Spielsystem durchsetzen
Handball-Regionalliga: SVH Kassel will in Pohlheim den zweiten Saisonsieg landen
Kassel. Der Saisonstart ist gelungen, die ersten zwei Punkte sind eingefahren. Nun geht es für die Regionalliga-Handballer der SVH Kassel zum ersten Auswärtsspiel. Am Samstag ab 20 Uhr gastieren die Harleshäuser bei der HSG Pohlheim (Sporthalle Holzheim).
"Wir fahren dort hin, um zu gewinnen", unterstreicht Trainer Dragan Markovic die Ambitionen des Kasseler Aufsteigers. Doch der SVH-Trainer weiß auch, dass sich sich diese Vorstellung nicht im Vorbeigehen umsetzen lässt. "Ich erwarte ein sehr schweres Spiel", sagt Markovic und lobt die gute Ausbildung junger Spieler im mittelhessischen Bereich. Einige Akteure der Gastgeber hatte er bereits selbst als Trainer unter seinen Fittichen.
"Pohlheim hat eine ausgeglichene, kompakte Mannschaft, die kämpferische Stärken besitzt und sehr hart spielt", weiß der Ex-Wetzlarer zu berichten.
Dass die Harleshäuser die HSG beim Vorbereitungsturnier Ende August mit 32:28 bezwingen konnten, ist inzwischen Geschichte. Am Samstag stehen sich die Mannschaften in einem Punktspiel gegenüber und werden sicherlich eine ganz andere Einstellung an den Tag legen.
Das 27:27 der Pohlheimer bei der TSG Haßloch zum Auftakt dürfte die Kampfstärke der Gastgeber weiter anstacheln. Die HSG war in dieser Partie über weite Strecken dominant und musste am Ende doch mit nur einem Punkt im Gepäck abreisen. Markovic ist also gewarnt. "Wir haben uns in jedem Fall sehr gut vorbereitet", so der Kasseler.
Er hofft darauf, dass am Samstag auch Matthias Aschenbroich zum Einsatz kommen kann. Der wurfgewaltige Linkshänder hatte zuletzt mit mehreren Verletzungen zu kämpfen und verpasste den Heimauftakt wegen einer Wadenverletzung. Nun soll sein Platz nicht mehr neben, sondern mindestens auf der Bank sein. Noch besser wäre es, er würde den rechten Rückraum der Kasseler besetzen. "Ich hoffe, dass er spielen kann", sagt sein Coach.
Neben der Personalie Aschenbroich soll sich auch spielerisch bei den Kasselern etwas ändern. "Zu Hause wollten wir den Zuschauern etwas bieten und haben zu früh aufgehört, konsequent zu spielen", bemängelt Markovic, dass sein Team einen klaren Vorsprung noch schmelzen ließ.
"Diesmal müssen wir unser System bis zum Spielende durchsetzen", sagt der SVH-Trainer. (cl)
Quelle: www.HNA.de
