HG SGS/TV Amberg Saison 2009 / 2010

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Moderator: Steve22

Beitragvon Greenkeeper » 13.03.2010, 14:30

Vorbericht der 1. Herrenmannschaft gegen den TV Münchberg

(aro). Nach der 25:31-Niederlage im Landkreis-Derby gegen den HC Sulzbach am vergangenen Wochenende biegen die Handballer der HG so langsam auf die Zielgerade der bislang so enttäuschenden Landesliga-Saison ein. Sieben Spiele stehen für das Schlusslicht noch auf dem Programm, davon dürfen die Vilsstädter noch fünfmal vor eigenem Publikum in der GMG-Dreifachturnhalle antreten. Den Anfang bildet das Heimspiel gegen den TV Münchberg am Samstag, das zur gewohnten Anwurfzeit um 19.30 Uhr ausgetragen wird.
Der Mitaufsteiger aus Oberfranken spielt eine überragende Spielzeit und belegt mit einer Ausbeute von 26:12 Punkten einen sensationellen dritten Tabellenplatz. Münchberg verfügt über die mit Abstand beste Offensive der Liga. Der TV erzielt im Durchschnitt deutlich über 30 Tore – während die Amberger noch kein einziges Mal in dieser Saison diese Marke erreichen konnten.
Wie viele Teams in der zweithöchsten Spielklasse bedienen sich auch die Münchberger bei Spielern aus Osteuropa. Nicht weniger als vier tschechische Akteure stehen in den Reihen des TV: Neben den Brüdern Jan, Martin und Jakob Lad trägt auch noch der aus Regensburg bekannte Linkshänder Petr Schwab das Trikot des Tabellendritten. Dieses hervorragend eingespielte Quartett zeichnete sich auch im letzten Spiel für 20 der 31 Treffer verantwortlich, als der Tabellenletzte VfB Forchheim deutlich besiegt werden konnte.

Den Forchheimern würden auch die Amberger gerne die rote Laterne überlassen und dazu muss noch der ein oder andere Sieg eingefahren werden. Das wäre der arg gebeutelten Mannschaft und ihren treuen Fans auch zu gönnen, denn die Negativserie hat ihre Spuren hinterlassen. So sollen die verbliebenen Spiele genutzt werden, die Weichen für einen Neuanfang in der Bezirksoberliga zu stellen. Dazu gehört auch die Integration von Nachwuchskräften und Talenten aus der Jugend, die eine Chance erhalten sollen.

HG Amberg:
Tor: Feldbauer, Prasse, Vieracker
Feld: Böduel, Braun, Schobert, Frankerl, Hirsch, Schober, Ringeisen, Benni Schindler, Andersch und Basti Schindler
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Beitragvon Greenkeeper » 15.03.2010, 08:03

Nachbericht der 1. Herrenmannschaft gegen den TV Münchberg

(aro). Die Landesliga-Handballer der HG Amberg mussten sich am Samstagabend vor heimischem Publikum dem TV Münchberg mit 23:30 geschlagen geben. Bei einer Niederlage mit sieben Toren von den nackten Zahlen kaum zu glauben, aber im Kräftemessen mit dem Tabellendritten wäre für die Vilsstädter viel mehr drin gewesen: HG-Trainer Matthias Steinert haderte nach dem Schlusspfiff mit der Chancenverwertung seines Teams, das ein Dutzend Hochkaräter ausgelassen und sich damit selbst um etwas Zählbares gebracht hatte.
Basierend auf den Erkenntnissen aus dem Hinspiel hatte sich Steinert zu Beginn für eine 4-plus-2-Abwehrformation entschieden, mit der die Abläufe der oberfränkischen Tormaschine gestört werden sollten. Der Mitaufsteiger aus Münchberg verfügt über die beste Offensive der Liga und den fließenden Ballstafetten der vier tschechischen Akteure des TV sollte mit der engen Deckung gegen die Halbspieler Jad Lad und Petr Schwab – die dennoch gemeinsam siebzehn Tore erzielen konnten – Einhalt geboten werden. Dies funktionierte zu Beginn auch vorzüglich und die Hausherren gingen mit 4:2 in Führung. Nachdem auch noch der Münchberger Martin Lad nach einem Foul beim Gegenstoß bereits mit der Roten Karte vom Feld musste, schienen die Aktien der Oberpfälzer gar nicht schlecht zu stehen. Die Gäste bewiesen nun aber, dass sie nicht ohne Grund über die beste Rückrundenbilanz verfügen: der TV hatte in der zweiten Saisonhälfte vor dem Anpfiff dieser Partie bereits 11:1 Zähler auf dem Konto und sich dadurch eine beeindruckende Sicherheit erworben. Das Team um Spielertrainer Christian Seiferth nutzte nun immer besser die Freiräume, gewann die entscheidenden Zweikämpfe und war ganz häufig aus der Nahdistanz erfolgreich. Amberg stand in der Deckung nicht kompakt genug und hatte bis zum 13:17-Pausenstand auch Keeper Martin Feldbauer zu verdanken, dass Münchberg nicht bereits vorentscheidend enteilt war.

