TV Münchberg Saison 2009 / 2010

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Moderator: Steve22

TV Münchberg Saison 2009 / 2010

Beitragvon Greenkeeper » 28.09.2009, 06:44

MTV Stadeln - TV Münchberg 36 : 35 (19 : 18)

TV Münchberg
Flo. Bär, Nicolas Weiß (Tor);
Sammet, G. Osburg, Jan Lad (11/5), Baumgärtel, Winterstein, Jakob Lad (6), Chr. Bär (2), Seiferth, Schwab (5), Ehrlich, Lauterbach (2), Martin
Lad (9).

Schiedsrichter: Binneweiß (Rimpar); Weschenfelder (Zell am Main) boten eine gute Leistung

Zuschauer: 1 5 0

Zeitstrafen: Stadeln (4); Münchberg (3).

Spielfilm: 0:1, 2:2, 6:8, 12:12, 15:15, 19:18, 20:18, 23:26, 33:30, 35:33, 36:35.

In einer Partie, die 60 Minuten auf Augenhöhe passierte, startete der Liganeuling mit der knappsten aller Niederlagen. Frech, couragiert, technisch und spielerisch absolut gleichwertig stand der Gast aus Münchberg am Ende mit leeren Händen da, weil in einer hochdramatischen Schlußphase 2 Pfostentreffer den möglichen und verdienten Ausgleich verhinderten. Ohne TW Peter Fleischmann und Torsten Krauß wurde der Saisonauftakt in Mittelfranken bestritten. Trainer Christian Seiferth setzte verständlicherweise erst einmal auf die Routiniers, um somit auch die Last von den jungen Nachrückern zu nehmen, die künftig nach und nach mehr Spielzeit erhalten werden. Ohne Scheu vor dem Gegner nahmen die Grün Schwarzen den Elan des Aufstieges mit in dieses Match und hatten nach einer knappen Viertelstunde beim 6:8 die Nase vorne. In der Folge wollten die Hausherren unbedingt vermeiden, ständig aus einem Rückstand heraus agieren zu müssen. Vor allem die schnelle Mitte und eine gute 2. Welle brachte den Fürther Vorortlern immer wieder zählbaren Erfolg. Aber Dank der Brüder Lad und Peter Schwab blieb die Begegnung immer eng. Erfreulich vor allem, dass Martin Lad seine schwere Knieoperation bestens überstanden hat und schon wieder der Alte ist. Nach Wiederanpfiff gelang Stadeln der schnelle Treffer zum 20:18, aber Münchberg hielt weiter dagegen. Vor allem die Abwehr richtete jetzt verstärkt ihr Augenmerk darauf, bei selbst erzielten Treffern anschließend schnelle Gegentore zu verhindern, was letztlich auch deutlich besser als in der ersten Hälfte gelang. Die Seiferth-Schützlinge hatten danach ihre stärkste Phase und nutzten eine 6:4 Überzahl gnadenlos aus. 26:23 war hier der Zwischenstand aus TVM-Sicht und zu diesem Zeitpunkt roch es kurzzeitig nach einer Überraschung. Aber die Hausherren wollten alles, nur nicht mit einer Auftaktheimniederlage in die Saison starten. Und dann legten Sie den Hebel um und brachten das Spiel erneut zum kippen. Entscheidend war nach dem 23:26 ein 10:4-Lauf für Stadeln, die erst zum 30:30 ausglichen und dann eine eigene 6:4 Überzahl zur 33:30 Vorentscheidung nutzten. Vor allem die beiden besten Akteure der Gastgeber John und Seifert konnten in dieser Phase von der TVM-Abwehr nicht entscheidend neutralisiert werden und setzten so die Akzente. Sie fing sich Münchberg die Gegentore nicht nur über den Kreis ein, sondern kassierte immer wieder wichtige Distanztreffer. Aber Hut ab vor Münchberger Moral, denn die Gäste gaben sich nie auf und kamen aufgrund einer glänzend organisierten Manndeckung in der Schluphase nochmals bis auf einem Treffer heran. Das schon fast tragische Ende ist bekannt. Für den TVM bleibt die Erkenntnis mit einer guten Partie gezeigt zu haben, dass Potential für diese Liga vorhanden ist. Das schmerzliche Endergebnis sollte nicht allzulange in den Köpfen hängen bleiben, denn die nächste schwere Aufgabe wartet am kommenden Samstag bei der Heimpremiere gegen den TV Gerolzhofen, der sein Auftaktmatch gewann.
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Beitragvon Greenkeeper » 05.10.2009, 06:34

TV Münchberg - TV Gerolzhofen 36 : 36 (20 : 20)


TV Münchberg
Flo. Bär, Nicolas Weiß (Tor);
Jan Lad (10/3), Schwab (5), Jakob Lad (3), Sammet (1), G. Osburg (1), Baumgärtel, Winterstein (4), Chr. Bär (4), Lauterbach (1), Seiferth (1), Ehrlich (2), Martin Lad (4).

