[b]Optimale Förderung junger Handballer, Wiggerl Hoffmann entscheidet sich für Landsberg
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Wesentlich verbessern werden die Handballer in der nächsten Zeit die Förderung des Nachwuchses durch eine neue Jugendförderungskonzeption und qualifizierte Trainer.
Hierzu haben sie den erfahrenen Coach Wiggerl Hofmann verpflichtet, der zuletzt die Männermannschaft des TuS Fürstenfeldbruck in die Regionalliga geführt hat.
Wiggerl Hofmann (42) war selbst beim TSV Milbertshofen als Handballer aktiv, teilweise auch in dessen Bundesligamannschaft. Danach hat er beim TSV Trudering in der Regionalliga gespielt und war dort auch Trainer. Nach seinem aktuellen Abschied aus Fürstenfeldbruck war es ihm besonders wichtig, einen Verein zu finden bei dem die Rahmenbedingungen und das Konzept passen.
„Und ich dich denke die Handballer des TSV Landsberg sind da auf dem richtigen Weg, das hat mich überzeugt“. Eine Entscheidung, die in regionalen Handballkreisen viel Beachtung gefunden hat.
Ein besonderes Anliegen ist es ihm, nicht nur immer auf die einzelne (Jugend) Mannschaft zu schauen sondern die gesamte Entwicklung des Vereins im Blick zu haben. Jeder Jugendspieler soll dort spielen, wo er sich am besten weiter entwickeln kann, auch um möglichst bald den Übergang in den Seniorenbereich zu schaffen.
Hierin ist er sich mit der Landsberger Abteilungsleitung und auch dem Trainer der Landesliga Mannschaft Hubert Müller einig. Er wird in Landsberg nun die männliche A-Jugend übernehmen und sich um übergreifende Belange in der Spielerausbildung kümmern.
Mit dem neuen Konzept sollen, fußend auf der Rahmenkonzeption des Deutschen Handballbunds, in einem ersten Schritt Jugendspieler ab der der B-Jugend (14 Jahre) optimal gefördert werden. Zentral ist dabei die altersgruppenübergreifende Gestaltung der Trainingsmöglichkeiten, jeder Spieler wird 3-4 mal in der Woche trainieren können und dabei je nach Entwicklungsstand die Chance und Gelegenheit bekommen in der nächst höheren Mannschaft mitzutrainieren und auch mal mitzuspielen. Hinzu kommt das zusätzliche Angebot eines altersgruppenübergreifenden Trainings für Jugendliche und auch junge Spieler aus dem Seniorenbereich um spezielle Inhalte zu vermitteln oder Defizite aufzuarbeiten. Das wird durch eine übergreifende Konzeption der Trainingsinhalte erst möglicht, erfordert aber natürlich viel Kommunikation der Trainer untereinander und auch die Bereitschaft mal auf einen wichtigen Spieler aus der eignen Mannschaft zu verzichten.
„Wir wollen auf diesem Weg auch talentierten und engagierten Jugendlichen aus der Region eine möglichst gute Förderung anbieten“ beschreibt Hubert Müller das Anliegen. „Ich bin mir sicher, dass wir dadurch für viele Talente aus dem Umland interessant werden. Und die Jugendlichen profitieren von so einer Förderung nicht nur im sportlichen Bereich, sondern damit wird auch die Entwicklung der Persönlichkeit gefördert. Gerade Schlüsselqualifikationen wie, zielorientierte Einsatzbereitschaft, Team- und Kooperationsfähigkeit werden in einem so schnellen Mannschaftsport gut entwickelt.“
Gestartet wird nach den Pfingstferien in einem ersten Schritt im oberen Bereich der männlichen Jugend, man will das aber bald auch auf die jüngeren ausdehnen. Auch für den zunächst noch nicht mit einbezogen weiblichen Bereich erwartet man positive Effekte. „Es wird z.B. für alle Trainer regelmäßig vereinsinterne Qualifizierungsmaßnahmen geben, die alle weiterbringen, und das Modell lässt sich leicht auf den weiblichen Bereich übertragen„ sind die Jugendleiterinnen Mary Saro und Margit Steber zuversichtlich.
„Wir sehen damit für die Männer die Perspektive mittelfristig, mit im Wesentlichen mit in Landsberg aus gebildeten Spielern zumindest in der Bayernliga Spitze dabei zu sein. Insgesamt geht es uns aber nicht nur um einzelne Mannschaften“, ergänzt Abteilungsleiter Roland Neumeyer, „sonder um die Entwicklung der ganzen Abteilung und dazu gehört auch der weibliche Bereich. Aber jetzt machen wir mal den ersten Schritt.“
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