TSV Partenstein 2010/2011

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TSV Partenstein 2010/2011

Beitragvon Steve22 » 26.08.2010, 17:17

Hier kommen alle Berichte zum TSV Partenstein rein!
Steve22
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2010-08-28 Fuhrmanncup 2010

Beitragvon Ka-Ri » 30.08.2010, 23:19

Partenstein lässt zeitweise seine Qualität aufblitzen

Trainer Wirth bremst aber die Euphorie trotz der Siege gegen Hochheim-Wicker und Bayreuth beim Fuhrmannscup in Frammersbach

Der Handball-Landesligist TSV Partenstein zeigte beim 7. Fuhrmannscup am Samstag in der Frammersbacher Heuberghalle eine starke Vorstellung und erwies sich gut eingestellt auf die Mitte September beginnende Saison 2010/11.

Trainer Manfred Wirth sah vor allem in den ersten beiden Spielen gegen den hessischen Landesligisten HSG Hochheim-Wicker (14:12) und gegen den Bayernliga-Vizemeister der letzten Saison Haspo Bayreuth (21:17) eine konzentrierte und vom Neuzugang Jozsef Szentgyörgyi glänzend geführte Partensteiner Mannschaft, für die an diesem Tag sogar der Turniersieg möglich gewesen wäre, wenn Wirth für die übrigen Spiele auf seine erste Garnitur gesetzt hätte.

Zweite Garnitur durfte ran

Doch nach dem guten Start schlug die Stunde der jungen Spieler, die für die pausierenden Michael Diehl, Tobias Schreier und Jozsef Szentgyörgyi in die Verantwortung kamen und trotz der folgenden knappen Niederlagen ihre Sache gut machten. Am Ende nahm der Bayernligist Bayreuth den Cup mit nach Oberfranken, während die Hausherren auf dem vierten Platz landeten.

„So schön die ersten beiden Erfolge waren, muss ich in der Mannschaft und im Umfeld den überbordenden Optimismus bremsen“, konstatierte TSV-Coach Wirth bereits nach dem Erfolg gegen Bayreuth nüchtern: „Die Zeit wird knapp und dass wir in der Vorbereitung noch eine Schippe drauflegen müssen, haben die letzten Vorbereitungsspiele vor diesem Turnier gezeigt.“ Aber er konnte sich auch so richtig freuen: „Wir wollten aus den Matches gegen Hochheim/Wicker, Bayreuth und Sonneberg mindestens einen Sieg mitnehmen und haben das schon nach den ersten beiden Partien übertroffen. Das war schon richtig gut.“

Zum besten Feld-Spieler des Turniers wurde Janis Binder (HSG Hochheim-Wicker), zum besten Torhüter Christian Steinke vom gleichen Verein gewählt. Jeweils auf die zweiten Plätze kamen Partensteins Goalie Matyas Varga und Jozsef Szentgyörgyi.

Handball in Zahlen

7. Fuhrmannscup des TSV Partenstein in der Frammersbacher Heuberghalle, Abschlusstabelle:
1. Haspo Bayreuth, 2. HSG Hochheim/Wicker, 3. Sonneberger HV, 4. TSV Partenstein, 5. HSV Main-Tauber, 6. TG Heidingsfeld.
Bericht: Werner Hartmann; Foto: Steffen Anderlohr und Yvonne Vogeltanz

Dies schreibt Sportfreund Uli Sommerkorn von der Main-Post zum Fuhrmannscup 2010:

Partensteiner Paukenschlag
Starke Vorstellung beim Erfolg über späteren Turniersieger Bayreuth

Zwar belegten die Landesliga-Handballer des TSV Partenstein bei ihrem Heimturnier um den Fuhrmanns-Cup nur Platz vier, gleichwohl setzten die Ausrichter bei der Veranstaltung ein dickes Ausrufezeichen. Die Spessarter waren das einzige Team in der Frammersbacher Heuberghalle, das den späteren Turniersieger und Zweiten der abgelaufenen Bayernliga-Saison, HaSpo Bayreuth, bezwang. Dem Gastgeber gelang in dem wohl besten Turnierspiel ein 21:17-Sieg.
In diesem Match liefen bei den Spessartern allen voran Torhüter Mátyás Varga, Joszef Szentgyörgyi und Tobias Schreier zu Bestform auf. In den letzten beiden Spielen der Partensteiner kamen Varga, Szentgyörgyi, Tobias Schreier und Michael Diehl gar nicht mehr zum Einsatz, da Trainer Manfred Wirth seinen jungen Spielern gegen die Bezirksoberligisten TG Heidingsfeld und HSV Main-Tauber Kreuzwertheim vermehrt Spielpraxis und Erfolgserlebnisse vermitteln wollte. So blieb es in der Endabrechnung bei zwei Siegen für die Spessart-Handballer gegen die HSG Hochheim-Wicker und eben Bayreuth.
Auf die verletzten Adrian Wagenbach und Simon Steigerwald musste Wirth noch verzichten, Oldie Janos Wagenbach wurde noch geschont.

Partensteiner Torschützen beim Turnier: Szentgyörgyi (17/4), Pürckhauer (14/4), D. Schreier (9), T. Schreier (8), Baudisch (7), Hespelein (7), Kunkel (6/2), Sahm (4), Born (4), Diehl (2), Herrmann (1).

Weitere Partensteiner Vorbereitungsspiele:
TSV Partenstein – TV Gelnhausen II (Dienstag, 19 Uhr, Heuberghalle Frammersbach),
TV Marktsteft – TSV Partenstein (Donnerstag, 20.30 Uhr).
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2010-09-03 Herren I – HBLZ Großwallstadt

Beitragvon Ka-Ri » 02.09.2010, 23:02

HBLZ wird zu Partensteins Prüfstein
TSV-Trainer Manfred Wirth appelliert vor dem Pokalspiel gegen den Oberligisten an die Ehre seiner Spieler

BHV-Pokal, 2. Runde:
TSV Partenstein - HBLZ Großwallstadt.
Samstag, 19.30 Uhr, Heuberg-Dome Frammersbach.

Vielleicht ist am Samstagabend im Heuberg-Dome in Frammersbach ein künftiger Bundesligaspieler zu sehen. Denn dort gastiert beim heimischen TSV Partenstein (Landesliga Bayern) die superjunge Mannschaft des Handballleistungszentrums (HBLZ) Großwallstadt (Bayernliga), der Nachwuchsschmiede des Erstbundesligisten und Europapokalteilnehmers TV Großwallstadt. In den Reihen des HBLZ Großwallstadt stehen mit Spielmacher Patrick Schmidt, Marc Pechstein, Steffen Kaufmann und Alex Lemke vier Spieler, die schon zum Kader der deutschen Juniorennationalmannschaft gehören bzw. gehörten.
Trainiert wird das Team vom Untermain, das vorige Saison Vierter in der Bayernliga wurde, von Peter David. David war im vergangenen Jahr Co-Trainer des TVG. Die Mannschaft setzt sich aus talentierten Nachwuchsspielern der Jahrgänge 1992 und 1993 zusammen.

