Spielabsage der Zweiten
Eine Geschichte aus dem Kuriositätenkabinett musste die zweite Mannschaft des TSV Friedberg am Samstagabend erleben. Alles war bereit für das Landesliga – Heimspiel gegen Indersdorf, doch die Partie wurde gar nicht erst angepfiffen. Der Grund: Es regnete in die Halle hinein.
Ein trockener Hallenboden ist eine wesentliche Voraussetzung für einen reibungslosen Spielablauf. Immer, wenn ein Spieler zu Boden geht und dadurch Schweiß auf die Spielfläche kommt, muss diese erst trocken gewischt werden, bis die Partie weiter gehen kann. Wenn nun Regenwasser durch das Hallendach tropft, ist der Spielbetrieb zumindest gefährdet. Dennoch ist Friedbergs Trainer Patrick Wolf mit der Spielabsage nicht einverstanden: „Meine Mannschaft wollte trotz der ungewöhnlichen Umstände antreten. Wir fanden den Schaden durch das Regenwasser nicht so schlimm. Mit regelmäßigem Wischen wäre ein reguläres Handballspiel durchaus möglich gewesen. Die Spielabsage finde ich schade, wir waren hoch motiviert und richtig heiß auf Indersdorf. Das reißt uns jetzt natürlich gehörig aus unserem Rhythmus. Doch die Schiedsrichter haben so entschieden, und wir müssen dieses Urteil akzeptieren.“
Wann das ausgefallene Kräftemessen gegen Indersdorf nachgeholt wird, steht noch nicht fest. Aber auf jeden Fall ist dies ein sehr ungewöhnlicher Grund für eine Spielabsage.
Quelle:
www.tsvfriedberg-handball.de