HSC 2000 Coburg II gegen ASV Cham 30:30 (16:14)
Im dritten Spiel nacheinander ist der HSC hauchdünn an einem Sieg vorbeigeschrammt. Mit 30:30 trennte man sich vom ASV Cham. Zu einem Sieg hat es nicht gereicht, weil die Coburger ihre freien Chancen zu nachlässig nutzten. In der Abwehr standen die Schützlinge von Michael Häfner und Andreas Müller gut, zwar schoss Petr Tahovsky, einer der besten Halblinken der Liga, insgesamt 16 Tore (davon fünf Siebenmeter), die Taktik des HSC ging aber trotzdem auf. Man hatte sich vorgenommen, die starken Selmer und Soukop nicht zum Zuge kommen zu lassen, das funktionierte. Insgesamt stand die Abwehr gut, doch im Angriff klappte nicht alles. Das Spiel war von Anfang an ausgeglichen. Beim 9:7 hatte sich der HSC erstmals mit zwei Treffern abgesetzt, vergab aber in dieser Phase zu viele Gegenstöße und freie Bälle. Das gebundene Spiel klappte eigentlich gut, der HSC war optisch die dominierende Mannschaft. Das 16:14 war für die Gäste zur Halbzeit schmeichelhaft, die Coburger hätten höher führen müssen.
Auch nach dem Wechsel hatte der HSC das Heft in der Hand, machte aber zu wenig aus seiner Überlegenheit. Dies rechte sich, als Cham beim 22:22 erstmals den Ausgleich schaffte. Coburg war geschockt und beim 25:26 hatten die Gäste das Spiel gedreht. In der 58. Minute schienen die Chamer beim Stand von 26:29 den Sieg in der Tasche zu haben, doch der HSC kämpfte nochmals um alles. Vier Tore in Folge waren der Lohn und 15 Sekunden vor Schluss hatte Ferdinand Wagner das 30:29 erzielt. Der überragende Tahovsky war es dann, der aus einem Freiwurf das insgesamt verdiente Unentschieden markierte.
HSC 2000 Coburg II: Karapetjan, Apfel – Günther (3), Metz, Göpfert (5), Franke (4), Mansare (1), Wagner (6), S. Schuhmann (4), C. Schuhmann (4/2), Schramm (1), Jäckel (1), Weitz (1).
