Vorbericht HSG Pohlheim - HSG Gensungen/Felsberg

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Vorbericht HSG Pohlheim - HSG Gensungen/Felsberg

Beitragvon NordhessenPower » 03.10.2008, 10:33

Mit weißer Weste in das Nordhessen-Derby?
Regionalliga: Trainer Kleinmann warnt vor Pohlheims Stärken

Von Ralf Ohm

gensungen/pohlheim. Nein, Detlef Kleinmann lässt sich nicht aufs Glatteis führen. Weder vom Trainer des kommenden Gegners noch vom Spielplan der Handball-Regionalliga Südwest. "Gensungen/Felsberg ist nicht unsere Kragenweite", sagt Marius Naidin, Coach der HSG Pohlheim, was vor dem heutigen Duell in der Sporthalle Holzheim (Anwurf 18 Uhr) fast wie eine vorzeitige Kapitulation klingt. "Davon lassen wir uns nicht blenden", entgegnet der Edertaler Coach, "denn wir wissen, dass Pohlheim ein kampfstarkes Team mit einer stabilen 6:0-Deckung hat."
" Qualitäten, für die wiederum Marius Naidin gesorgt hat, seit er die Mannschaft im Sommer übernahm. Gerade hatte sie ihre erste Regionalliga-Saison mehr schlecht als recht mit einem "Last-Minute-Klassenerhalt" am letzten Spieltag überstanden, woraus der 46-jährige "rumänische Österreicher" (Naidin über Naidin) seine Lehren zog. "Wir werden ordentlich Beton anrühren", versprach der ehemalige Co-Trainer von Meistercoach Gerlach eine erhebliche Verbesserung der Abwehr - und löste dieses Versprechen dank intensiver Taktikschulung und einigen Überstunden in der Kraftkammer vom ersten Spieltag an ein.
Davon profitierte auch die erste Welle der Pohlheimer mit den Tempogegenstoß-Spezialisten Mathias Kartak und Daniel Hirz. Dazu kommen im Positionsangriff abschluss-starke Spieler wie Christian Schäfer sowie die Linkshänder Stefan Lex, mit einem Doppelspielrecht beim Nachbarn TV Hüttenberg ausgestattet, und Niko Bepler. Der Rückraumrecke kennt die HSG noch aus zahlreichen Duellen mit dem TuSpo Obernburg und ist nach seinem Handbruch "im Kommen" (Naidin).
HSG ließ SVH abblitzen
Detlef Kleinmann weiß um die Stärken der Mittelhessen, die bereits Aufstiegsfavorit SVH Kassel mit 35:32 in eigener Halle abblitzen ließen. Also gilt es für die Gäste, nahtlos an den guten Saisonstart anzuknüpfen, der ihnen nach drei Spieltagen die Tabellenführung bescherte. Und ihrem Trainerduo Kleinmann/Negovan die erfreuliche Erkenntnis, dass die Mannschaft ihre Philosophie vom Tempohandball auf dem Feld umzusetzen weiß. Fast 60 Minuten, wobei es besonders auf die ersten ankommt.
"Über die erste und zweite Welle schnell in Führung gehen und dann im weiteren Spielverlauf darauf aufbauen", lautet Kleinmanns Erfolgsrezept. Dabei verfügt er über eine klare Stammsieben mit Zweitliga-Erfahrung. Und über eine junge Garde, "die zeigt, dass sie sich bereits weiter entwickelt hat." Eine "gute Mischung", für die laut Kleinmann das kommende Nordhessen-Derby gegen die SVH Kassel (11. Oktober in Gensungen), das seine Schatten bereits voraus wirft, trotz aller Brisanz noch kein Thema ist. Wenn überhaupt, dann als zusätzliche Motivationsspritze vor dem zweiten Auswärtsspiel der laufenden Saison. Gelingt der HSG dort nämlich der vierte Sieg in Folge, könnte sie den Titelkandidaten mit einer weißen Weste in Empfang nehmen.

Quelle: http://www.hna.de/sesportstart/00_20081 ... Derby.html
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Beitragvon NordhessenPower » 03.10.2008, 10:46

Freitag den 03.10.2008, 18:00 Uhr Sporthalle Holzheim HSG Pohlheim empfängt den Tabellenführer HSG Gensungen-Felsberg
Nach den bisherigen drei Spieltagen haben sich die Mannschaften von Gensungen-Felsberg und Saarlouis klar an die Tabellenspitze gesetzt. Der 2. Liga Absteiger hat seine Mannschaft weitgehend zusammen gehalten und mit zwei Torhütern sowie einigen jungen Talenten ergänzt. Das wird also ganz schwer für die Pohlheimer Jungs. Allerdings muß jedes Spiel erst gespielt werden, aber da muß schon alles passen wenn der jungen Pohlheimer Truppe die Sensation gegen den Tabellenführer gelingen soll. Auch das Puplikum muß als achter Mann mithelfen damit die Naidin Schützlinge gegen die Mannschaft von Gästetrainer Detlef Kleinmann bestehen kann.
Bei den bisherigen Siegen gegen Hochdorf 36:31 (17:12), in Gelnhausen 23:31 (16:17) und gegen Budenheim 46:33 (25:14) holte unser Freitag Gast ein Torverhältnis von 113:87. Da können die Pohlheimer Jungs mit 91:91 gerade so mit den gefangenen Treffern mithalten, allerdings ist der Gast im Angriff bei einem Schnitt von 37 geworfenen Toren wesentlich treffsicherer.
Bisherige Torschützen der HSG Gensungen-Felsberg: der starke Rückraum mit Göbel 18 Tore, Eidam 9 und Schanze 5 sowie dem linkshänder Ober 8. Vom Kreis bisher erfolgreich Viehmann 11 sowie Nachwuchstalent Bährtel 3. Die meiste Torgefahr geht von den beiden Aussen aus. Auf Linksaussen wirbelt Stephan Untermann 31/9 die Deckungsreihen durcheinander. Auf Rechtsaussen steht ihm Jan Hendrik Walter 15, unseren Jungs aus der Baunataler A Jugend bekannt, nicht nach.

