TV Helmbrechts II - TV Schönwald

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TV Helmbrechts II - TV Schönwald

Beitragvon Thor » 03.03.2008, 17:38

Schönwalder Handballer geverlierwinnen Punkt in Helmbrechts

Diese Neuschaffung eines Tunwortes ist notwendig um die Gefühlslage nach dem 26:26 Endergebnis bei der Landesligareserve aus Helmbrechts zu beschreiben. Trotz einer vor individuellen Fehler strotzenden Vorstellung und einer geradezu peinlichen Chancenverwertung lag man bis zur 57. Minute ständig mit bis zu 3 Toren in Führung und fast alle auf Schönwalder Seite dachten: Nicht schön aber erfolgreich. In den letzten 3 Minuten konnte Helmbrechts das Spiel jedoch drehen und es sah plötzlich nach der 1. Saisonniederlage für Schönwald aus. Torhüter Hammer, der den letzen Konter in Football Manier abfing, war es zu verdanken, daß Schönwald zumindest einen Punkt retten konnte. Die Gefühlslage war nach Schlußpfiff so diffus, daß sie nur mit der in der Überschrift geschaffenen Wortneuschöpfung zu beschreiben ist.

TV Helmbrechts II: Riedel - Adrion, Fischer (3), Gwosdz (1), Hensel (2), Meister (4), Peetz (5), Sell (3), Bäumler (8/4).
TV Schönwald: Hammer, Schimik - Klier (2), Geyer, Grau, Leue (3), Kopecky (3), Kispert, Hanold, Hickl (1), Bachmann (1), Koristka (9/5), Sobotka (7), Dirr.
Schiedsrichter: Hacker/Moje (HC Creussen/SSV Kasendorf), leiteten 59 Minuten hervorragend
Zeitstrafen: TVH 8x2min, TVS 2x2min; Rote Karte: Sobotka 59. min. (grobes Foul)
Zuschauer: 50.
Spielfilm: 1:0, 2:3, 5:5, 5:8, 8:11, 12:12, 12:13 - 15:15, 16:18, 20:23, 25:25, 26:26.

Das Spiel begann auf beiden Seiten sehr verhalten, wobei sich Schönwald in der offensive ein spielerisches Übergewicht erarbeiten konnte. Ein Problem wurde jedoch schnell offenbar: Tor erzielte in dieser Phase nur der Rückraum. Jegliche Angriffsentlastung von den Außenpositionen, oder vom Kreis waren absolute Fehlanzeige, weil entweder die sich bietenden Chancen nicht verwertet wurden, oder aber weil technische Fehler Ballverluste zur Folge hatten. Dessen aber nicht genug legte die komplette Mannschaft ein Rückzugsverhalten an den Tag, welches mit schlaftrunken noch glimpflich umschrieben ist. Ein ums andere Mal nutzte Helmbrechts dies zu Kontertoren. Hätte Torhüter Hammer nicht einen Glanztag gehabt, die Partie wäre wahrscheinlich schon zur Pause entschieden gewesen. Neben vielen vereitelten Konter war er aus dem Positionsspiel fast nicht zu bezwingen. Daß Schönwald eine knappe Führung behaupten konnte lag aber auch an den Energieleistungen von Koritska und Sobotka, welche Tor um Tor aus dem Rückraum warfen. So konnte man mit einer knappen 13:12 Führung die Seiten wechseln.
Wer dachte, daß sich in Halbzeit 2 etwas ändern würde sah sich getäuscht. Am Ende des Spiels standen 24 (!) Ballverluste durch technische Fehler für Schönwald zu Buche. Immer wenn die Hoffnung aufkeimte, sich mit mehr als 3 Toren absetzen zu können, häuften sich diese individuellen Fehler. Lediglich die Hereinnahme von Oldie Leue brachte Mitte der 2. Halbzeit die lang ersehnte Entlastung des Rückraumes. Ansonsten gab es Stückwerk, Krampf aber auch Kampf. Zwar war man in der Lage die schnellen Gegenstöße etwas besser zu unterbinden, andrerseits erlahmten langsam, die zu lange auf sich allein gestellten, Kräfte der Rückraumachse. Es kam wie so oft in diesen Fällen. In der 57. Minute konnte Helmbrechts in Führung gehen. Schönwald war stehend k. o., traf zwar noch zum Ausgleich mußte aber in der letzten Spielminute die Hinausstellung von Sobotka, nach der einzigen Fehlentscheidung der Schiedsrichter, verkraften. Einen letzten Konter der Gastgeber zum Siegtreffer, konnte wie eingangs erwähnt, Spielertrainer Hammer abfangen.
Mit diesem Punkt ist für Schönwald rein tabellentechnisch nicht wirklich viel verloren worden. Mit der gezeigten Leistung ist jedoch offenbar, daß der TV Schönwald auf der Zielgeraden zur Meisterschaft deutlich Nerven zeigt. Am kommenden Samstag um 18:30 Uhr empfängt man mit dem HC Creußen eine weiter unangenehme Mannschaft aus dem gesicherten Mittelfeld. Hoffentlich halten die Verantwortlichen genug Eis bereit um die Nerven ein wenig zu kühlen.
Thor
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