Schiedsrichter: Hübner (Roth); Jedzik (Schwabach) verloren gegen Spielende immer mehr ihre Linie
Zuschauer: 1 9 0

Zeitstrafen: Münchberg (7), Gerolzhofen (4).

Spielfilm: 2:2, 5:5, 6:9, 12:13, 13:17, 16:17, 18:20, 21:20, 26:22, 30:25, 30:28, 32:30, 34:32, 36:34, 36:36.

Wer den Krimi auf dem Parkett liebt, der befindet sich bei Begegnungen mit Münchberger Beteiligung immer im richtigen Film. Erneut nichts für schwache Nerven bot der Liganeuling bei seiner Heimpremiere in der Landesliga Nord, die am Ende mit einen schmerzlichen Punktverlust endete. Nach 2 Spieltagen mit 71 Treffern den besten Sturm der Liga und mit 72 Gegentoren gleichzeitig die schlechteste Abwehr, an diesem Gefälle gilt es die Hebel anzusetzen. Die knapp 200 Zuschauer sahen von Beginn an eine packende Partie, in der die beiden Sturmreihen die Dominanz übernahmen. Bei ständig wechselnder Führung bis zum 5:5 wogte das Geschehen hin und her, ehe die Unterfranken schon die kleinsten Unachtsamkeiten der Hausherren in Tore ummünzten. In der Folge zeigten die körperlich kompakteren Gäste das variablere Spiel und gingen verdient über 6:9, 9:12 bis auf 13:17 in Führung und hatten das Geschehen bis dahin jederzeit im Griff. Gerolzhofen fand reichlich Unterstützung in einem nahezu desolaten Münchberger Abwehrverhalten, dass so den Ligaanforderung in keiner Weise gerecht wird. Aber anstatt ruhig und besonnen den Vorsprung weiter auszubauen, unterliefen den Unterfranken in wenigen Sekunden 3 technische Fehler, die die Brüder Jan und Martin Lad mit klassischen Kontern zum 16:17 Anschluß nutzten.

Obwohl Gerolzhofen selbst nochmals mit 20:18 in Front ging, hinterließen die TVM-Kontertreffer beim Gast nachhaltigen Eindruck und der TVM kam in der Folge, auch Dank einiger guter Paraden von Florian Bär, zum 20:20 Pausenstand. Nach Wiederanpfiff sahen die begeisterten Zuschauer ein ganz anderes Spiel. TVM-Spielertrainer Christian Seiferth stellten seinen Deckungsverband auf eine variable 5:1 Deckung um und gab dem Youngster Gunnar Osburg auf der vorgezogen Position seine Bewährungschance. Und dieser packte die Gelegenheit beim Schopfe und war der große Gewinner dieser Begegnung. Mit seinem Selbstvertrauen bekam der Deckungsverband Kompaktheit und im Angriff übernahm der 17-jährige die Schaltstation des Ballverteilers. In der Folge boten die Grün-Schwarzen Klassehandball und stürzten die Gäste, die kein Bein mehr auf den Boden bekamen, von einer Verlegenheit in die andere. Von 13:17 auf 28:23 (das war ein 15:6 Lauf!!) und später auf 30:25 sahen die Hausherren schon wie der sichere Sieger aus. Doch dann spielten die Schiedsrichter Schicksal. Vier gnadenlose Fehlentscheidungen in Serie, wobei die gavierendsten ein Einwurf gegen und nicht für Münchberg sowie ein bereits durch den Feldschiedsrichter gegebenes Stürmerfoul -es wurde durch den Torschiri in einen Siebenmeter für die Gäste umgewandelt- waren, brachte Gerolzhofen wieder ins Spiel. Die Einheimischen waren berechtigterweise durch diese Entscheidungen genervt. Sie sahen sich um den Lohn ihrer Arbeit gebracht und verloren im Endspurt total den Faden. Dass im Unterzahlspiel erst mit 5:6 und in den Schlusssekunden sogar mit 4:6 aus der 36:34 Führung nicht noch eine knappe Niederlage wurde, war das verbliebene Fünkchen Gerechtigkeit. Nach einem klar erzielten Tor in der Endphase den Vorteil abgepfiffen, dann auf Freiwurf für den TVM entschieden, um im Anschluß nach dem zweiten Zuspiel passives Angriffsspiel zu pfeifen, ist zu erklären so einfach nicht. Unterm Strich, vor allem im Anbetracht der zeiten Hälfte, eine für die Gäste glückliche Punkteteilung. Die Seiferth-Schützlinge werden lernen müssen, sich künftig auf ihre Aufgaben über die gesamte Spielzeit besser zu konzentrieren, den Deckungsverband zu stabilieren und unglückliche Schiedsrichterentscheidungen auch einmal zu ignorieren - auch wenn´s verständlicherweise schwer fällt.
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Beitragvon Greenkeeper » 10.10.2009, 12:46

Ein Mammutprogramm steht der Handballabteilung des TVM an diesem Wochenende bevor, indas sie mit insgesamt 11 Mannschaften startet.