Super-Vorbereitungsspiel

Die Partensteiner freuen sich auf diesen Pokalfight und möchten alles dafür tun, um in die dritte Runde einzuziehen. Trainer Manfred Wirth bezeichnet dieses Spiel als Glückslos für Mannschaft und Verein: „Wir möchten lange mithalten und Werbung für den Handball in Partenstein machen. Ein Super-Vorbereitungsspiel für die am 18. September mit dem Heimspiel gegen die SSG Metten beginnende zweite Landesligasaison nach dem Wiederaufstieg.“
Wirth fragte vor einigen Tagen bei einer Fahrplanbesprechung sein ebenfalls junges Team: „Wollt ihr gegen eine A-Jugend verlieren?“ Es folgten einige überraschte Blicke, aber schon einige Augenblicke später war zu hören: „Ja, warum sollten wir unsere Chance nicht suchen.“

Standortbestimmung

Nach den wechselhaften Leistungen in der Vorbereitung wissen die Rot-Weißen aus Partenstein nicht so recht, wo sie stehen. Auf Niederlagen gegen Mannschaften aus der Bezirksoberliga folgten beim Fuhrmanns-Cup vorigen Samstag Siege gegen Haspo Bayreuth (Bayernliga) und den ambitionierten hessischen Landesligisten HSG Hochheim-Wicker. Erfolg hatte die TSV-Sieben bisher, wenn die erste Sechs harmonierte. Neuzugang Szentgyörgyi, Diehl, die Schreier-Brüder und Greifer Born am Kreis sollten fit sein, um sich Chancen ausrechnen zu können. Gelingt den Nachwuchsspielern Hespelein, Pürckheimer und Kunkel ebenfalls eine gute Leistung, liegt sogar ein knapper Sieg im Bereich des Möglichen.

Neuzugang Jozsef Szentgyörgyi (ehemaliger ungarischer Jugendnationalspieler) zeigte beim Fuhrmanns-Cup gegen Bayreuth und einen Tag später beim Oberligisten SG Bruchköbel seine Klasse. „Mit einer Glanzleistung von Jojo und einer schnellen, hart spielenden Abwehr, mit einem gut aufgelegten Matyas Varga dahinter, haben wir eine Chance“, so Gerhard Ullrich, der damit spekuliert, dass die jungen Spieler des HBLZ mit einer harten Gangart von gestandenen Männern nicht zurecht kommen.

Bis Mittwoch waren aber Michi Diehl, Tobi Schreier, Simon Steigerwald nicht einsatzbereit. Sie laborieren an Schulter- und Rückenverletzungen. Sicher nicht dabei sind Nachwuchskeeper Jannik Hanne (Kreuzbandriss), Rene Sahm (Meniskusprobleme) und Adrian Wagenbach (lädierter Wurfarm).

Partenstein spielt mit: Varga, C. Diehl; Born, M. Diehl, Baudisch, D. Schreier, Kunkel, Herrmann, Pürckhauer, Hespelein, Szentgyörgyi, T. Schreier T. (?), J. Wagenbach, J. Steigerwald (?).
Bericht: Gerhard Ullrich, Foto: Steffen Anderlohr
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2010-09-05 BHV Pokal, 2. Runde: Herren 1 - HBLZ Großwallstad

Beitragvon Ka-Ri » 12.09.2010, 10:17

TSV Partenstein - HBLZ Großwallstadt 23:28 (9:13)

Partensteins Trainer Wirth aber mit Leistung seines Teams beim 23:28 im Pokal nicht ganz zufrieden. Die Gastgeber zeigten eine gute kämpferische Leistung, die Gäste hohes spielerisches und individuelles Können: Die Zuschauer in der gut besuchten Heubergturnhalle in Frammersbach durften am Samstag zufrieden sein, mit dem, was ihnen die Akteure im Pokalfight boten.

Partensteins Trainer Manfred Wirth sah in dem Spiel eine gute Vorbereitung für die in zwei Wochen beginnende Saison, war zwar mit dem Ergebnis, aber nicht mit der spielerischen Leistung seiner Truppe zufrieden. »Da wäre mehr gegangen bei etwas mehr Konzentration und taktischer Disziplin.« Seine Jungs waren zwar älter als die superjungen Burschen des HBLZ, aber keineswegs erfahrener. »Die Spieler des HBLZ haben alle mindestens 150 Spiele mehr auf dem Buckel als meine«, sagte Wirth. Nach der einzigen Führung (1:0) per Strafwurf durch den eingewechselten 47-jährigen Routinier Janos Wagenbach rissen die technisch versierten, und mit einem viel besseren Wurfvermögen ausgestatteten HBLZ-Youngster die Partie recht früh an sich. Über die Zwischenstände 7:4; 10:5 ging es mit 13:9 für das favorisierte HBLZ in die Pause.

Nach dem Wechsel sah es beim 11:19-Rückstand nach einem Debakel für den TSV aus, aber fünf Tore in Folge von Szentgyörgyi, Tobi Schreier (je zweimal) und Kim Hespelein brachten die Einheimischen bis zur 41. Minute noch einmal auf 16:20 heran. Nach dem 27:19 der David-Schützlinge setzte dieser auf seine zweite Reihe, was Diehl & Co. ermöglichte, bis zum Schlusspfiff wieder durch Tore von Schreier und Szentgyörgyi (2) auf einen etwas schmeichelhaften 23:28-Endstand zu verkürzen, mit dem letztlich alle gut leben können. 23 gehaltene Bälle Wollen die Partensteiner in der neuen Saison etwas erreichen, müssen sich fast alle Mannschaftsteile noch verbessern, sonst gibt es zum Auftakt am 18. September gegen Metten ein böses Erwachen. Einzig Keeper Mátyás Varga zeigte mit 23 klasse gehaltenen Bällen, darunter viele freie Würfe, eine Top-Leistung. Deshalb erntete er nach dem Match beim Betreten der Kabine viel Applaus seiner Mitspieler.
Auch die in die Bayernliga aufgestiegenen jungen Schiedsrichter Stefan Walter und Florian Weinig machten ihre Sache gut.

Partenstein: Varga (1 - 60 Min.), C. Diehl; Born 2, Diehl 2, Baudisch, D. Schreier, Kunkel 1, Herrmann, Pürckhauer 1, Hespelein 1, Szentgyörgyi 9, Schreier T. 4., Wagenbach 3/3.

