VfB Forchheim Saison 2009 / 2010

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VfB Forchheim Saison 2009 / 2010

Beitragvon Greenkeeper » 25.09.2009, 08:05

Mit einem Auswärtsspiel beim Aufsteiger TSV Partenstein startet die Handballer des VfB Forchheim 1861 am Samstag um 19.30 Uhr in die Landesligasaison. Es soll nicht wieder eine Zittersaison wie im Vorjahr werden.

Die Landesliga Nord besteht wieder aus 14 Mannschaften und setzt sich zusammen aus den bisherigen Landesliga-Teams HSC Coburg II (3. Platz Saison 08/09), TV Gerolzhofen (4.), HC Erlangen II (5.), HC Sulzbach-Rosenberg (6.), TS Selb (7.), HG Kunstadt (8.), MTV Stadeln (9.), ASV Cham (10.) und VfB Forchheim (11.). Dazu stoßen die Aufsteiger TSV Partenstein (Meister BOL Unterfranken), TV Münchberg (Oberfranken), HG Ansbach (Mittelfranken), TG Landshut (Altbayern) und HG Amberg (Vizemeister Ostbayern).

Einige Überraschungen

Die vergangene Runde war von einigen Überraschungen geprägt. Wohl kaum jemand hatte zu Saisonbeginn den SV Auerbach auf der Rechnung, der davor noch mit argen Abstiegssorgen zu kämpfen hatte. Doch die Oberpfälzer entpuppten als das konstanteste und spielstärkste Team und holten sich auf eindrucksvolle Weise den Meistertitel. Mit ihnen stiegen die schon eher favorisierten Rothenburger in die Bayernliga auf.

VfB-Trainer Trainer Elmar Ehrich gibt die Richtung vor. „Der Kern der Mannschaft ist fast identisch mit dem Vorjahresteam. Mit den zwei Rückkehrern Markus Blatt von seinem Auslandssemester aus Malaysia und dem VfB-Eigengewächs Tobias Radina vom Regionalligisten Köndringen/Teningen sollte der Weg eigentlich nach oben gehen.“ Der VfB muss aber auf seine Spitzenkraft Johannes Gradl verzichten, der sich aus beruflichen und gesundheitlichen Gründen zurückgezogen hat.

„Erfreuliche Entwicklung“

Elmar Ehrich sieht eine erfreuliche Entwicklung im Nachwuchsbereich und ist der Überzeugung, dass die Landesliga den jungen Spielern eine exzellente Perspektive bietet. Kilian Kiesel und Achim Kist sind auf dem besten Weg, bei den Herren Fuß zu fassen, sie sind sozusagen die zwei „Neuzugänge“. Und sie werden wie Julius Sitzmann und Matthias Ochs fleißig trainieren müssen, bis sie ein gleichwertiger Ersatz für die arrivierten Spieler sein können. Ehrich erklärt: „Für mich als Trainer ist es eine große Genugtuung zu sehen, dass die Erste wieder junge Forchheimer Spieler anzieht und der Nachwuchs die zusätzlichen Trainingseinheiten auf sich nimmt. Sie sorgen für Belebung und drängen in die Stammformation.“

Zu den Favoriten in der Landesliga zählen die Zweitligareserven aus Erlangen und Coburg. Bei einem Aufstieg würde das Festspielen der Akteure in einer Mannschaft wegfallen und die Talente könnten besser an die 2. Liga herangeführt werden können.

Aber auch der HC Sulzbach-Rosenberg hat sich viel vorgenommen. Mit neuem Trainer und dem erfahrenen Jiri Smolik vom Bayernligisten Winkelhaid will er bei der Titelvergabe ein Wörtchen mitreden. Mit dem MTV Stadeln, TV Gerolzhofen, ASV Cham, der TS Selb, dem VfB Forchheim und der HG Kunstadt kämpfen erfahrene Teams aus der letzten Landesligasaison um einen Platz an der Sonne. Da wird es für die Aufsteiger nicht einfach sein, die Klasse gegen die arrivierten Mannschaften zu halten.