Nach dem Wiederanpfiff stabilisierte sich die HG-Abwehr und war aus dem Positionsangriff nur noch schwer zu überwinden. 13 Tore gegen das offensivstärkste Team der zweithöchsten Spielklasse sind ein exzellenter Wert, der allerdings noch deutlich besser hätte ausfallen können. Denn: Im Angriff wurden nicht nur zu viele Chancen ausgelassen, sondern durch Ballverluste auch einige vermeidbare Gegentore verschuldet. Der TV spielte taktisch sehr geschickt und brachte den verdienten Sieg trotz aller Bemühungen der Hausherren über die Zeit. Für die Vilsstädter bleibt der Trost, dass man alle Spitzenteams nun bereits gespielt hat hat und in den verbliebenen Heimspielen machbarere Aufgaben auf das Schlusslicht zukommen.

HG Amberg:
Tor: Feldbauer
Feld: Hirsch, Basti Schindler (je 6), Schobert (4), Braun (3/2), Böduel, Frankerl, Ringeisen, Pömsl (je 1), sowie Benni Schindler, Andersch und Schober
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Beitragvon Greenkeeper » 19.03.2010, 15:59

Vorbericht der 1. Herrenmannschaft gegen den HSC 2000 Coburg II

(aro). Die Handballer der HG Amberg machen sich am Samstag auf zu ihrem vorletzten Auswärtsspiel in der Handball-Landesliga. Bestimmungsort ist Oberfranken, Gegner die Zweitliga-Reserve des HSC 2000 Coburg.

Beim Gedanken an das Hinspiel sollte jeder Amberger Spieler noch heute Schmerz en verspüren, denn damals schafften es die Vilsstädter vor prächtiger Kulisse in der GMG-Dreifachturnhalle nicht, einen dezimierten Gegner in die Schranken zu verweisen. Diese Partie war so etwas wie ein Schlüsselerlebnis für beide Teams, denn Coburg konnte sich im Anschluss auf dem Abstiegssumpf befreien, aus dem bei den Spielern der HG nur noch die Haarspitzen herausragen.

Der Klassenerhalt ist für die Vilsstädter utopisch geworden, dennoch möchte man sich mit Anstand aus der zweithöchsten Spielklasse verabschieden. Trainer Matthias Steinert erwartet deshalb auch einen couragierten Auftritt seines Teams. Ohne Druck und mit Spaß am Handball wollen die in der Fremde noch sieglosen Gäste eine gute Leistung abliefern. Den mitgereisten Fans, die trotz der sportlichen Misere immer zum Team gestanden haben, würden die Spieler nur allzu gerne ein Erfolgserlebnis schenken – und auch jeder einzelne Akteur würde sich sicher über einen Sieg freuen. Eine stimmungsvolle Heimfahrt im Bus wäre sicherlich ein Höhepunkt in einer eher von tiefen geprägten Spielzeit.

Gegenüber dem Hinspiel müssen in der Offensive die technischen Fehler abgestellt werden, damit die Hausherren nicht ihre Konterstärke ausspielen können. Dazu wäre auch ein bessere Chancenverwertung extrem hilfreich, denn es gewinnt nun einmal die Mannschaft, die nach 60 Minuten mehr Tore erzielt hat – wenn man bei dieser Binsenweisheit einmal die ergebniskorrigierenden Schiedsrichter aus dem Erlangen-Spiel außer Acht lässt.

