HC Sulzbach 2010/2011

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HC Sulzbach 2010/2011

Beitragvon Steve22 » 26.08.2010, 17:17

Hier kommen alle Berichte zum HC Sulzbach rein!
Steve22
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Herren I Landesliga Nord Saison Vorschau 2010/2011

Beitragvon matze » 02.09.2010, 06:59

Schon am 18. September beginnt in diesem Jahr die Saison der Herren-Landesliga Nord. Mit einem Auswärtsspiel beim Aufsteiger TV Etwashausen starten die Herzogstädter in ihre zehnte Spielrunde auf BHV-Ebene, was auch nur wenige Vereine vorweisen können. Das erste Heimspiel ist dann am 25.09. um 16.30 Uhr in der Realschule gegen den TV Helmbrechts. Nach einer sehr durchwachsenen Saison, die erst am letzten Spieltag auf dem rettenden 9. Tabellenplatz endete, will man in diesem Jahr wieder weiter oben in der Tabelle landen. „Der Abstiegskampf war ja recht spannend, doch den Nervenkitzel hätte ich doch lieber an der Tabellenspitze gehabt“, so Vorstand Christian Weiß, der wie schon in den letzten 10 Jahren als unbeirrbarer Optimist, den Meistertitel als Saisonziel ausgibt. Etwas differenzierter sieht das wohl Trainer Christian Rohrbach, der als echter Handballexperte, die wieder einmal superstark besetzte Liga genau einschätzen kann. Der Coach, der in der Rückrunde der vergangenen Saison die Mannschaft übernahm und auf einen Nichtabstiegsplatz führte, drängte dann auch vehement auf punktuelle Verstärkungen im Kader.
Besonders als feststand, dass mit Christoph Baumgärtel, Marek Nachtman und Thorsten Artz drei Spieler den Verein verlassen würden, war klar, dass man adäquaten Ersatz suchen müsse. Mit Sebastian Braun und dem Tschechen Pavel Krizek wurden dann auch schnell zwei echte Hochkaräter gefunden. Basti Braun stand schon seit langen wieder auf dem Wunschzettel des Coaches. Nachdem der Abstieg der HG Amberg feststand, stand der Heimkehr des Linkshänders zu seinem alten Verein nichts mehr im Wege. Mit seiner Dynamik und Athletik dürfte der Hersbrucker eine wichtige Verstärkung, sowohl in der Abwehr als auch im Angriff werden. Ähnliches erwartet man auch vom neuen Tschechen Pavel Krizek, der auf Empfehlung von Jiri Smolik den Weg in die Herzogstadt gefunden hat. Die Vita des Halblinken, im Übrigen der Cousin von Welthandballer Philip Jicha vom THW Kiel, enthält schon einige Stationen, meist auf Bayernligaebene auf. Nach einem abenteuerlichen halben Jahr in Dubai, fand der Pilsener den Weg zurück in seine Heimatstadt, wo er sich aus familieren Gründen einen ambitionierten Verein in der nicht so weit entfernten Umgebung suchte. Mit den beiden Neuzugängen und dem verbliebenen hochklassigen Kader ist die Mannschaft zumindest auf dem Papier sicher stärker besetzt als im letzten Jahr und dürfte den handballverliebten Sulzbacher Fans wieder einige tolle Events in der „Hölle am Erlheimer Weg“ bieten.

Dafür bürgen auch die namhaften Gegner in der Liga, in der es nach dem Aufstieg der beiden dominierenden Teams der letzten Runde aus Erlangen und Landshut, keinen echten Topfavoriten gibt. Die meisten Ambitionen hat wohl die Bundesligareserve des HSC Coburg, doch auch die zuletzt so starken Mannschaften aus Cham und Münchberg wollen sich oben festsetzen. Natürlich gehören auch die beiden Bayernligaabsteiger aus Waldbüttelbrunn und Metten zu den Aufstiegskandidaten.
Eher im Mittelfeld erwartet man die Teams aus Stadeln, Partenstein und Gerolzhofen, die wie der HC Sulzbach aber ebenfalls mit einem Auge zur Tabellenspitze schielen.

