Vorberichte HG Saarlouis - HSG Gensungen/Felsberg

Aktuelle Handball News, Trainerentlassungen, allgemeine Diskussionen, Spekulationen und Gerüchte, Berichte, Transfermarkt - aktuelle Spekulationen, Gerüchte, Transvermeldungen aus der Regionalliga Süd-West im Herrenbereich

Vorberichte HG Saarlouis - HSG Gensungen/Felsberg

Beitragvon NordhessenPower » 16.11.2008, 09:35

Wer den Hit gewinnt, ist vorn
Handball-Regionalliga: Gensungen/Felsberg nach Saarlouis - 80 Tore sind möglich
Von Björn Mahr
GENSUNGEN/SAARLOUIS. Ab heute wächst die Anspannung. "Ein, zwei Tage vor so einem Spiel", sagt HSG-Kreisläufer Michael Viehmann, "werde ich schon hibbeliger". Seine Unruhe ist ein Zeichen dafür, dass ihm und dem Handball-Regionalligisten HSG Gensungen/Felsberg etwas Besonderes bevorsteht. Mehr noch: ein absoluter Höhepunkt der Saison.
Denn die Edertaler sind als Spitzenreiter am Samstag ab 19.30 Uhr (Halle am Stadtgarten) zum Topspiel beim ebenfalls noch ungeschlagenen Verfolger HG Saarlouis zu Gast. Da die Saarländer zuletzt jedoch überraschend zu Hause gegen den HSV Bad Blankenburg (37:37) einen Punkt einbüßten, reicht den Nordhessen schon ein Remis, um den ersten Platz zu verteidigen.
"Wir können ohne großen Druck ins Spiel gehen", meint daher auch Gensungen/Felsbergs Coach Detlef Kleinmann. Was nicht bedeutet, dass er und Spielertrainer Dragos Negovan die Aufgabe vor 2000 Fans auf die leichte Schulter nehmen. Im Gegenteil: Selten zuvor grübelte das Duo so oft über die Taktik wie vor dieser Partie. "Das ist ein Duell mit Brisanz. Da muss man akribischer herangehen", betont Kleinmann. Umso mehr, als die HSG ohne ihren Torjäger und Abwehrchef Carsten Göbel (Kreuz-bandriss) auskommen muss. In der Deckung dürften Frank Eidam oder Steffen Ober dessen Posten übernehmen. Dagegen werden sich im Angriff Mario Schanze, Christian-Codrin Gherhard und Michael Horn die Arbeit auf der halblinken Position teilen müssen.
Beileibe nicht das Einzige, womit sich Kleinmann/Negovan im Vorfeld des Hits beschäftigen müssen. Die Hausherren operieren nämlich mit wechselnden offensiven Defensivsystemen. Sollten Eidam und Ober kurz gedeckt werden, müssten Stephan Untermann, Benedikt Hütt und Gherhard ihre Klasse in 1:1-Situationen unter Beweis stellen. Gelingt das nicht, droht der HSG Ungemach in Form von Kontertoren der HGS durch den schnellen Sven-Malte Hoffmann, der neben Spielmacher Danijel Grgic (früher Eisenach), dem 2,01 m großen Halbrechten Peter Vozar und Kreisspieler Tomas Bednarik der gefährlichste Offensivmann des Tabellenzweiten ist.
"Ich erwarte ein flottes Spiel. Das dürfte in Richtung 40 Tore für jede Mannschaft gehen", erklärt der Trainer der Heimsieben, Christoph Barthel. Das käme den Gästen durchaus zugute, die über erste und zweite Welle bislang jeden Gegner in dieser Klasse in die Knie zwangen. "Wir fahren nach Saarlouis, um zu gewinnen", verdeutlicht Viehmann den Ehrgeiz der Mannschaft. Klar, mit einem doppelten Punktgewinn hätte die HSG nicht nur den Platz an der Spitze gefestigt, sondern sich auch das Selbstvertrauen geholt, das das Team durch den Ausfall von Göbel in den kommenden Monaten benötigen wird.