Anwurf ist um 17.30 Uhr.

HG Amberg:
Tor: Feldbauer, Prasse, Vieracker
Feld: Schober, Basti Schindler, Schobert, Frankerl, Niebler, Ringeisen, Andersch, Hirsch, Böduel, Braun, Pömsl und Benni Schindler
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Beitragvon Greenkeeper » 24.03.2010, 08:54

Nachbericht der 1. Herrenmannschaft gegen den HSC 2000 Coburg II

Die Landesliga-Handballer der HG Amberg zeigten am Samstag ihr bestes Auswärtsspiel der Saison. Für einen Sieg reichte es trotz der guten Vorstellung jedoch nicht, denn die Vilsstädter mussten sich der Zweitligareserve des HSC 2000 Coburg mit 27:30 (13:17) geschlagen geben.

Trotz der langen Busfahrt und der durch das vorherige A-Jugend-LandesligaSpiel der beiden Vereine notwendig gewordenen frühen Anreise startete das Tabellenschlusslicht sehr gut in die Partie. Das Team von Coach Matthias Steinert spielte unbeschwert auf und führte nach zehn Minuten mit 6:4. Im weiteren Verlauf des ersten Durchgang kamen die Hausherren dann etwas besser in die Begegnung und erspielten sich kurz vor dem Seitenwechsel eine 15:13-Führung. Eine Auszeit des HSC-Coaches zeigte dann Wirkung: zwei einstudierte Spielzüge wurden angesagt, die den Coburgern noch einen wichtigen Doppelschlag zur 17:13-Pausenführung ermöglichten. Die letzten fünf Minuten des ersten Durchgangs verliefen sehr unglücklich für die Amberger, die sich auf Grund des Spielverlaufs ein deutlich knapperes Halbzeitresultat verdient gehabt hätten.

Nach dem Wiederanpfiff zogen die Oberfranken dann auf 21:15 davon und die Partie schien den erwarteten Verlauf zu nehmen. Nun griff Ambergs Trainer Steinert zur grünen Auszeit-Karte und auch diese Ansprache verfehlte ihre Wirkung nicht. Die Umstellung auf eine 4:2-Abwehr zeigte Wirkung und Coburg tat sich fortan richtig schwer, Treffer zu erzielen. Der Tabellenletzte aus Amberg bewies beeindruckende Moral und kämpfte sich auf 26:28 heran. Coburg wackelte merklich, fiel aber nicht. Den Gastgebern kam in dieser Phase allerdings hauptsächlich die Zeit zugute, denn die HG musste mit einer offenen Manndeckung in den Schlussminuten alles riskieren. Der HSC erzielte dann noch zwei Tore, die den 30:27-Erfolg der Oberfranken sicherten.

Die Amberger waren verständlicherweise betrübt über die Niederlage, dennoch überwog klar das Positive. Das Team hatte sich nie aufgeben und dem Favoriten einen guten Kampf geliefert. Zusätzlich präsentierten sich die Vilsstädter, bei denen mit Benjamin Termer und Patrick Klee auch wieder zwei 17-jährige Eigengewächse zum Einsatz kamen, mannschaftlich sehr geschlossen.

HG Amberg:
Tor: Feldbauer, Prasse
Feld: Braun (6/1), Basti Schindler (5/4), Böduel (4), Hirsch, Schobert (je 3), Benni Schindler, Schober, Termer (je 2), sowie Andersch, Klee, Frankerl und Ringeisen
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Beitragvon Greenkeeper » 26.03.2010, 13:07

Vorbericht der 1. Herrenmannschaft gegen den VfB Forchheim

Die Landesliga-Handballer der HG Amberg empfangen am Samstag in der GMG-Dreifachturnhalle den VfB Forchheim. Mit den Oberfranken gastiert eine Mannschaft, die in akuter Abstiegsgefahr schwebt und vier Punkte Rückstand auf den Relegationsplatz besitzt. Dass es „nur“ vier Punkte sind, hat der VfB einer Siegesserie zu verdanken mit der sich das Team von Coach Elmar Ehrich zumindest noch die Hoffnung auf eine weitere Spielzeit in der zweithöchsten Spielklasse erarbeitete.

