Vorberichte HSG Mühlheim/Kärlich/Bassenheim - SVH Kassel

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Vorberichte HSG Mühlheim/Kärlich/Bassenheim - SVH Kassel

Beitragvon NordhessenPower » 13.12.2008, 10:21

Partie beim Landsmann
Die SVH Kassel tritt am Sonntag bei der HSG Mülheim-Kärlich/Bassenheim an
Von Peter Fritschler

KASSEL. Dass das Auswärtsspiel der SVH Kassel in der Handball-Regionalliga bei der HSG Mülheim-Kärlich/Bassenheim zu einem isländischen Trainer-Duell werden würde, konnte vor Beginn der Saison niemand wissen. Doch wenn am Sonntag ab 17 Uhr im Schul- und Sportzentrum Mülheim beide Mannschaft gegenüberstehen, dann kommen die beiden Coaches vom Inselstaat im Nordatlantik.
Seit 2005 ist Hilmar Bjarnason bei der HSG, seit letzter Woche Adalstein Eyjolfsson bei den Harleshäusern. Beide kennen sich von Island, beide sehen sich am Sonntag in Mülheim wieder.
Telefonkontakt
"Telefonkontakt haben wir zwischendurch schon gehabt", sagt Eyjolfsson. "Zuletzt vor meinem Wechsel nach Kassel. Da habe ich mich bei Hilmar schon über die Regionalliga informiert." Das Aufeinandertreffen beider Teams habe man sicher erwähnt. aber konkret über die Partie vom Sonntag nicht gesprochen.
Adalsteinn Eyjolfsson hat die erste komplette Woche mit seiner neuen Mannschaft intensiv im Training genutzt. "Wir müssen in der Abwehr noch stärker werden", sagt "Reynir". Die Deckung müsse mehr noch zu einer Einheit werden, in der jeder jedem hilft. "Außerdem muss das Angriffsspiel des Gegners öfter unterbrochen werden. Wir müssen noch aggressiver agieren, die Beinarbeit muss besser werden."
Der neue Coach baut darauf, dass sich mit verbesserter Abwehrarbeit auch der Angriff besser in Szene setzen kann: "Wir haben an der zweiten und dritten Welle gearbeitet." Per Video haben die Kasseler den Gegner studiert und wissen, dass sie auf Kai Schäfer am Kreis ein besonderes Augenmerk haben müssen. Der 24-Jährige hat in der laufenden Regionalliga-Saison bereits 109 Treffer (davon 23 Siebenmetertore) erzielt.
Mit der Situation einer doppelten Manndeckung, wie zuletzt in den Heimspielen ggen Offenbach und Saarpfalz, hat man sich ebenfalls auseinandergesetzt. "Wir werden in Zukunft noch besser reagieren, als zuletzt", verspricht Eyolfsson.
Auch Spielmacher Alexander Koke sieht weitere Fortschritte im Training. "Die Abstimmung in der Abwehr wird immer besser", sagt der Rückraumspieler und sieht, wie der Trainer, die Mannschaft auf dem richtigen Weg.
In einem weiteren Punkt ist sich Koke mit Eyolfsson einig: "Wir wollen am Sonntag in Mülheim gewinnen. Das wird sicher nicht leicht, aber das war das Spiel in Groß-Umstadt auch nicht."
Die SVH kann mit der (fast) kompletten Mannschaft auf die 260 Kilometer lange Reise in die Nähe von Koblenz gehen. Lediglich der erneut am Knie operierte Adem Basic und Marc Adam (Fingerbruch) werden fehlen.

Quelle: http://www.hna.de/kssportstart/00_20081 ... smann.html
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Beitragvon NordhessenPower » 13.12.2008, 10:36

HSG gegen Team mit Topspielern
Geschrieben von: Rhein Zeitung
Freitag, 12. Dezember 2008 um 08:59 Uhr
Handball: SVH Kassel kommt als Favorit nach Mülheim-Kärlich

Handballtrainer Adalsteinn Eyjolfsson kehrt am Sonntag ins Rheinland zurück. Der ehemalige Bundesligacoach des TuS Weibern ist mittlerweile allerdings Männertrainer beim Regionalligisten Kassel, der Gast in Mülheim-Kärlich ist.
MÜLHEIM. Handball-Regionalligist HSG Mülheim-Kärlich/Bassenheim kann sich ganz entspannt auf das letzte Heimspiel in diesem Jahr vorbereiten. Zwar geht es am Sonntag (17 Uhr) im Mülheimer Schul- und Sportzentrum gegen einen Aufsteiger, weil dieser aber SVH Kassel heißt, sind die Fronten geklärt und der Druck liegt auf Seiten der Gäste.
Der Kontrahent ist in der Liga eine umstrittene Mannschaft und wird deshalb auch viel diskutiert. Was Hoffenheim im Fußball ist, stellt Kassel in etwas kleinerer Dimension in der Handball-Regionalliga Südwest dar. "Die haben vor der Saison ordentlich aufgerüstet", beschreibt es Hilmar Bjarnason, Trainer der HSG. Und in der Tat hat der Verein einiges an Potenzial eingekauft. Nach dreijähriger Abstinenz in Deutschlands dritthöchster Liga wurde ein direkter Durchmarsch vollmundig als Saisonziel beim SVH propagiert. Derart selbstbewusst kann eine Mannschaft nur sein, wenn sie sich ihrer Stärken bewusst ist. So lehnten einige Neuzugänge Verträge bei höherklassigen Teams ab, um in Kassel Großes zu leisten. "Die Mannschaft ist gespickt mit super Einzelspielern, von denen einige schon ihre Auftritte in der ersten und zweiten Bundesliga hatten. Es stellt sich also nicht die Frage, wer Favorit ist", meint der HSG-Coach.
Bei einem aktuellen Negativkonto von acht Punkten und dem damit vorzeitigen Scheitern der Aufstiegspläne war klar, dass bei so ambitionierten Teams schnell Konsequenzen folgen. Trainer Dragan Markovic wurde vor zwei Wochen gefeuert, seit letztem Spieltag wird die Mannschaft von Adalsteinn Eyjolfsson geleitet. "Das kommt mir alles andere als gelegen", gibt Bjarnason offenkundig zu. Nicht etwa, weil Eyjolfsson sein Landsmann ist, eher dessen Erfolge und Charaktereigenschaften lassen nicht nur Gutes für die HSG erwarten. Der 31-Jährige war bereits 2004 Coach der Frauen-Erstligamannschaft TuS Weibern, anschließend ging er nach Island, ebenfalls in die erste Frauenliga.
Jetzt also versucht sich Eyjolfsson auch im Männerbereich. Bjarnason: "Das ist ein absoluter Handballfanatiker, er lebt diese Sportart bis ins letzte Detail. Er wird die Mannschaft auf jeden Fall noch weiter bringen." Bereits im Vorfeld die Segel zu streichen und die Partie als verloren anzusehen, liegt dem Mülheimer Coach aber gewiss nicht. Seine junge Truppe freut sich auf die große Herausforderung und nimmt gerade solche Spiele sehr gern an. "Wir sind gut zu Hause drauf. Vielleicht unterschätzen die uns auch ein wenig", so Bjarnason. Dass keiner das große Wunder an diesem Spieltag erwartet, lässt die Gastgeber recht entspannt in diese Partie gehen. (re)

Foto: Das tut weh. Der Mülheimer Andreas Israel wird in die Zange
genommen. Doch auch das muss der HSG-Spieler wegstecken,
auch am Sonntag wieder im Heimspiel gegen Kassel.


Quelle: http://www.hsgmkb.de/
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