Vorbericht der 1. Herrenmannschaft gegen den TV Münchberg
(aro). Nach der 25:31-Niederlage im Landkreis-Derby gegen den HC Sulzbach am vergangenen Wochenende biegen die Handballer der HG so langsam auf die Zielgerade der bislang so enttäuschenden Landesliga-Saison ein. Sieben Spiele stehen für das Schlusslicht noch auf dem Programm, davon dürfen die Vilsstädter noch fünfmal vor eigenem Publikum in der GMG-Dreifachturnhalle antreten. Den Anfang bildet das Heimspiel gegen den TV Münchberg am Samstag, das zur gewohnten Anwurfzeit um 19.30 Uhr ausgetragen wird.
Der Mitaufsteiger aus Oberfranken spielt eine überragende Spielzeit und belegt mit einer Ausbeute von 26:12 Punkten einen sensationellen dritten Tabellenplatz. Münchberg verfügt über die mit Abstand beste Offensive der Liga. Der TV erzielt im Durchschnitt deutlich über 30 Tore – während die Amberger noch kein einziges Mal in dieser Saison diese Marke erreichen konnten.
Wie viele Teams in der zweithöchsten Spielklasse bedienen sich auch die Münchberger bei Spielern aus Osteuropa. Nicht weniger als vier tschechische Akteure stehen in den Reihen des TV: Neben den Brüdern Jan, Martin und Jakob Lad trägt auch noch der aus Regensburg bekannte Linkshänder Petr Schwab das Trikot des Tabellendritten. Dieses hervorragend eingespielte Quartett zeichnete sich auch im letzten Spiel für 20 der 31 Treffer verantwortlich, als der Tabellenletzte VfB Forchheim deutlich besiegt werden konnte.
Den Forchheimern würden auch die Amberger gerne die rote Laterne überlassen und dazu muss noch der ein oder andere Sieg eingefahren werden. Das wäre der arg gebeutelten Mannschaft und ihren treuen Fans auch zu gönnen, denn die Negativserie hat ihre Spuren hinterlassen. So sollen die verbliebenen Spiele genutzt werden, die Weichen für einen Neuanfang in der Bezirksoberliga zu stellen. Dazu gehört auch die Integration von Nachwuchskräften und Talenten aus der Jugend, die eine Chance erhalten sollen.
HG Amberg:
Tor: Feldbauer, Prasse, Vieracker
Feld: Böduel, Braun, Schobert, Frankerl, Hirsch, Schober, Ringeisen, Benni Schindler, Andersch und Basti Schindler