Dieses Thema ist für die HG Amberg bereits vom Tisch. Das Schlusslicht ist auch rechnerisch bereits abgestiegen und wird in der kommenden Saison einen neuen Anlauf in der Bezirksoberliga Ostbayern nehmen. Die Mannschaften dort zittern bereits davor, dass es neben den Vilsstädtern mit Forchheim und Sulzbach noch weitere Teams aus dem Bezirk erwischen könnte, denn das würde auch die Anzahl der Absteiger aus Ostbayerns höchster Liga erhöhen.

Die Amberger schauen allerdings nur auf sich selbst, denn das Team hat sich in dieser Saison bereits oft genug als Punkte-Sponsor für die Konkurrenz präsentiert. So auch im Hinspiel, als man sich in Forchheim knapp geschlagen geben musste. Diese Partie liegt den Oberpfälzern immer noch im Magen, denn damals fühlte man sich von den Unparteiischen verschaukelt, die gegenüber dem VfB keine einzige Zeitstrafe ausgesprochen hatten.

Auch im letzten Spiel in Coburg waren die Amberger nah dran am Sieg und zeigten dabei eine gute Leistung. Diese Form gilt es nun vor heimischen Publikum aufs Parkett zu bringen. Dazu müssen die Rückraum-Shooter der Gäste, Blatt und Gärtner, unter Kontrolle sowie eine gute Offensivleistung gebracht werden.

Die Hausherren können befreit aufspielen, denn der Druck liegt bei den Gästen. Mit der Unterstützung der Zuschauer will sich das Team von Coach Matthias Steinert für die Hinspielniederlage revanchieren und sich nach langer Durststrecke mit einem Sieg beschenken. Außer den Langzeitverletzten Fritz Donhauser und Jörg Schloder sind alle Akteure an Bord. Anwurf ist um 19.30 Uhr.

HG Amberg:
Tor: Feldbauer, Prasse
Feld: Braun, Basti Schindler, Böduel, Ringeisen, Benni Schindler, Andersch, Frankerl, Schober, Hirsch, Pömsl und Schobert
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Beitragvon Greenkeeper » 29.03.2010, 07:41

Nachbericht der 1. Herrenmannschaft gegen den VfB Forchheim

Die Landesliga-Handballer der HG Amberg können doch noch punkten: Am Samstag sicherte sich das Tabellenschlusslicht in einem umkämpften Heimspiel mit dem 33:33 (17:15)-Unentschieden gegen den VfB Forchheim den ersten Zähler im Jahr 2010. Die Gäste legten gegen die Spielwertung allerdings Einspruch ein, aber dieser Antrag dürfte kaum Chancen auf Erfolg haben.

Amberg hatte sich für diese Partie sehr viel vorgenommen, denn im Hinspiel hatte sich das Team von Coach Matthias Steinert von den Unparteiischen verschaukelt gefühlt und eine bittere Niederlage einstecken müssen. Im zweiten Duell sollte nun also der Spieß umgedreht werden und den Vilsstädtern gelang auch ein viel versprechender Start: Die HG knüpfte an die gute Leistung aus dem Coburg-Spiel der Vorwoche an und präsentierte sich im Abschluss treffsicher wie lange nicht. Zur Pause führten die Hausherren mit 17:15, doch Steinert war damit nicht restlos zufrieden: „Wenn wir in dieser Phase einen Tick cleverer agiert hätte, dann wäre auch ein Vier-Tore-Vorsprung möglich gewesen“, trauerte der Coach einigen vergebenen Hochkarätern nach.

Auch im zweiten Durchgang erlebten die Zuschauer in der GMG-Dreifachturnhalle ein munteres Spiel. Forchheim, das in den vergangenen Wochen fleißig Punkte gesammelt und damit die Chance auf den Klassenerhalt bewahrt hatte, stemmte sich mit aller Macht gegen die Niederlage. Das Team von Trainer Elmar Ehrich ließ sich nicht abschütteln und blieb jederzeit gefährlich. Amberg hätte dennoch auch im zweiten Durchgang die Chance gehabt, sich weiter als die zwischenzeitlichen zwei Treffer oder sogar vorentscheidend abzusetzen, aber in manchen Situationen wollten die Akteure zu viel und mit dem Kopf durch die Wand. In der Schlussminute führten dann die Gäste aus Oberfranken mit einem Tor. Amberg setzte auf einen einstudierten Spielzug nach Freiwurf und Tobias Hirsch setzte den Ball zum 33:33-Endtstand in die VfB-Maschen. Der anschließende schnelle Anwurf der Forchheimer wurde mit einem taktischen Foul gestört, dafür gab es folgerichtig die rote Karte des Schwandorfer Schiedsrichtergespanns, die allerdings den falschen der Schindler-Brüder auf die Tribüne schickten. Forchheim wollte dazu noch einen Siebenmeter haben und legte deshalb den erwähnten Einspruch an.