Großwallstadt: Ketelaer (mit guter Leistung); Blank 2, Fuchs, Kaufmann 12/5, P. Schmidt 6, Pechstein 2, Purucker 3, E. Schmidt 1, Toscano, Lemke 1, Giegerich 1, Beißner.

Schiedsrichter: Walter/Weinig (Gerolzhofen)
Besondere Vorkom.: Disqualifikation für Fuchs und Lemke (HBLZ/dreimal 2 Minuten).
Zuschauer: 130.
Bericht: Gerhard Ullrich
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2010-09-16 Vorbericht Herren I - SSG Metten

Beitragvon Ka-Ri » 16.09.2010, 17:58

TSV Partenstein - SSG Metten.
Samstag, 19.30 Uhr, Heuberg-Dome Frammersbach.

Alte und neue Sorgenkinder
TSV Partenstein startet am Samstag mit einem Heimspiel gegen die SSG Metten

Nach der erfolgreichsten Saison in der Vereinsgeschichte des TSV Partenstein geht es nun darum, den Erfolg zu bestätigen. Als Saisonziel geben die Verantwortlichen um Trainer Manfred Wirth die Parole „besser als letztes Jahr“ aus.

Hintergrundinfos

Mit gemischten Gefühlen geht Partensteins Coach Manfred Wirth in die neue Landesliga-Saison. Nach dem siebten Tabellenplatz und einem ausgeglichenen Punktekonto von 26:26 soll in diesem Jahr eine positive Weiterentwicklung der Mannschaft im Vordergrund stehen. Die erste Partie gegen Bayernliga-Absteiger Metten könnte da schon richtungweisend sein. Vor allem mit dem Abstieg möchte der TSV so wenig wie möglich zu tun haben - und schnell ein entsprechendes Punktepolster erspielen. „Im vergangenen Jahr haben uns viele Mannschaften unterschätzt, das wird nicht mehr passieren“, glaubt Trainer Manfred Wirth. „Wir sind erst am Beginn einer Entwicklung. Bis wir uns richtig in der Landesliga etablieren können, kann es noch dauern“, so der 48-Jährige.

Wichtige Rolle für „Jojo“

Kein Spieler verließ den TSV zu einem anderen Verein. Diejenigen Akteure, die aufgehört haben, gaben durchweg private Gründe für ihre Entscheidung an. Dafür hat der TSV mit Adrian Wagenbach aus Lohr sowie Joszef „Jojo“ Szentgyörgyi aus Helmlingen zwei neue Spieler präsentiert. „Vor allem Jojo wird eine wichtige Rolle einnehmen“, glaubt Trainer Wirth. Szentgyörgyi ist in Ungarn groß geworden, hat sich aber nicht in den ersten beiden Ligen durchsetzen können. Danach spielte er in der Badenliga, die Wirth etwa zwischen Bayernliga und Regionalliga einstuft. „Mit der Verpflichtung von Jojo ist ein fast phantastischer Coup gelungen“, gerät Wirth wegen des starken Neuzugangs ins Schwärmen.

Dennoch gibt sich Wirth eher verhalten: „Es ist uns nicht gelungen, den Kader unseres Teams so zu komplettieren, dass gegenüber der Vorsaison quantitativ eine Verbesserung eingetreten wäre. Nur dann hätten wir einigermaßen sorgenfrei trainieren und spielen können.“ Der Coach vermisst noch zwei weitere Spieler, und vor allen Dingen fehle ein Linkshänder auf der Rechtsaußen-Position. „Das ist ein grober Nachteil, der von den dort eingesetzten Rechtshändern beim besten Willen nicht ausreichend kompensiert werden kann.“
Fast alle Rückraumspieler des TSV leiden immer noch an ihren alten Verletzungen und sind nur stark eingeschränkt belastbar. So hat Michael Diehl seine Schulterverletzung noch immer nicht ganz überwunden, obwohl deutliche Fortschritte zu sehen sind. Auch Tobias Schreier quält sich mit seinen Schulterproblemen herum und bekommt diese Geschichte, trotz zigfacher Arztbesuche und Krankengymnastik, nicht in den Griff. Ein unnötiges Trainingsfoul ist schuld am vorläufigen Ausfall von Adrian Wagenbach. Eine Sehnen- und Muskelverletzung im Unterarm seiner Wurfhand wird in den nächsten Wochen kein Training oder Spiel zulassen.
„Das ist ewig schade, denn Adrian ist von der Mannschaft klasse aufgenommen worden, und er selbst machte durch Trainingsfleiß und Willenskraft unmissverständlich klar, dass er hier bei uns seine Chance suchen und nutzen will“, so Manni Wirth. Auch bei René Sahm gibt es wieder Probleme mit dem operierten Knie (Kreuzbandriss), so dass auch er noch nicht wieder hundertprozentig hergestellt ist und entsprechend nur eingeschränkt trainieren und spielen kann. „Alle diese Einzelschicksale sind keinem zu wünschen. Aus Sicht der Mannschaft, ist die Summe dieser Probleme eine Katastrophe“, so der Partensteiner Coach.

TSV Partenstein 2010/11
Zugänge: Adrian Wagenbach (TSV Lohr II), Joszef Szentgyörgyi (TuS Helmlingen).
Abgänge: Alexander Hogykov (Russland, vorige Saison), Michael Cherkashin (gesundheitliche Gründe), René Manegold (studienbedingt).
Kader: Matyas Varga, Jannik Hanne, Ingo Amend, Christopher Diel (alle Tor), Tobias Schreier, Daniel Schreier, Michael Diehl, Daniel Born, Simon Steigerwald, Max Pürckhauer, Daniel Baudisch, Kim Hespelein, René Sahm, Janos Wagenbach, Moritz Kunkel, Joszef Szentgyörgyi, Adrian Wagenbach.
Trainer: Manfred Wirth. - Co-Trainer: Klaus Wabnitz.
Manager: Harald Liebler.
Teamverantwortlicher: Gerhard Ullrich.
Sportwissenschaftler: René Scholz.
Masseur: Hilmar Schmid.

