitän und Christoph Baumgärtel, der beruflich verhindert war, fehlten dem Team nun zwei wichtige Akteure, was sich besonders in der Defensive bemerkbar machte. Trotzdem folgte nun die stärkste Phase der Sulzbacher, weil Thilo Munker wieder einmal eine tadellose Leistung am Kreis bot und weil Hexer Zdenek Vojtech drei Strafwürfe der Burghausener entschärfte. Der 13:11-Pausenstand ließ dann auch auf eine bessere zweite Halbzeit hoffen.

Doch während die Gastgeber mit viel Elan in die Partie zurückkehrten, machten sich bei den Gästen erste Abnutzungserscheinungen bemerkbar. Besonders die geistige Frische fehlte nun, anders sind die vielen technischen Fehler nicht zu verstehen. Die Burghausener witterten Morgenluft und übernahmen beim 16:15 erstmals die Führung in der zweiten Halbzeit. Die Abwehr der Gäste stand jetzt völlig neben sich und gewährte dem Halblinken der Gastgeber, Michael Kalchauer viel zu viel Freiraum. Nur noch wenige Akteure stemmten sich gegen die drohende Niederlage. Michael Waitz, der schon erwähnte Thilo Munker und mit Abstrichen Marek Nachtman zeigten noch Biss. Der Rest des Teams konnte, oder wollte sich nicht mehr aufbäumen. Das Spiel blieb zwar ausgeglichen (20:20, 24:24, 29:29), doch das lag weniger an der Spielkunst der Herzogstädter, sondern an den bescheidenen Mitteln der Gastgeber, die es viel zu spät schafften, den Sack gegen den angeschlagenen Favoriten zu zumachen.

Erst in der Schlussphase setzte sich der größere Siegeswille der Oberbayern durch. Nachdem die Gäste auch die letzte Chance kläglich vergeben hatten, freuten sich die Gastgeber über ein letztes Highlight nach neun Jahren Landesligazugehörigkeit. Der 31:30-Erfolg der Burghausener geht wegen des größeren Engagements der Salzachstädter in Ordnung, auch wenn für die Gäste viel mehr möglich gewesen wäre.

HC Sulzbach:
Güthe, Vojtech (Tor);
Waitz 9(2), Munker 6, Nachtman 5, Braun 4, Forster 3, Andörfer 2, Hartmann 1, Stauber, Englhard

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Beitragvon Panzer » 03.04.2008, 05:04

Saisonabschluß gegen den MTV Ingolstadt

Spieler wollen nochmal alles geben

Zum letzten Heimspiel der Saison empfängt der HC Sulzbach am Samstag den MTV Ingolstadt in der Realschulhalle. Achtung Handballfans: Diesmal ist alles etwas anders als normal. Da am letzten Spieltag alle Spiele die gleiche Anwurfzeit haben müssen, beginnt die Partie erst um 17.30 Uhr. Trotzdem ist es Pflicht für alle Anhänger des HC bereits um 15.30 Uhr in der Halle zu sein, denn dann startet der Showdown in der Damen-Landesliga. Sollten die HC-Mädels das Duell gegen die HSG Fichtelgebirge gewinnen, ist der Aufstieg in die Bayernliga perfekt.

Beim Saisonfinale bleibt den Herren also nur der B-Auftritt, doch ein "Kirwa-Spiel" sollte und darf der Auftritt gegen den Tabellenvorletzten aus Oberbayern nicht werden. Nach den enttäuschenden Leistungen der letzten Wochen ist ein Sieg gegen den Absteiger in eigener Halle Pflicht. Alle Spieler wollen sich noch einmal von ihrer besten Seite präsentieren und bei den Fans einen guten Eindruck hinterlassen.

Der Gegner aus Ingolstadt ist als Aufsteiger mit viel Engagement in die Saison gestartet, musste aber schon bald erkennen, dass in der Landesliga ein anderer Wind weht. Nur ein starker Werfer mit dem Halblinken Peter Mesiarik war zu wenig um die Klasse zu erhalten. Die Oberbayern werden diese Runde als Lehrjahr abhaken und dürfen versuchen mit einem schnellen Wiederaufstieg die große Handballtradition in Ingolstadt hoch zu halten. Dass sie durchaus gute Handballer sind, haben die Donaustädter im Hinspiel bewiesen, wo nur eine deutliche Leistungssteigerung nach der Pause, den 29:26-Erfolg der Herzogstädter sicherte.