Als Aufsteiger haben die Teams aus Etwashausen, Erlangen-Bruck, Helmbrechts, Indersdorf und Roßtal wohl erst einmal den Nichtabstieg im Auge, doch unterschätzen sollte man die euphorischen Meister der Bezirksoberligen auf keinen Fall.
Ein echtes Landkreisderby, wie in den letzten beiden Jahren gegen Auerbach und Amberg gibt es in dieser Saison zwar leider nicht mehr, aber die Spiele gegen den letzten verbliebenen Oberpfälzer Mitstreiter aus Cham und die Duelle gegen die Topfavoriten auf den Titel, versprechen eine spannende Saison, auch im zehnten Jahr Landesliga der Sulzbacher Handballer.

Kader des HC Sulzbach:

Tor: Zdenek Vojtech, Thorsten Güthe, Julian Steiner
Rückraum: Pavel Krizek, Peter Andörfer, Michael Waitz, Jiri Smolik, Peter Englhard, Sebastian Braun, Eduard Wertmiller
Außen: Thomas Hartmann, Thomas Stauber, Marco Forster, Stefan Ströhl, Joachim Schmidt
Kreis: Stefan Moritz, Martin Burkhardt, Oliver Ott

Erstellt durch: Christian Weiß

Quelle: www.hc-sulzbach.de
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Vorbericht Etwashausen

Beitragvon Panzer » 14.09.2010, 06:51

Saisonstart der Sulzbacher Handballer in Etwashausen

Aufsteiger aus Unterfranken eine große Unbekannte - Debuet von Pavel Krizek

Der 1. Herrenmannschaft des HC Sulzbach startet mit einer sehr interessanten Reise in die neue Landesligasaison. Am Samstag um 20.00 Uhr ist man zu Gast beim Aufsteiger TV Etwashausen in der Sickergrundhalle in der Sickershäuser Straße 4 in Kitzingen. Interessant wird die Fahrt aus zwei Gründen. Erstens ist es ein Doppelauftritt des HCS in Unterfranken, denn um 18.00 Uhr spielen bereits die Bayernligadamen der beiden Vereine gegeneinander und zweitens ist es für die Herzogstädter ein Auswärtsspiel mit vielen Unbekannten, denn über den BOL-Meister weiß man so gut wie gar nichts.

Eines ist aber klar, als Aufsteiger wird der TV Etwashausen mit viel Euphorie in die erste Landesligapartie gehen. Für die Kitzinger Vorstädter ist der Landesligaaufstieg der größte Erfolg im Männerbereich seit vielen Jahren und so will man sicher das Gefühl als Landesligist länger als eine Saison genießen. Trainer Norbert Senft weiß natürlich dass das sehr schwer werden wird, denn allzu oft präsentierten sich die Aufsteiger in die Landesliga als „one hit wonder“. Garant, dass dies in Etwashausen nicht passieren wird, soll vor allem der brandgefährliche Andreas Trabold sein, der als herausragender Schütze der Unterfranken gilt. Recht viel mehr Informationen über den TVE verirrten sich nicht in die Oberpfalz und so birgt der Saisonstart viel Spannung.

Im Sulzbacher Lager hat man nach der schwachen letzten Saison die Mannschaft etwas umgekrempelt, um nicht schon wieder in den Abstiegskampf verwickelt zu werden. Mit Pavel Krizek und Sebastian Braun holte man zwei erfahrene Spieler in die Herzogstadt, die den Verlust von Christoph Baumgärtel, Marek Nachtman und Thorsten Artz mehr als kompensieren sollten. Leider wird nur der Tscheche Krizek sein Debuet im Sulzbacher Trikot geben, denn Basti Braun weilt noch eine Woche im Urlaub. Doch ansonsten ist der Kader komplett und wird, mit der besseren Rückrunde der letzten Saison im Rücken, sehr selbstbewusst nach Unterfranken reisen. Trainer Christian Rohrbach vertraut so größtenteils auf das Team, das sich im Frühjahr mit eigener Kraft aus dem Tabellenkeller gezogen hat und hofft, dass mit dem erfahrenen Tschechen Pavel Krizek ein weiterer Schritt nach oben gemacht werden kann.