Im Amberger Lager freute man sich über eine mannschaftlich geschlossene Leistung, das erst zweite Durchbrechen der 30er-Grenze im Saison-Verlauf und das erste Erfolgserlebnis im neuen Jahr.

HG Amberg:
Tor:Feldbauer, Prasse
Feld: Braun (7), Benni Schindler (6), Hirsch (6/1), Basti Schindler (5/3), Schobert (3), Böduel, Klee (je 2), Frankerl, Schober (je 1) sowie Ringeisen
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Beitragvon Greenkeeper » 08.04.2010, 11:53

Vorbericht der 1. Herrenmannschaft gegen den ASV 1863 Cham

Die Landesliga-Handballer der HG Amberg biegen nach der kurzen Osterunterbrechung auf die Zielgerade der Saison 2009/2010 ein. Mit dem Heimspiel gegen den ASV Cham wartet am Samstag noch ein Highlight in der höhepunktarmen Spielzeit. Für die Vilsstädter ist es für längere Zeit erst einmal das letzte Derby in der zweithöchsten Spielklasse, denn der Abstieg ist für den ostbayerischen Aufsteiger schon seit mehreren Monaten besiegelte Sache. Der Gegner aus Cham steckte auch lange Zeit im Abstiegskampf, doch dann punktete das Team von Coach Gürster in Serie: Der ASV hat sich mittlerweile auf den fünften Tabellenplatz geschoben und der theoretisch noch mögliche Abstieg dürfte kein Thema sein.

Die Gäste, die am letzten Spieltag bereits ein unerwartetes Unentschieden gegen den wohl kommenden Meister HC Erlangen II verbuchen konnten, wollen aber nichts dem Zufall überlassen. Mit einem Sieg in Amberg dürfte der Klassenerhalt gesichert sein.

Diesen Erfolg wollen die Hausherren dem ASV aber nicht kampflos überlassen, schließlich konnte auch die Mannschaft von Coach Matthias Steinert mit dem Remis gegen Forchheim zumindest etwas Selbstvertrauen tanken. Die HG ist bei den Planungen für den Neuaufbau in der Bezirksoberliga schon recht und wird im kommenden Jahr ein ambitioniertes Team ins Rennen schicken können. Dafür wollen sich auch Akteure aus dem jetzigen Kader empfehlen und in den letzten vier Saisonspielen Werbung in eigener Sache betreiben.

Gegen die Bayernwald-Bomber kann es nur im Kollektiv klappen. Gerade die tschechische Achse um Ausnahme-Shooter Tahovsky, Jungstar Knakal und Routinier Soukup muss in der Defensive halbwegs unter Kontrolle gebracht werden. Auch im Angriff wartet eine Menge Arbeit auf die Steinert-Truppe, denn Cham verfügt mit dem vierten Tschechen im Bunde, Keeper Hejduk, über einen Ausnahmekönner zwischen den Pfosten.

Trotzdem muss den Hausherren nicht bange sein. Ohne Druck und viel Spaß am Sport will die HG es dem Favoriten so schwer wie möglich machen und mit Hilfe der Zuschauer eine richtig gute Leistung abrufen. Außer den Langzeitverletzten Fritz Donhauser und Jörg Schloder sind alle Akteure an Bord. Der Anwurf des Derbys erfolgt wie gewohnt um 19.30 Uhr in der GMG-Dreifachturnhalle.

