von Polar » 05.08.2010, 10:02
Landsberg Zum dritten Mal in Folge gewannen „Die ewigen Zweiten“ vom TSV Bobingen den Beachcup der Landsberger Handballer. Sie hatten aber auch mit ihren Partnerinnen aus Dietmannsried eine der stärksten Damenmannschaften des Turniers an ihrer Seite.
Spektakuläre Szenen gab es auch dieses Jahr wieder beim Beachhandballturnier des TSV Landsberg. Foto: Julian Leitenstorfer
Bei der Mixed-Veranstaltung werden jeweils eine Damen- und eine Herrenmannschaft gemeinsam gewertet. 32 Damen- und Herrenmannschaften aus der näheren und weiteren Umgebung genossen im Hacker-Pschorr-Sportpark wieder alles, was den Reiz von Beachhandball ausmacht. Im diesjährigen Penalty-Contest waren „King Kong Kehlheim“ der absolute Höhepunkt. Wann sieht man schon mal, wie ein Ball mit dem Surfbrett ins Tor bugsiert wird?
Entscheidung im Penalty-Werfen
Nach den Plazierungsspielen am Sonntagvormittag ging es dann in die Endrunde. Man schenkte sich in den Halbfinals nichts und zeigte Einsatz. So musste im ausgeglichenen Feld jedes Mal das Penalty-Werfen über das Weiterkommen entscheiden. Das Team „Marketwaitervillage“/“Marco All Stars“ (Marktoberdorfer Damen und Landsberger Herren) konnte sich nicht durchsetzen, was aber im Spiel um den 3. Platz wesentlich besser gelang. Gegen Smoothies/Cool Runnings (Damen Würm-Mitte, Herren Bruckmühl) gab es zwei Siege. Im Damenfinale zeigten dann die Frauen aus Dietmannsried, wie gut sie sich auf die Besonderheiten des Beachhandballs eingestellt hatten. Immer wieder setzten sie ihr Torfrauen so gut in Szene, dass diese erfolgreich zum Wurf kamen und sie dafür die doppelte Punktzahl kassierten. Ihre Gegnerinnen aus Ottobrunn konnten zwar lange mithalten, schafften aber letztlich zu wenig doppelte Punkte und mussten sich so mit 21:24 geschlagen geben.
Sieg nie in Gefahr
Ähnlich effizient waren die Torhüter der „ewigen Zweiten“ vom TSV Bobingen, sodass ihr Sieg gegen „Heinos Helden“ vom TSV Mering zwar knapp war, aber letztlich nie so richtig in Gefahr geriet. Eine eindeutige Sache also. Die anderen drei Mannschaften des TSV Landsberg erreichten die Plätze fünf, sieben und zwölf. (lt)