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NordhessenPower Oberliga
Anmeldedatum: 01.09.2008 Beiträge: 303
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Verfasst am: 23.01.2009, 10:11 Titel: Vorberichte TV Hochdorf - HSG Gensungen/Felsberg |
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Ein Hit, von dem man es nicht dachte
Tabellenführer Gensungen/Felsberg beim Drittplatzierten - Job und Julier mittlerweile Trainer beim TVH
GENSUNGEN/HOCHDORF. Nach dem ersten Saisonauftritt hätte man das nicht erwartet. Nicht für möglich gehalten, dass das Aufeinandertreffen zwischen dem TV Hochdorf und der HSG Gensungen/Felsberg zum Rückrundenauftakt der Handball-Regionalliga den Charakter eines Spitzenspiels haben wird. Doch weil die HSG mit dem 36:31 im September gegen die Pfälzer eine unheimliche Siegesserie startete und der TVH sich danach von Partie zu Partie steigerte, stehen sich am Samstag nun der Drittplatzierte und der Tabellenerste gegenüber.
"Zwei Mannschaften, die gut drauf sind", wie es Hochdorfs Coach Markus Julier beschreibt. Der 35-Jährige löste Mitte Dezember zusammen mit Spielmacher Christian Job Trainer Eyub Erden ab, der kurzfristig ein Angebot des Zweitligisten Oftersheim/Schwetzingen angenommen hatte. Julier und Job setzten den Aufwärtstrend mit zwei Siegen über Pohlheim und Bad Blankenburg sowie einem Remis bei der SVH Kassel fort. Nunmehr acht Spiele ist der Gastgeber ungeschlagen. "Wir wollen unsere weiße Weste in eigener Halle verteidigen", macht der frühere Hochdorfer Regionalligaspieler deutlich. Wohlwissend, dass er alle Mann an Bord hat und das Team um die schnellen Außen Christoph Morio und Jens Zwißler sowie den Ex-Friesenheimer Hünen Thorsten Laubscher genügend Selbstvertrauen getankt hat.
"Wir haben aber nur dann eine Chance", dämpft Julier die Euphorie, "wenn wir einen Super-Tag erwischen und Gensungen eine mäßige Leistung zeigt."
Zumindest droht bei den Edertalern neben dem langzeitverletzten Carsten Göbel auch Mario Schanze (krank) auszufallen. Umso mehr könnte wieder die Stunde des Youngsters Christian Gherhard schlagen, der auch schon beim Gipfel im November in Saarlouis mächtig aufgedreht hatte. Zumal wenn der TVH, der auch offensive Deckungsvarianten in petto hat, eine Manndeckung gegen Frank Eidam oder Steffen Ober praktiziert. Auch der wiedergenesene Benedikt Hütt könnte seine Stärke in 1:1-Situationen ausspielen.
"Es wird bei den heimstarken Hochdorfern sehr schwer für uns", ist sich HSG-Schlussmann Michael Stahl sicher. Ähnlich sieht es Abwehrrecke Philip Julius: "Jede Mannschaft ist hochmotiviert, wenn wir kommen."
Darauf und auf viele Kreuzbewegungen der Angreifer bereiten die Trainer Detlef Kleinmann und Dragos Negovan ihr Team vor. Christian Job versteht es, mit seinen Nebenleuten viel Druck auf die gegnerische Deckung auszuüben. Klar, dass Kleinmann in dieser Woche intensiv an der 3:2:1-Deckung gearbeitet hat.
"Es ist ein Duell", meint der HSG-Coach, "in dem sehr viel Brisanz steckt." Und das war so vor ein paar Monaten nicht zu erwarten. (bjm)
Quelle: http://www.hna.de/sesportstart/00_20090122155128_Ein_Hit_von_dem_man_es_nicht_dachte.html |
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