HC Sulzbach:
Güthe, Vojtech (Tor);
Hartmann, Andörfer, Waitz, Smolik, Englhard, Moritz, Forster, Ströhl, Wertmiller, Burkhardt, Krizek, Schmidt

Bericht: cwh

Quelle: www.hc-sulzbach.de
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Beitragvon matze » 19.09.2010, 13:12

Lockerer Aufgalopp in Etwashausen
Rohrbach-Truppe beim 26:17-Erfolg kaum gefordert
Selten konnten die zahlreich mitgereisten Fans der Sulzbacher Handballer einen so lockeren Saisonauftakt erleben, wie am vergangenen Samstagabend in Etwashausen. Obwohl die Mannschaft von Trainer Christian Rohrbach höchstens mit 70 % ihrer Leistungsfähigkeit spielte, reichte es gegen den Aufsteiger aus Kitzingen zu einem nie gefährdeten 26:17-Erfolg. Das sehr junge und wohl auch ersatzgeschwächte Team von Trainer Frank Munoz zeigte nur phasenweise Landesligareife und so reichte die individuelle Klasse der Herzogstädter aus um die ersten zwei Punkte einzufahren.

Die Partie begann sehr zerfahren, wie es nach der langen Sommerpause nicht anders zu erwarten war. Die Gastgeber nutzten hier die Startprobleme der Sulzbacher und gaben ihren Fans bis zum Stande von 4:4 die Hoffnung auf ein gelungenes Auftaktmatch in der Landesliga. Nur die beiden Tschechen Jiri Smolik als Spielmacher und Zdenek Vojtech im Tor benötigten keine Anlaufphase und verhinderten, dass die Begegnung länger spannend blieb. Nach 10 Minuten legten auch die anderen Akteure der Herzogstädter ihre Zurückhaltung ab und so zogen die Gäste mit einem Zwischenspurt auf 10:4 davon. Vor allem in der Abwehr wussten die körperlich überlegenen Oberpfälzer zu gefallen. Hier konnte auch der Neuzugang Pavel Krizek seine Klasse zeigen, während er im Angriff, wie auch sein Rückraumpartner Michael Waitz viel zu wenig Esprit zeigte. So fielen die Treffer meist über den starken Kreisläufer Stefan Moritz oder über schnelle Tempogegenstöße. Bis zur Pause wehrte sich der Gastgeber mit dem Mute der Verzweiflung und konnte auf 9:12 verkürzen. Andreas Kister und Lukas Möslein zeigten sich hier durchaus landesligareif, während der Rest der Unterfranken über das gesamte Spiel hinweg blass blieb.

In der zweiten Halbzeit mussten die Etwashausener dann ihrem dünnen Kader Tribut zollen. Während Trainer Rohrbach ohne Qualitätsverlust munter wechseln konnte, spielte die Stammsieben der Kitzinger fast durch und war so in den entscheidenden Aktionen immer einen Schritt zu spät. So wuchs der Vorsprung der Gäste schnell auf 10 Tore an (11:21), ehe die Rohrbach-Truppe einen Gang zurückschaltete und den stets bemühten Aufsteiger wieder mitspielen lies.

Am Ende war es dann ein lockerer 26:17-Erfolg der Sulzbacher, der aber noch viel Luft nach oben erkennen lies. Der Aufsteiger aus Unterfranken bekam detailliert aufgezeigt, welcher Wind in der Landesliga weht und muss sich in den nächsten Wochen gewaltig steigern, um nicht zu schnell im Tabellenkeller festzusitzen.

HC Sulzbach:
Güthe, Vojtech (Tor);
Moritz 6, Smolik 4(2), Hartmann 4, Forster 3, Andörfer 2, Waitz 2, Ströhl 2, Englhard 1, Schmidt 1, Krizek 1, Burkhard, Wertmiller

Bericht: cwh


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Beitragvon Panzer » 21.09.2010, 05:30

Heimspielauftakt gegen starken Aufsteiger

TV Helmbrechts ein ganz schwerer Brocken

Nach dem lockeren Aufgalopp am vergangenen Wochenende beim Saisonstart in Etwashausen, beginnt am Samstag mit dem ersten Heimspiel der Ernst des Lebens für die Sulzbacher Handballer. Der TV Helmbrechts, der um 16.30 Uhr zu Gast in der Realschulhalle ist, hat letzte Woche schon ein Ausrufezeichen gesetzt, denn als Aufsteiger gelang den Oberfranken ein deutlicher 31:25-Heimsieg gegen den etablierten MTV Stadeln. Ein Aufbaugegner wird der zweite Neuling mit dem die Herzogstädter die Klingen kreuzen dann wohl eher nicht sein, besonders wenn man die noch steigerungsfähige Leistung der Rohrbach-Truppe in der letzten Woche mit einbezieht.