Beim VfB bedauert man, dass die Derbys gegen Erlangen-Bruck und Herzogenaurach wegen des Abstiegs dieser beiden Teams nicht mehr stattfinden.

Ein unbeschriebenes Blatt

Zum Spiel am Samstag: Der Aufsteiger Partenstein ist für den VfB Forchheim ein unbeschriebenes Blatt. Beide Mannschaften sind bisher noch nicht aufeinandergetroffen. In der abgelaufenen Saison haben sich die Unterfranken als heimstark erwiesen: Sie verloren kein Heimspiel und schafften mit 41:3 Punkten souverän den Aufstieg. Der 17-jährige TSVler Michael Tscherkachin unterstrich bereits sein großes Talent. Auch Torjäger Olege Stanjuk hat zu einen alten Torjägerqualitäten zurückgefunden. Die Unterfranken haben außerdem einen zweitligaerfahrenen, ungarischen Torwart verpflichtet. VfB-Trainer Elmar Ehrich hat beim Sondertraining am letzten Wochenende seiner Mannschaft den letzten Schliff verpasst.

Auf- und Abstieg

Die Meister der jeweils 14 Mannschaften starken Landesligen Nord und Süd steigen in die Bayernliga auf. Die beiden Tabellenzweiten spielen einen weiteren Aufsteiger aus. Die jeweils letzten vier Mannschaften steigen ab. Je nach Abstieg aus der Bayernliga kann es bis maximal sechs Absteiger aus jeder Landesliga geben
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Beitragvon Greenkeeper » 28.09.2009, 06:55

Landesliga Nord: VfB-Auftaktniederlage in Frammersbach

Da werden Erinnerungen an die Spielzeit 2008/09 wach: Auswärts hängen die Trauben für die Männer des VfB Forchheim zu Beginn der neuen Landesliga-Saison einfach ein Stück zu hoch.
TSV Partenstein – VfB Forchheim 29:18 (11:9)

Auf über zwei Metern, um genau zu sein, denn gerade die beiden 2m-Männer des TSV Partenstein machten dem VfB am Wochenende einen Strich durch die Rechnung.

Mit großen Ambitionen war die Ehrich-Truppe nach Partenstein gereist – glaubte man doch, beim ersatzgeschwächten Aufsteiger die Weichen für einen guten Saisonstart legen zu können. Doch vielleicht waren es gerade die ausgefallenen Leistungsträger, die TSV-Coach Manni Wirth zu unerwarteten taktischen Umstellungen zwangen, gegen die bewegliche 5:1-Deckung der Hausherren wollte gerade dem Forchheimer Rückraum jedenfalls nur wenig gelingen.

Die Partie begann zunächst ausgeglichen. Auf Partensteiner Seite traf gerade zu Beginn ein ums andere Mal Tobias Schreier aus dem Rückraum, während der VfB sich mit einigen sehenswerten Kombinationen Torgelegenheiten erarbeitete. Dass die Hausherren sich zunächst auf 8:2 absetzen konnten lagen an den zahlreichen technischen Fehlern, die sich die Gäste in dieser Phase des Spiels leisteten. Erst ein Torwartwechsel (Frank Albrecht kam für Michael Schmidt) und zwei Tore innerhalb einer Minute von A-Jugendspieler Julius Sitzmann schienen die Wende zu bringen.

Der VfB kämpfte sich über 8:4 auf 9:8 heran, Partenstein wusste aber zu kontern und so ging es mit einem – aus Forchheimer Sicht unbefriedigenden 9:11 in die Pause.