Trainer Ingo Gömmel wird seinen Jungs diese Woche sicher noch einmal deutlich gemacht haben, was die Stunde geschlagen hat. Mit so einer Leistung wie in Burghausen, will und darf sich das Team nicht aus der Saison stehlen. So wird der Coach wohl seinem kompletten Kader die Chance zur Wiedergutmachung geben, auch wenn der eine oder andere zurzeit keine Landesligareife erreicht.
Die Mannschaft ist also gefordert ihr Herz noch einmal in die Hand zu nehmen, schließlich wollen die Damen am Samstag nicht alleine feiern.

HC Sulzbach:
Vojtech, Güthe im Tor;
Munker, Baumgärtel, Braun, Englhard, Stauber, Hartmann, Waitz, Forster, Nachtman, Andörfer

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Beitragvon Panzer » 07.04.2008, 10:27

34:22-Erfolg gegen eine Ingolstädter Rumpftruppe

Saisonziel mit dem vierten Platz locker erreicht

Nur noch eine Pflichtaufgabe war das letzte Saisonspiel der Sulzbacher Handballer gegen den MTV Ingolstadt. Mit 34:22 gelang auch der erwartet klare Erfolg gegen den stark ersatzgeschwächten Absteiger. Zumindest in der zweiten Halbzeit konnten die Herzogstädter ihren Fans auch noch einmal ihre Klasse zeigen, aber mehr als Trainingscharakter erreichte die Partie natürlich nicht mehr.

Nach dem grandiosen Sieg der Sulzbacher Damen und dem damit verbundenen Bayernligaaufstieg war es sehr schwer für die Gömmel-Truppe die richtige Motivation für das Spiel gegen eine Ingolstädter Mannschaft zu finden, die mit nur sieben Spielern angereist war. So dauerte es auch eine geraume Zeit, bis die Gastgeber ihren Rhythmus fanden. Bis zum 7:7 konnten die Gäste die Partie ausgeglichen gestalten. Solange reichte die Kraft der Oberbayern, um gegen eine Sulzbacher Mannschaft, die mit einer hoher Fehlerquote beim Abschluss spielte, zu bestehen. Dann setzte sich der Favorit langsam aber sicher ab. Bis zur Pause schafften es die Herzogstädter sich einen 4-Tore-Vorsprung zu erarbeiten (13:9) und die Gegenwehr der Ingolstädter war hier eigentlich schon gebrochen.

Als dann drei Minuten nach der Halbzeit ein Spieler der Gäste die rote Karte für ein überflüssiges Foul sah, hatten die Sulzbacher natürlich ein leichtes Spiel gegen den Tabellenvorletzten. Nun lief die Tormaschinerie der Gastgeber an. Besonders Sebastian Braun und Thomas Hartmann trafen nun fast nach belieben und schraubten den Vorsprung schnell in zweistellige Höhen (26:16). Erst Mitte der zweiten Hälfte ließ der Torhunger der Sulzbacher etwas nach und man gestattete den tapferen Gästen wieder besser mitzuspielen. Das Spiel lebte nun von einigen Kabinettstückchen, wobei sich auch die Ingolstädter nicht zurück hielten.
Am Ende wurde es ein standesgemäßer 34:22-Erfolg der Gastgeber gegen einen stark dezimierten Gegner, der sich aber zumindest mit einer kämpferisch starken Leistung aus der Landesliga verabschieden durfte.

So bleibt am Ende ein sicherer vierter Tabellenplatz für den HCS, der sich damit locker für die zweiteilige Landesliga qualifiziert hat. Das Saisonziel wurde erreicht und die zwischenzeitlichen Träume von einer noch besseren Platzierung machen jetzt schon Lust auf die neue Runde. Ein besonderer Dank geht an dieser Stelle an die vielen treuen Fans, die es wieder einmal geschafft haben, dass der HC Sulzbach eine Top-Adresse im bayerischen Handball bleibt.

HC Sulzbach:
Güthe, Vojtech (Tor);

Braun 7, Hartmann 6(2), Waitz 4, Baumgärtel 4, Andörfer 4, Stauber 3, Nachtman 3, Munker 2, Forster 1, Englhard

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Beitragvon Panzer » 14.09.2008, 11:12

Landsligavorschau des HC Sulzbach

Ein Aufatmen geht durch die Herzogstadt, denn die Leidenszeit der Sulzbacher Handballfans hat bald ein Ende. Am 20. September startet die neue Herren-Landesligasaison mit einem Auswärtsspiel des HCS in Forchheim und eine Woche später empfangen die Sulzbacher den HSC Coburg II zum Heimspielauftakt in der Realschulhalle.