So ganz unerfahren sind die Jungs von Trainer Luka Veraja aber sowieso nicht. Bis vor zwei Jahren waren die Unterfranken ein fester Bestandteil der Landesliga Nord, ehe ein Umbruch für zwei Ehrenrunden in der BOL Oberfranken sorgte. Jetzt sind die „Helmetzer“ wieder da und sorgen wie erwähnt schon für Furore. In Helmbrechts setzt man auf eine Mischung aus Routiniers und Jugend, die mit viel Kampfkraft und einem überragenden Torhüter Cem Uzun die ersten Punkte eingefahren hat. Kaum zu halten scheint der großgewachsene Kreisläufer Stefan Müller, der von der klugen Regie von Spielmacher Benjamin Aust profitiert. Doch scheint der Kader der Gäste auf allen Positionen torgefährlich zu sein und so darf man sich auf viele interessante Duelle mit der neuformierten Sulzbacher Abwehr freuen.

Trainer Christian Rohrbach ist also gewarnt und wird froh sein, dass ihn mit Sebastian Braun endlich auch sein zweiter Neuzugang zur Verfügung steht. Der Linkshänder soll frischen Schwung in den Rückraum bringen, der in Etwashausen die Handbremse noch nicht ganz lösen konnte. Besser in Form zeigten sich schon die Spieler der flinken Fraktion. Die Außenspieler Hartmann, Ströhl und Forster agierten schon mit viel Dynamik und Kreisläufer Stefan Moritz ist sowieso schon in Topform. Doch eine alte und immer wieder richtige Handballweisheit sagt aus, dass ein Spiel vor allem in der Abwehr gewonnen wird. Mit den Neuzugängen Sebastian Braun und Pavel Krizek schein der HCS zumindest auf dem Papier sehr gut bestückt zu sein, doch wie gut die Defensive schon funktioniert, wird man wohl erst nach dem Spiel gegen den TV Helmbrechts wissen, denn die körperlich völlig unterlegenen Etwashausener waren letzte Woche kein echter Maßstab.

So sollten sich die Herzogstädter an die warnenden Worte ihres Vorstands erinnern, der nicht müde wird zu mahnen, dass in dieser Liga jeder Gegner nur mit bedingungslosen Einsatz und Vollgas ab der ersten Minute zu schlagen ist.

HC Sulzbach:
Güthe, Vojtech (Tor);
Hartmann, Andörfer, Waitz, Smolik, Englhard, Moritz, Forster, Ströhl, Wertmiller, Burkhardt, Krizek, Braun, Schmidt

Bericht: cwh

Quelle: www.hc-sulzbach.de
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Beitragvon Panzer » 26.09.2010, 18:42

HCS mit gelungenem Saisonstart

Auch der TV Helmbrechts war beim 32:26-Erfolg chanchenlos

Auch nach dem zweiten Spieltag behält der HC Sulzbach seine weiße Weste, denn im ersten Heimspiel der noch jungen Saison gelang ein nie gefährdeter 32:26-Erfolg gegen den Aufsteiger TV Helmbrechts. Zwar präsentierten sich die Oberfranken als deutlich stärkerer Gegner als eine Woche zuvor der TV Etwashausen, doch auch der Rohrbach-Truppe gelang eine Leistungssteigerung und so war der klare Sieg der Herzogstädter hoch verdient.

Der Heimkehrer Sebastian Braun gab sein Debüt und ließ es sich nicht nehmen, den Torreigen zu eröffnen. Auch danach zeigte der Linkshänder, wie auch der zweite Neuzugang Pavel Krizek was für eine enorme Verstärkung sie für den HC Sulzbach sein können. Der Tscheche ist längst als Abwehrchef akzeptiert und bildet mit Jiri Smolik oder auch Peter Englhard einen kompakten Mittelblock. An diesem Bollwerk biss sich auch das gefährliche Duo der Gäste mit Spielmacher Benjamin Aust und Kreisläufer Stefan Müller lange die Zähne aus. Bis zum Zwischenstand von 9:5 spielte die Mannschaft wie aus einem Guss und hielt sich exakt an die Richtlinien von Trainer Christian Rohrbach. In dieser Phase war es besonders der Rückraum, der auf jeder Position torgefährlich war. Doch scheinbar lief es in diesen Minuten etwas zu gut, denn plötzlich kamen auch die Gäste besser ins Spiel. Die Oberfranken nutzten die Selbstgefälligkeit der Gastgeber dankend aus und konnten auf 11:8 verkürzen. Eine Auszeit fünf Minuten vor Halbzeit nutzte dann Coach Rohrbach um seinen Jungs die Leviten zu lesen. Jetzt war vor allem die flinke Fraktion der Herzogstädter aufgewacht und hatte bis zur Pause das Spiel beim Zwischenstand von 18:10 praktisch schon entschieden.