„Das Tempo weiter hoch zu halten“, war die Devise der Königsstädter, die allesamt an einen Sieg glaubten, doch die Anfangsphase der zweiten Hälfte machte alle guten Vorsätze zunichte: über 19:9 bis 25:10 setze sich der Gastgeber ab – im Forchheimer Rückraum, der zu der Partie exakt vier Feldtore beisteuerte, machte sich schiere Verzweiflung breit und was im Angriff nicht funktionierte wurde meist hinten in der Abwehr gedanklich rekapituliert, während Partenstein den nächsten Torwurf vorbereitete.
Am Ende durften sogar noch die Ersatzspieler aufs Feld, auf mehr als elf Tore kamen die konsternierten VfBler nicht mehr heran. Die Aufsteiger feierten nach dem Schlusspfiff mit ihren lautstarken und zahlreichen Fans den 29:18-Auftakterfolg, während das kleine Forchheimer Grüppchen zur Gästebank eilte, um moralische Aufbauarbeit zu leisten.

Am kommenden Wochenende wollen die alten Bekannten aus Erlangen ihren Schwung nutzen um die Punkte aus der Forchheimer Realschulhalle zu entführen (Sa, 18 Uhr). Eine Tatsache, gegen die die Mannschaft um Aufbauspieler Dominik Jahn unbedingt couragierter auftreten muss, um ein weiteres „Torefestival“ zu verhindern.

VfB: Schmitt, Albrecht – Radina (5), Sitzmann (2), Gärtner (1), Gieck (3), Krämer, Fießer, Jahn, Hallmann (3/1), Ihrke (4), Blatt (1), Wackersreuther.
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Beitragvon Greenkeeper » 02.10.2009, 06:44

Landesliga Nord: VfB-Heimpremiere gegen die Zweitliga-Reserve aus Erlangen

Heimpremiere für die Landesliga-Handballer des VfB 1861. Am Samstag treffen sie in der Realschule (18 Uhr) auf die Reserve von Zweitligist HC Erlangen.

VfB Forchheim – HC Erlangen II

Schon der Saisonauftakt stand für die Männer von VfB-Trainer Elmar Ehrich mit der deftigen 18:29-Niederlage in Partenstein unter keinem guten Stern. Und nun kreuzt der Topfavorit zum Derby auf.

Die Unistädter boten bei ihrem 34:27 (15:14)-Auftaktsieg über den Aufstiegs-Konkurrenten HSC Coburg II anders als die Forchheimer eine überzeugende Leistung. Wie die blutjunge Mannschaft von Trainer Stefan Mittag (Durchschnittsalter 20,8 Jahre) das Tempo über 60 Minuten hochhielt, wenig Fehler machte und den Gegner ständig unter Druck setzte, war beeindruckend.

Stärkste Waffen der Erlanger sind der Gegenstoß und die schnelle Mitte. Dass die Gastgeber vor einer großen Herausforderung stehen, wissen Trainer und Mannschaft. Das Team will dennoch an alte Tugenden anknüpfen und ein erstes Ausrufezeichen setzen. Es wird sich zeigen, ob die Mannschaft mit diesem Druck umgehen kann.
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Beitragvon Greenkeeper » 05.10.2009, 06:39

Landesliga Nord: VfB-Heimpremiere gegen die Zweitliga-Reserve aus Erlangen
VfB trotz Niederlage deutlich verbessert
Die Handballer des VfB Forchheim zeigten sich gegenüber der Auftaktniederlage in Partenstein deutlich verbessert. Bei der 29:31 (11:15)-Niederlage gegen den HC Erlangen II boten sie eine respektable Leistung.
VfB Forchheim – HC Erlangen II 29:31

Die Forchheimer Handballer waren den hochfavorisierten Erlangern über weite Strecken ein gleichwertiger Gegner. Dabei musste der VfB auf seinen Spielgestalter Dominik Jahn aus beruflichen Gründen verzichten. Ein Unentschieden wäre bis zum Schluss durchaus möglich gewesen, doch Tobias Radina am Kreis und Julius Sitzmann im Gegenstoß scheiterten in der Schlussphase an dem überragenden HCE-Torwart Matthias Schmidt, der somit zum Sieggaranten seines Teams wurde.