Nach zwei Spieltagen in der Landesliga/Nord der Männer ist der TVM zwar spielerisch abgekommen, kann sich aber mit den momentanen 1:3 Punkten nicht so recht zufrieden geben. Die Liga zeigt bereits jetzt ihre Ausgeglichenheit und gleichzeitig die Tatsache, dass daheim erzielte Punkte ganz wichtig sind. Und einen davon mussten die Grün-Schwarzen am Vorwochenende in der Schlußphase (wir berichteten ausführlich) völlig überflüssig dem TV Gerolzhofen überlassen. Beim Auswärtsmatch um 16.30 Uhr beim HC Sulzbach heißt das erklärte Ziel, diesen verlorenen Punkt zurückzugewinnen. Die Gastgeber werden natürlich alles daran setzen, dieses Vorhaben zu verhindern. Mit einem Heimerfolg könnte Sulzbach mit dann 4:2 Punkten in der Tabelle hochklettern. Für die Seiferth-Schützlinge wäre eine weitere Auswärtspleite ungünstig, zumal man mit dann 1:5 Punkten erst einmal den Weg in hintere Tabellenregionen antreten müsste und zudem eine Woche später beim ASV Cham eine weitere Auswärtshürde bevorsteht. Also heißt demzufolge die Devise für den Liganeuling Münchberg am heutigen Samstag: Abwehrverband festigen, Zielwasser trinken und Vorhaben in die Tat umsetzen.
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Beitragvon Greenkeeper » 13.10.2009, 16:42

HC Sulzbach - TV Münchberg 26 : 34 (13 : 16)

TV Münchberg: Fleischmann, Nicolas Weiß (Tor); Schwab (6/2), Martin Lad (7), Winterstein (1), Seiferth, Jan Lad (5/4), Ehrlich, Chr. Bär (6), Baumgärtel, Sammet, Lauterbach (4), G. Osburg, Jakob Lad (5).

Schiedsrichter: Schmidt (Veitshöchheim); Stauder (Randersacker) waren keine Heimschiedsrichter, leiteten aber überwiegend korrekt

Zuschauer: 2 5 0

Spielfilm: 5:5, 6:9, 11:12, 13:17, 14:18, 17:22, 24:27, 24:30, 26:34.


Der Knoten ist geplatzt, der erste Sieg -zudem auswärts- unter Dach und Fach und dies Dank einer über weite Strecken überzeugenden Vorstellung der Grün-Schwarzen beim als heimstark bekannten HC Sulzbach. Hauptgrund dieses klaren Erfolges in der Fremde war eine gefestigte Abwehr, die ein gutes 6:0-Deckungssystem praktizierte und so den gegnerischen Angreifern jederzeit den Wind aus den Segeln nahm. Dadurch blieben die Schützlinge von Spielertrainer Christian Seiferth, der den Deckungsverband sehr gut organisierte, erstmals in der laufenden Spielzeit unter 30 Gegentoren und erklärten zumindest für dieses Match die Tage des "offenen Scheunentores" für beendet.Zudem trug TW Peter Fleischmann seinen Teil zum Gelingen bei und war in etlichen Szenen ein zuverlässiger Rückhalt.
Münchberg hatte sich vor Beginn klar zum Ziel gesetzt, nicht mit leeren Händen nach Hause zu fahren. Erstens, weil man schon in den beiden Auftaktspielen klar erkennen konnte, dass man diesmal aufgrund der eigenen Spielstärke nicht als Kanonenfutter durch die Liga gereicht werden wird. Und zweitens weil es schon gar nicht geht, dass der Rekordsturm dieser Klasse durch die eigene Abwehr am Siegen gehindert wird. So war klar, wo nachgebessert werden musste und dies wurde auch in die Tat umgesetzt. Von Beginn an hochkonzentriert ließ Münchberg die starken Gastgeber nie richtig zu ihrem kommen. So konnte Sulzbach keinen Vorsprung herauswerfen. Dies hätte den Oberpfälzern vielleicht mehr Sicherheit in die eigenen Aktionen gebracht, aber so gesellte sich eine Portion Nervosität hinzu. Der Grund war in erster Linie darin zu suchen, dass der aktuell beste Sturm der Landesliga aus Münchberg auch diesmal die Akzente setzte. Die Gäste konnten nach ausgeglichener Startphase (5:5) wenig später erstmals mit drei Treffern in Front ziehen (6:9). Sulzbach erhöhte die eigene Drehzal, um nicht vorzeitig auf die Verliererstraße zu gelangen. Bis zum zwischenzeitlich 11:12 Anschluß schafften dies die Hausherren auch, mehr aber auch nicht. Münchberg hielt an seiner Linie fest und erarbeitete sich bis zum Wechsel wieder die Dreitoreführung. Münchbergs Spieltertrainer Christian Seiferth stellte seine Mannen auf einen gegnerischen Sturmlauf nach Wiederanpfiff ein. Dank einer disziplinierten Mannschaftsleistung konnten bereits die Ansätze der Gastgeber im Keim erstickt werden. Dadurch gelangte noch mehr Sicherheit in die TVM-Aktionen, was einen zwischenzeitlichen Ausbau der Gästeführung auf 5 Treffer zur Folge hatte. Alles oder nichts hieß es in der Folge für Sulzbach, die wirklich alles versuchen um den Spiel noch eine Wende zu geben. Auch erklärten sich die Oberpfälzer gerade in dieser Phase mit einigen Schiedsrichterentscheidungen nicht einverstanden. Trotzdem kam der HCS nochmals auf 24:27 heran. Aber gerade in dieser entscheidenden Phase zeigten die Grün-Schwarzen für einen Neuling überzeugende spielerische Reife. Die Bigpoints lagen im Schlußspurt deutlich auf TVM-Seite, der gegen Ende dieser Partie aber auch zu keinem Zeitpunkt mehr annähernd Zweifel am späteren Sieger aufkommen ließ. Es wurde sogar noch eine deutliche Angelegenheit für die Gäste gegen einen in den letzten Minuten chancenlosen Gegner.