Die zweite Hälfte der Partie brachte dann leider nicht mehr die Klasse der ersten dreißig Minuten.
Im Gefühl des sicheren Sieges wollten einige Akteure nun etwas für ihr persönliches Torkonto tun und das ging natürlich in die Hose. Wenn es dann vorne nicht so klappt, wie man will, wird in der Abwehr auch mal geschlampt und so kam der TV Helmbrechts mit einer Serie von Strafwürfen wieder etwas heran (20:16). Hier konnte sich Marco Eckstein mit insgesamt acht Siebenmeter-Toren bei den Gästen gelungen in Szene setzen. Leider konnte Trainer Rohrbach seinen angeschlagenen Spielmacher Peter Andörfer im ganzen Match nicht einsetzen, denn der Routinier hätte in dieser Phase sicher für etwas mehr Ruhe sorgen können. So waren es wieder einmal die Individuellen Fähigkeiten der Herzogstädter, die das aufkeimende Fünkchen Hoffnung der Gäste auslöschen mussten. Die Routiniers Jiri Smolik und Stefan Moritz waren hier am erfolgreichsten und machten in der Schlussphase alles klar.

Am Ende stand ein hoch verdienter 32:26-Erfolg, der die Hoffnung schürt, dass sich die Sulzbacher Mannschaft auf Dauer in der Spitzengruppe festsetzen kann. Voraussetzung dafür ist aber, dass sich das Team auch als Team präsentiert und nicht als eine Truppe von Individualisten, denn das könnte gegen die nun folgenden schwereren Gegner fatal ausgehen.

HC Sulzbach:
Güthe, Vojtech (Tor);
Smolik 7(1), Moritz 5, Hartmann 4, Braun 4, Krizek 4, Forster 3, Ströhl 2, Englhard 1, Waitz 1, Burkhard 1, Andörfer, Wertmiller

Bericht: cwh

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Vorbericht Stadeln

Beitragvon Panzer » 29.09.2010, 09:18

Jetzt geht es so richtig los

MTV Stadeln ein echter Prüfstein für die Rohrbach-Truppe

Die Macher des Spielplans haben es gut gemeint mit den Herren des HC Sulzbach in der neuen Landesligasaison. Die beiden Aufsteiger aus Etwashausen und Helmbrechts waren genau die richtigen Aufbaugegner für die Herzogstädter, für die aber nun endgültig die Runde so richtig beginnt. Am Samstagabend um 19.30 Uhr ist die Rohrbach-Truppe zu Gast beim MTV Stadeln, einem gestandenen Landesliga-Verein. In der Sporthalle Stadeln, in der Hans-Sachs-Str. 30 müssen die Oberpfälzer beweisen, dass sie auch gegen hochklassige Gegner bestehen können.

An den MTV Stadeln haben die Herzogstädter eigentlich sehr gute Erinnerungen. Am letzten Spieltag der vergangenen Saison sicherte man sich bei den Fürthern mit einem hauchdünnen Sieg den Verbleib in der Landesliga. So dramatisch wie damals wird es am Samstag zwar noch nicht werden, denn die Runde hat ja eben erst begonnen, doch ein interessantes Match dürfen die Fans schon erwarten, denn das war in allen bisherigen Begegnungen zwischen den beiden Teams an der Tagesordnung. Allerdings schwächelte diesmal der Gastgeber in den ersten beiden Spielen. Der überraschend klaren Niederlage in Helmbrechts folgte zwar eine bessere Leistung gegen den Favoriten aus Waldbüttelbrunn, doch auch beim Bayernligaabsteiger gab es eine 28:32-Schlappe. Trainer Klaus Jahn musste die ersten beiden Begegnungen aber auch mit einer Rumpftruppe auskommen, denn fünf Spieler waren verletzt oder anderweitig verhindert. Ob die Mittelfranken schon der erwartet schwere Gegner sein wird, hängt dann wohl auch davon ab, in wie weit sich der Kader der Stadelner bis zum Wochenende wieder auffüllt.

