[Vorbericht] HSG Gensungen/Felsberg vs. TV Offenbach

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[Vorbericht] HSG Gensungen/Felsberg vs. TV Offenbach

Beitragvon Merlin » 03.12.2008, 14:49

HSG Gensungen/Felsberg trifft auf den Tabellenletzten TV Offenbach

Sportlich verlief die Saison für den TV Offenbach bisher gar nicht nach Plan. Zu Beginn der Runde kassierte die Mannschaft von Trainer Frank Schindler eine Niederlage nach der anderen, auch wenn die Ergebnisse mitunter knapp ausfielen. So fehlten in Nieder-Olm 26:28 und beim VTZ Saarpfalz 33:35, sowie gegen die TSG Hassloch 33:35 jeweils nur zwei Tore. Was aber zu Denken gab waren die fürchterlichen Abfuhren gegen Groß-Umstadt 22:32, Mühlheim/K./B. 20:36 sowie beim TV Hochdorf 20:38. Schindler attestierte seinen Spielern zwar durchaus das Bemühen, sich gegen die Schlappen wehren zu wollen. Für die eklatante Harmlosigkeit seiner Truppe im Angriff hatte er indes auch keine Erklärung.
Das Kellerduell gegen den ebenfalls schwach gestarteten TV Gelnhausen sollte die Wende bringen, doch fehlte da einfach das nötige Quäntchen Glück und vor allem Abgebrühtheit, einen Vorsprung ins Ziel zu retten. Denn 200 Sekunden vor Schluss führte der TVO noch mit zwei Toren, um dann aber das Duell gegen die eigenen Nerven – und damit auch das Spiel – knapp zu verlieren. „Mangelnde Disziplin“ machte Torhüter Christian Henkens als Hauptgrund für das kollektive Versagen in der Schlussphase verantwortlich. Eine Tugend, die seine Vorderleute dafür im folgenden Spiel bei den Sportfreunden Budenheim umso mehr in die Waagschale warfen. Trotz mehrmaliger Unterzahl im zweiten Abschnitt erkämpften sich die Südhessen den verdienten ersten Punkt der Saison und nahmen eine gute Portion Selbstvertrauen mit in die Partie gegen die HSG Pohlheim. Da klappte dann auch alles weitgehend perfekt, führten die Offenbacher nach 40 Minuten und bis dahin souverän geführtem Spiel mit drei Treffern. Doch am Ende hatten sie wieder das Nachsehen, weil die alte Schwäche erneut auftrat: das Nervenflattern auf der Zielgeraden. Im Spiel sechs gegen drei in der letzten Minute kassierte das Schindler-Team einen Gegenstoß der Pohlheimer, anstatt ihrerseits die Überzahl auszuspielen und zumindest ein weiteres Unentschieden zu sichern. Die im Sport schon so oft bemühte Geschichte von der „Angst vorm Gewinnen“ machte die Runde und raubte das gerade erst mühevoll erkämpfte Selbstvertrauen wieder völlig. Am vergangenen Wochenende sollte es nun endlich klappen mit dem ersten doppelten Punktgewinn. Doch auch gegen den HSV Bad Blankenburg blieb der Erfolg versagt: 27:30 hieß es am Ende wiederum knapp. Damit scheint das Ziel „Klassenerhalt“ schon nach einem guten Drittel der Saison fast unerreichbar für die Südhessen.
Eigentlich unerklärlich, diese fatale Schwäche der Offenbacher. Denn in der vergangenen Saison war es gerade ihre Nervenstärke, die der Mannschaft mit 6:2 Punkten aus den letzten vier ungeschlagenen Begegnungen den Klassenerhalt sicherten. Aber das so nötige Vertrauen in die eigene Stärke stellt sich in dieser Spielzeit einfach (noch?) nicht ein. Dabei wäre das so nötig, um nicht wieder in die Oberliga zurück zu müssen, aus der man pünktlich zum 75. Vereinsjubiläum 2001 den Sprung in die Regionalliga Südwest geschafft hat. Die einzig verbliebenen Aktiven der Aufstiegsmannschaft von vor sieben Jahren im aktuellen Kader sind Thorsten Scheurer und Thomas Roth, der allerdings inzwischen als Co-Trainer fungiert. Der Rest setzt sich zusammen aus Spielern, die zumeist schon seit langen Jahren im Dienste der Offenbacher stehen oder nach Abstechern zu anderen Vereinen den Weg zurück gefunden haben. Geld ist nicht viel vorhanden, und so setzt man – ganz ähnlich wie bei der HSG Gensungen-Felsberg – auf den regionalen Charakter der Mannschaft.
Diesmal allerdings scheint der Schnitt von einer Saison zur nächsten zu extrem gewesen zu sein. Mehrere Routiniers haben ihre Karriere beendet, für einige neue Spieler ist es die erste Runde auf so hohem Niveau. Das Team befindet sich in einer Phase der Entwicklung, ihr Trainer pendelt angesichts der bislang mageren Punktausbeute zwischen dem Vorwurf der Unfähigkeit und dem Status eines Idealisten auf einem Himmelfahrtskommando. Die Wahrheit liegt sicher irgendwo dazwischen, und auch der TV Offenbach wird wohl noch Punkte gewinnen. Dafür sprechen die vielen doch sehr knapp abgegebenen Partien, sowie das automatisch besser werdende Zusammenspiel und der Erfahrungsgewinn der „Jungspunde“. Ob das am Ende auch zum Klassenerhalt reichen wird ist ungewiss. Aber man hat den TVO in der vergangenen Spielzeit schon einmal abgeschrieben. Dann folgte die angesprochene rettende Serie von 6:2 Punkten, als keiner mehr an die Mannschaft glaubte. Insofern muss die HSG hellwach sein und darf den Gegner nicht vorschnell abschreiben. Auch wenn nach Abwägen der vorliegenden Fakten alles andere als ein klarer Sieg des Tabellenführers gegen das sieglose Schlusslicht einer echten Sensation gleich käme.