Die Hauptgründe für den Erfolg, mit dem jetzt das Punktekonto ausgeglichen wurde , sind anfangs ausführlich geschildert worden. Darauf gilt es aufzubauen, denn dann dürften sich die Münchberger Handballer auch am kommenden Wochenende im Cham Chancen ausrechnen.
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Beitragvon Greenkeeper » 20.10.2009, 09:46

ASV Cham - TV Münchberg 40 : 26 (18 : 13)

TV Münchberg:Nicolas Weiß, Fleischmann (Tor); Jan Lad (7/6), Schwab (3/1), Schricker, Martin Lad, Ehrlich, Christoph Bär (6), Jakob Lad (2), Winterstein (6), Lauterbach (2), Seiferth.

Schiedsrichter: Lehmann (Forchheim); Schwarz (Eibach) boten eine gute Leistung

Zuschauer: 2 5 0

Zeitstrafen: Cham (6); Münchberg (3).

Rote Karte: Winterstein (TVM) in der 60. Minute

Spielfilm: 6:4, 11:9, 16:11, 18:13, 22:18, 28:21, 33:23, 40:26.

Mit einem Debakel endeten die Oberpfalzwochen für die Münchberger Handballer. Gelang in der Vorwoche beim HC Sulzbach mit einer überzeugenden Vorstellung der erste Saisonsieg, so zog man gegen einen phasenweise wie entfesselt aufspielenden Gastgeber diesmal klar den kürzeren und wurde schnell von der Realität in der Landesliga wieder eingeholt. Vier ganz wichtige Kriterien spielten den Hausherren zu diesem Kantersieg in die Karten. Ersten war dem bis dato noch ohne Punktgewinn dastehenden ASV Cham klar, dass man sich diesmal -zudem in eigener Halle gegen einen Liganeuling- keinen weiteren Punktverlust leisten konnte, um nicht vorzeitig den Anschluß zu verlieren. Der TVM hat den Hinweis im Vorfeld auf diese Situation, die gleichzeitig ein wenig Warnung war, anscheinend total ignoriert. Punkt zwei war, dass Münchberg immer hinterherlaufen musste, dies phasenweise sogar gut mit zählbaren Erfolg gelang. Aber in den alles entscheidenden Momenten, in denen jeweils eine weitere Verkürzung des Rückstandes möglich war, ein Rückschlag kam. Punkt drei war die Verletzung von Martin Lad beim 8:9 aus TVM-Sicht, der bei einem Konter unglücklich von einem gegnerischen Abwehrspieler berührt und dadurch zu Fall gebracht wurde. Danach geriet die TVM-Angriffssystemathik aus den Fugen. Und der vierte und vielleicht sogar Hauptpunkt war, das Cham´s Torhüter Zdenek Hejduk einen Glanztag erwischte und mit zunehmender Spieldauer mit spektakulären Paraden die TVM-Angreifer schachmatt setzte. Und dann zahlt ein Neuling -wie es der TVM eben ist- auch mal kernig Lehrgeld. Von bisher besten und jetzt noch zweitbesten Sturm der Liga war diesmal nicht mehr als ein lauer Herbstwind zu verspüren. Trotzdem entwickelte sich zu Beginn ein offener Schlagabtausch, allerdings immer mit zählbaren Vorteilen für die Gastgeber. Die Seiferth-Schützlinge blieben auf Tuchfühlung bis eben zu der genannten Verletzung von Martin Lad. Den folgenden Bruch in TVM-Spiel machten sich die Chamer zunutze und zogen auf 16:10 davon. Im weiteren Verlauf löste aber Chistoph Bär seine Aufgabe auf Linksaußen phasenweise sehr gut, was auch in 6 Treffern zum Ausdruck kam. Münchberg benötigte einige Zeit um sich neu zu sortieren und stellte ab der 21. Minute auf 3:2:1-Deckung um. Die Rückraumtore der Pfälzer konnten aber auch durch diese Maßnahme nicht verhindert werden. Dennoch hielten die Grün-Schwarzen auch zu Beginn von Halbzeit zwei an dieser Abwehrvariante