Darüber sollten die Gäste aus Sulzbach aber nicht weiter nachdenken sondern sich auf ihre eigenen Stärken besinnen. In der ersten Hälfte des Helmbrechts-Spiels zeigten die Schützlinge von Trainer Christian Rohrbach schon, zu was sie fähig sind. Doch nun ist das Team gefordert, auch in kritischen Situationen das spielerische Element nicht zu vernachlässigen. Nur auf seine individuellen Fähigkeiten zu bauen, kann gegen einen cleveren Gegner schnell ins Auge gehen. Leider ist mit Peter Andörfer gerade der Chef der Kreativabteilung leicht angeschlagen, doch ansonsten ist der Rest des Kaders fit und in guter Form.

Da es die zahlreichen Sulzbacher Fans meist schaffen, die Partie in Stadeln zu einem Heimspiel zu machen, darf die Truppe um Kapitän Thomas Hartmann ruhig mit dem Anspruch auf zwei Punkte nach Fürth fahren.

HC Sulzbach:
Güthe, Vojtech (Tor);
Hartmann, Andörfer, Waitz, Smolik, Englhard, Moritz, Forster, Ströhl, Braun, Wertmiller, Burkhardt, Krizek, Schmidt

Bericht: cwh

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Nachbericht

Beitragvon Panzer » 04.10.2010, 09:01

Rohrbach-Truppe weiter auf Erfogskurs

Ungefährdeter 31:25-Erfolg in Stadeln

Die Siegesserie der Sulzbacher Handballer hält weiter an. Auch der MTV Stadeln konnte die Herzogstädter nur in der Anfangsphase ärgern, doch als die Rohrbach-Truppe Gas gab, stand am Ende ein ungefährdeter 31:25-Erfolg zu Buche. Zwar waren die Mittelfranken, wie erwartet, der bisher stärkste Gegner, doch da auch die Formkurve der Oberpfälzer ständig nach oben zeigt, konnten die zahlreich mitgereisten Fans den dritten Sieg im dritten Saisonspiel feiern.

In den ersten zwanzig Minuten war es eine Partie auf Augenhöhe. Die Stadelner glänzten mit gelungenen Spielabläufen und hoher Konzentration bei den Würfen. Dagegen war das Spiel der Gäste eher auf Einzelaktionen aufgebaut. Jiri Smolik und Kapitän Thomas Hartmann zeigten hier ihre Klasse und so gab sich bis zum 11:11 kein Team eine Blöße. Dann passierten zwei Aktionen, die das Spiel auf die Seite der Herzogstädter kippen ließ. Zuerst brachte Trainer Christian Rohrbach den jungen Torhüter Julian Steiner in die Partie, der den bis dahin glücklosen Zdenek Vojtech ersetzte. Der neue Keeper bekam gleich einige Bälle zu fassen und brachte Sicherheit in die Sulzbacher Abwehr. Entscheidend war aber auch, dass sich die Gastgeber nun gleichzeitig zwei Zeitstrafen einhandelten. Die 6:4-Überzahl nutzte der Gast im Stile einer Spitzenmannschaft aus und zog mit drei schnellen Toren auf 14:11 davon. Von diesem Schock erholte sich der MTV Stadeln bis zur Pause nicht mehr. Michael Waitz und Pavel Krizek machten fortan viel Druck aus dem Rückraum und auch Rechtsaußen Marco Forster hatte nun den Turbo eingeschalten. Bis zur Halbzeit erhöhten die Herzogstädter das Ergebnis auf den beruhigenden 19:12-Zwischenstand.

Nach der Pause vergrößerten die Fürther zwar ihre Bemühungen und hatten mit dem wurfgewaltigen Florian Funke auch einen echten Goalgetter in ihren Reihen, doch die Sulzbacher waren nun längst Herr der Lage. Besonders Jiri Smolik sah man seine derzeitige Spielfreude richtig an. Der Tscheche lenkte das Spiel zusammen mit Peter Andörfer nach belieben und war auch selbst stets torgefährlich. Spätestens nach den beiden 7-Meter-Trickwürfen von Sebastian Braun war die Moral der Gastgeber dann endgültig am Ende. Zu diesem Zeitpunkt haderten die Stadelner leider mehr mit dem Schiedsrichtergespann, als sich auf ihre durchaus vorhandene spielerische Klasse zu besinnen.