Die Anfangsphase war die stärkte des VfB im ersten Abschnitt. Die 6:0-Abwehr stand zunächst gut organisiert und Torwart Frank Albrecht war ein sicherer Rückhalt. Im Angriff nutzte der VfB seine Möglichkeiten und warf durch Markus Blatt und Benjamin Krämer eine 2:0-Führung heraus. Aber die Erlanger Extra-Klasse kam danach immer besser zum Tragen: Der HCE II steigerte sich und ging wie entfesselt zur Sache. Lauf- und einsatzfreudig sowie unheimlich giftig in den Zweikämpfen wurde der VfB fast überrannt, und schon nach zehn Minuten wurde der Aufwand der Gäste belohnt. Vornehmlich über die zweite Welle drehten sie die Partie zu ihren Gunsten, sie führten 3:5.

Auch eine frühe Auszeit von VfB-Trainer Elmar Ehrich brachte nicht den gewünschten Erfolg. Die Erlanger bauten ihren Vorsprung auf 7:11 (20.) aus. Maßgeblich daran beteiligt waren die von der VfB-Abwehr nicht zu kontrollierenden Erlanger Rückraumspieler Sven Eskofier und der umtriebige, nur im Angriff eingesetzte Dietmar Mathias. Die Ursache der klaren Gästeführung lag darin, dass die VfB-Defensive nicht energisch genug in die Zweikämpfe ging und die Torhüter zuweilen eine unglückliche Figur abgaben. Dennoch ließen sich die VfBler von dem starken Zwischenhoch der Gäste nicht beeindrucken und initiierten weiterhin Angriff auf Angriff und waren meist aus dem Rückraum erfolgreich. Nach 26 Minuten war der Anschluss mit 11:12 hergestellt. Doch die jungen, aber schon sehr abgeklärten Gästen legten noch einmal ein Schippe drauf und schafften über zwei Gegenstöße und einen zweifelhaften Siebenmeter eine 11:15-Pausenführung.

Die Gäste setzten nach dem Seitenwechsel ihre dynamische Spielweise fort, erhöhten sofort auf 11:17 (32.). Tobias Radina traf zwischendurch nur die Latte. Damit hatten sich die Erlanger auf der Siegesstraße positioniert. In der Abwehr um Matthias Schmidt, der hielt, was zu halten war, holte sich der Gast die Bälle, und im Angriff fuhren sie den Lohn der in der Defensive geleisteten Mühen ein.

Die Ehrich-Sieben agierte phasenweise überhastet und leistete sich als Folge Fehlabgaben, so dass etliche Angriffe gar nicht erst abgeschlossen werden konnten. Diese Fehlabgaben ermöglichten den Erlangern einfache Tore. Trotzdem war der VfB stets bemüht, dem Spiel eine Wende zu geben, lief aber einem Vier- bis Sechs-Tore-Rückstand hinterher. In der Schlussphase setzte der VfB alles alles auf eine Karte, kam in der 56. Min. auf 27:30 heran, vergab dann die zwei Großchancen, und Erlangen erhöhte stattdessen auf 27:31.
Krämer und Radina stellten dann das 29:31-Endresultat her. Der Sieg der Erlanger Gäste ist verdient, sie waren häufig einen Schritt schneller und zeigten auch über weiten Strecken den größeren Spielwitz. Beim Gastgeber haben Kampfgeist und Einsatzwille gestimmt. Wirft man einen Blick auf den Spielberichtsbogen, fällt auf, dass die Siebenmeter sehr ungleichmäßig verteilt sind. So hat der VfB nur einen Strafwurf zugesprochen bekommen, während die Gäste deren acht erhielten. Dabei sind beide Teams gleichermaßen beherzt in die Zweikämpfe gegangen.