Saisonziel: nicht absteigen, junge Spieler integrieren.
Bericht: Steffen Schreck Foto: Steffen Anderlohr + Yvonne Vogeltanz


Und dies schreibt Uli Sommerkorn von der Main Post vor dieser Partie:

Bescheidenheit beim TSV Partenstein
Trainer Manfred Wirth gibt trotz eines hochkarätigen Neuzugangs keine hoch fliegenden Saisonziele aus

Manfred Wirth ist einer, der dazu neigt, bei Saison-Prognosen für sein Team eher die Risiken als die Möglichkeiten in den Vordergrund zu stellen. Dass manche nach dem Zugang von Joszef Szentgyörgyi (vorher TuS Helmlingen, Baden-Württemberg-Liga) seinen TSV Partenstein zu den Spitzenteams der Handball-Landesliga Nord rechnen, davon will der Trainer überhaupt nichts wissen. Sicher, der ungarische Rückraumspieler sei ein Akteur, der die Spessarter sportlich weiterbringe. Der 25-Jährige spielte in seinem Heimatland in der Ersten Liga und war zuletzt in Helmlingen, auch wenn der Verein aus der höchsten Klasse Baden-Württembergs abgestiegen ist, der absolute Leistungsträger.

„Aber“, so schickt Wirth hinterher, „wir haben ein quantitatives Problem. Wenn sich nur ein Leistungsträger verletzt, dann kommen wir in ganz große Schwierigkeiten“, erklärt der 48-Jährige. Es sei nicht gelungen, den Kader so zu ergänzen, um auch gegen eventuelle Ausfälle gewappnet zu sein.

Michael Diehl in neuer Rolle

Wirths Fazit der Vorbereitung ist zwiegespalten. Zu den positiven Erscheinungen zählt er Szentgyörgyi, Torhüter Matyás Varga und Michael Diehl, der nach seiner Schulterverletzung in der vergangenen Saison sich vor allem in der Abwehr verbessert habe. „Er hat sich in der Deckung eine ganz neue Rolle erschlossen, er ist mittlerweile unser bester Abwehrspieler“, sagt der Trainer, der wohl in der neuen Saison in erster Linie mit einer defensiven 6:0-Deckung agieren lassen wird, über Diehl. Auch den Nachwuchskräften Max Pürckhauer und Kim Hespelein attestiert Wirth Fortschritte.

Auf der anderen Seite gibt es eine Reihe von Sorgenkindern. Rechtsaußen Rene Sahm hat sich zwar nach seinem Kreuzbandriss zurückgemeldet, dennoch plagen ihn immer wieder Probleme im zuvor lädierten Knie. Neuzugang Adrian Wagenbach pausiert mit einer Verletzung am Ellbogen, Rückraumspieler Tobias Schreier quält sich mit Schulterproblemen herum, die gerade beim Werfen Schwierigkeiten bereiten. Dazu kommt, dass Daniel Baudisch und Daniel Schreier in der Vorbereitung ihrer Form meist hinterherliefen und Simon Steigerwald kaum Trainingseinheiten absolviert hat.

Daher ist Manfred Wirth vor dem Rundenauftakt am morgigen Samstag zu Hause gegen Bayernliga-Absteiger SSG Metten (Anwurf 19.30 Uhr, Heuberghalle Frammersbach) auch etwas unsicher, was das Leistungsvermögen seines Teams betrifft. Das Saisonziel fällt da entsprechend bescheiden aus: „Wir wollen die Klasse halten und unsere jungen Nachrücker möglichst gut in die Mannschaft integrieren“, sagt Wirth. Er ist eben keiner, der vor der Runde verbal auf den Putz haut.

Termine:
Samstag, 18. September, 19.30 Uhr: Partenstein – Metten.
Sonntag, 3. Oktober, 16 Uhr: Partenstein – Münchberg.
Freitag, 8. Oktober, 20.15 Uhr: Erlangen/Bruck – Partenstein.
Sa., 16. Oktober, 19.30 Partenstein – Waldbüttelbrunn.
So., 24. Oktober, 16 Uhr: Partenstein – Cham.
Sa., 30. Oktober, 20 Uhr: Gerolzhofen – Partenstein.
Sa., 6. November, 20.30 Uhr: Partenstein – Etwashausen.
Sa., 13. November, 16 Uhr: Helmbrechts – Partenstein.
So., 28. November, 15.30 Uhr: Partenstein – Stadeln.
Sa., 4. Dezember, 16.30 Uhr: Sulzbach – Partenstein.
Sa., 11. Dezember, 19.30 Uhr: Partenstein – Roßtal.
So., 19. Dezember, 14.30 Uhr: HSC Coburg II – Partenstein.
Sa., 15. Januar, 17 Uhr: Metten – Partenstein.
Sa., 29. Januar, 19.30 Uhr: Münchberg – Partenstein.
Sa., 5. Februar, 19.30 Uhr: Partenstein – Erlangen-Bruck.
Sa., 12. Februar, 19.30 Uhr: Waldbüttelbrunn – Partenstein.
Sa., 19. Februar, 19.30 Uhr: Cham – Partenstein.
So., 27. Februar, 16 Uhr: Partenstein – Gerolzhofen.
Sa., 12. März, 20 Uhr: Etwashausen – Partenstein.
So., 20. März, 16 Uhr: Partenstein – Helmbrechts.
Sa., 26. März, 19.30 Uhr: Stadeln – Partenstein.
Sa., 2. April, 19.30 Uhr: Partenstein – Sulzbach.
Sa., 9. April, 20 Uhr: Roßtal – Partenstein.
So., 1. Mai, 16.30 Uhr: Partenstein – Coburg II.
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2010-09-18 Herren I – SSG Metten 35:20 (14:8)

Beitragvon Ka-Ri » 20.09.2010, 10:35

Ein Schützenfest, das wenig aussagt
Handball: Partenstein deklassiert Bayernliga-Absteiger Metten - Varga eine Bank im Tor - Sonderlob für Diehl

TSV Partenstein - SSG Metten 35:20 (14:8).
TSV-Trainer Manfred Wirth freute sich nach dem Kantersieg riesig – „über das Ergebnis, aber am Spiel selbst gibt es genug zu kritisieren.“ Der deutliche Sieg sei keineswegs ein Fingerzeig in eine Richtung, befand Wirth, dass es die Gäste seiner Mannschaft leicht gemacht hatten.

Partenstein begann treffsicher und lag bereits nach drei Minuten 3:0 in Front. Bis zur siebten Minute dauerte es, bis die Gäste zum ersten Erfolg kamen. Die SSG Metten, deren man den „Aderlass“ von drei Stammkräften nach dem Abstieg aus der Bayernliga anmerkte, fanden nie richtig ins Spiel, und das muntere Scheibenschießen ging weiter. 5:1 nach elf Minuten, Gästetrainer Roman Becvar nahm eine erste Auszeit. Was er seinen Männern auch mit auf den Weg gegeben hat - genützt hat es nichts. Der TSV baute seinen Vorsprung schnell auf 7:1 aus. Das Höchste der Gefühle für Metten war ein Vier-Tore-Rückstand. Näher kamen die Gäste nicht mehr heran.
Denn es unterliefen ihnen zu viele Abspielfehler in der Vorwärtsbewegung, aber auch die schnellen Tempogegenstöße der Partensteiner überforderten die Gäste von Minute zu Minute. Wenn doch einmal ein Angriff vielversprechend vorgetragen wurde, war meistens bei Matyas Varga Endstation. Mit knapp 50 Prozent gehaltenen Bällen erzielte er eine hervorragende Quote. Zur Pause führten die Hausherren komfortabel mit 14:8.

