"Wird kein Selbstläufer"
Nico Greiner spielt mit der SVH Kassel am Samstag um 19 Uhr gegen den TV Offenbach
Von Peter Fritschler
Nico Greiner warnt vor dem Tabellenletzten TV Offenbach, der stellt sich nämlich am Samstag um 19 Uhr zum Punktspiel der Handball-Regionalliga Süd-West in der Sporthalle Harleshausen bei der SVH Kassel vor. "Auch solche Spiele sind keine Selbstläufer," sagt der 28-Jährige, der erst Ende Oktober zu den Harleshäusern stieß. "Natürlich kann gegen das Schlusslicht am Samstag nur ein Sieg zählen, alles andere wäre eine gnadenlose Enttäuschung."
" Ist mit dem ersten Auswärtssieg am letzten Wochenende jetzt der spielerische Knoten geplatzt? "Das zu behaupten, wäre sicher etwas übertrieben, aber wir finden immer besser zusammen, das spielerische Verständnis untereinander hat sich gesteigert." Nico Greiner meint damit besonders die Abläufe im Angriff: "Da kommt immer mehr System, immer mehr Automatisierung rein." Auslösehandlungen seien selbstverständlicher geworden. "Auch in der Abwehr sind wir stärker und flexibler geworden", befindet der Kreisläufer.
"Ich schaue vorher nicht, wo der Gegner in der Tabelle steht. Es ist egal, ob da der Erste oder der Letzte kommt. Entscheidend ist, dass wir unsere beste Leistung abrufen. Wir müssen unser Spiel machen", sagt Greiner.
Die Offenbacher, die aus der Nähe von Landau in der Pfalz kommen, haben in der laufenden Saison erst ein (geteiltes) Erfolgserlebnis gehabt. Beim 36:36 am 1. November im Kellerderby der Regionalliga bei den Sportfreunden Budenheim. Torgefährlicher Spieler ist Thorsten Scheuerer, der auf der Mittelpostion im Rückraum spielt. Aber auch seine Nebenleute Sebastian Peter und Thorsten Morio treffen. Ausgesprochen stark ist an einem guten Tag auch Tobias Duthweiler auf der Linskaußen-Position.
Doch wie sagt Nico Greiner: "Wir müssen unser Spiel machen, der Gegner muss sich nach uns richten, wir haben ein Heimspiel." Greiner nimmt sich und seine Mannschaftskollegen in die Pflicht: "Niemand wird Offenbach unterschätzen, aber es ist auch jedem Spieler klar, dass unterm Strich ein Sieg stehen muss, mit einer guten Leistung."
Der Neuzugang, der zuletzt bei Lübbecke-Minden spielte, glaubt, dass man die Fortschritte der letzten Wochen bestätigen kann. "Im Training läuft es gut, wir sind auf dem richtigen Weg, und den wollen wir auf jeden Fall am Samstag gegen den TV Offenbach fortsetzen", ist der Rechtshänder optimistisch.
Auch wenn Spiele gegen Mannschaften wie die Saarländer, die mit dem Rücken zur Wand stehen, nicht immer Selbstläufer sind.
Quelle: http://www.hna.de/kssportstart/00_20081 ... rquot.html