VfB Forchheim: Albrecht, Schmitt – Radina 4, Sitzmann 3, Gärtner 3, Wackersreuther 2, Gieck 1, Krämer 7, Fießer 1, Kist, Hallmann 3/1, Ihrke, Blatt 5

HC Erlangen II: Schmidt – Müller 1, Luther 1, Eskofier 6, Fischer, Schneck, Schaffer 1, Urbasik, Wein 10/8, Knerr 1, Mathias 5, Streng 3, Stoiber 3

SR: Langner (Weitramsdorf), Müller (Lichtenau)
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Beitragvon Greenkeeper » 10.10.2009, 12:48

Landesliga Nord: MTV Stadeln – VfB Forchheim

Aus dem erhofften Befreiungsschlag der Handballer des VfB Forchheim 1861 gegen den HC Erlangen II ist leider nichts geworden. Trotz großartiger Leistung hat man mit 29:31 verloren.
Dadurch verpasste man den angestrebten Schritt vorwärts in der Tabelle zu machen. Stattdessen stehen die VfBler vor dem Aufeinandertreffen in Stadeln (Sonntag, 16 Uhr) noch stärker unter Druck.

Damit ist das vorgenommene Minimalziel Mittelfeld in weite Ferne gerückt. Man kann nur hoffen, dass sich diesmal für die Ehrich-Sieben Engagement und Kampfgeist in Form eines Erfolges auszahlen und dass die zwei Niederlagen keine Spuren im Sachen Selbstvertrauen hinterlassen haben.

Denn der MTV Stadeln ist – wie im Vorjahr – mit zwei Siegen hervorragend in die Saison gestartet und steht mit 4:0 Punkten derzeit an 3. Stelle. Wie gut die Mannschaft des neuen MTV-Trainer Klaus Jahn in Form ist, dem Vater des VfB-Spielgestalters Dominik, bestätigt ihr klarer 27:22-Sieg beim Mitkonkurrenten um die Titelanwartschaft, dem HSC Coburg II. Und so ein Überraschungserfolg ist für die Psyche gut, er gibt Selbstvertrauen und setzt zusätzliche Kräfte frei. Das Spiel der Gastgeber ist darauf ausgerichtet, in der Abwehr aggressiv zur Sache zu gehen, damit Ballgewinne verbuchen und dann im schnellen Gegenstoß in Tore ummünzen.
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Beitragvon Greenkeeper » 13.10.2009, 16:45

Landesliga Nord: VfB Forchheim verliert beim MTV Stadeln 21:27

Die Handballmänner des VfB Forchheim haben ihren Fehlstart in der Landesliga mit 21:27 (8:16) im Derby beim MTV Stadeln fortgesetzt.

MTV Stadeln – VfB Forchheim 27:21
Und wieder wurden die VfB-Männer ihren eigenen Erwartungen nicht gerecht. Sie haben zwar gut gekämpft, aber man muss sich langsam fragen, wie die Truppe von Elmar Ehrich nach der ernüchternden Niederlage wieder auf die Beine kommen soll.

Der Trainer: „Wir waren zu passiv in der Abwehr, sind nicht bissig genug in die Zweikämpfe gegangen. Im Angriff fehlten uns die Ideen und die letzte Entschlossenheit und wir haben uns an der flexiblen und aggressiven Abwehrarbeit der Gastgeber die Zähne ausgebissen.“

Der VfB begann beherzt und war 15 Minuten gleichwertig (8:6/16.), obwohl Franz Gärtner schon in der 11. Minute die Rote Karte sah. Danach erspielte sich der MTV Vorteile. Seine Offensivaktionen waren im Vergleich zum VfB besser strukturiert und wurden konsequenter abgeschlossen.

So zog Stadeln bis zur Pause auf 16:8 davon und hatte damit praktisch die Partie schon entschieden. Der MTV profitierte allerdings von vier Siebenmetern, zwei Zeitstrafen und zwei Roten Karte des VfB. Denn auch Tobias Radina wurde (26.) nach einem Allerweltsfoul zum Duschen geschickt.

Doch der VfB ließ sich selbst bei einer 23:11-Führung der Gastgeber nicht unterkriegen. Die 5:1-Abwehr operierte jetzt wirkungsvoller und Torhüter Michael Schmitt zeigte gute Paraden.