fest - allerdings ohne großen Erfolg. Die Gäste hatten zweimal die Möglichkeit von vier auf drei Toren Rückstand zu verkürzen. Dies misslang beim 21:17 und 22:18, als Cham die Münchberger Fehlwürfe immer zum Fünftorevorsprung nutzte. Es bleibt Spekulation, ob es nach dann drei Toren Differenz evtl. nochmals Kräfte beim TVM freigesetzt hätte. Fakt ist, dass eben diese mit zunehmender Spieldauer immer mehr schwanden und auch der Kampfeswille auf der Strecke blieb. Dass eine ehemalige Bayernligamannschaft wie Cham, die bis in die Zehenspitzen motiviert war, aus solchen Situationen schnell Kapital schlägt, mussten die TVM-Handballer im Schlußspurt, als man als letztes Mittel sogar auf offene Deckung umstellte, bitter zur Kenntnis nehmen. Spielertrainer Christain Seiferth bleibt jetzt die Aufgabe, seine Mannen bis zum Samstag für das Heimspiel gegen den HSC 2000 Coburg II wieder aufzurichten, auch wenn diese Niederlage -zumal gegen eine Mannschaft die bisher ohne Punktgewinn dastand- erst einmal verdaut werden muss. Das Spiel mit allen negativen Begleiterscheinungen muss schnell abgehakt werden, damit der TVM wieder in die Spur zurückfindet.
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Beitragvon Greenkeeper » 24.10.2009, 08:50

Alle anderen Mannschaften besitzen den Bonus vor eigenem Publikum anzutreten und da wird in erster Linie die Männermannschaft versuchen, sich zu rehabilitieren. Was war das doch für eine gute Ausgangsposition vor dem letzten Spieltag. Mit 3:3 Zählern zum ASV Cham um dort gegen eine noch punktlose Mannschaft erfolgreich zu bestehen und vielleicht so den Weg ins Mittelfeld der Liga zu ebnen. Doch Pustekuchen, der Schuß ging mit einer 26:40 Packung deutlich nach hinten los und ausgerechnet zu diesem Zeitpunkt kreuzt heute um 19.30 Uhr die 2. Garnitur der Bundesligamannschaft vom HSC 2000 Coburg auf. Die Ausgangsposition für die Schützlinge von Spielertrainer Christian Seiferth ähnelt dem des Vorwochenendes mit dem Unterschied, dass jetzt eine Heimniederlage den Weg nach hinten in der Tabellenende einleiten würde. Coburg II hat bisher auch noch keinen Bäume ausgerissen und kam just am letzten Wochenende mit einem 36:32 gegen Sulzbach zum ersten Sieg. Deshalb werden die Vestestädter auch aus Münchberg nicht mit leeren Händen heimfahren wollen. Vielleicht ist es für die Grün-Schwarzen am besten, wenn man diese Rechenbeispiele auf die Seite schiebt und sich auf seine spielerischen Fähigkeiten besinnt. Dass in dieser Klasse jeder jeden schlagen kann, haben die bisherigen Begegnungen gezeigt. Wichtig ist es, in eigener Halle zu punkten, um das angestrebte Ziel vom Klassenerhalt nicht schon vorzeitig aus den Augen zu verlieren.
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Beitragvon Greenkeeper » 25.10.2009, 16:53

Herren I: TVM - HSC 2000 Coburg II 25:23 24.10.09
TV Münchberg
Fleischmann, Nicolas Weiß (Tor);
Ehrlich (3), Baumgärtel (1), Gunnar Osburg, Chr. Bär (3), Krauß (1), Jakob Lad (3), Schwab (3/1), Lauterbach (1), Seiferth (2), Jan Lad (5/2), Winterstein (3).

Schiedsrichter: Dusolt (Würzburg); Epple (Veitshöchheim) boten eine excellente Vorstellung

Zuschauer: 1 4 0

Zeitstrafen: Münchberg (2), Coburg II (3).

Spielfilm: 0:2, 4:4, 6:8, 8:10, 12:10, 14:11, 15:15, 20:16, 21:19, 24:20, 25:22.