(dk) Nach der ersten Saisonniederlage im dritten Spiel bringt der vierte Spieltag eine absolute Spitzenmannschaft in die Sporthalle Holzheim. Denn die HSG Gensungen/Felsberg (vor vielen Jahren als TSV Jahn Gensungen schon einmal Konkurrent unserer Handballer) hat sich bislang bestens präsentiert.
Der Absteiger aus der zweiten Liga hat sich auch im dritten Auftritt die Weste sauber gehalten und führt zusammen mit der punktgleichen HG Saarlouis die Tabelle an. Der jüngste 46:33-Erfolg gegen Budenheim spricht Bände und für sich.
Da müssen sich unsere Spieler warm anziehen im sich immer deutlicher abzeichnenden Herbst in Mittelhessen. Gegen die Schützlinge von Trainer Detlef Kleinmann muss schon eine ähnlich starke Leistung erfolgen wie zum Saisonauftakt in heimischer Halle gegen den SVH Kassel. Beim Wiedersehen mit dem ehemaligen Hüttenberger Michael Viehmann wird vor allem die Deckungsreihe mit dem Torhüterduo Wösthoff/Wüst gefordert sein gegen die Gensunger Scharfschützen. Dennoch hofft Trainer Marius Naidin, dass er seine Mannschaft wieder ähnlich gut einstellen kann wie gegen den SVH und dass diese ähnlich an ihre Grenzen geht, um mit der notwendigen Unterstützung von den Rängen vielleicht eine weitere Spitzenmannschaft zu bezwingen.

Quelle: http://www.hsg-pohlheim.de/index.php?s=A0&a=0&b=2705
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Beitragvon NordhessenPower » 05.10.2008, 19:05

"Irrsinnig schnell"
HSG Pohlheim ist morgen gegen Gensungen Außenseiter
POHLHEIM (mis). Am vergangenen Wochenende wurden die Regionalliga-Handballer der HSG Pohlheim nach dem grandiosen Start in die Runde vom thüringischen Aufsteiger Bad Blankenburg auf den Boden der Tatsachen geholt. Hatte sich die Schäfer und Co. gegen die Thüringer noch etwas ausrechnen können, hängen die Trauben gegen den souveränen Tabellenführer und Titelaspiranten HSG Gensungen/Felsberg (morgen um 18 Uhr in der Sporthalle Holzheim) doch weitaus höher.
Die Truppe aus dem Norden Hessens kommt mit der makellosen Bilanz von 6:0 Punkten und dem besten Torverhältnis der Liga nach Holzheim und präsentierte sich bislang in hervorragender Verfassung. Dies unterstreicht nicht zuletzt der 45:33-Erfolg (!) am vergangenen Wochenende gegen die Sportfreunde Budenheim, bei dem neben allen HSG-Mannschaftsteilen besonders die junge Garde des letztjährigen Zweitligisten überzeugte. "Gensungen ist mit Sicherheit nicht die Mannschaft, mit der wir uns vergleichen können, aber wir werden natürlich alles tun, um sie ein wenig zu ärgern", hat Pohlheims Coach Marius Naidin ein eindeutige Rollenverteilung ausgemacht und fordert von seinen Schützlingen aus der knappen Niederlage in Blankenburg zu lernen. "Es tut schon weh, dass da kein Punkt raus gesprungen ist. Aber wichtiger ist, dass sich meine junge Mannschaft durch solche Situationen weiterentwickelt", so Naidin weiter.
Gegen den Favoriten indes können die Schäfer, Hirz und Co. unbedarft zu Werke gehen, denn der Zweitliga-Absteiger vermochte den Großteil seiner Mannschaft inklusive des ehemaligen Hüttenbergers Michael Viehmann zu halten und sich mit weiteren talentierten Spielern zu verstärken, so dass die Nordhessen eine homogene Truppe zusammen haben, aus der eigentlich kein Einzelspieler hervor gehoben werden kann. So bevorzugen die Gäste denn auch das schnelle Spiel nach vorne, das sie mit unglaublichem Druck und Zug zum Tor umsetzen. "Wir müssen irrsinnig schnell auf den Beinen sein und Gensungen wenig Chancen zum Tempospiel geben", lautet die Marschroute des Pohlheimer Trainers. Dabei kann Marius Naidin auf seinen kompletten Kader zurückgreifen, wobei hinter Christian Schäfer (Oberschenkelverletzung) noch ein Fragezeichen steht. Sein Bruder Thomas gibt am morgigen Abend seine vorerst letzte Vorstellung und verabschiedet sich im Anschluss für ein halbes Jahr zum Praktikum in die USA.
Quelle: http://www.giessener-anzeiger.de/sixcms ... _dpa=sport
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