HG Amberg:
Tor: Feldbauer, Prasse
Feld: Schober, Basti Schindler, Schobert, Frankerl, Niebler, Ringeisen, Andersch, Hirsch, Böduel, Braun, Pömsl und Benni Schindler
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Beitragvon Greenkeeper » 12.04.2010, 10:00

Nachbericht der 1. Herrenmannschaft gegen den ASV 1863 Cham

Das Derby der Handball-Landesliga am Samstag zwischen der HG Amberg und dem ASV Cham endete mit 24:24(12:13). Das Schlusslicht aus Amberg war von den Chamern offensichtlich nicht ernst genug genommen worden: Respektlose Äußerungen im Vorfeld sowie ein gerade mal zwanzigminütiges Warmmachen zeugten von reichlich Überheblichkeit. Nach dem Spielverlauf kann sich der ASV sehr glücklich schätzen, überhaupt noch einen schmeichelhaften Punkt für diese Vorstellung bekommen zu haben.

Die Vilsstädter hatten sich viel vorgenommen, denn die Verhöhnungen der Zuschauer im Hinspiel hatte die Mannschaft von Coach Matthias Steinert noch in bester Erinnerung. Zu Beginn brauchten beide Mannschaften etwas Eingewöhnungszeit, aber dann entwickelte sich ein spannendes, offenes Spiel. Amberg setzte auf sehenswerte Spielzüge, Cham konterte mit Einzelaktionen ihrer brandgefährlichen Rückraumschützen. Die Manndeckung gegen ASV-Goalgetter Tahovsky zeigte Wirkung, allerdings nutzte sein Nebenmann Lubos Knakal die dadurch entstandenen Freiräume geschickt aus. Bei Amberg machte sich die Einwechslung von Max Schobert bezahlt, der ein glänzendes Spiel ablieferte. Der Halblinks erzielte nicht nur ein Viertel der HG-Tore, sondern konnte auch dem Treiben des bulligen Chamer Rohdiamanten Knakal Einhalt gebieten. Schobert war es auch, der nach knapp 15 Minuten mit einem Dampfhammer in den Giebel seine Farben wieder in Front brachte. In den nächsten acht Spielminuten stellten beide Kontrahenten dann das Torewerfen komplett ein. Dies lag sicherlich auch an den soliden Abwehrreihen mit den guten Keepern Feldbauer und Gruber (ASV), aber es wurden von beiden Seiten zudem eine Reihe falscher Entscheidungen in der Offensive getroffen. Kurz vor dem Seitenwechsel setzte sich Cham dann auf 13:11 ab, doch Basti Schindler konnte in Unterzahl nach einem sehenswerten Freiwurf-Trick auf den 12:13-Halbzeitstand verkürzen.

Im zweiten Durchgang kam dann richtig Feuer in die Partie. Die beiden Unparteiischen, die bis dato einen richtig guten Job gemacht hatten, verloren völlig ihre Linie: das Gespann ließ viel zu viel Härte zu und zog sich mit einigen umstrittenen Entscheidungen den Zorn der Zuschauer auf sich: So bekam Basti Schindler nach einem heftigen Body-Check von Petr Soukup ein Stürmerfoul gepfiffen und wurde im direkten Anschluss für ein harmloses Vergehen auf die Strafbank geschickt. Die Hausherren fühlten sich benachteiligt, konnten dies aber in positive Energie umwandeln. Der eingewechselte 17-jährige Youngster Benjamin Termer machte eine tolle Partie auf Rechtsaußen und netzte dreimal. Tobias Hirsch zeigte ebenfalls eine gute Leistung auf der Spielmacherposition, aber dennoch verpassten es die Amberger, den Sack zuzumachen. Völlig unnötige Ballverluste ermöglichten Cham, das in weiten Teilen des zweiten Durchgangs auf Lubos Knakal verzichten musste, ein Comeback. Nach der zwischenzeitlichen 22:21-Führung scheiterte das Team von Heribert Gürster aber einige Mal an HG-Torhüter Feldbauer oder verlor den Ball an die Amberger Deckung. Der bis dahin eher unglücklich agierende Sebastian Braun fasste sich ein Herz und sorgte etwa 40 Sekunden vor dem Ende für das 24:23, das Cham aber postwendend egalisieren konnte. Die Gastgeber gelangten noch einmal in Ballbesitz, erspielten sich eine sehr gute Möglichkeit, doch der Siegtreffer wurde wegen Kreisübertritt von den Schiedsrichtern nicht anerkannt. Nach dem Spielverlauf war das Remis eigentlich ein verlorener Punkt für die Amberger, die sich aber hervorragend präsentiert hatten und zum zweiten Mal in Folge ungeschlagen blieben.