Außerdem hatte man endlich spitzbekommen, dass der MTV-Torwart bei flachen Bällen Schwierigkeiten hatte. Vor allem Markus Blatt setzte ihm einen Ball nach dem anderen ins Netz. So holte der Gast noch kräftig auf.

Am Sieg der Gastgeber gab es allerdings am Ende nichts nicht zu deuteln. Merkwürdig ist allerdings, dass der MTV sechs Siebenmeter erhielt, der VfB einen; die Hausherren keine Zeitstrafen, der VfB sieben plus zweimal Rot. Er musste also ein Drittel der Spielzeit in Unterzahl bestreiten.

Schiedsrichterinnen: Angelika Elfinger (HC Erlangen), Kerstin Wölfel (Röthenbach).

VfB: Albrecht, Schmitt – Radina (1), Sitzmann (1), Gärtner, Wackersreuther, Gieck (4), Krämer (1), Fießer, Kist (1), Jahn (3), Hallmann (3/1), Blatt (7).
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Beitragvon Greenkeeper » 20.10.2009, 09:47

Ohne Durchschlagskraft und ohne spielerische Linie – derart lässt sich die schwache Vorstellung des VfB Forchheim in der Landesliga Nord bei der 21:28 (7:12)-Heimniederlage gegen den TV Gerolzhofen auf einen Nenner bringen.

VfB Forchheim – TV Gerolzhofen 21:28

Die VfB-Mannen von Trainer Elmar Ehrich präsentierten sich im zweiten Heimspiel der Landesliga Nord in einer desolaten Form. Sie operierten druck- und ideenlos und unterlagen den in allen Belangen überlegenen Gästen mit 21:28 (7:12).

Der immer noch sieglose VfB hatte sich vorgenommen, die Wende zu schaffen, doch das Gegenteil trat ein: Die total verunsicherte Ehrich-Sieben war in der Defensive zu zögerlich, die Torhüter hatten auch nicht ihren besten Tag. Der Angriff zeigte so gut wie keine Durchschlagskraft: kein strukturierter Spielaufbau mit einem öffnenden Pass in die Tiefe – so war die stabile TV-Abwehr nicht aus den Angeln zu heben.

Und auch das brotlose ständige Querspielen vor der gegnerischen Abwehr brachte die Unterfranken selten in Nöte. Nur sieben Tore im ersten Abschnitt zeigen deutlich, wo den VfB der Schuh drückt: im Angriff.

Gravierend ist die Abschlussschwäche: Allein sieben Mal scheiterte der VfB-Angriff am gut reagierenden Gästetorwart im ersten Durchgang, zudem wurden zwei Siebenmeter vergeben.

Die Gastmannschaft von Trainer Stephan Dinkel setzte die Vorgaben konsequent um: kompakte 6:0-Deckung, daraus resultierende Ballgewinne im Gegenstoß zu Toren verwandeln und mit schnellem Kombinationsspiel die nicht sattelfeste VfB-Abwehr überwinden. Vor allem mit dem kräftigen Kreisspieler Sebastian Kneuer hatte die VfB-Defensive ihre liebe Not. Und weil Rückraumspieler Julius Schuchbauer schalten und walten konnte, wie er wollte, bedankte er sich mit acht Toren.
Noch ehe sich die Forchheimer versahen, lagen sie bereits 0:4 (5.) hinten. Markus Blatt, ein Aktivposten im VfB-Spiel, gelang in der 7. Min. der erste Treffer. Beim 4:6 (12.) keimte sogar ein Fünkchen Hoffnung auf. Doch die abgeklärten Gäste ließen sich das Geschehen nicht aus der Hand nehmen und zogen auf 5:12 (26.) davon, ehe Markus Blatt den 7:12-Pausenstand markierte.