Nur Steininger wehrt sich

Nach der Pause eine Parallele zum ersten Durchgang: Drei Tore in Folge für den TSV, 17:8 nach 33 Minuten. Die Partie war gelaufen. Mit 23:13 wurde der erste Zehn-Tore-Vorsprung erreicht. Einzig Gästespieler Werner Steininger, mit sechs Treffern erfolgreichster Schütze, wehrte sich. Steininger erzielte mit Einzelaktionen sehenswerte Treffer und bewies auch bei den Siebenmetern sein gutes Auge.
Partenstein spielte die letzten 20 Minuten die Partie locker zu Ende, hatte aber vom Torhunger nie genug. Phasenweise gelang im Angriff alles, was aber der fehlenden Einsatzbereitschaft der Gästeabwehr zuzuschreiben war. In den letzten drei Minuten, als Christopher Diehl das Partensteiner Tor hütete, zogen die Spessarter noch um vier Treffer davon.

„Jojo“ überall präsent

Vor allem der hoch eingeschätzte Mettener Zbynek Karasek resignierte früh und konnte kaum Impulse geben. Anders Zugang Josef Szentgyörgyi vom TSV: Mit neun Treffern war »Jojo« überall präsent und erwies sich als wichtige Säule im Team. Ein Sonderlob erntete neben Keeper Varga auch Michael Diehl in der Deckung. „Insgesamt noch ein wenig mehr Konsequenz, dann hätte er ein Riesenspiel gemacht“, so Wirth über den Torjäger.
„Wir kämpfen Handball, unsere spielerische Linie müssen wir erst finden“, kommentierte der Partensteiner Trainer das Schützenfest eher zurückhaltend. „Der Wille war da, aber gegen stärkere Gegner wird es nicht so leicht.“
Bericht: Steffen Schreck, Foto: Anna Höpfl und Yvonne Vogeltanz

TSV Partenstein: Varga (Tor, 1. bis 56. Minute), C. Diehl (Tor, 56. bis 60.), Born 3, M. Diehl 3, Baudisch 2, D. Schreier 1, Kunkel 1, Pürckhauer 3, Sahm, Hespelein 3, Szentgyörgyi 9, T. Schreier 7, J. Wagenbach 3/3.
SSG Metten: Detlaf (Tor), Forstner (Tor), Fleischmann 4, Eckert, Steininger 6/3, Mühlbauer 1, Jirsa 4, Dermühl, Karasek 4, Sedlmeier, Schwab 1, Spieß, Elgeti.
Schiedsrichter: Binneweiß (Rimpar), Weschenfelder (Würzburg).
Zuschauer: 220 in Frammersbach.
Siebenmeter: TSV 3/3, SSG 5/3.
Zeitstrafen: TSV 4 (Born 2, M. Diehl, Kunkel), SSG 7 (Jirsa 3, Karasek 2, Fleischmann, Schwab).
Rote Karte: Jirsa (SSG, 60., 3. Zeitstrafe).
Spielfilm: 3:0 (3. Minute), 3:1 (7.), 7:1 (13.), 7:3 (16.), 9:3 (20.), 14:8 (30.), 17:8 (33.), 20:12 (41.), 24:15 (47.), 27:16 (51), 31:20 (57.), 35:20 (60.).


Dies schreibt Sportfreund Uli Sommerkorn von der Main-Post zu diesem Spiel:

Spaziergang für Partenstein
Bayernliga-Absteiger Metten fordert das Handball-Team aus dem Spessart nicht

Die Handballer des TSV Partenstein sind mit einem deutlichen Sieg in die Landesliga-Runde gestartet. Doch was die Leistungsstärke seines Teams betrifft, da gibt sich TSV-Trainer Manfred Wirth weiter vorsichtig: „Wir wissen gar nichts“, sagt er nach der wahren Stärke seines Teams befragt. Grund für diese Aussage dürfte ein ziemlich schwach auftretendes Gästeteam aus Metten gewesen sein, das nun nicht unbedingt als Maßstab für kommende und wohl auch anspruchsvollere Aufgaben taugt. Denn der Bayernliga-Absteiger aus Niederbayern hatte ein völlig neu formiertes Team aufs Feld geschickt, das wohl auch in der Landesliga seine liebe Not haben dürfte. Auffälligster Akteur der Gäste war noch deren Trainer Roman Becvar. Der frühere Nationalspieler tat sich allerdings in erster Linie durch stetes Reklamieren an der Außenlinie hervor und stand mehrmals kurz davor, von den Referees auf die Tribüne geschickt zu werden.

Klare Verhältnisse
Früh hatten die Gastgeber für klare Verhältnisse gesorgt, denn Metten konnte sich oft nicht gegen die langen Kerls (Tobias Schreier und Daniel Born) im Innenblock der Partensteiner 6:0-Deckung durchsetzen. Es ergaben sich zahlreiche Gegenstoß-Möglichkeiten, die allerdings nicht immer konsequent genutzt wurden. „Mit dem Ergebnis bin ich zufrieden. Aber was mir zu denken gibt, ist, dass wir eine Menge Fehler gemacht haben“, erklärte TSV-Coach Wirth. So wurden eine Reihe von Kontern verworfen. Neben schönen Toren sahen die 250 Zuschauer auch eine erkleckliche Anzahl an Fehlpässen seitens der Hausherren. Da machte sich auch der neue Partensteiner Anführer keine Ausnahme: Joszef Szentgyörgyi war zwar mit neun erzielten Treffern erfolgreichster Werfer im Team der Spessarter, doch auch der Ungar leistete sich den ein oder anderen Fehler. „Seine Leistung war ein Spiegelbild der Mannschaftsleistung“, meinte sein Trainer, der besonders seinem Abwehrinnenblock sowie Torhüter Mátyás Varga ein gutes Zeugnis ausstellte. „Positiv war außerdem, dass wir alle Spieler zum Einsatz bringen konnten und dass auch fast alle getroffen haben“, zählt der Coach die positiven Faktoren der Partie aus.
Nun haben die Spessarter erst einmal eine Woche lang Spielpause, weil der für den kommenden Samstag vorgesehene Gegner, der TSV Indersdorf, in die Südgruppe der Landesliga versetzt worden ist. Danach dürften wohl Gegner auf die Partensteiner warten, die das Team etwas mehr fordern dürften. In zwei Wochen geht es dann gegen den Dritten der abgelaufenen Saison, den TSV Münchberg.
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Beitragvon spitz » 22.09.2010, 13:46

Das Haftmittelverbot in der Heuberghalle in Frammersbach tritt a b s o f o r t in Kraft durch Rücknahme der Erlaubnis durch die Gemeinde Frammersbach.