HG Amberg:
Tor: Feldbauer, Prasse
Feld: Schobert (6), Basti Schindler (5/3), Hirsch (4), Braun, Termer (je 3), Böduel, Frankerl, Benni Schindler (je 1), sowie Schober, Klee und Niebler
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Beitragvon matze » 16.04.2010, 07:02

Vorbericht der 1. Herrenmannschaft gegen die HG Ansbach

(aro). Die Landesliga-Handballer der HG Amberg bestreiten am Samstag ihr vorerst letztes Auswärtsspiel. Das Team von Matthias Steinert gastiert beim Mitaufsteiger HG Ansbach.
Während bei den Vilsstädtern der Abstieg schon beschlossene Sache ist, klammern sich die Mittelfranken noch an den letzten Strohhalm: Bei idealer Punktausbeute aus den verbliebenen drei Begegnungen können die Ansbacher noch auf den Relegationsplatz rutschen.
Allein die Chance darauf ist schon eine hervorragende Leistung, denn zum Jahreswechsel hatte nach der Niederlage in Amberg keiner mehr einen Pfifferling auf Ansbach gegeben. Die Verantwortlichen nutzten damals jedoch die Chance, den beim Spiel anwesenden ehemaligen Amberger Trainer Holger Metzner zu verpflichten. Metzner brachte auch den erwünschten Umschwung und durch den knappen Auswärtssieg in Forchheim am vergangenen Wochenende konnte sich das Team auf den drittletzten Platz verbessern und den VfB hinter sich lassen. Die Metzner-Truppe liegt nur noch zwei Zähler hinter Kunstadt beziehungsweise drei hinter Selb und kann diesen Rückstand mit einem Sieg gegen Amberg möglicherweise weiter verringern, wenn die direkten Konkurrenten Federn lassen.
Auf Amberger Seite würde man dem ehemaligen Coach zwar den Klassenerhalt gönnen, aber die HG möchte nicht als Punktelieferant nach Mittelfranken reisen. Die Leistungen des Schlusslichts haben sich in den vergangenen Wochen stabilisiert und es konnten immerhin zwei Unentschieden gegen Forchheim und zuletzt gegen Cham verbucht werden. Personell konnten bereits jetzt fast alle Weichen gestellt werden und die Vilsstädter können mit einem ambitionierten Team den Neuaufbau in der Bezirksoberliga angehen. Erfreulich verlief auch die Integration der talentierten Eigengewächse Patrick Klee und Benjamin Termer, die frech aufspielten und bereits einige Treffer in der zweithöchsten Spielklasse des Freistaats erzielen konnten. Ein weiteres wichtiges Signal für die kommende Spielzeit wäre auch ein Auswärtserfolg, denn ganz ohne Punkt auf fremden Parkett wollen die Amberger die Saison auf keinen Fall anschließen. Die Partie in Ansbach ist dazu aber bereits die letzte Gelegenheit, denn im Anschluss warten auf die Oberpfälzer nur noch die Heimspiele gegen Kunstadt und Selb.
Die Trauben in der Beckenweiherhalle hängen aber hoch, denn die mittelfränkische HG hat sich in der Rückrunde heimstark präsentiert. Zudem ist Holger Metzner ja ein intimer Kenner der Amberger Mannschaft und wird sein Team dementsprechend gut auf die Gäste vorbereiten. Genau darin liegt aber der Reiz für seinen Gegenüber Matthias Steinert, der sich taktisch ebenfalls einiges einfallen lassen wird, um den Gegner zu überraschen. Der Druck liegt ganz klar bei den Ansbachern, die unbedingt gewinnen müssen. Amberg kann dagegen völlig befreit aufspielen und möchte den Aufwärtstrend mit einem Auswärtserfolg weiter fortführen. Anwurf ist um 19.30 Uhr.

