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NordhessenPower Oberliga
Anmeldedatum: 01.09.2008 Beiträge: 303
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Verfasst am: 18.10.2009, 20:09 Titel: TSG Haßloch - HSG Gensungen/Felsberg 35:22 (18:13) |
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TSG überrollt Titelfavorit Gensungen/Felsberg mit 35:22 und erklärt TSG-Sportzentrum zur Festung
Was der Titelfavorit aus Gensungen bei der deutlichen Niederlage im TSG-Sportzentrum ablieferte, glich einem Offenbarungseid. Die Mannschaft zeigte sich hoffnungslos überfordert und kam gegen die gut gestaffelte Abwehr der Haßlocher Bären überhaupt nicht zum Zug. Bereits nach 22 Minuten erspielte sich der Gastgeber durch Max Bannicke die erste Viertore-Führung (12: . Hinzu kam, dass Daniel Reber im Tor der Hausherren eine weltklasse Leistung bot.
Halbzeitstand 18:13.
Egal, was HSG-Trainer Negovan seinen Schützlingen mit auf den Weg gab, seine Mannschaft war an diesem Tag nicht in der Lage, es umzusetzen und so marschierte die TSG auch in der zweiten Spielhälfte den Hessen immer weiter davon: 22:14 durch Tim Knoll in der 38. Minute, 29:18 durch Jochen Werling in der 50. Minute und der Schlusstreffer zum 35:22 durch den guten Jonas Kupijai in der 60. Minute.
Am Ende musste der bis dahin Tabellenfünfte und gehandelte Aufstiegsaspirant mit dem Ergebnis mehr als zufrieden sein. Während auf Haßlocher Seite die Freude über zwei Punkte natürlich groß war, saß der Frust über diese deftige Niederlage auf der Gegenseite tief. Verständlich, denn die HSG Gensungen/Felsberg ließ in dieser Partie zwei wichtige Zähler um den Titel. Erwähnenswert ist auch TSG-Linksaußen Denis Markert der durch gute Aktionen und drei Treffer sehr gut agierte.
Man of the match: 12 Daniel Reber Position: Tor |
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NordhessenPower Oberliga
Anmeldedatum: 01.09.2008 Beiträge: 303
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Verfasst am: 18.10.2009, 20:12 Titel: |
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„Wir haben den Kopf verloren“
Regionalliga: Gensungen/Felsberg geht in Haßloch unter - große Schwächen im Abschluss
Haßloch. Nur eine Woche nach der Klasse-Partie beim 26:26 gegen den Aufstiegsfavoriten SVH Kassel kehrte die HSG Gensungen/Felsberg mit einer 35:22 (18:13)-Schlappe von der TSG Hassloch zurück. Nach drei Spielen ohne Sieg ist der Handball-Regionalligist auf den sechsten Platz zurück gefallen.
„Wir haben völlig den Kopf verloren“, bekannte ein konsternierter Trainer Dragos Negovan. Auch die angespannte Personallage – neben den Langzeitverletzten Stephan Untermann und Carsten Göbel fiel auch noch Rechtsaußen Jan-Hendrik Walther (Grippe) aus, während Steffen Ober grippegeschwächt auflief – wollte er nicht als Ausrede für eine über weite Strecken indiskutable Leistung gelten lassen: „Man kann hier in dieser Formation verlieren, aber nicht so hoch.“
Dabei hatte es für die Gäste recht vielversprechend begonnen. Bis zum 5:6 hatten die Edertaler die Nase vorn und bis zum 8:7 waren sie dran, ehe die Partie zugunsten der TSG kippte. Der Hauptgrund: eine unerklärliche Gensunger Abschlussschwäche. „Wir haben unglaublich viel verschossen“, ärgerte sich der HSG-Coach. Insgesamt 20 freie Chancen blieben ungenutzt, allein in der ersten Hälfte vier Tempogegenstöße und ein Siebenmeter.
Was natürlich auch an Teufelskerl Daniel Reber lag. Der Zwei-Meter-Mann, mit einem Zweitspielrecht beim Zweitligisten TSG Friesenheim ausgestattet, nagelte seinen Kasten mit seinen tollen Reaktionen nahezu zu, so dass das Spiel quasi schon zur Pause entschieden war.
Schlimmer geht‘s nimmer? Weit gefehlt. Nach dem Wechsel wurden die Nordhessen praktisch überrannt. Von einem Gegner, der sich „in einen Rausch spielte“ (Negovan) und dabei jeden Fehler der HSG gnadenlos ausnutzte. Zur Ladehemmung gesellten sich verständliche Probleme im Positionsangriff, da dieser ohne Linkshänder auf Rechtsaußen auskommen musste. Aushilfe Alexander Bärthel mühte sich redlich, den Nachteil mit Übergängen zu kompensieren, doch darauf hatte sich die Hasslocher Abwehr eingestellt, die über Außen keinen Treffer zuließ.
Und auch das sonstige Edertaler Prunkstück, die aggressive 3:2:1-Deckung, funktionierte nicht. „Wir waren immer einen Schritt zu spät“, beschrieb Dragos Negovan das Hauptübel, was in insgesamt neun Zeitstrafen für seine Mannschaft mündete. Ein gefundenes Fressen insbesondere für die Haßlocher Rückraumspieler Jonas Kupijai (Halblinks, sechs Tore) und Matthias Röder (Halbrechts, sieben Tore), die sich nicht zweimal bitten ließen. |
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