Das nächste Endspiel steht an
Am kommenden Samstag treten die Männer der HG Ansbach um 19:30 Uhr in der heimischen Beckenweiherhalle gegen das Tabellenschlusslicht, dem ehemaligen Verein vom neuen Ansbacher Trainer Holger Metzner, HG Amberg an. Durch den Sieg letzte Woche in Forchheim besteht weiterhin die Hoffnung, auch nächste Saison in der Landesliga spielen zu können.
Nach der überraschenden und unnötigen 31:29 Niederlage im Hinspiel in Amberg wollen die HG´ler den dritten Sieg in Folge einfahren und endlich an Kunstadt vorbeiziehen. Für die Gäste aus der Oberpfalz ist die Saison soweit gelaufen, da man schon als sicherer Absteiger mit 7:39 Punkten feststeht. Trotz der Vorbereitungen auf die nächste Saison, in welcher bestimmt der sofortige Wiederaufstieg das Ziel sein wird, ist Amberg kein Punktelieferant. Die Mannschaft um Trainer Matthias Steinert wird alles daran setzen sich mit Anstand zu verabschieden. Eine Warnung an die kommenden Gegner hat Amberg bereits am letzten Wochenende verbreitet, als daheim gegen den ASV Cham ein 24:24 erspielt wurde. Für die Ansbacher hat sich im Vergleich zum letzten Wochenende nicht sehr viel getan. Weiterhin ist jedes Spiel ein Endspiel um alles oder nichts. Jedoch konnte man durch den 26:28 Erfolg in Forchheim bis auf 3 Punkte an den Nichtsabstiegsplatz herranrücken. Nun muss erneut die Heimstärke bewiesen werden. Bislang holte Ansbach 11 Punkte in eigener Halle, während die Gäste auswärts noch keinen einzigen Punkt geholt haben. Sollte dies nach dem Wochenende so bleiben und Selb zuhause gegen Coburg II verlieren, wäre man auf einen Punkt am Nichtabstiegsplatz dran. Neben dem Heimvorteil und dem durch die letzten Siege gewonnen Selbstvertrauen sprechen alle Statistiken für die HG. So wurden im Angriff 57 Tore mehr erzielt und auch die Abwehr mit 19 Gegentoren weniger sprechen eine vermeintlich deutliche Sprache. Durch konzentriertes Angriffs- und Abwehrspiel sollte es den Markgrafenstädter gelingen Amberg zu schlagen und weitere zwei Punkte aufs Konto zu verbuchen. Jedoch darf keiner die Gäste unterschätzen. Diesen Fehler bezahlte, wie bereits bekannt, der ASV Cham mit einem Punktverlust. Die Personalsituation sollte weiter Hoffnung für die Mittelfranken geben. Holger Metzner kann gegen seinen alten Verein auf alle Akteure zurückgreifen. Das Torhütergespann bilden wie am vergangen erfolgreichen Wochenende Michael Sprattler und Simon Swiatkowski.
HG: Sprattler, Swiatkowski (beide Tor); Greiner-Schwed, Michael Liebich, Markus Liebich, Hofmann, Schober, Zintl, Hochreuter, Alexandru, Bayer, Vogel, Rosenhauer, Tantius