Damit war die Gäste-Taktik aufgegangen, bereits zur Pause dem Spiel eine vorentscheidende Richtung zu geben. Nach dem Seitenwechsel änderte sich nichts am Geschehen. Das Dinkel-Team schob ständig eine Fünf- bis Sieben-Führung vor sich her und es bestand für sie nie die Gefahr, die Partie zu verlieren. Neben Markus Blatt gefiel beim VfB der junge Julius Sitzmann auf Linksaußen. Der schnelle Flügelspieler nutzte seine Chancen schon sehr abgeklärt und traf von fünf Möglichkeiten vier.

Nach der vierten Pleite in Folge gibt es für Trainer Elmar Ehrich Teams viel zu tun. Vor allem muss die Mannschaft wieder ihr Selbstvertrauen zurückgewinnen.

VfB: Albrecht, Schmitt – Radina 1, Sitzmann 4, Gärtner, Kist, Krämer 1, Fießer 2, Wackersreuther, Jahn 1, Hallmann 2/1, Kiesel, Blatt 9.
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Beitragvon Greenkeeper » 24.10.2009, 08:51

Als krasser Außenseiter hofft der VfB Forchheim im Auswärtsspiel beim HC Sulzbach-Rosenberg am Samstag in Sulzbach (16.30 Uhr) auf ein kleines Handballwunder. Denn sowohl die Gastgeber als auch die Forchheimer hinken ihren eigenen Erwartungen weit hinterher. Während die Oberpfälzer immerhin schon einen Sieg verbuchen konnten und mit 2:6 Punkten an 11. Stelle rangieren, steht die Ehrich-Sieben nach vier Spieltagen noch immer mit leeren Händen da.

Der VfB muss die Niederlagenserie schnell wegstecken, Ruhe bewahren, sich auf seine Qualitäten besinnen und über den Kampf sein Glück versuchen, um wieder Sicherheit und Selbstvertrauen in den eigenen Reihen zu bekommen. Beide Teams stehen also unter Druck, deshalb gilt für beide das Motto: kämpfen bis zum Umfallen.
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Beitragvon Greenkeeper » 26.10.2009, 07:56

Landesliga Nord: HC Sulzbach-Rosenberg – VfB Forchheim 40:24

Die Landesligahandballer des VfB 1861 blieben auch im 5. Saisonspiel ohne Erfolg. Vom HC Sulzbach-Rosenberg wurden sie mit einer 24:40 (12:19)-Schlappe nach Hause geschickt.
Vorangegangen war ein Spiel, in dem die Forchheimer mit hohen Zielen und einer klaren Marschroute gestartet waren, die abermals schlechte Chancenverwertung – u. a. 5 verworfene Siebenmeter und die ebenfalls entschlossen kämpfenden Hausherren allerdings einen Erfolg zu verhindern wussten.

Als am Ende die Luft raus war bei den Gästen, konnte Sulzbach ordentlich aufdrehen und den Spielstand auf ein schwindelerregendes 24:40 aus Forchheimer Sicht schrauben – nicht unverdient, waren sie doch sowohl in Angriff, als auch Abwehr ihren Gästen deutlich überlegen.

Kuriosum am Rande: Selbst die Fans hatten in der engen Halle Anteil am Erfolg – nicht nur durch Anfeuern und kräftiges Auspfeifen der Gäste, sondern aktiv: Da wurde schon mal der Ball versteckt und dadurch Matze Gieck am Gegenstoß gehindert.

Schiedsrichter: Duscher/Kwasny (Neunburg vorm Wald)
Siebenmeter: 4(3)/9(4); Zeitstrafen: 4/4.

VfB: Albrecht, Schmitt – Radina (5), Sitzmann (2), Gärtner (3), Kist, Gieck (2/2), Krämer (1), Fießer (3), Wackersreuther (4), Ihrke (3/2), Blatt (2).
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Beitragvon Greenkeeper » 28.10.2009, 14:40

Wir haben viele Baustellen"
27.10.09 Von: Martin Rehm

Handball Trainer Elmar Ehrich steht mit dem VfB Forchheim nach fünf Spielen und fünf Niederlagen am Tabellenende der Handball-Landesliga Nord. Der Coach sieht aber das Potenzial für den Klassenerhalt. "Der Erfolg wird kommen", verspricht der Trainer.