Die ungewohnten Namen der Gegner lassen schon erahnen, dass sich einiges getan hat in der Handball-Landschaft in Bayern. Aus den drei bisherigen Staffeln Nord, Mitte und Süd wurden zwei viel leistungsstärkere Landesligen Nord und Süd mit je 14 Vereinen gebildet. Den geforderten Aufstiegsplatz in der letzten Saison hatten die Herzogstädter frühzeitig erreicht und so konnte in aller Ruhe geplant werden.

Die Trainerfrage stellte sich nach der erfolgreichen Saison natürlich nicht. Vorstand und Mannschaft stehen geschlossen hinter Coach Ingo Gömmel und wollen weiter von der hohen Qualifikation des Übungsleiters profitieren. Da der Kader des Teams komplett gehalten werden konnte, wurden nur punktuell Verstärkungen an zwei neuralgischen Punkten gesucht. Ein Kreisläufer sollte das Team verstärken und so wurde man schnell mit dem erfahrenen Stefan Moritz einig, der nach einigen Jahren in der Nachbarstadt Amberg noch einmal höherklassig spielen will. Der 33-jährige Topathlet gehört als Kreisläufer und als vorgezogener Abwehrspieler zum Besten was der Oberpfälzer Handball in den letzten Jahren zu bieten hatte. Seine Erfahrung als ehemaliger Regionalliga- und Landesligaspieler des TB Roding und der SSG Metten, aber auch seine ruhige und sympathische Art passen perfekt in die Philosophie des HC Sulzbach.

Jetzt fehlte nur noch ein wurf- und spielstarker Rückraumschütze auf Halblinks, der die Torjäger Michael Waitz und Sebastian Braun auf der Halbrechten Position entlasten könnte. Mit dem 21-jährigen Franken Thorsten Artz aus Nürnberg-Eibach wurde man auch hier schnell fündig. Das große Talent stand schon lange auf der Wunschliste des Trainers und könnte mit seiner Dynamik und seinen technischen Fähigkeiten schnell zu einem Publikumsliebling werden.

Auf dem Papier steht die Mannschaft zwar noch etwas besser da, als im Vorjahr, doch über den Verlauf der neuen Saison wollen sich die meisten Experten noch nicht äußern. Zu unbekannt sind die neuen Gegner aus dem nördlichen Bayern und so steht Vorstand Christian Weiß erst einmal alleine da, wenn er wie gewohnt fordert: "Ziel muss immer der Aufstieg sein, sonst brauchen wir ja gar nicht erst antreten!".

Über einen echten Meisterschaftskandidaten wird nur spekuliert, denn die Teams aus Herzogenaurach, Coburg, Kunstadt, Gerolzhofen, Heidingsfeld, Rothenburg, Erlangen, Selb, Fürth-Stadeln, Erlangen-Bruck und Forchheim weiß man einfach zu wenig um sie richtig einzuschätzen.

Freuen dürfen sich die Fans auf alle Fälle auf zwei ganz heiße Derbys, wenn die Herzogstädter gegen den ASV Cham und den ASV Auerbach antreten müssen. Die Chamer sind das einzige Team der alten Landesliga Mitte, das den HC Sulzbach in die Nordliga begleiten durfte. Die emotionellen Spiele der beiden alten Rivalen sind schon Legende und so wird es sicher auch wieder in diesem Jahr sein. Noch interessanter dürften die ersten Derbys mit dem ASV Auerbach seit über einem Jahrzehnt sein. Viele Spieler aus beiden Teams feierten zusammen die bayerische Meisterschaft in der A-Jugend der ehemaligen SG Auerbach-Sulzbach und so verbindet die beiden Vereine eine gewachsene Freundschaft, die aber an zwei Spieltagen sicherlich kurz außer Kraft tritt. So können sich die Fans auf eine super interessante Spielzeit freuen und auch die Mannschaft, ist nach einer langen und anstrengenden Vorbereitungszeit heiß auf die "Events" am Erlheimer Weg.

Kader des HC Sulzbach:

Tor: Zdenek Vojtech, Thorsten Güthe, Matthias Prasse
Rückraum: Thorsten Artz, Peter Andörfer, Michael Waitz, Sebastian Braun, Peter Englhard, Marek Nachtman
Außen: Thomas Hartmann, Thilo Munker, Thomas Stauber, Marco Forster, Stefan Ströhl
Kreis: Christoph Baumgärtel, Stefan Moritz
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Beitragvon manager » 16.09.2008, 10:23

Stefan Moritz`ruhige und sympatische Art haben ihm schon so manche rote Karte eingebracht! Nichts desto trotz, auf jeden Fall einer der besten, wenn nicht gar der beste Kreisläufer in der Oberpfalz...
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