Der Blick muss ganz weit nach hinten gerichtet werden, um ein Spiel einer 1. Männermannschaft mit vergleichsweise ähnlich wenigen Toren zu finden. Überhaupt nicht erinnern können sich die Beteiligten an ein Spiel mit über 30 (Dreißig!!) Pfosten- und Lattentreffern. Und wenn man bedenkt, dass von den insgesamt gefallenen 48 Toren noch 9 den Weg ins Tor über Innenpfosten bzw. Unterkante der Latte fanden, dann war dies ein Spiel mit einer rekordverdächtigen Wurfausbeute. Hinzu gesellten sich mit Karapetjan (HSC 2000 Coburg II) ein sehr guter und mit Peter Fleischmann (TVM) ein an diesem Tag alles überragenden Keeper. So lässt sich zumindest rechnerisch nachvollziehen, warum diese Partie 25:23 und nicht 46:44 oder ähnlich ausgegangen ist. Und mit einem Aluminiumgescheppere begann dieses über weite Strecken enge, aber hochanständige und überaus faire Oberfrankenderby, dass unter der überragenden Leitung der beiden unterfränkischen Unparteiischen stand. Bis zur 6. Minute verhinderten mehrmals die Gehäuse zählbare Erfolge. Es konnte aber niemand wissen, dass Pfosten und Latte über die gesamte Distanz zum Spielverderber werden sollten. Die Gastgeber kamen nur ganz allmählich in die Gänge. Es war ein holpriger Start mit einer unverhältnismäßig hohen Anzahl an Fahrkarten für die Heimmannschaft. Für den verletzten Martin Lad erhielt Stefan Baumgärtel von Beginn an seine Chance. Coburg hatte in der Trefferfolge über lange Zeit eine Zweitoreführung inne. Diese erstreckte sich vom 0:2 über 4:6 6:8 bis zum 8:10. Die Hallenuhr zeigte 26.14 Minuten, als Jakob Lad der 10:10 Ausgleich gelang. Von diesem Moment an, nahm die Partie einen anderen Verlauf. Nach der 26:40 Auswärtsklatsche in Cham war klar, dass mit derartiger Abwehrleistung gegen einen guten Angriff, wie in Coburg II besitzt, nichts zu erben sein wird. Also wurde in erster Linie versucht die Abwehr zu stabilisieren, was Trainer Christian Seiferth -auch durch eigene tatkräftige Mithilfe- über weite Strecken gut gelang. Der Knackpunkt, warum das Match zu Gunsten der Hausherren kippte, war aber Torwat Peter Fleischmann. Mit einer Bärenruhe und glänzendem Stellungsspiel entschärfte er in Serie beste gegnerische Einschußmöglichkeiten, soweit ihm diese Arbeit nicht sowie schon Latte und Pfosten abnahmen. So wurde aus einem 8:10 Rückstand eine 14:11 und später sogar 20:16 Führung. Mit diesem Vorsprung im Rücken schienen die Grün-Schwarzen einem klaren Heimsieg entgegen zu steuern. Aber der TVM macht sich dann unnötigerweise (wie schon im letzten Heimspiel gegen Gerolzhofen, als eine Fünftoreführung nicht zum Sieg gereichte) das Leben schwer. So werden urplötzlich klarste Einschußgelegenheit vom Kreis aus versiebt. Hinzu gesellen sich technische Fehler, wie Fehlpässe über kürzeste Distanz. Und damit ist der Gegner innerhalb von Sekunden wieder im Match. So auch die Vestestädter, die mit einem Doppelschlag von 24:20 auf 24:22 das Spiel wieder spannend machten. Hoffentlich gesellt sich bei den Gastgebern nicht wieder die Angst hinzu. Dies dachten und wünschten sich alle Fans im TVM-Lager. Doch diesmal waren es Münchberger Akteure, die in den entscheidenden Momenten kühlen Kopf behielten. Da war zum einen Daniel Winterstein, der sehr diszipliniert agierte und in einigen wichtigen Szenen klaren Kopf beim Abschluß behielt. Und zum anderen war es Steve Ehrlich, der eine gute Partie ablieferte, und mit dem 25:22 endgültig den Deckel auf diese Partie setzte. Unterm Strich bleibt ein Gesamtlob für eine glänzend kämpfende Heimmannschaft. Spielertrainer Christian Seiferth gelang es, diesmal eine gute Mischung auf`s Feld zu schicken, die nicht nur dadurch überzeugte, dass die Trefferquote auf insgesamt 10 Schützen verteilt wurde. Mit jetzt 5:5 Punkten liegt der TVM als Liganeuling durchaus im Soll und hat gezeigt, dass die Niederlage in Cham ein wohl einmaliger Ausrutscher war.
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Beitragvon Greenkeeper » 29.10.2009, 16:36

Heimrecht besitzt dagegen am Samstag die 1. Männermannschaft des TVM und wird versuchen, ab 19.30 Uhr auch gegen ein Topteam, wie die TG Landshut, zu bestehen.

