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NordhessenPower Oberliga
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Verfasst am: 21.09.2008, 13:53 Titel: Vorberichte TV Gelnhausen - HSG Gensungen/Felsberg |
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TVG-Gegner verspricht "60 Minuten volles Tempo"
Regionalliga: Zweitliga-Absteiger Gensungen-Felsberg reist als neuer Titelfavorit an
GELNHAUSEN (ka). Ist das nicht ein echtes Alarmsignal? Im ersten Saisonspiel waren dem TV Gelnhausen viel zu früh die Kräfte ausgegangen und jetzt kommt mit der HSG Gensungen-Felsberg ein Team in die Großsporthalle, das sich 60-minütigem Tempohandball verschrieben hat - und dieses energieraubende Programm offensichtlich auch mit beeindruckender Konsequenz umsetzen kann. "Ich bin seit acht Jahren in dieser Klasse
Samstag, 19.30 Uhr
Gelnhausen - Gensungen/Felsberg
tätig, aber das Tempo der Gensunger ist Wahnsinn. Für mich ist die HSG jetzt der Titelanwärter Nummer eins", legte sich jedenfalls Eyub Erden, der Trainer des TV Hochdorf, nach dem Auftaktspiel in Gensungen schon einmal fest. Die hoch gehandelten Pfälzer hatten beim Zweitliga-Absteiger keine Chance und verloren 31:36. "Das war richtig stark", zeigt sich auch TVG-Coach Louis Rack beeindruckt. Ob die HSG tatsächlich erster Kandidat für den Titel ist, weiß der 49-Jährige zwar noch nicht, "aber Gensungen/Felsberg ist auf alle Fälle am Samstag der Favorit."
Zweifelsfrei: Der Kader der Nordhessen hat Qualität. Trotz des Abstieges ist die Stammformation fast komplett zusammen geblieben. Dazu kommen eine Reihe junger, talentierter Spieler. "Erst einmal ist es gut, dass wir auf eine erfahrene Stammformation zurückgreifen können", stellte Trainer Detlef Kleinmann, der zusammen mit Dragos Negovan die sportlichen Geschicke lenkt, in der Zeitung Hessische/Niedersächsische Allgemeine fest. Und diese Routiniers sollen und müssen "von unseren Talenten unterstützt und entlastet werden, so dass wir schließlich jede Position doppelt besetzt haben und, wenn es gut läuft, über 60 Minuten volles Tempo gehen können."
Eine Ankündigung, die Sorgenfalten auf Racks Stirn treibt, denn sein Team ist nach verkorkster Saisonvorbereitung noch längst nicht in Bestform. Und auch in dieser Woche musste er Ausfälle verkraften. Anders Indset, Oliver Hubbert und Heiko Trinczek sagten Trainingseinheiten ab, "einiges ist derzeit einfach nicht planbar - und das stört den Trainingsablauf", so der Trainer. Die Zielsetzung für Samstag ist schnell formuliert: "Natürlich streben wir einen Sieg an, aber wenn wir uns gegenüber dem ersten Spiel nicht drastisch steigern, kann es einen großen Knall geben." Vor allem die Spielauffassung seiner Akteure bei der 26:30-Pleite beim Aufsteiger Bad Blankenburg tadelt Rack als "katastrophal": "Das war ein Rückfall in echte Konzeptlosigkeit, das darf uns einfach nicht passieren." Vor allem nicht am Samstag im Derby gegen die Hochgeschwindigkeitshandballer aus Nordhessen.
TVG: Camdzic, Zimmermann, Breidenbach; Indset, Deinet, Hubbert (?), P. Jambor, M. Jambor, Eurich, Wacker, Nielsen, Schwaab, Trinczek, Ruhrmann, Pape, Bergmann,
Quelle: http://www.gelnhaeuser-tageblatt.de/sixcms/detail.php?id=3884569&template=d_artikel_import&_adtag=sports&_zeitungstitel=1133845&_dpa=sport |
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NordhessenPower Oberliga
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Verfasst am: 21.09.2008, 13:57 Titel: |
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Viehmann: Erste Bewährungsprobe
HSG zum Duell der Ex-Zweitligisten in Gelnhausen
Gensungen/Gelnhausen. Zu gemeinsamen Zweitliga-Zweiten zählte es zu den Höhepunkten in der Handball-Saison. Jetzt, da die HSG Gensungen/Felsberg nach dem Abstieg wieder mit dem TV Gelnhausen in einer Klasse spielt, bleibt abzuwarten, ob das Hessenderby nichts von seinem Reiz eingebüßt hat. "Das wird für uns die erste echte Bewährungsprobe", sagt HSG-Kreisläufer Michael Viehmann vor dem Regionalliga-Gastspiel seines Teams am Samstag ab 19.30 Uhr beim TVG.
Nach den Eindrücken vom ersten Spieltag sollten die Edertaler gute Karten haben, beide Punkte zu erobern. Denn während sie den TV Hochdorf mit 36:31 bezwangen, verlor Gelnhausen unter den Augen von Gensungens Spielertrainer Dragos Negovan nach Pausenführung noch mit 26:30 in Bad Blankenburg. "Wir werden uns davon aber nicht täuschen lassen", erklärt HSG-Coach Detlef Kleinmann. Wohlwissend, dass einiges an Potenzial im Team des Kontrahenten steckt.
Der bosnische Torhüter Jasmin Camdzic und die Angreifer Philip Deinet, Anders Indset und Oliver Hubbert waren schon Aktivposten beim TVG, als dieser eine Klasse höher beheimatet war. Auch Heiko Trinczek kann Zweitliga-Erfahrung vorweisen. Hinzu kommen Talente aus dem eigenen Nachwuchsbereich wie Fabian Eurich, Markus Breidenbach und Matthias Jambor.
Woran es Gelnhausen vor allem fehlt, sind noch ein paar Wochen Vorbereitung. "Für uns hätte die Runde später beginnen müssen", macht TVG-Trainer Louis Rack deutlich. Da dem 49 Jahre alten ehemaligen Co-Trainer beim Erstligisten Großwallstadt aus diversen Gründen vier von sechs Spielern aus der Stammformation in der Eingewöhnungsphase selten zur Verfügung standen, konnten die Barbarossastädter wenig im spielerischen Bereich arbeiten. Vor allem Regisseur Deinet spielt trotz eines Nabelbruchs. "Wir sind klarer Außenseiter, werden aber bedingungslos kämpfen, um die Punkte zu behalten", erklärt Rack.
Bei Gelnhausen muss weiterhin Marc Stallmann (Borreliose) passen. Auf der Gegenseite ist der Einsatz der beiden Außen Jan-Hendrik Walther (grippaler Infekt) und Benedikt Hütt (Erkältung) fraglich. (bjm)
Quelle: http://www.hna.de/sesportstart/00_20080918161326_Viehmann_Erste_Bewaehrungsprobe.html |
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