Quelle: http://www.hna.de/regiosportstart/00_20 ... _vorn.html
Zuletzt geändert von NordhessenPower am 16.11.2008, 09:40, insgesamt 1-mal geändert.
NordhessenPower
Oberliga
 
Beiträge: 303
Registriert: 01.09.2008, 18:16

 

Beitragvon NordhessenPower » 16.11.2008, 09:39

Der Abwehrchef fehlt hier wie dort
HGS ohne Fontaine ins Topspiel gegen Edertaler
GENSUNGEN/SAARLOUIS. Was der einen ihr Carsten Göbel ist, ist der anderen ihr Daniel Fontaine. Denn genauso wie die HSG Gensungen/Felsberg muss die HG Saarlouis im Topspiel der Handball-Regionalliga Südwest heute ab 19.30 Uhr (Halle am Stadtgarten Saarlouis) auf ihren Halblinken und Abwehrchef verzichten. Während Göbel jedoch wegen eines Kreuzbandrisses mehrere Monate verzichten muss, steht bei Fontaine noch gar nicht fest, wie lange er pausieren muss und wie schwer dessen Verletzung im Adduktorenbereich ist - obwohl sich schon drei Mediziner den 19-Jährigen angesehen haben.
"Es kann eine schwere Zerrung, aber auch ein Bündelriss sein", erklärt HGS-Trainer Christoph Barthel. Fontaines Fehlen reißt eine große Lücke in den dünnen Kader. "Nur", fügt Barthel hinzu, "dass unser Mann noch kein Führungsspieler ist wie Carsten Göbel". Für Fontaine muss Christian Kühn auf der Königsposition agieren.
Trotz der Schwächung ist die Euphorie in Saarlouis vor dem Gipfel gegen die Edertaler ungebrochen. "Sogar meine Schüler haben mich schon auf Karten angesprochen", berichtet Barthel, der als Sportlehrer in Saarbrücken tätig ist. Doch schon seit Tagen sind alle Sitzplatztickets vergriffen. Der Verein hat für heute Abend nur noch einige Stehplatzkarten im Aufgebot.
Nach zwei vergeblichen Anläufen in den beiden vergangenen Jahren will die HG Saarlouis in dieser Serie endlich ins Bundesliga-Unterhaus aufsteigen. Denn dort war das Team zuletzt als SC Lisdorf von 1981 bis 1985 beheimatet. Barthels Zweitliga-Vergangenheit liegt noch nicht so lange zurück. Der heute 34-Jährige spielte selbst noch mit Mülheim/Kärlich/Bassenheim gegen HSG-Torwart Michael Stahl. Nach vier Kreuzbandrissen war seine Karriere beendet. "Deswegen tut mir das auch so Leid für Carsten Göbel", sagt Barthel, "so eine Verletzung wünscht man seinem ärgsten Feind nicht." (bjm)
http://www.hna.de/sesolobig/00_20081114 ... _dort.html
NordhessenPower
Oberliga
 
Beiträge: 303
Registriert: 01.09.2008, 18:16

Beitragvon NordhessenPower » 16.11.2008, 11:12

"Wer heißer ist, gewinnt"
Morgen steigt der Handball-Gipfel der HSG in Saarlouis - die Spielmacher im Interview
Von Björn Mahr

Gensungen/Saarlouis. Bald können sie die Stunden bis zum Anwurf zählen. Die Stunden bis zum Anwurf des Regionalliga-Gipfels HG Saarlouis gegen HSG Gensungen/Felsberg, der am Samstag ab 19.30 Uhr vor 2000 Handball-Fans in der Halle am Stadtgarten in der saarländischen Kleinstadt stattfindet. Voller Vorfreude auf dieses Duell sind auch die Spielmacher Danijel Grgic (HGS) und Frank Eidam (HSG). Wir sprachen mit den Regisseuren über die Ausgangsposition und die Erwartungen an das Duell des Zweiten gegen den Ersten.

Vor der Saison wurde in erster Linie über Kassel als heißer Titelaspirant gesprochen - nun treffen am neunten Spieltag Saarlouis und Gensungen/Felsberg zum Topspiel aufeinander. Eine Überraschung?
Frank Eidam: Nein, weil die mannschaftliche Geschlossenheit zählt. Und da stehen sich nun die beiden ausgeglichensten Teams der Klasse gegenüber.
Danijel Grgic: Nein, mir war von vornherein klar, dass man im Kampf um den Aufstieg an Gensungen und meiner Mannschaft nicht vorbeikommt. Kassels Team ist quasi über Nacht entstanden. Und wer sich in diesem Geschäft auskommt, der weiß, was das bedeutet.