Die Gäste mit derzeit nur 2 Minuspunkten belastet, kommen sicherlich nicht mit der Zielsetzung des Punktelieferanten in die Gymnasiumhalle. Auch in der Fremde ist es bisher den Niederbayern gelungen, stets eine scharfe Klinge zu schlagen. Die Schützlinge von Spielertrainer Christian Seiferth werden vor allem in eigener Halle ihre Punkte sichern müssen, wenn das Ziel Klassenerhalt weiter im Auge behalten werden soll. Freilich bedarf es nicht nur einer stabilen Abwehr, die es diesmal sicherlich deutlich schwerer als in der Vorwoche gegen den HSC 2000 Coburg II haben wird. Auch ist es denkbar, dass sich die Grün-Schwarzen mit einer Trefferquote von ca. 25 selbst erzielten Toren diesmal wenig Erfolgschancen ausrechnen dürfen. Die Gastgeber sind um ihre Hausaufgabe nicht zu beneiden. Sie setzen auf ihre Fans, die in solchen Spielen zum entscheidenden Rückhalt werden können.
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Beitragvon Greenkeeper » 01.11.2009, 20:25

Herren I: TVM - TG Landshut 35 : 37 31.10.09
TV Münchberg
Fleischmann, Nicolas Weiß (Tor);
Gunnar Osburg (1), Winterstein (4), Schwab (4), Seiferth, Jan Lad (8/4), Chr. Bär (6), Krauß (1), Baumgärtel (3), Jakob Lad (1), Lauterbach (7).

Schiedsrichter: Drummer (Forchheim); Herpolsheimer (Erlangen) boten konsequent und regelsicher eine glänzende Leistung

Zuschauer: 1 3 0

Zeitstrafen: Münchberg (4); Landshut (6).

Spielfilm: 4:2, 6:5, 9:8, 9:11, 12:15, 17:21, 21:22, 23:27, 26:29, 29:30, 31:35, 33:37.

Neben dem schmerzlich vermissten Martin Lad musste auch Steve Ehrlich, der sich beim einspielen verletzte, pausieren, sodass die Gastgeber mit 12 Feldspielern zu dieser Heimpartie antraten. In der Vorschau stand zu lesen, dass diesmal 25 selbst erzielte Treffer nicht reichen würden und zudem die Abwehrleistung gegen einen eminent starken Landshuter Angriff passen muss. Es reichten nicht einmal 35!! selbst erzielte Tore - Gründe: Die beiden Torsteher Nicolas Weiß (er hielt zwischen Minute 11.24 und 23.02 einen einzigen Ball bei 8 Gegentreffern) und Peter Fleischmann (sonst ein Garant für den Erfolg) brachte es auf ganze 5 gehaltene Bälle in der verbleibenden Zeit. Prädikat: Sportliche Zielsetzung eines Torhüters klar verfehlt!! Und da war auch noch eine Abwehr, die ihren Namen an diesem Tage auch nicht annähernd verdiente. Es grenzte phasenweise schon fast an Arbeitsverweigerung, was der Münchberger Deckungsverband ablieferte. Man möchte an dieser Stelle die Torstangen bei einem Slalomlauf nicht beleidigen, aber mehr bot vergleichsweise die TVM-Abwehrt an diesem Tage auch nicht. Und der Clou des Ganzen: Trotz dieser Unzulänglichkeiten hatte der TVM-Angriff unmittelbar nach Seitenwechsel, als man zum 22:23 aufschloss und dann ab der 47./48. Minute (Stand 29:30), als Landshut kurzfristig zu schwächeln begann, zahlreiche klarste Einschussgelegenheiten. Hätte man hier nur annähernd die gebotenen Möglichkeiten genutzt, dann wäre selbst dieses Spiel gegen einen bärenstarken Gegner noch zu drehen gewesen.