Beim Stande von 27:18 sah es dann auch nach einem richtigen Debakel für die Mittelfranken aus, doch zehn Minuten vor Schluss hatten die Sulzbacher Cracks wohl genug gezaubert. Nun wollten es einige Akteure wieder einmal besonders gut machen und vergaßen, dass Handball ein Mannschaftsport ist. Die wilden und unfruchtbaren Einzelaktionen gaben den Hausherren die Gelegenheit zur Ergebniskosmetik und so liest sich der 31:25-Endstand für die Mittelfranken noch ganz erträglich.

HC Sulzbach:
Steiner, Vojtech (Tor);
Smolik 6(1), Hartmann 5, Braun 5(3), Forster 4, Waitz 3, Krizek 3, Andörfer 2, Moritz 2, Wertmiller 1, Ströhl, Englhard, Burkhard

Bericht: cw

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Beitragvon matze » 07.10.2010, 07:19

Topspiel steigt in Waldbüttelbrunn
Die Unterfranken sind Favorit gegen einen wiedererstarkten HC Sulzbach

Auch wenn die Saison erst drei Spieltage alt ist, nutzt der HC Sulzbach die Gunst der Stunde und ernennt die kommende Begegnung zum Spitzenspiel. Lange ist es her, dass der HCS als Tabellenzweiter gegen den Tabellendritten antreten durfte. Das „Schlagerspiel zwischen der DJK Waldbüttelbrunn und dem HC Sulzbach findet am Samstag um 19.30 Uhr in der Ballsporthalle Waldbüttelbrunn in der Jahnstraße 15 statt. Beide Teams sind noch ohne Verlustpunkt und so trennt die Kontrahenten nur das etwas bessere Torverhältnis, das zugunsten der Herzogstädter spricht.

Trotzdem bleibt der Gastgeber aus Unterfranken der klare Favorit, denn er erkämpfte sich die ersten drei Siege gegen die etwas namhafteren Gegner als der HCS, der doch ein recht einfaches Auftaktprogramm hatte. Für das Team von Trainer Karoly Kovacs spricht auch die größere Routine, die sich die meisten Akteure in der Bayernliga holen konnten. Als Tabellenzwölfter stiegen die Gastgeber in der letzten Saison recht unglücklich aus der höchsten bayerischen Liga ab und wollen dieses Missgeschick schnell vergessen machen. So gingen die Franken mit breiter Brust in die neue Saison, die nur eine Zwischenstation sein soll. Das ausgeglichene Team um Torjäger Daniel Boldt gab sich so auch in den ersten drei Spielen gegen die stark eingeschätzten Mannschaften aus Münchberg, Stadeln und Erlangen-Bruck keine Blöße. Letzte Woche setzte es für den hoch gehandelten Aufsteiger aus Erlangen eine bittere 25:28-Niederlage gegen eine stark aufspielende Kovacs-Truppe.

Für die Mannschaft von Trainer Christian Rohrbach gilt es also zu beweisen, dass man zu Recht in den oberen Regionen der Tabelle verweilen darf. Die drei Auftaktsiege der Sulzbacher stärkten auch hier das Selbstvertrauen und so werden die Oberpfälzer auch bei den Würzburger Vorstädtern um ihre Chance kämpfen. Die Zeiten, als man in solche Spiele mit dem Alibi-Spruch: „Da kann man schon mal verlieren“ ging, sollten endgültig vorbei sein. Wer in dieser starken Liga mitspielen will, muss gegen einen solchen Gegner schon eher mit dem Slogan: „Warum sollen wir die nicht auch noch putzen“ antreten. Trainer Rohrbach kann wohl auf seinen kompletten Kader bauen und hat in der letzten Woche in Stadeln gesehen, zu was seine Mannschaft fähig ist. Wenn seine Jungs das auch wissen, wird die Partie am Samstag sicher eine ganz enge und spannende Kiste.

