von Greenkeeper » 18.10.2010, 14:11
Spielbericht über die Bezirksoberliga (Männer) Partie TV Weidhausen - SG Bad Rodach/Großwalbur
Endergebnis: 26 : 26, Halbzeit: 11:14
Schiedsrichter: Thomas Bönisch (TV 48 Coburg), Günter Zeller (ASV Pegnitz)
Spielbericht: Der TV Weidhausen wollte seine weiße Weste behalten und geplant war, die “kleine” Sieges-Serie fortzusetzen. Die SG aus Rodach hatte jedoch sich eine andere Strategie ausgedacht und Konstantin Zelenow konnte seine Mitspieler immer wieder gekonnt in Szene setzen. Als erfolgreicher Torschütze konnte er sich auch noch auszeichnen. Es war ein “Derby” und von beiden Mannschaften wurde Handball gearbeitet. Es gab wenige “Kabinett-Stückchen” zu bestaunen und die Aktiven schenkten sich bis zur Schlusssekunde nichts. Es war halt ein Lokal-Derby!
Beim TV Weidhausen konnte erneut Daniel Recknagel auf der Spielmacher-Position, Christian Prall setzte aus dem Rückraum die Akzente setzen. Christian Büttner erarbeitete sich gute Wurfmöglichkeiten von der Kreisposition und verwertete die sich bietenden Möglichkeiten. Andreas Bauer gab dem Deckungsverband der Turner zum richtigen Zeitpunkt die nötige Stabilität.
Die SG Bad Rodach/Großwalbur hatte neben Spielmacher Zelenow und Torwart Simon Weiß mit Sebastian Martin, Rene Bunk und Nils Reinermann im Deckungsverband ihre stärksten Akteure auf der Platte.
Bereits in der 1. Spielhälfte konnte der Gast, dank einer guten Abwehrarbeit, immer wieder die Heimmannschaft zu leichten Fehlern und technischen Fehlern verleiten (6:8, 18. Minute). Überragend beim Gast agierte Simon Weiß im Tor. Er brachte die Angreifer des TVW mit seinem starken Stellungsspiel und Paraden schier zur Verzweiflung und letztendlich war er auch für den Punktgewinn der SG verantwortlich. In der 20. Spielminute konnte Maximilian Fischer einen Treffer zum zwischenzeitlichen Ausgleich erzielen (8:8). Der Weidhäuser-Anhang hoffte jetzt, dass das Match endlich einen anderen Verlauf nehmen würde. Weit gefehlt! Die SG behielt in den nächsten Minuten einen kühlen Kopf und sofort war ein erneuter Vorsprung erzielt (8:11, 23. Minute; 9:12, 27. Minute). Durch einen Doppelschlag von Christian Prall kam der TVW wieder in Schlagdistanz (11:12, 29.Minute). Unkonzentriertes Spiel erlaubte dem Gast noch 2 Treffer in der Schlussminute zum Pausenstand zu erzielen (11:14).
Die SG begann die 2. Spielhälfte furios und der TV Weidhausen hatte so seine liebe Mühe mit dem druckvollen Angriffsspiel der Badstädter (12:18, 33. Minute). Dies setzte sich bis Mitte dieser Halbzeit fort (17:23, 42. Minute). TVW-Coach Joachim Zapf nahm das Team-Time-Out und stellte sein Team neu ein. Resultat war ein eine wesentlich aggressivere Deckungsarbeit des TV Weidhausen und die Angriffsbemühungen wurden zwingender und dadurch letztendlich auch erfolgreicher (22:23, 50. Minute). Daniel Recknagel besorgte dann in der 52. Spielminute den vielbejubelten Ausgleich (23:23) und die Partie nahm noch einmal so richtig Fahrt auf! Auf den Rängen herrschte Stimmung und die beiden Fanlager machten sich lautstark in der Mainfeldhalle bemerkbar. Die verbleibende Restspielzeit war nicht für schwache Gemüter. Dramatik pur! Der Gast konnte immer wieder ein Tor zur Führung vorlegen und der TV erzielte prompt den Ausgleich (24:24, 53. Minute; 25:25, 56. Minute). Begünstigt durch leichtfertig vorgetragene Angriffe und schlechtem Passspiel kam Rodach wieder in Ballbesitz und dadurch zur erneuten Führung (25:26, 59. Minute). Den Schlusspunkt in dieser kampfbetonten Partie setzte dann Christian Drewest mit einem fulminanten Wurf von der Außenposition zum letztendlich verdienten Ausgleich (26:26).
Torschützen TV Weidhausen: Marcel Schieber, Volker Bornitzky (beide Tor); Christian Prall 9/5; Christian Drewest 4, Daniel Recknagel 5, Andreas Bauer 1, Jens Welsch, Maximilian Fischer 1, Florian Klihm 1, Philipp Bauer, Bernd Haischberger, Christian Büttner 5;
Torschützen SG Bad Rodach/Großwalbur: Simon Weiß, Marcel Heublein (beide Tor), Louis Wutschka, Tobias Wanko 1, Nils Reinermann 1, Kay Seifert 5/3, Dominik Büschel 3, Sebastian Martin 4, Rene Bunk 3, Alexander Kolb 1, Tom Kretschmer 2/1, Artur Weigant, Christian Brückner, Konstantin Zelenow 6/1;