Mit 0:10 Punkten ziert der VfB Forchheim nach fünf Spieltagen den letzten Platz der Handball-Landesliga Nord. Trainer Elmar Ehrich hatte sich das ganz anders vorgestellt. Nach dem letztjährigen Klassenerhalt über die Relegation sollte es in dieser Saison eigentlich weiter nach oben gehen. Wir sprachen mit dem VfB-Coach über die Ursachen des miserablen Saisonstarts und die weiteren Aussichten.

Herr Ehrich, was ist los mit den VfB-Männern?

Ehrich: Wir betreiben selbst Ursachenforschung. Wir haben momentan viele Baustellen. Der Angriff ist eine Katastrophe, wir sind vor der Abwehr zu ungefährlich. Wenn ein Spieler eine Torquote von einem Treffer bei acht Versuchen hat, ist das brutal. Wenn man es hochrechnet, kommen wir zwar auf die Treffer, die wir wollten, aber wir kassieren zu viele Gegentore. Das nur an den Torhütern festzumachen, wäre gemein. Die Abwehr ist zu langsam, nicht beweglich genug, und es schaut blöd aus, wenn sie zu spät kommt. Dadurch gelingt es uns nicht, das Tempospiel umzusetzen. Man kann es also nicht an einer Sache festmachen. Es stimmt hinten und vorne nicht, was mich nach unserer guten Vorbereitung verwundert.

Ist die Lücke durch den Abgang des Spielmachers Johannes Gradl doch zu groß?

Auf jeden Fall hat er eine große Lücke hinterlassen. Er konnte immer – auch in Bedrängnis – noch eine Aktion setzen. Aber wir haben das gewusst und in unserem neuen Konzept die Last auf viele Schultern verteilt. Jetzt zeigt doch der ein oder andere Nerven. Gradl ist so schnell nicht zu ersetzen. Rückkehrer Tobias Radina tut sich sehr schwer, er hat sehr hohe Erwartungen an sich selbst. In der Regionalliga hatte er eine Mannschaft, die ihn am Kreis bedient hat und er hat Räume geschaffen für Leute, die diese nutzen konnten. Er macht sich selbst zu viel Druck. Markus Blatt ist langsam aufgetaut und macht als Rückraumspieler seine sieben, acht Tore pro Spiel. Das Problem ist, dass andere anfangen, sich darauf zu verlassen. Diese Rolle will ich ihm aber nicht zumuten. Alle Spieler, die auf dem Feld stehen, müssen Verantwortung übernehmen. Allerdings fallen bis zur Winterpause Krämer (Ausland), Hallmann (Bänderriss) und Jahn (berufsbedingt) aus.

Wie können Trainer und Mannschaft das Ruder noch herumreißen?

Ganz wichtig ist, Ruhe zu bewahren. Wir haben drei Wochen Zeit, um uns auf das nächste Punktspiel gegen Münchberg vorzubereiten. In der Landesliga sind die Mannschaften dicht beieinander. Viel hängt aber auch von der Tagesform ab: Da verliert eine starke Mannschaft wie Kunstadt mit 33:12 in Erlangen. Wir arbeiten verstärkt an der Struktur in unserem Angriffsspiel, damit wir uns nicht mehr so schuljungenhaft verhalten. Denn dadurch kassiert man blöde Tore und wird von Minute zu Minute unsicherer. Wir müssen unsere Energie und Stärken einbringen wie im letzten Jahr, als wir über unseren Kampfgeist Heimspiele gewonnen haben. Es wäre Quatsch, jetzt der Mannschaft einen Neuzugang vorzusetzen. Wir haben das selbst verbockt. Aber wir haben genug gestandene Spieler und das Potenzial, die Klasse zu halten.
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