HC Sulzbach:
Steiner, Güthe, Vojtech (Tor);
Hartmann, Andörfer, Waitz, Smolik, Englhard, Moritz, Forster, Ströhl, Braun, Wertmiller, Burkhardt, Krizek, Schmidt

Bericht: cwh


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Beitragvon Panzer » 11.10.2010, 04:50

27:24-Sensationssieg in Waldbüttelbrunn

Rohrbach-Truppe bleibt auf dem Platz an der Sonne

Viele Fans konnten ihren Augen und Ohren kaum trauen, als am späten Samstagabend die ersten Informationen aus Unterfranken in der Herzogstadt eintrafen. Die Sulzbacher Handballer gewannen auch ihr viertes Spiel der Saison mit 27:24-Toren in Waldbüttelbrunn und setzen sich nun endgültig an der Tabellenspitze der Landesliga Nord fest. Der Erfolg gegen den Bayernligaabsteiger ist umso höher zu bewerten, denn erstens galten die Franken als aussichtsreicher Aufstiegsaspirant und zweitens fehlten mit Sebastian Braun und Pavel Krizek zwei hochkarätige Leistungsträger in den Reihen der Rohrbach-Truppe.

Das spürte man aber nur in den ersten Minuten der Partie, als die flinken Gastgeber gegen die etwas zu offensive Abwehr der Gäste das Spiel bestimmten. Immer wieder fanden die Waldbüttelbrunner mit ihren spielstarken Spielmacher Nils Lawrence die Lücken in der Sulzbacher Defensive oder punkteten über den schnellen Gegenstoß. In dieser Anfangsphase kamen die Herzogstädter im Angriff auch nicht mit der harten Gangart der Gastgeber zurecht, welche die Bayernliga erfahrenen Franken ins Spiel brachten. Erst als die beiden Schiedsrichter die Waldbüttelbrunner Härte etwas bremsten und Trainer Christian Rohrbach seine Abwehr defensiver einstellte, kamen die Sulzbacher besser ins Spiel. Eine Überzahlsituation nutzten die Gäste wie gewohnt gnadenlos aus und drehten die Partie von einem 6:8-Rückstand auf eine 10:8-Führung. Nun bekam Torhüter Zdenek Vojtech die nötige Unterstützung seiner Vorderleute und wurde zu einem kaum zu überwindenden Rückhalt. Im Angriff hatten die beiden Halbspieler Jiri Smolik und Michael Waitz jetzt ihr Visier eingestellt und so konnte man die Führung weiter ausbauen (13:9, 16:10). Die Basis zum beruhigenden Halbzeitstand legte aber die Abwehr, wo Eduard Wertmiller und Peter Englhard die fehlenden Akteure super vertraten.

Scheinbar waren sich die Gästespieler nun etwas zu sicher, denn zu Beginn der zweiten Hälfte lief erst einmal gar nichts mehr. Gestützt auf einen starken Torhüter kämpften sich die Waldbüttelbrunner langsam aber sicher an die Gästeführung heran (14:18, 16:19) und so musste Trainer Rohrbach ungewohnt schnell die Auszeit nehmen um seine Jungs neu zu justieren. Das fruchtete zum Glück, denn die Abwehr stand nun wieder bombenfest. Besonders Kapitän Thomas Hartmann und Stefan Moritz konnten sich hier hervorheben. Letzterer hatte den schon erwähnten Gästespielmacher Lawrence nun sicher im Griff. Das war nun die Phase, die Gästetrainer Karoly Kovacs später so beschrieb: „Die Sulzbacher Mannschaft hatte einfach mehr Siegeswillen als mein Team“. Den energischen Zwischenspurt (20:27), der das Spiel entschied, lobte dann auch Trainer Rohrbach, der aber auch schnell warnende Worte fand. „Die Gastgeber haben einen sehr schlechten Tag und mein Team einen außergewöhnlich guten Tag erwischt. Dies ist sicher nur eine Momentaufnahme und am nächsten Samstag muss man sich gegen den starken Aufsteiger Roßtal wieder voll konzentrieren, sonst gibt es schnell ein böses Erwachen“.

In der Schlussphase erlaubten die Herzogstädtern den Unterfranken noch etwas Ergebniskosmetik, doch der 27:24-Auswärtssieg kam nie mehr in Gefahr.

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Güthe, Vojtech (Tor);
Smolik 7(2), Waitz 6(1), Moritz 4, Forster 4, Andörfer 3, Hartmann 2, Englhard 1, Wertmiller, Ströhl, Burkhard

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