Tjo Leute, Haftmittel war leider ein kurzes Gastspiel in Partenstein. Eine offizielle Mail ist an alle Vereine rausgegangen. Der Hausmeister konnte leider den erhöhten Reinigungsaufwand nicht "nebenbei" mitstemmen.

Schade, schade, schade...
Hier könnte ihre Signatur stehen!!
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2010-10-01 Vorbericht Herren I - TV Münchberg

Beitragvon Ka-Ri » 30.09.2010, 22:28

TSV Partenstein (2:0 Punkte) - TV Münchberg (0:4).
Sonntag, 16.00 Uhr, Heuberg-Dome Frammersbach.

Solches Fieber hätten sie sich lieber erspart
Wirth trainierte nur mit einer Rumpftruppe

Nach dem Kantersieg zum Saisonauftakt fiebert der TSV Partenstein nun dem zweiten Heimspiel der Runde entgegen - und das im wahrsten Sinne des Wortes. Neben den Langzeitverletzten Jannik Hanne und Adrian Wagenbach steht nun auch hinter Kim Hespeleins Einsatz im Spiel am Sonntag ein dickes Fragezeichen.
Nach einer Knieverletzung aus dem Spiel gegen Metten konnte er die ganze Woche nicht trainieren. Zudem rollte eine Erkältungswelle durch den Kader des TSV: Mit Michael Diehl, Max Pürckhauer, Tobias Schreier und Janos Wagenbach fielen noch vier weitere Spieler im Training aus. „Ein zielgerichtetes Trainieren war nicht möglich“, erklärt Trainer Manfred Wirth.
Aufgrund der „schweren Brocken“ in den nächsten beiden Auswärtsbegegnungen will der TSV um jeden Preis gewinnen. „Es geht auch darum, nicht in den Tabellenkeller abzurutschen“, so Wirth. Von seiner Mannschaft erwartet er eine konzentrierte Vorstellung. „Tore bei Tempogegenstößen durch die pfeilschnellen Münchberger verhindern“, lautet die Devise. „Wenn dann noch Torwart und Abwehr auf Zack sind, kann es etwas werden“, hofft der Übungsleiter.

Münchberg noch ohne Punkt

Der Gegner aus Münchberg hat seine beiden Heimspiele zum Rundenauftakt verloren. Der Tabellendritte aus dem Vorjahr steht damit nun schon unter Druck. Mit Partenstein erwartet Münchberg jedoch keine leichte Aufgabe. Im Vorjahr behielt der TSV in beiden Spielen die Oberhand. Im Vergleich zum Vorjahr muss der TVM den Weggang des starken Tschechen Petr Schwab kompensieren, sein Landsmann Martin Lad wird verletzungsbedingt noch eine Weile ausfallen. Ein weiterer Tscheche, Zugang Marek Klekner, scheint noch nicht in Form zu sein und konnte in den ersten Partien noch keine Akzente setzen.

Aufgebot: Varga, Diehl (beide Tor), T. Schreier, D. Schreier, Diehl, Born, Szentgyörgyi, Pürckhauer, Baudisch, Kunkel, Hespelein (?), Sahm, J. Wagenbach.
Bericht: Steffen Schreck


Dies schreibt Sportfreund Uli Sommerkorn von der Main Post vor dieser Partie:

Erster Härtetest für Partenstein
Erkrankungen stören die Vorbereitung

Die eine Woche Spielpause, die die Partensteiner (2:0-Punkte) zuletzt einlegen mussten, ist dem Team ganz gelegen gekommen. Schließlich litten eine Reihe von Spielern – Michael Diehl, Max Pürckhauer, Tobias Schreier und Janos Wagenbach – zuletzt unter Erkältungs- und Infektionskrankheiten. Auch Trainer Manfred Wirth blieb davon nicht verschont, zudem ist der Einsatz von Kim Hespelein nach seiner Knieverletzung im Auftaktspiel gegen Metten fraglich. Die Langzeitverletzten Jannik Hanne und Adrian Wagenbach fehlen ohnehin. Nun sind zumindest die zuvor erkrankten Spieler wieder an Bord: Und Wirth will das Versäumte zügig nachholen, hat am Samstag eine zusätzliche Trainingseinheit anberaumt, um gewappnet zu sein gegen den Dritten der Vorsaison, der allerdings mit zwei Niederlagen ins Spieljahr gestartet ist.

Wirth hat am vergangenen Wochenende die Münchberger bei deren 30:33-Heimniederlage gegen den TV Erlangen-Bruck selbst in Augenschein genommen und warnt vor ihnen: „Ein Selbstläufer wird das nicht.“ Zwar hätten die Oberfranken nach Abgängen und Verletzungen nicht mehr die Stärke der vergangenen Saison, seien aber dennoch ernst zu nehmen. „Es ist ein unangenehmer Gegner, der unorthodox und bisweilen mit überfallartiger Geschwindigkeit in den Gegenstoß geht“, ergänzt der TSV-Coach vor dem Spiel zu ungewohnter Anwurfzeit am Sonntagnachmittag. Auf jeden Fall dürfte das Team aus Münchberg eher einen Härtetest für die Partensteiner darstellen als zum Saisonauftakt die SSG Metten, die Wirths Mannen deutlich mit 35:20 bezwangen. Allerdings war der Gegner schwach, so dass die Partie nur bedingt Rückschlüsse auf die wahre Stärke der Partensteiner zuließ.
Ka-Ri
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2010-10-03 Herren I - TV Münchberg 35:29 (13:10)

Beitragvon Ka-Ri » 04.10.2010, 20:18

Mit frühen Attacken den Gegner geärgert
Partenstein siegt auch im zweiten Match

TSV Partenstein - TV Münchberg 35:29 (13:10).
Zwei Heimspiele, zwei Siege: Für den TSV Partenstein hat die Landesliga-Saison optimal begonnen. Der Erfolg am späten gestrigen Nachmittag war verdient und in der Schlussphase auch nicht mehr gefährdet.
Der TSV kam nur langsam ins Spiel, und in den ersten Minuten diktierten die Gäste das Geschehen. Zwar gelang es dem TV Münchberg, die Angriffsbemühungen des TSV früh zu stören, der TV konnte aber selbst kaum Zählbares vorweisen. Ein Vorsprung von zwei Toren im ersten Spielabschnitt war das Höchste der Gefühle für die Mannschaft von Christian Seiferth. Münchberg hatte dabei Glück, dass Keeper Weiß einen super Tag erwischte und immer wieder ein Körperteil zum Abwehren der Partensteiner Würfe dazwischen brachte.