Im Tag der offenen Tür in Halbzeit eins legten beide Angriffsreihen los wie die Feuerwehr und übten sich im Scheibenschießen. Auch die Gästeabwehr einschließlich der Torhüterleistungen gereichte in der ersten Hälfte nicht den Ansprüchen dieser Liga. Es kam überhaupt zu keinen geordneten Angriffsversuchen. Tor, schnelle Mitte zum Gegentreffer genutzt und wieder einen Treffer kassiert. So wogte die Begegnung im Eilzugtempo hin und her, sodass Betreuer und Kampfgericht mit dem Schreiben fast nicht nachkamen. Nach 14 Spielminuten schon 21 Treffer. Was vor Wochenfrist noch an Pfosten und Latte landete, fand diesmal den Weg in die Maschen. Dieser Rhythmus setzte sich auch bis zum Pausenpfiff der überzeugenden Unparteiischen fort. Nach dem 17:21 fanden die Hausherren -zumindest im Angriff- schnell wieder in die Spur und verkürzten bis auf einen Zähler. Dann folgte die Zeit des Gäteskeepers Wendleder. Er war der einzige von insgesamt vier Torhütern in diesem Spiel, dem es im Laufe der Auseinandersetzung gelang, phasenweise seine Form zu finden. Unterm Strich reichte es dann, am doppelten Punktgewinn seiner TG noch tatkräftig mitgearbeitet zu haben. Münchberg spielte in Hälfte zwei aus dem Nachteil heraus, ständig einen Zwei- bis Viertorerückstand hinterherlaufen zu müssen. Das kostet Kraft, in der logischen Folge mit Konzentrationsmängeln beim Abschluß. Und als diese mit zunehmender Spieldauer bei den Grün-Schwarzen immer häufiger zu Tage traten, da konnte man erahnen, dass im Zusammenhang mit der eh schon desolaten Abwehrvorstellung diese Partie in Richtung Niederlage laufen würde. Freilich wurde es beim 29:30 und 31:33 nochmals spannend. Beim 33:37 war´s dann aber um die Schützlinge von Spieltrainer Christian Seiferth geschehen. Dass dieses Match selbst mit 37 Gegentoren noch zu gewinnen gewesen wäre, wurde dann beim Endstand schnell wieder klar. Aber Fehler werden in dieser Klasse gnadenlos bestraft. Dummheiten, wie die Zweiminutenstrafe wegen Meckerns gegen Schwab, 2 Minuten vor dem Abpfiff sollten allerdings tunlichst vermieden werden, denn dadurch wurden dem TVM-Trainer sämtliche taktischen Möglichkeiten genommen. Abschließend ist zu bemerken, dass beide Mannschaften ihrem Hochgeschwindigkeitshandball aus der ersten Hälfte im weiteren Verlauf Tribut zollen mussten. Der Sieg der TG Landshut, die in vielen Phasen reifer und austrainierter wirkte, ist verdient. Der TVM muss sich endlich einmal hinterfragen, warum man schon zum drittel Mal mit 35 bzw. 36 selbst erzielten Treffern nicht als Sieger die Halle verlassen konnte.

Positiv ist zu erwähnen, dass sich die Jugendspieler Baumgärtel, Osburg und Krauß auf einen guten Weg befinden. Nur, wenn man beim Schlußlicht Forchheim, in einer Woche mit einem Sieg zurückkehrt, ist der TVM wieder im Soll. Zeit zum zurücklehnen und ausruhen wird es in dieser Klasse aber auch dann nicht geben.
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Beitragvon Greenkeeper » 06.11.2009, 07:36

Am Ende der Herbstferien steht dem gesamten Münchberger Handballnachwuchs ein spielfreies Wochenende ins Haus. Nachdem ferner die Damen des VfB Forchheim wegen Spielermangel ihr Team aus der Landesliga zurückgezogen haben, sind auch die TVM-Damen an diesem Wochenende spielfrei.

Somit sind am Samstag nur die beiden Männerteams im Einsatz, bestreiten aber beide Schlüsselspiele.

Die 1. Mannschaft gastiert um 18.00 Uhr beim VfB Forchheim. Die Grün-Schwarzen haben am letzten Wochenende gezeigt, dass sie auch mit Spitzenteams, wie der TG Landshut, mithalten können. Auch wenn es am Ende nicht gereicht hat, so waren die Seiferth-Schützlinge auch diesmal mit ihrem Gegner auf Augenhöhe. Und genau darin liegt wieder einmal die Gefahr, eine Mannschaft, der bisher das Pech an den Fingern klebte, zu unterschätzen. Die Partie in Forchheim wird alles andere als ein Spaziergang, an dessen Ende locker und leicht die zwei Pluspunkte eingesackt werden können. Der Gastgeber steht mit dem Rücken zur Wand und weiß genau, dass eine neuerliche Heimpleite die VfB`ler schon jetzt einen Schritt in Richtung Abstieg bringen würde. Also wird die Heimmannschaft mit allen Mitteln versuchen, die Punkte in eigener Halle zu behalten. Wenn dann der TVM mit ähnlich desolater Abwehrleistung wie in der Vorwoche dagegenhält, dann wird Münchberg dieses Vorhaben sogar unterstützen. Also müssen die Gäste erst einmal versuchen, hinten dicht zu machen und dann vorne ihre Möglichkeiten kaltschnäuzig nutzen. Mit halber Kraft wird Münchberg auf keinem Fall bestehen. Selbst ein Punktverlust würden dem TVM schmerzen, denn bei drei festen Absteigern und einem weiteren Relegationsplatz ist man gut beraten, gegen Abstiegsmitaspiranten die volle Punktzahl einzufahren.
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