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Vorberichte HSG Gensungen/Felsberg - HSG Mühlheim-Kärlich/B.

 
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NordhessenPower
Oberliga


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BeitragVerfasst am: 16.01.2009, 20:35    Titel: Vorberichte HSG Gensungen/Felsberg - HSG Mühlheim-Kärlich/B.

Julius′ Leidenszeit ist endlich vorbei
Kleinmann-Team mit Ex-Berliner in Mülheim

Gensungen. Zum Abschluss der Hinrunde muss Handball-Regionalligist HSG Gensungen-Felsberg noch einmal reisen. Bei der HSG Mülheim/Kärlich/Bassenheim gilt es, die weiße Weste zu wahren und den Abstand von sechs Punkten zum härtesten Verfolger HG Saarlouis zu verteidigen.
Das wird nicht ganz so einfach, wie es angesichts des elften Platzes des Gegners den Anschein hat. Nach Nieder-Olm dürfen auch in der Mülheimer Halle keine Klebemittel verwendet werden. Doch das muss nicht unbedingt ein Nachteil für das Team von Trainer Detlef Kleinmann und Dragos Negovan sein. Denn in Nieder-Olm feierte die HSG immerhin ihren höchsten Auswärtssieg der Saison.
Bei den Koblenzer Vorstädtern, die vor zehn Jahren schon drei Spielzeiten in der 2. Liga absolvierten, werden bescheidene sportliche Ziele verfolgt. "Ein Platz im Mittelfeld wäre für uns schon das Optimum", gab Trainer Hilmar Bjarnason vor der Saison zu Protokoll. Finanzielle Sorgen zwangen zur Dezimierung des Kaders. Abgänge erfahrener Akteure wurden fast ausschließlich mit Jugendspielern kompensiert. So ruht die Last im Spiel vor allem auf Routinier Thomas Schlich (29) und Kapitän Kai Schäfer. Der 24-Jährige Kreisläufer ist mit durchschnittlich neun Toren der gefährlichste Mülheimer. "Er ist nicht nur aus der Nahdistanz erfolgreich, sondern erzielt seine Tore auch aus einer guten ersten und zweiten Welle", weiß Kleinmann. Das Positionsspiel der Gastgeber stockt dafür regelmäßig, wenn der Gegner offensiv verteidigt. Das kommt Gensungens 3:2:1-Deckung entgegen.
Die wartet zum Jahresbeginn mit einer Neuerung auf: Philip Julius absolviert sein Punktspieldebüt und wird soll dabei vorrangig Frank Eidam im Deckungszentrum entlasten. "Klar bin ich aufgeregt vor meinem ersten Ligaspiel seit acht Monaten. Die Wartezeit war schrecklich", gibt der Ex-Berliner zu. Einen Einsatz im Pokall vergangene Woche hat er bereits hinter sich. An seine letzte Niederlage als Aktiver auf dem Feld kann er sich nicht mehr erinnern. 14 Monate liegt die jetzt zurück, "und da können bis Saisonende gern noch ein paar dazu kommen", wie der 22-Jährige schmunzelnd erklärt.
Die Voraussetzungen dafür sind gegeben, denn bis auf den langzeitverletzten Carsten Göbel reist das Team komplett an. Leicht fraglich ist Benedikt Hütts Einsatz, den in dieser Woche eine Grippe plagte. (kh)

Quelle: http://www.hna.de/sesportstart/00_20090115170054_Juliusapos_Leidenszeit_ist_endlich_vorbei.html
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