TV Schönwald in Galaform zur Meisterkür
TV Schönwald : HSG Fichtelgebirge II 31 :26 (15:10)
Der Meister der Bezirksliga Ost, der TV Schönwald, traf am Samstag auf den Tabellenzweiten, die HSG Fichtelgebirge II. Im Vorfeld dieses Spieles wurde viel spekuliert: .Schönwald stand schon als Meister fest; die HSG II aber als einzigstes Team noch ungeschlagen gegen Schönwald wollte zeigen wer der "wahre Meister" ist. Und dementsprechend trat die HSG auf: mit Kraupner, Hegebart, Depoldt, Rudert, (alles frühere Spieler der Bayernliga für den TVO Marktredwitz), ergänzt durch junge Talente aus der 1. Mannschaft wie: Lagershausen und Tröger; wollten die Gäste zeigen wo der .Hammer der BZL. hängt. Doch man hatte nicht mit der Willenskraft und Spielstärke der Hammer Truppe gerechnet.
TV Schönwald: Schimik . Koristka (5/1), Sobotka (6/2), Kopecky (7), Höfer (4), Kispert, Klier (3), Bachmann(1/1), Hickl, Hanold (2), Grau (1), Thüring (2),Dirr.
HSG Fichtelgebirge II: Evert, Egert . Kraupner (1), Gauber, Schierling, Hegebart (3), Reichel, Rudert (5), Tröger, Wölfel (4), Flasche (4), Wuttke, Lagershausen (3), Depoldt (6/4).
Zeitstrafen: TVS: 4 x 2min; HSG II: 6 x 2min. Rote Karte: Kraupner HSG (43 Min. ),
Zuschauer: 80.
Schiedsrichter: "Balzer/Loack ( TV Gefrees/ASV Auerbach)
Im Vorfeld der Begegnung sprach auch alles für die Gäste: so mussten Spielertrainer Hammer und Geyer gesundheitlich passen. Trotzdem schickte Ingo Hammer seine Mannschaft mit der Parole: zeigt einfach, daß ihr Spaß am Handball habt." in die Begegnung; und sein Vertrauen in die Mannschaft war der Grundstein für für den Erfolg. Statt gegenseitigem Abtasten prägte die ersten Minuten die Offensivarbeit das Spiel. Jedoch ab der 13. Spielminute änderte sich das Bild: Schimik im Tor zog Lagershausen, aus dem Rückraum den Zahn und die restlichen Angriffsversuche der HSG wurden durch eine stabile Abwehr unterdrückt. Somit konnte sich der Gastgeber nach einem zwischenzeitlichen 5:5 mit fünf Treffern infolge absetzen. Diesen Vorsprung nahm Schönwald auch mit in die Kabine. In der Pause hatte Hammer wenig zu bemängeln, da seine Truppe einen unbändigen Siegeswillen an den Tag legte; jedoch befürchtete er den obligatorischen Einbruch. Und er sollte Recht behalten: statt nach einer komfortable 20:15 Führung den Sack endgültig zuzumachen, verspielten die diese und die HSG schloss zum 22:21 auf. Hammer reagierte mit einer Auszeit, nahm einige Feineinstellungen in der Abwehr vor und machte damit alles richtig: die kurze Schwächephase war überwunden und die HSG konnte wieder auf Abstand gehalten werden. Nach dem Spiel sprachen beide Mannschaften von einem verdienten Sieg der Gastgeber. Ausschlaggebend hierfür waren vor allen Dingen der Wille und eine über weite Strecken spielerisch hochklassige Darbietung. Aus einer großartigen Mannschaftsleistung ragten diesmal Schimik und Kopecky heraus. Jetzt möchte man auch beim abschließenden Auswärtsspiel in Bayreuth die "weiße Weste" bewahren.
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DS