Diehl und Schreier packen zu

Als nach 20 Minuten die Gastgeber zum ersten Mal in Führung gingen, nahm Manfred Wirth ein Time Out. Neu eingestellt, erspielte sich Partenstein zwei Tore Vorsprung, mit dem Pausenpfiff zum ersten Mal einen Vorsprung von drei Treffern. Einer konsequenten Abwehrleistung von Michael Diehl und Tobias Schreier war es zu verdanken, dass die Gäste kaum weitere Treffer erzielten.
Nach dem Seitenwechsel wechselte Manfred Wirth auch das System. Kreisläufer Daniel Born kam nur noch sporadisch zum Einsatz. Stattdessen wurden die Münchberger nun früher attackiert. Ihr eigenes System der offenen Deckung wurde ihnen nun in manchen Phasen zum Verhängnis. Bei Ballverlusten schaltete der TSV blitzschnell um, und Mitte der zweiten Halbzeit hatte man die Gäste im Griff. Zwar gehörten auch die ersten Minuten wieder den Gästen, aber mehr als ein zwischenzeitliches 16:16 und 19:19 sprang für Münchberg nicht mehr heraus.
Der Hausherr hatte sogar Pech, dass einige Bälle ihr Ziel knapp verfehlten oder ans Aluminium klatschten. Nach dem ersten Vier-Tore-Vorsprung nach 51 Minuten war die Partie praktisch gelaufen. Immer wenn Münchberg auf zwei Treffer herankam, hatte man den Eindruck, Partenstein legt einfach einen Schalter um und wirft selbst wieder ein oder zwei Tore. Als erneut besonders treffsicher erwies sich Neuzugang Josef „Jojo“ Szentgyörgyi mit zwölf Toren.

„Wir können offenbar mitspielen“

Trotz erneuter 35 Treffer und 4:0 Punkten tritt Trainer Manfred Wirth ein wenig auf die Euphoriebremse. „Wir können offenbar mitspielen, aber nur wenn alle fit bleiben«, so Wirth. Er rechnete nicht mit einem so deutlichen Sieg gegen den Tabellendritten aus dem Vorjahr, sprach aber von einem »verdienten Erfolg“.
Besonders gefallen hat ihm die Kompromisslosigkeit, die seine Spieler in vielen Szenen zeigten, um mit dem letzten Willen das Tor noch zu machen. „Aber erst wenn wir auch aus Erlangen-Bruck etwas mitnehmen, wissen wir, wo wir stehen«, gibt Wirth schon einen Ausblick auf das Spiel am kommenden Freitag.

TSV Partenstein: Varga (Tor) Born, M. Diehl 9, Baudisch 3, D. Schreier 2, Kunkel, Pürckhauer 5, Sahm, Hespelein , Szentgyörgyi 12, T. Schreier 2, J. Wagenbach 2/2.

TV Münchberg: Weiß (Tor), Lauterbach 4, Krauß 3, Sammet 3, Seiferth 3, Szwarc, Osburg 1, Baumgärtel, Wilfert 1, Jan Lad 7/2, Jakob Lad 5, Klekner 2

Siebenmeter: TSV Partenstein 3/2, TV Münchberg 2/2

Zeitstrafen: TSV Partenstein 3 (2x T. Schreier, Baudisch), TV Münchberg keine

Schiedsrichterinnen: Elfinger (Erlangen), Wölfel (Röthenbach)
Zuschauer: 150 im Frammersbacher Heuberg-Dome

Spielfilm: 0:1 (1. Minute), 2:1 (3.), 2:4 (8.), 3:5 (11.), 5:5 (13.), 6:6 (18.), 7:7 (19.), 9:7 (22.), 10:9 (27.), 13:10 (30.), 14:13 (34.), 16:13 (36.), 16:16 (38.), 19:19 (43.), 21:19 (45.), 26:22 (51.), 26:24 (53.), 28:26 (55.), 30:26 (57.), 32:28 (58.), 34:28 (59.), 35:29 (60.)
Bericht: Steffen Schreck, Foto: Yvonne Vogeltanz


Dies schreibt Sportfreund Uli Sommerkorn von der Main-Post zu diesem Spiel:

Diehl und Szentgyörgi machen den Unterschied
Der TSV Partenstein bezwingt Münchberg in einer mitunter hektischen Begegnung

Den Partensteinern hat die eine Woche Spielpause offensichtlich nicht geschadet, die Spessart-Handballer bezwangen den TV Münchberg in einem temporeichen, aber bisweilen auch hektischen Spiel. „Ich denke, der Sieg geht in Ordnung“, meinte dann auch Partensteins Trainer Manfred Wirth.

Allerdings sorgte die extrem offensive Deckung der Münchberger dafür, dass es mitunter ziemlich hektisch zuging. „Da geht ein Spiel rauf und runter in einer irren Geschwindigkeit“, so Wirth. „Bei besserer Chancenverwertung wären locker 40 Tore für uns drin gewesen.“ Doch nicht alle seiner Spieler kamen mit diesem etwas ungewöhnlichen Spiel klar. Gut damit umgehen konnten allerdings Joszef Szentgyörgi (12 Tore) und Michael Diehl (9). Sie setzten die letztlich entscheidenden Akzente und machten den Unterschied in der Begegnung aus. Hinten mussten Diehl und Daniel Schreier Schwerstarbeit leisten, denn die flinken und technisch versierten Münchberger waren stets gefährlich.

Münchberg hielt das Spiel bis Mitte der zweiten Hälfte offen, als die mit drei tschechischen Spielern angetretenen Oberfranken zum 19:19 ausglichen. Doch dann folgte ein Partensteiner Zwischenspurt, der den letztlich vorentscheidenden Vorsprung des TSV brauchte. Ein Lob hatte Wirth für die beiden Schiedsrinnen bereits: „Die haben nicht unnötig drin rumgepfiffen und manches auch mal laufen lassen. So kam nicht noch mehr Hektik auf.“
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2010-10-03 Herren I - TV Münchberg 35:29 (13:10)

Beitragvon Ka-Ri » 04.10.2010, 20:32

Mit frühen Attacken den Gegner geärgert
Partenstein siegt auch im zweiten Match

TSV Partenstein - TV Münchberg 35:29 (13:10).
Zwei Heimspiele, zwei Siege: Für den TSV Partenstein hat die Landesliga-Saison optimal begonnen. Der Erfolg am späten gestrigen Nachmittag war verdient und in der Schlussphase auch nicht mehr gefährdet.
Der TSV kam nur langsam ins Spiel, und in den ersten Minuten diktierten die Gäste das Geschehen. Zwar gelang es dem TV Münchberg, die Angriffsbemühungen des TSV früh zu stören, der TV konnte aber selbst kaum Zählbares vorweisen. Ein Vorsprung von zwei Toren im ersten Spielabschnitt war das Höchste der Gefühle für die Mannschaft von Christian Seiferth. Münchberg hatte dabei Glück, dass Keeper Weiß einen super Tag erwischte und immer wieder ein Körperteil zum Abwehren der Partensteiner Würfe dazwischen brachte.