Welche Rolle spielt der überraschende Punktverlust von Saarlouis am vergangenen Wochenende gegen Bad Blankenburg?
Grgic: Ich bin immer noch ein bisschen geschockt, weil ich dieses Ergebnis nicht erwartet habe. Aber so haben wir gesehen, wie schwer ein Durchmars ch in dieser Liga ist. Allerdings wissen wir auch, dass wir mit zwei Punkten im Topspiel wieder vorn sind.
Eidam: Also ein Vorteil für uns kann man daraus nicht ableiten. Saarlouis weiß jetzt, dass das in dieser Saison kein Selbstläufer wird. Es sollte vielmehr auch für uns eine Warnung sein, dass solch' ein überraschendes Ergebnis immer mal passieren kann. Ich rechne damit, dass der Gegner gegen uns alles in dieses Topspiel investieren wird.

Saarlouis ist seit Jahren eine feste Größe in der Regionalliga, Gensungen betritt als Absteiger aus der 2. Liga absolutes Neuland. Ein Vorteil für die Heimmannschaft?
Eidam: Keineswegs, wir trainieren wie zu Zweitliga-Zeiten und gehen immer noch mit der gleichen kämpferischen Einstellung ans Werk.
Grgic: Beide Seiten haben durch ihre jeweilige Situation Vorteile. Klar, dass wir die Liga gut kennen. Aber Gensungen ist durch seine Zeit in der 2. Liga eingespielt und besitzt viel Erfahrung. Ich erwarte einen offenen Schlagabtausch. Nuancen werden das Spiel entscheiden.

Sie haben bereits gegeneinander gespielt in der 2. Liga. Wie groß ist der Respekt voreinander?
Grgic: Eidam ist ein hervorragender Handball-Spieler, seine Führungsqualitäten sind bekannt. Wir wissen, dass das ganze Spiel über ihn läuft. Doch darauf werden wir gut vorbereitet sein.
Eidam: Grgic ist ein genialer Spieler, der über einen überragenden Schlagwurf verfügt. In 1:1-Situationen spielt er seine ganze Schnelligkeit aus. Unser Respekt ihm gegenüber ist so groß, dass er einen Schwerpunkt in unserer taktischen Ausrichtung darstellt.

Was wird entscheidend sein für den Ausgang der Begegnung?
Grgic: Eindeutig der größere Wille. Sicherlich sind Tagesform und Emotionen in diesem Kampfspiel wichtig, aber die Mannschaft, die heißer auf den Sieg ist, kriegt auch die beiden Punkte.
Eidam: Wenn wir unser Tempospiel über erste und zweite Welle sowie schnelle Mitte durchsetzen können, haben wir auf alles, was der Gegner macht, die passende Antwort. Denn unser großes Plus ist es, dass wir 60 Minuten Vollgas geben können.

Wie wird das Spiel ausgehen. Wagen Sie einen Tipp...
Grgic: Natürlich wünsche ich mir, dass die beiden Punkte in Saarlouis bleiben. Ich tippe auf einen Sieg mit vier, fünf Toren Abstand.
Eidam: Es wird spannend bis zum Ende sein. Ein Unentschieden wäre für unsere Mannschaft definitiv ein Punktgewinn.

Quelle: http://www.hna.de/sesportstart/00_20081 ... tquot.html
NordhessenPower
Oberliga
 
Beiträge: 303
Registriert: 01.09.2008, 18:16

Beitragvon NordhessenPower » 16.11.2008, 11:21

Erst Regeneration, dann Konzentration

Noch zehn Tage hat die HSG Gensungen/Felsberg Zeit, sich auf das Gipfeltreffen der Handball-Regionalliga bei der ebenfalls noch verlustpunktfreien HG Saarlouis (15. November) vorzubereiten.
Die wird am Samstag im Heimspiel gegen Bad Blankenburg versuchen, die Tabellenführung zurückzuerobern, wozu den Saarländern ein Sieg mit mehr als drei Treffern Unterschied reicht. Für die HSG stand nach dem 37:28 gegen die Handballfreunde Untere Saar erstmal Regeneration in der Kasseler Therme auf dem Programm. "Erst locker werden und dann volle Konzentration auf Saarlouis", lautet die Devise von Trainer Detlef Kleinmann. Auf unserem Bild die HSG-Spieler (v. li.) Christian-Codrin Gherhard, Steffen Ober, Michael Stahl, Benedikt Hütt, Michael Horn, Philip Julius und Alexander Bärthel mit Therme-Geschäftsführer Hendrik Schellinger. Foto: Fischer


Quelle: http://www.hna.de/sesportstart/LINK00_2 ... ation.html
NordhessenPower
Oberliga
 