HG Amberg:
Tor: Feldbauer, Prasse
Feld: Böduel, Basti Schindler, Schobert, Andersch, Benni Schindler, Hirsch, Schober, Braun und Frankerl
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Beitragvon Greenkeeper » 20.04.2010, 01:25

Nachbericht der 1. Herrenmannschaft gegen die HG Ansbach

Die HG Amberg unterlag in ihrem vorerst letzten Auswärtsspiel in der Handball-Landesliga am Samstag bei der HG Ansbach mit 25:28(11:12).

Für die letzte Begegnung auf fremden Terrain hatten sich die Vilsstädter eigentlich viel vorgenommen, schließlich wollten die Akteure die Saison nicht ohne Auswärtspunktgewinn abschließen. Dazu stand mit Holger Metzner der Ex-Trainer der Amberger auf der Gegenseite, dem man trotz alter Verbundenheit die Zähler nicht kampflos überlassen wollte.

Die Partie wurde wegen starker Sonneneinstrahlung in der Beckenweiher-Halle erst mit knapp fünfzehnminütiger Verspätung angepfiffen. Das Tabellenschlusslicht aus Amberg startete dennoch ordentlich in die Partie, die von viel Anfangsnervosität geprägt war. Der Gastgeber, der sich nur mit einem Sieg noch vage Hoffnungen auf den Klassenerhalt machen konnte, stand gehörig unter Druck. Bis zum Stande von 6:6 wogte die Partie auf überschaubarem Niveau hin und her. Im Anschluss profitierten die Ansbacher dann von einer Vielzahl vermeidbarerer Fehler der Oberpfälzer in Angriff und Abwehr. Die Mittelfranken erzielten das 11:7 in der 26. Minute und Ambergs Trainer Matthias Steinert griff zur Auszeitkarte. Der Coach fand die richtigen Worte und seine Mannen spielten auf einmal richtig gut Handball. Bis zur Pause hätte es eigentlich unentschieden stehen müssen, doch die schwachen Hammelburger Schiedsrichter versagten einem Rückraumtreffer von Max Schobert die Anerkennung und vergaßen dabei auch noch die Zeitstrafe für seinen Ansbacher Gegenspieler. Trotz dieses Ärgernisses hatten die Verantwortlichen gleichermaßen wie die zahlreich mitgereisten Schlachtenbummler das Gefühl, dass die Partie zu Gunsten der Vilsstädter kippen würde.

Die in der Kabine gefassten guten Vorsätze hielten jedoch nur bis kurz nach Wiederanpfiff. In der Deckung wurden entscheidende Zweikämpfe verloren und da konnte auch die solide Torhüterleistung von Mathias Prasse nicht verhindern, dass sich die Hausherren verhältnismäßig mühelos absetzten. Nach 49 Minuten kam noch einmal die Chance zur Wende. Prasse parierte den Siebenmeter des bis dahin fehlerlosen und überragenden Ansbacher Linksaußens Frank Greiner-Schwed (elf Tore) und im Gegenzug brachte ein Doppelschlag von Tobias Hirsch und Max Schobert die Gäste auf 19.22 heran. Dass es letztendlich nicht zu mehr reichte, lag auch an vielen Unterzahlsituationen, bei denen die Verhältnismäßigkeit fehlte. Ansbachs Angreifer provozierten geschickt einige Zeitstrafen: Im Abstiegskampf wahrscheinlich ein legitimes Mittel, das von den Unparteiischen aber nicht durchschaut wurde. Wäre es für den Absteiger aus Amberg außer der Ehre noch um etwas gegangen, hätte man sich über die Schiedsrichterleistung sicher aufregen dürfen, doch so kann man getrost die Kirche im Dorf – und leider auch die Punkte – in Ansbach lassen. Hauptverantwortlich für die Niederlage waren die katastrophale Siebenmeterquote von 50 Prozent sowie das schwache Abwehrverhalten in entscheidenden Situationen. Die Amberger vergaben eine riesige Chance auf einen Sieg und dementsprechend angefressen war Trainer Matthias Steinert nach der völlig unnötigen Niederlage, die hausgemacht und verdient war.

HG Amberg:
Tor: Feldbauer, Ma. Prasse
Feld: Braun (6/1), Hirsch (5/2), Basti Schindler (4/1), Schobert (3), Niebler, Frankerl, Benni Schindler (je 2), Schober (1), sowie Andersch und Böduel
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