Quelle: Öffentlichkeistarbeit HSG Gensungen/Felsberg
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Beitragvon NordhessenPower » 06.12.2008, 12:21

Negovan: Keine Experimente
Regionalliga: HSG hat Schlusslicht zu Gast
Gensungen. Wenn der Regionalliga-Spitzenreiter HSG Gensungen/Felsberg am Samstag um 19.30 Uhr in der Kreissporthalle Gensungen auf Schlusslicht TV Offenbach trifft, wäre alles andere als ein Sieg der Edertaler Handballer eine Überraschung. Das weiß auch Gästetrainer Frank Schindler. "Wir haben in Gensungen wohl keine Chance", erklärt Schindler. Stattdessen will er die Begegnung nutzen, um Spielern aus der zweiten Reihe mehr Spielanteile zu geben.
All dies hat auf die Vorbereitung der Gensunger keinerlei Einfluss. "Auch dieses Spiel wird kein Selbstläufer", erklärt Detlef Kleinmann. Und sein Trainerkollege Dragos Negovan macht unmissverständlich klar: "Wir gehen in jede Partie mit der gleichen professionellen Einstellung, egal wie der Gegner heißt". Also schließt er auch personelle oder taktische Experimente aus. Ein weiterer Beleg, den Gast keineswegs auf die leichte Schulter zu nehmen.
Das Team um Siebenmeter-Experte Thorsten Morio (36/27 Tore) konnte bis auf ein Unentschieden gegen den Vorletzten SF Budenheim noch keinen Punktgewinn verbuchen. Zwar fielen viele Niederlagen des TVO gegen Mannschaften aus dem unteren Tabellenbereich sehr knapp aus, gegen die Spitzemannschaften der dritten Liga waren die Südhessen aber immer chancenlos.
Grund für das bisherige schlechte Abschneiden ist die mangelnde Erfahrung der Offenbacher, die gerade mal einen Altersdurchschnitt von 23,5 Jahren aufweisen. Nicht verwunderlich also, dass der 28 Jahre alte Regisseur Thorsten Scheurer mit 41/9-Treffern einer der besten Werfer der Offenbacher ist. Dazu zählen auch der Rückraumrechte Dominik Böttche (42) und der Halblinke Sebastian Peter (48). Mit Torwart Christian Henkens hat der TVO zu Beginn der Saison einen Spieler verpflichtet, der aus Hann. Münden stammt und zuletzt das Handballinternat in Eisenach besuchte.
Bei der HSG sind bis auf Carsten Göbel (Kreuzbandriss) alle Spieler an Bord. Die wollen, wenn es nach Spielmacher Frank Eidam geht, ein "flüssiges Spiel" zeigen. "Wenn wir genauso locker und konzentriert spielen wie bisher, müsste ein deutlicher Sieg möglich sein", erklärt der 27-Jährige. Alles andere wäre wohl auch angesichts der Tabellenkonstellation eine riesige Überraschung. (zlv)

Quelle: http://www.hna.de/sesportstart/00_20081 ... mente.html
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Beitragvon NordhessenPower » 06.12.2008, 12:32

Um die Sensation
TV Offenbach zu Gensungen/Felsberg
Quelle: Die Rheinpfalz vom 06.12.2008

(pnk) Heute Abend gastiert Handball Regionalligist TV Offenbach beim bislang verlustpunktfreien Tabellenführer HSG Gensungen/Felsberg. Angepfiffen wird die Partie um 19.30 Uhr in der Kreissporthalle Gensungen. Die Nordhessen marschieren zielstrebig und souverän Richtung 2. Liga. Ein Offenbacher Punktgewinn wäre daher schon in die Kategorie „Sensation“ einzuordnen.
35 Tore erzielte der Favorit aus dem Norden der Liga bislang durchschnittlich in jedem Spiel. Selbst beim Sieg im Spitzenspiel in Saarlouis traf man nur einmal weniger. Was macht das Team von Trainer Detlef Kleinmann so stark? Offenbachs Coach Frank Schindler hat die Hessen analysiert. „Die HSG lebt von einer super aggressiven Abwehr und einem wahnsinnig hohen Tempo in der Vorwärtsbewegung. Die Mannschaft spielt einen richtig guten Handball auf sehr hohem Niveau“.
Mit einem Punktgewinn oder gar einem Sieg seiner Mannschaft rechnet Schindler nicht ernsthaft. „Eigentlich haben wir keine Chance. Wir wollen das Spiel jedoch nutzen um uns auf die nächste Aufgabe zuhause gegen die Untere Saar vorzubereiten. Beide, sowohl die HSG als auch die Handballfreunde aus dem Saarland spielen ein sehr ähnliches Abwehrsystem“. In der Abwehrarbeit sieht Offenbachs Trainer unter anderem auch einen Schwerpunkt in der heutigen Partie. „Wir werden nicht mithalten wollen um dann mit fliegenden Fahnen unterzugehen. Außer einer hundertprozentigen Abwehrleistung wird auch die Schnelligkeit unsere Rückwärtsbewegung von entscheidender Bedeutung sein“.
Die Mannschaft stellt sich fast von alleine. Neben dem grippeerkrankten Pierre Etzel, der erst gar nicht mit anreisen wird, sind noch fünf weitere Spieler mehr oder minder stark angeschlagen.

Quelle: http://www.tv-offenbach.de/handball/index.html
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