Diehl und Schreier packen zu

Als nach 20 Minuten die Gastgeber zum ersten Mal in Führung gingen, nahm Manfred Wirth ein Time Out. Neu eingestellt, erspielte sich Partenstein zwei Tore Vorsprung, mit dem Pausenpfiff zum ersten Mal einen Vorsprung von drei Treffern. Einer konsequenten Abwehrleistung von Michael Diehl und Tobias Schreier war es zu verdanken, dass die Gäste kaum weitere Treffer erzielten.
Nach dem Seitenwechsel wechselte Manfred Wirth auch das System. Kreisläufer Daniel Born kam nur noch sporadisch zum Einsatz. Stattdessen wurden die Münchberger nun früher attackiert. Ihr eigenes System der offenen Deckung wurde ihnen nun in manchen Phasen zum Verhängnis. Bei Ballverlusten schaltete der TSV blitzschnell um, und Mitte der zweiten Halbzeit hatte man die Gäste im Griff. Zwar gehörten auch die ersten Minuten wieder den Gästen, aber mehr als ein zwischenzeitliches 16:16 und 19:19 sprang für Münchberg nicht mehr heraus.
Der Hausherr hatte sogar Pech, dass einige Bälle ihr Ziel knapp verfehlten oder ans Aluminium klatschten. Nach dem ersten Vier-Tore-Vorsprung nach 51 Minuten war die Partie praktisch gelaufen. Immer wenn Münchberg auf zwei Treffer herankam, hatte man den Eindruck, Partenstein legt einfach einen Schalter um und wirft selbst wieder ein oder zwei Tore. Als erneut besonders treffsicher erwies sich Neuzugang Josef „Jojo“ Szentgyörgyi mit zwölf Toren.

„Wir können offenbar mitspielen“

Trotz erneuter 35 Treffer und 4:0 Punkten tritt Trainer Manfred Wirth ein wenig auf die Euphoriebremse. „Wir können offenbar mitspielen, aber nur wenn alle fit bleiben«, so Wirth. Er rechnete nicht mit einem so deutlichen Sieg gegen den Tabellendritten aus dem Vorjahr, sprach aber von einem »verdienten Erfolg“.
Besonders gefallen hat ihm die Kompromisslosigkeit, die seine Spieler in vielen Szenen zeigten, um mit dem letzten Willen das Tor noch zu machen. „Aber erst wenn wir auch aus Erlangen-Bruck etwas mitnehmen, wissen wir, wo wir stehen«, gibt Wirth schon einen Ausblick auf das Spiel am kommenden Freitag.

TSV Partenstein: Varga (Tor) Born, M. Diehl 9, Baudisch 3, D. Schreier 2, Kunkel, Pürckhauer 5, Sahm, Hespelein , Szentgyörgyi 12, T. Schreier 2, J. Wagenbach 2/2.

TV Münchberg: Weiß (Tor), Lauterbach 4, Krauß 3, Sammet 3, Seiferth 3, Szwarc, Osburg 1, Baumgärtel, Wilfert 1, Jan Lad 7/2, Jakob Lad 5, Klekner 2

Siebenmeter: TSV Partenstein 3/2, TV Münchberg 2/2

Zeitstrafen: TSV Partenstein 3 (2x T. Schreier, Baudisch), TV Münchberg keine

Schiedsrichterinnen: Elfinger (Erlangen), Wölfel (Röthenbach)
Zuschauer: 150 im Frammersbacher Heuberg-Dome

Spielfilm: 0:1 (1. Minute), 2:1 (3.), 2:4 (8.), 3:5 (11.), 5:5 (13.), 6:6 (18.), 7:7 (19.), 9:7 (22.), 10:9 (27.), 13:10 (30.), 14:13 (34.), 16:13 (36.), 16:16 (38.), 19:19 (43.), 21:19 (45.), 26:22 (51.), 26:24 (53.), 28:26 (55.), 30:26 (57.), 32:28 (58.), 34:28 (59.), 35:29 (60.)
Bericht: Steffen Schreck, Foto: Yvonne Vogeltanz


Dies schreibt Sportfreund Uli Sommerkorn von der Main-Post zu diesem Spiel:

Diehl und Szentgyörgi machen den Unterschied
Der TSV Partenstein bezwingt Münchberg in einer mitunter hektischen Begegnung

Den Partensteinern hat die eine Woche Spielpause offensichtlich nicht geschadet, die Spessart-Handballer bezwangen den TV Münchberg in einem temporeichen, aber bisweilen auch hektischen Spiel. „Ich denke, der Sieg geht in Ordnung“, meinte dann auch Partensteins Trainer Manfred Wirth.

Allerdings sorgte die extrem offensive Deckung der Münchberger dafür, dass es mitunter ziemlich hektisch zuging. „Da geht ein Spiel rauf und runter in einer irren Geschwindigkeit“, so Wirth. „Bei besserer Chancenverwertung wären locker 40 Tore für uns drin gewesen.“ Doch nicht alle seiner Spieler kamen mit diesem etwas ungewöhnlichen Spiel klar. Gut damit umgehen konnten allerdings Joszef Szentgyörgi (12 Tore) und Michael Diehl (9). Sie setzten die letztlich entscheidenden Akzente und machten den Unterschied in der Begegnung aus. Hinten mussten Diehl und Daniel Schreier Schwerstarbeit leisten, denn die flinken und technisch versierten Münchberger waren stets gefährlich.

Münchberg hielt das Spiel bis Mitte der zweiten Hälfte offen, als die mit drei tschechischen Spielern angetretenen Oberfranken zum 19:19 ausglichen. Doch dann folgte ein Partensteiner Zwischenspurt, der den letztlich vorentscheidenden Vorsprung des TSV brauchte. Ein Lob hatte Wirth für die beiden Schiedsrinnen bereits: „Die haben nicht unnötig drin rumgepfiffen und manches auch mal laufen lassen. So kam nicht noch mehr Hektik auf.“
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