Beiträge: 303
Registriert: 01.09.2008, 18:16

Beitragvon NordhessenPower » 16.11.2008, 20:54

Die Abwehr ist der Schlüssel
Der Verfolger empfängt den Tabellenführer und kann ihn im Falle eines Sieges von der Spitze stürzen. Die HG Saarlouis fühlt sich gewappnet für das Topspiel an diesem Samstag gegen Gensungen/Felsberg.
Von SZ-Redakteur Kai Klankert

Christoph Barthel (Mitte), der Trainer der HG Saarlouis, sieht seine Mannschaft gut vorbereitet und schwört es ein auf das Spitzenspiel gegen die HSG Gensungen/Felsberg. Foto: Wieck

Saarlouis. Es ist der Höhepunkt. Ein Spiel, von deren Sorte es eins, maximal zwei im Laufe einer Saison gibt. Und auch wenn sich die beiden beteiligten Trainer, Christoph Barthel und Detlef Kleinmann, weigern, öffentlich von einer vorentscheidenden Bedeutung zu sprechen, so werden sie dies intern nicht leugnen können. Wenn die HG Saarlouis an diesem Samstag (19.30 Uhr, Stadtgartenhalle) im Gipfeltreffen der Handball-Regionalliga Südwest die HSG Gensungen/Felsberg empfängt, stehen sich die beiden dominierenden Mannschaften gegenüber. Und der Ausgang der Partie wird mit Blick auf die Meisterschaft mehr sein als ein Fingerzeig.
Gensungen führt die Liga ohne Punktverlust (16:0 Zähler) an - gefolgt von der HG Saarlouis (15:1 nach dem 37:37-Patzer gegen Bad Blankenburg). Die übrigen Topteams - Groß-Umstadt (10:4), Kirchzell (10:6), Hochdorf (10:6) und Kassel (8:8) - wirken lange nicht so konstant. Und weil es an der Spitze auf ein Duell hinaus läuft, fällt den direkten Vergleichen eine besondere Bedeutung zu. Denn sie entscheiden bei Punktgleichheit über die Platzierung. Eventuell also am 23. Mai 2009 über den Aufstieg in die 2. Bundesliga.
Viel wird diskutiert im Vorfeld über die mutmaßlich spielentscheidenden Faktoren an diesem Samstagabend. Wird der Saarlouiser Danijel Grgic wie jüngst im Heimspiel gegen Kassel (38:32) einen "Sahnetag" erwischen und sein Team zum Sieg führen? Wird die ungemein starke Offensive mit Grgic, Peter Vozar und Sven-Malte Hoffmann die Gensunger vor unlösbare Probleme stellen? Wird die Mannschaft vom derzeit grassierenden Magen-Darm-Virus geschwächt sein? Wird Daniel Fontaine, dessen Verletzung sich als nicht so schwerwiegend herausgestellt hat, doch spielen? Wird die ab und an lethargische Abwehr der HG Saarlouis richtig zupacken? Werden die Torhüter Sven Ehrich und Darius Jonczyk stärker halten als zuletzt gegen Bad Blankenburg?
Auf fast alle Fragen hat Trainer Christoph Barthel noch keine Antwort. Er wird sich, wie die 2000 Zuschauer in der wohl ausverkauften Stadtgartenhalle, trotz intensiver Vorbereitung überraschen lassen müssen. "Das macht doch den Reiz aus", sagt Barthel: "Ich freue mich auf das Spiel - mit dem hoffentlich besseren Ende für uns." Den Schlüssel hierfür sieht der Trainer in der Abwehr- und Torhüter-Leistung.
Sein Gegenüber sieht das übrigens genauso. "Entscheidend", sagt Detlef Kleinmann, "wird sein, ob wir ein Mittel gegen die Offensive, gegen Hoffmann, Vozar und Grgic finden". Dabei muss Kleinmann auf seinen Abwehrchef Carsten Göbel (Kreuzbandriss) verzichten. Dessen Rolle werden dem Vernehmen nach Frank Eidam und Steffen Ober übernehmen. "Möge es ein tolles Spiel werden und der bessere gewinnen", sagt Kleinmann - und spricht damit erneut Christoph Barthel aus der Seele.
Quelle: http://www.saarbruecker-zeitung.de/sz-b ... ,2608196,0
NordhessenPower
Oberliga
 
Beiträge: 303
Registriert: 01.09.2008, 18:16


Zurück zu Herren - Regionalliga Südwest

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 0 Gäste